Bio-Standbeutel

Der von Wipf AG entwickelte Standbeutel aus Verbundfolien, hergestellt aus bis zu 96 Prozent Bio-Materialien, hält sein ökologisches Versprechen. Der Materialverbund besteht aus Papier, einer Barriereschicht und einem Biokunststoff, der aus Stärke hergestellt wird und siegelfähig ist. Aus diesem Packstoff können Stand-, Seitenfalten-, Siegelrand- und Blockbodenbeutel hergestellt werden. Der Einsatz von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen war für die Swiss-Star-Jury entscheidend, um diesen Stehbeutel in der Kategorie Prototypen auszuzeichnen. Erstmals kommt hier Papier für eine Standbeutelkonstruktion zum Einsatz.

Exklusive Papiertragtaschen mit Heissfolienprägung

La Borsa, der Spezialist für die Herstellung von Papiertragtaschen mit Druck in kleinen Auflagen, hat sein Sortiment erweitert. Die neuen Luxus-Papiertragtaschen werden aus kräftigem Papier mit Glanzplastifizierung hergestellt. Die Merkmale: verstärkte Umschläge, Kartonboden, Baumwollkordeln und Heissfolienprägung. Sie werden ab einer Auflage von 200 Stück in vier Formaten in den Grundfarben Weiss und Schwarz angeboten, wobei für die individuelle Prägung eine grosse Anzahl von Farben zur Verfügung steht. Die Lieferzeit beträgt ca. zehn Arbeitstage nach Erhalt der Druckfreigabe.

Standbeutel als Arbeitsgefäss

Die Entwicklung «Sika Mix & Go Kit» ist Verpackung, Mischanlage und Arbeitsgefäss in einem. Nachdem die Innovation einen Swiss-Star und einen Worldstar 2004 gewonnen hatte, konnte Wipf AG Ende Mai 2005 in Sao Paulo mit President's Award auch die höchste Verpackungsauszeichnung des Jahres entgegen nehmen; diesen Preis, der jährlich nur einer einzigen Verpackung zuteil wird, hat das Unternehmen früher bereits einmal, im Jahr 2000 nämlich, für sein Dream- Steam-System gewonnen. Das Bild zeigt Judith Schlegel und Thomas Good von Wipf AG anlässlich der Swiss-Star-Preisverleihung. Der von Wipf hergestellte und von Sika International verwendete Standbeutel enthält 1,25 kg trockenen Mörtel. Zum Mischen wird der Drehverschluss geöffnet, die Erstöffnungsmembrane entfernt und 2 dl Wasser eingefüllt. Anschliessend wird die Luft leicht aus dem Beutel herausgepresst und dieser mit dem Schraubverschluss wieder fest verschlossen. Durch Kneten und Schütteln werden Mörtel und Wasser vermischt, bis sich eine homogene Masse bildet. Indem der obere Teil des Beutels entlang einer Laserperforation weggerissen und der Boden aufgespreizt wird, entsteht ein Becher mit gebrauchsbereitem Mörtel. Ein mitgelieferter Spatel erleichtert die Anwendung. Eine Seite des Beutels enthält einen bildlich dargestellten Anwendungskurzbeschrieb, während auf der transparenten Rückseite eine viersprachige, detaillierte Gebrauchsanweisung angebracht ist; diese bleibt auf dem Mischbehälter erhalten.

Transparenter aseptischer Standbodenbeutel

Mit Tetra Wedge Aseptic Clear führt Tetra Pak in ausgewählten Märkten den weltweit ersten transparenten aseptischen Standbodenbeutel mit hohen Barriereeigenschaften ein. Der kommerzielle Start ist für Ende 2007 geplant. Die Neuheit besteht aus einem Verpackungsmaterial mit verschiedenen Schichten aus Kunststoff unter Verwendung von PET/SiOx als Sauerstoffbarriere für den optimalen Produktschutz. Die schlanke, ergonomisch konzipierte 200-ml-Packung hat keine scharfen Kanten und eignet sich besonders für den schnell wachsenden Markt der Kinderprodukte (Fruchtsäfte, Nektare usw.) im Ausser-Haus-Verzehr. Da sie sehr weich ist, lässt sie sich beliebig drücken und verformen. Für ein sicheres Handling beim Einsetzen des Trinkhalms sorgt eine spezielle Führungstasche, die den Halm zum optimalen Punkt für das Durchstossen der Packung führt. Die Verpackung wird auf einer modifizierten TBA/19 abgefüllt, die mit einem Tetra Unit Conveyor 54, einem ACHX 10 (Helix-Akkumulator), einem Tetra Cardboard Packer 78 und einem Tetra Tray Shrink 51 mit Stapler und Gruppierband ausgerüstet ist.

