Mit dem elektrischen Vakuum-Erzeuger ECBP hat die J. Schmalz GmbH einen intelligenten und druckluftunabhängigen Vakuum-Erzeuger entwickelt. Der ECBP besitzt eine integrierte Schnittstelle zur Greifer- und Roboteranbindung und eignet sich insbesondere für den Einsatz an Leichtbaurobotern in der mobilen Robotik sowie für stationäre Handhabungsaufgaben. Der neue Vakuum-Erzeuger kommt mit Vorteil beim Handling von saugdichten und leicht porösen Werkstücken zum Einsatz. Er verfügt über eine integrierte Drehzahlregelung, die die Leistung der Pumpe je nach Prozess oder Werkstück reguliert: Viel Saugleistung und damit Energie ist erforderlich, wenn poröse Werkstücke wie Kartonagen bewegt werden. Saugdichte Materialien hingegen kommen mit weniger Leistung aus, der Anwender kann die Drehzahl nach unten regeln. Diese Flexibilität macht den Vakuum-Erzeuger besonders energieeffizient. Weil das Vakuum ohne Druckluft und einhergehende Verschlauchung erzeugt wird, punktet der ECBP besonders in der mobilen Robotik, dem vollautomatisierten Kleinteilehandling sowie bei stationären Handhabungsaufgaben. Über integrierte Flansche lassen sich unterschiedliche Greifer aus dem VEE-Baukastensystem von Schmalz ohne Aufwand anbringen. Ebenso funktioniert die Anbindung an Leichtbauroboter verschiedener Hersteller. Über eine Datenschnittstelle liefert der ECBP dem Anwender Energie- und Prozessdaten via IO-Link von der Maschine bis in die Cloud. Die Zustandsüberwachung erkennt beispielsweise Abweichungen in der Vakuum-Versorgung und reduziert so Fehler und Ausfallzeiten. Für den Anwender erhöht sich dadurch die Anlagensicherheit beträchtlich. Darüber hinaus hat der Anwender verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung der Pumpenleistung an den Handhabungsprozess: So lässt sich der ECBP wahlweise direkt am Gerät, per NFC-fähigem mobilem Endgerät oder via IO-Link in der Leitstelle parametrieren. Durch das Kunststoffgehäuse wiegt der ECBP nur 700 Gramm. Sein Design ist frei von jeglichen Störkonturen. Elektrisch ist die Pumpe über einen achtpoligen M12-Stecker angeschlossen. Die maximale Saugleistung beträgt bis zu 12 Liter/Min. bei einer maximalen Stromstärke von 0,7 Ampere.


 

 

 


Das ETT 353 von Sigmatek arbeitet als Mensch-Maschine-Schnittstelle im Kleinformat. Es ist mit einem 3,5“ resistiven Touch-Display ausgestattet und in Verbindung mit einer CPU optimal für die Prozessüberwachung von Maschinen und Anlagen geeignet (Versorgungsspannung + 24 V DC). Der Datenaustausch erfolgt über CAN-Bus. Auf dem 3,5“ LC-Grafikdisplay wird die Anwendung dargestellt, Parameter sowie Prozessdaten lassen sich einfach eingeben und ändern. Das Bediengerät mit Abmessungen von 11 x 15,7 x 5,9 cm (B x H x T) kann direkt an der Maschine angebracht werden, da es IP54-geschützt ist (Kunststoffgehäuse). Mit LASAL steht ein durchgängiges und vollintegriertes Engineering Tool für die Programmierung und Visualisierung der Funktionalitäten zur Verfügung.

 




Aufgrund der patentierten Convertible-Display-System-Technologie bieten die neuen Panel-PCs aus der Spectra PowerTwin-Serie höchste Flexibilität. Durch den modularen Aufbau lässt sich das Display entweder als Panel-PC oder als Touch-Monitor exakt für die jeweilige Anwendung konfigurieren. Diese Flexibilität reduziert den Wartungsaufwand sowie die Kosten und bietet Investitionssicherheit. Die robusten, lüfterlosen Displays sind in den Diagonalgrössen 8,4" bis 19", den Formaten 4:3 und 16:9 sowie mit resistivem oder kapazitivem Touch Screen lieferbar. Das gesteckte PC-Modul basiert auf dem 4 Kern Intel® Atom™ Prozessor E3845 Quad Core, 1.91 GHz. Es erfüllt die industrielle Nachfrage nach hoher Leistung und Flexibilität bei geringer TDP auf kleinstem Raum. Die Displays verwenden LED Backlight, die Auflösungen reichen von SVGA bis WXGA bei bis zu 400 cd/m2. Die Display-Module und die PC-Module unterstützen einen resistiven 5-Draht Touch Screen oder einen Projected Capacitive Touch Screen mit Multi-Touch Funktion. Die ebene, full-flat-screen Bauweise verhindert Verschmutzungen in den Ecken und entspricht frontseitig der Schutzklasse IP65. Der Einsatz kann somit sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich erfolgen. Die Spectra PowerTwin-Serie ist in vielen Bereichen als Bedien- (HMI / MMI) und Steuerungsplattform einsetzbar. Durch den weiten Temperaturbereich von -10°C bis +60°C sowie dem breiten Eingangs-Spannungsbereich von 9-48 VDC ist auch problemlos ein mobiler Betrieb im PKW, Omnibus oder LKW, auf einem Schiff oder im Zug möglich. Der robuste mechanische Aufbau schützt zudem gegen Stösse und Vibrationen. Die PC-Module der Spectra PowerTwin-Serie sind mit einem Intel® Atom™ Prozessor E3845 Quad Core, 1.91 GHz ausgestattet. Bis zu 4 GB DDR3L RAM können verbaut werden. Von aussen zugänglich sind 2,5" SATA HDD/SSD-Einschub, ein Slot für CFast sowie SIM-Karte. Das erhöht den Bedienkomfort enorm. Unterstützt werden u.a. Windows 8/8E oder Windows 7/7E. Zwei unabhängige Displays können über VGA und Display-Port Schnittstellen betrieben werden. Erweiterungsmöglichkeiten bestehen über einen Mini-PCIe Slot für Wi-Fi, GSM oder E/A. Antennenlöcher sind vorgesehen und ermöglichen den WI-FI Betrieb. Das vielfältige Schnittstellenangebot umfasst: 3x USB 2.0 und 1x USB 3.0, 4x RS-232/422/485, 2x GbE mit Wake-on-LAN und PXE, 4x digitale E/A, Audio, OSD- und Watchdog-Timer Funktionen. Das Metallgehäuse bietet guten Schutz vor Oxidation, Korrosion, Stössen und Staub. Dank VESA Standard kann die Befestigung an der Wand, am Arm oder im Schaltschrank erfolgen.