Papier- und Kunststoff-Tragtaschen als Werbeträger

Mit einer perfekt gestalteten Tragtasche wird Imagetransfer zum unverwechselbaren Auftritt. Die nach Kundenvorlage gefertigten Papier- und Kunststoff-Tragtaschen von Ankersmit Verpackung + Werbung sind verkaufsstarke Werbeträger für den tagtäglichen, individuellen Einsatz im Fachgeschäft, auf Messen, bei Jubiläen und Sonderaktionen. Zwei besondere Beispiele:

Superstarke, gewobene Polyethylen-Tasche, belastbar bis ca. 20 kg mit 4 Flaschenhaltern in den Taschenecken, 4-farbig bedruckt und matt plastifiziert. Grösse: 43 x 19 x 40 cm.

Lindt-Papiertaschen aus feingeripptem Elastokraftpapier, mit Mattplastifikation, Goldfoliendruck und Kartoneinlage. Grössen: 25 x 11 x 19.5 cm und 35 x 10 x 30 cm.


Tragekult für Fogal

Mit der neuen «Mimmo Rotella for Fogal 2004» wurde die zur Tradition gewordene Tragtaschenreihe von Fogal fortgesetzt. Gemeinsam mit den Markendesignern von Rotbach aus Bühler (AR) wurde das Ziel angestrebt, die Positionierung im Markt nachhaltig zu verankern. Das Werk wurde von der PetroplastVinora-Gruppe durch den Flexodruck in eine Tragtasche umgesetzt. Die erste Künstler-Tragtasche von Fogal datiert aus dem Jahr 1979.

Bequeme Beutel-Handhabung

Die von Cryovac angebotene exklusive und patentierte Öffnungshilfe Easy-Opening für die Bodennahtbeutel Cryovac® BB4L, Cryovac® OSB3050 und Cryovac® BB325 bietet
  • bequemere Handhabung
  • verbesserte Sicherheit, da keine scharfen Werkzeuge erforderlich sind
  • Produktdifferenzierung, Option zum Bedrucken der Öffnungshilfe.

  • Bei Grossverbrauchereinheiten für Fleischprodukte wird diese Funktion mit zwei Aufreisslaschen realisiert. Die bestehenden Easy-Opening Käse-Verbraucherpackungen werden durch die «Mickey»-Seitennahtbeutel und «TS-Notch»-Beutel für Fleisch- und Wurstwaren / Würstchen ergänzt. Bei den «Mickey»-Beuteln sorgt eine zusätzliche gerade Versiegelung am Boden des TS-Beutels für einen luftdichten Bereich, der die Griffe entlastet. Der Beutel kann durch einfaches Auseinanderziehen der Griffe geöffnet werden. Die «Notch»-Beutel von Cryovac haben eine einfache Lasche am Boden, die mit einer zusätzlichen, hermetischen Versiegelung umgeben ist. Der Beutel kann durch einfaches Aufreissen geöffnet werden.

    Verkaufsfördende Verpackungslösungen aus Papier, Karton und Kunststoff

    Europac bietet an verkaufsfördende Verpackungslösungen aus einer Hand. Die diversen Verpackungen bestehen aus Papier, Karton und Kunststoff und kommen zur Anwendung für so unterschiedliche Produkte wie z.B. Versand-Dokumententaschen, Instantgetränke- oder Teigwarenverpackung, Sandwich- und Vakuumbeutel, Blumen- und Buttereinwickelpapiere, Tragtaschen usw. Das Unternehmen vertritt in der Schweiz renommierte internationale Verpackungshersteller.

    Wipf baut Beutelherstellung aus

    Durch die Bedarfssteigerung für Verbunde und Standbeutel sah sich die Wipf AG veranlasst, Anfang 2003 zwei zusätzliche Standbeutelmaschinen in Betrieb zu nehmen. Sie wurden in der neu erbauten Halle auf dem Firmenareal in Volketswil aufgestellt. Die moderne Fabrikationsstätte beherbergt nun die ganze Beutelabteilung. Auf 1000 m2 sind insgesamt zehn Maschinen für die Herstellung von Standbeuteln, Siegelrandbeuteln und Seitenfaltenbeuteln im Einsatz. Auch für den Weiterausbau sind Platzreserven vorhanden.
    Die Wipf AG ist Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von hochdichten Verpackungsfolien aus Kunststoffen für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie für Produkte im Nonfood-Bereich. Die Kernkompetenzen liegen in der integrierten Fertigung - von der Herstellung der Polyethylenfolien über den hochwertigen Druck im Tief- oder Flexodruckverfahren, über die anspruchsvolle Kaschierung von Barriere- und Siegelfolien bis zum Rollenschneiden und hin zur Beutelfertigung.

    Aluminiumoxid als Sperrschicht für Ice-Tea-Pulver

    Die neuen Coop-Verpackungen für Ice Tea in Pulverform haben eine nahezu quadratische Bodenfläche und dadurch eine exzellente Standfähigkeit. Sie werden von Wipf AG aus einer Verbundfolie ohne Aluminium hergestellt. Der Verbund besteht aus Polyvel® Dry PET 12 µm und weissem PE 75 µm. Als Sperrschicht kommt eine PET-Folie mit Aluminiumoxid-Bedampfung zum Einsatz. Da die hauchdünne Barriereschicht direkt bedruckt wird, stellt sie eine besondere Herausforderung dar. Um die Wirksamkeit der Barriere nicht zu beeinträchtigen, darf die Oxidschicht beim Bedrucken nämlich keinesfalls verletzt werden. Trotz der sehr hohen Verarbeitungsbeanspruchung sind Wasserdampf- und Sauerstoffdurchlässigkeit kleiner als eins.
    Diese Ice-Tea-Beutel sind ein Teil der neuen Verpackungsstrategie für die Eigenmarken von Coop. Ein ausführlicher Bericht darüber wurde in der Sommerausgabe 2002 swisspack international publiziert. Auf Grund seines nationalen Bekanntheitsgrades ist der Basler Grossverteiler ein anschauliches Beispiel für die Wahrnehmung der Metamorphose, in welcher die Lebensmittelverpackung generell steckt. Wer verkaufen will, muss gutes Marketing zur Hand haben. Zur Umsetzung seiner neuen Verpackungsstrategie hat Coop Schweiz hoch qualifizierte Expertenteams verpflichtet. So ist die hvb Haist Verpackungsberatung im Zuge einer Projektgruppe für einen breit angelegten Qualitätstest aller Produkte mit der verpackungstechnischen Analyse betraut worden, und die deutsche Meyer-Hentschel Management Consulting sorgt für die marketingmässige Beratung. Diese Zusammenarbeit hat vielversprechend begonnen. Dies bedeutet, dass nun laufend die neu verpackten Produkte ihren Weg in die Regale finden.

    Produktionszentrum für Beutel- und Deckelmaterialien

    Die Amcor Flexibles Kreuzlingen AG hat ihr neues Veredelungszentrum zur Herstellung von sterilisierbaren Verbundmaterialien in Betrieb genommen. Für die Investitionssumme von 27 Mio. Franken installierte das Unternehmen einen umfangreichen Anlagenkomplex zum Tiefdrucken und Kaschieren, auf dem Vormaterial für Beutel und Deckel mit unterschiedlichen Barriereschichten für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie produziert wird. Im Endausbau soll der Geschäftsbereich Pouch Web-Center inklusive Administration und Hilfsbetrieben 55 Arbeitsplätze umfassen. Pouch steht dabei für Beutel, Web für Bahnen, aus denen später Beutel konfektioniert oder Deckel hergestellt werden. Geschäftsführer August Ghetta erwartet, dass sich die neue High-Tech-Produktion als ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für das Unternehmen erweisen wird. Mit dem Pouch Web-Center hat Lawson Mardon Neher seine Kapazitäten bei flexiblen Verpackungsmaterialien in erheblichem Umfang erweitert und entspricht damit den Anforderungen des Marktes an hochwertiges, sterilisierbares Beutel- und Deckelmaterial. Standbodenbeutel liegen sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Tiernahrung im Trend und bergen weiterhin hohes Wachstumspotenzial. Immer mehr Fertiggerichte wie Suppen, Konfitüren und Tiernahrung werden in Beuteln angeboten. Ausführliche Berichte zum Thema Standbodenbeutel befinden sich in der Frühlingsausgabe 2002 der Zeitschrift swisspack international.
    In Kreuzlingen werden die notwendigen Vorarbeiten geleistet wie das Bedrucken und Kaschieren von Aluminiumverbunden und Ceramis, dem von Lawson Mardon Neher entwickelten transparenten Hochbarrierematerial auf Basis von Siliciumoxid. Dafür investierte Neher in einen Fabrikationsausbau mit hochmodernem Maschinenpark: 8,1 Mio. Franken in eine 10-Farben-Tiefdruckmaschine mit Inline-Kaschierstation, 5,1 Mio. Franken in eine Kaschier- und 1,6 Mio. Franken in eine Rollenschneidmaschine. Auf dem neusten Stand der Technik ist auch die dazugehörige Infrastruktur, die ein automatisches Druckzylinderlager, eine computergesteuerte Dosieranlage zur Mischung von Druckfarben und Kaschierklebern, ein Waschcenter sowie ein Warmlager umfasst. Das Bild zeigt die Tiefdruckmaschine, auf der maximale Bahnbreiten von 1350 mm bei einer Geschwindigkeit von bis zu 400 m/Min. gefahren werden können.