 


ExperTeam, Lieferant von leistungsstarken Datenerfassungsgeräten und Mobilcomputern, hat mit der modernen DLT-V83-Serie von Advantech-DLoG neu entwickelte, flexibel konfigurierbare Fahrzeugcomputer im Portfolio, die über Lagerverwaltungs- und Staplerleitsysteme hinausgehend auch für Heavy-Duty-Anwendungen unter extrem staubigen, kalten und feuchten Umweltbedingungen auf Baggern, Förderzeugen, Baumaschinen oder Kipplastern konzipiert sind. Unter der roten Antennenkappe verbirgt sich die integrierte, platzsparend angeordnete Antennentechnik inklusive GPS-Empfänger. Die Kombination WLAN 802.11 a/b/g/n (Summit Radio, MIMO Funkprotokoll, Antenna Diversity) und WWAN GSM/GPRS/EDGE (Sierra Wireless MC8092) sorgt für höchste Flexibilität. Beispielsweise kann auf dem Werksgelände das firmeneigene WLAN genutzt werden, während im öffentlichen Bereich über die flächendeckend vorhandenen, örtlichen Funksysteme kommuniziert wird. Attraktive Daten-Flatrates erlauben es u.U. sogar, auf die Installation eigener WLAN-Infrastruktur ganz zu verzichten. Neben dem für Arbeiten im Aussenbereich bei Regen und Feuchtigkeitsbildung unverzichtbaren resistiven, blendfrei ablesbaren Farb-TFT-Touchscreen (XGA 12“ oder 15“) gibt es die DLT-V83-Serie erstmals mit einem kapazitiven Touchscreen für Multi-Touch-Applikationen, die per Wischtechnik oder Gestensteuerung bedient werden. Bedingt durch hochwertige Komponenten sind die robusten Fahrzeugcomputer gemäss Schutzklasse IP66 vor Staub und Wasser geschützt und bereits in der Standardversion bis -30°C spezifiziert. Lediglich zur Vermeidung von Bildschirmkondensation kann eine optionale Heizung für den Tiefkühleinsatz eingebaut werden. Charakteristisch für DLoG-PCs sind die 26 beleuchteten Funktionstasten, die mit Handschuhen gut zu treffen sind. Die in Deutschland gefertigten, gemäss ISO 9001:2008 zertifizierten Advantech-DLoG-Produkte wurden an der Pack&Move 2014 in Basel am Stand der ExperTeam AG ausgestellt.


Die kleinen Schokolade-Einzelportionen, wie sie oft zum Kaffee gereicht werden, sind die Spezialität der Portion Pack Belgium. Mit 100 Angestellten erwirtschaftet das Unternehmen mit Sitz im belgischen Herentals einen Jahresumsatz von rund 30 Mio. Euro. Auf der neuen Lareka-Verpackungsmaschine werden 350 mundgerecht portionierte Napolitains – wie die Schokolade-Minis genannt werden – pro Minute hergestellt. Automatisiert wurde die Maschine mit einer umfassenden Steuerungs-, Antriebs-, Visualisierungs- und Sicherheitslösung von Sigmatek. Die schnellen Bewegungsvorgänge in der Lareka-Schokoladeverpackungsmaschine werden von Sigmatek-Servoantrieben für je ein oder zwei Motoren angesteuert, die direkt über den Echtzeit-Ethernetbus VARAN angesprochen werden (rechts). Gesteuert wird die Maschine, die über gut 100 Standard- bzw. Safety-I/Os der C-DIAS-Serie verfügt, vom C-IPC. Für Visualisierung und Bedienung ist das 15-Zoll Touchterminal TAE 151 im Einsatz. Ein Vorteil des Automatisierungssystems ist seine offene Struktur, welche dem Unternehmen und seinen Kunden die Möglichkeit gibt, flexiblere Entscheidungen zu treffen. Ein ausführlicher Anwendungsbericht über diese Automatisierungslösung erschien in swisspack international 5/2013.