    Ansprechende Kaffee-Standbodenbeutel

    Die Wipf AG hat für den Bereich Kaffee Standbodenbeutel entwickelt, die perfekte Convenience bieten: Dank WICOVALVE®, dem von Wipf patentierten Aromaschutz- und Überdruckventil, kann der Kaffee sofort nach der Röstung aromadicht verpackt werden. Das raffinierte Einwegventil lässt die in der Packung entstehenden Gase entweichen, ohne dass dabei Sauerstoff von aussen hinein gelangen kann. Mit der Laseraufreisshilfe gestaltet sich die Erstöffnung des Beutels besonders bequem; ohne Kraftanwendung oder Hilfsmittel gelingt das Aufreissen der Packung absolut einfach. Der integrierte Zipper-Wiederverschluss garantiert das aromadichte Wiederverschliessen des Beutels nach jedem Öffnen. Der aus einem Dreifachverbund PET/ALU/PE gefertigte Standbodenbeutel kann sowohl für Bohnen- als auch für gemahlenen Kaffee und Coffee Pods eingesetzt werden. Zudem ist er, je nach Anforderungen des Anwenders, auch in einer aluminiumfreien Version erhältlich.
    Eine auch aus wirtschaftlichem Gesichtspunkt interessante gestalterische Lösung hat mit diesen Packmitteln die Kaffeekette Aroma gewählt. Die Gesamtauflage der «neutral» bedruckten Beutel wird kostensparend auf kleinere Mengen verteilt, indem einzelne Kaffee-Qualitätssorten anschliessend mit Klebetiketten bezeichnet werden.

    Ideen mit Papier

    Ideenreiche Papiertragtaschen präsentierte auf der Frankfurter Paperworld 2002 die Firma La Borsa. Ihr Angebot umfasst ein komplettes Sortiment von Papiertragtaschen in den Grössen 20x10x28 cm bis 54x15x49 cm, bedruckt und unbedruckt. Zur Auswahl stehen Taschen mit flachen Papier-Innenhenkeln sowie mit Griffen aus gedrehtem Papier, in den Qualitäten Kraftpapier braun glatt, braun enggerippt, weiss glatt und weiss enggerippt, von 70 g/m2 bis 120g/m2. Die Taschen sind in den Farben Schwarz, Rot, Grün, Blau und Gelb erhältlich. Das Angebot der Firma richtet sich vor allem an kleine Abnehmer oder solche, die das Aussehen ihrer Tragtaschen nach individuellen Bedürfnissen ausrichten. Die La Borsa-Taschen werden nämlich mit zweiseitigem Firmendruck einfarbig bereits ab einer Auflage von 500 Stück und zweifarbig ab 1000 Stück hergestellt. Die Lieferung erfolgt innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach Erhalt einer Vorlage oder eines Datenträgers. Damit entfallen für den Verbraucher die Lagerprobleme und gleichzeitig hat er eine grössere Flexibilität. Vorteilhaft ist auch, dass keine Vorfinanzierung über einen längeren Zeitraum notwendig ist.



    «Milchbeutel» für die Flüssignahrung

    Besser bekannt als Verpackung für H-Milch, wird Elopouch jetzt als Beutel für medizinische Flüssignahrung einer neuen Verwendung zugeführt. «nutriBag®» ist ein einzigartiges Doppelbeutelsystem, das den Schwierigkeiten enteraler Ernährung in Krankenhäusern eine optimale Lösung bietet.
    «nutriBag» wurde kürzlich nach einem 18-monatigen Zertifizierungszeitraum in Japan eingeführt. Der als Elopouch bekannte, von Elopak entwickelte innere Behälter wird auf aseptische Weise mit einer Mischung aller für den menschlichen Körper unentbehrlichen Nährstoffe gefüllt. Der zur Verabreichung des Produktes und gleichzeitig als Schutz dienende äussere Beutel - eine sekundäre, durchsichtige Verpackung mit versiegeltem Anschlussteil - wurde von Nutrichem entwickelt. Die in Roth bei Nürnberg domizilierte Firma hat vor kurzem ein neues Fertigungswerk mit Lager und Logistikzentrum eröffnet, in welchem die aseptischen «nutriBag»-Schlauchbeutel produziert werden sollen.
    Die Verpackung für enterale Nahrung muss hohen Normen gerecht werden. Die inneren Lagen der Kunststoffbeutel müssen auf die klinischen Erfordernisse abgestellt sein. Die hygienischen Oberflächen von Elopouch leisten dies, schützen den Inhalt vor Kontaminierung und garantieren sterile Produkte - von der Herstellung bis zur Verabreichung an den Patienten.