Die Europac AG ist im Oktober 2008 in ihr neues Betriebsgebäude in Ennetbürgen (NW) umgezogen. Ihren Aufbruch in die Zukunft markiert die Verpackungsspezialistin mit einem frischen Corporate Design - vom Firmenlogo über die Unternehmensbroschüre und Website bis zur Fahrzeugbeschriftung. «Nichts ändern soll sich hingegen an der kompromisslosen Qualität und Leistungsbereitschaft», betonte Geschäftsführer Hans W. Koller bei der Vorstellung des neuen Firmensitzes. Das Unternehmen bietet neben massgeschneiderten Verpackungslösungen neu auch Standardprodukte an. Die Sortimentserweiterung für den Detailhandel wird durch die Integration der per 1. Januar 2008 übernommenen Juninger Verpackungen AG in Tübach (SG) ermöglicht. Gegründet am 1. Juli 1999,entwickelt Europac AG innovative Verpackungslösungen nach Mass für einen anspruchsvollen Kundenkreis aus verschiedensten Branchen und bietet ausserdem eine breite Palette an Standard-Verpackungsprodukten an. Im kombinierten Produktions-, Logistik- und Administrationszentrum, wo permanent rund 1'000 Paletten lagern, sind 10 Mitarbeitende engagiert mit der Herstellung, dem Umschlag und Versand von Verpackungsmaterialien und -lösungen beschäftigt. Die Angebotsschwerpunkte liegen bei Papier- und Kunststoff-Tragtaschen für den Detailhandel sowie bei PE-Versandverpackungen. Ausserdem ist jederzeit ein breites Sortiment an Brot-, Fleisch- und Käseverpackungen abrufbereit. Sind Speziallösungen gefragt, werden diese in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt. Apropos Sonderfabrikate: Bei Topfpflanzen-Papierhüllen für Floristen ist das Ennetbürger Unternehmen sogar ein Spezialist - produziert wird in-house auf einer in Eigenentwicklung realisierten vollautomatischen Fertigungsstrasse. In den Bereichen Papier- und Folienverpackungen hat Europac zudem Exklusivvertretung mehrerer internationaler Hersteller.



Bio-Standbeutel

Der von Wipf AG entwickelte Standbeutel aus Verbundfolien, hergestellt aus bis zu 96 Prozent Bio-Materialien, hält sein ökologisches Versprechen. Der Materialverbund besteht aus Papier, einer Barriereschicht und einem Biokunststoff, der aus Stärke hergestellt wird und siegelfähig ist. Aus diesem Packstoff können Stand-, Seitenfalten-, Siegelrand- und Blockbodenbeutel hergestellt werden. Der Einsatz von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen war für die Swiss-Star-Jury entscheidend, um diesen Stehbeutel in der Kategorie Prototypen auszuzeichnen. Erstmals kommt hier Papier für eine Standbeutelkonstruktion zum Einsatz.

Exklusive Papiertragtaschen mit Heissfolienprägung

La Borsa, der Spezialist für die Herstellung von Papiertragtaschen mit Druck in kleinen Auflagen, hat sein Sortiment erweitert. Die neuen Luxus-Papiertragtaschen werden aus kräftigem Papier mit Glanzplastifizierung hergestellt. Die Merkmale: verstärkte Umschläge, Kartonboden, Baumwollkordeln und Heissfolienprägung. Sie werden ab einer Auflage von 200 Stück in vier Formaten in den Grundfarben Weiss und Schwarz angeboten, wobei für die individuelle Prägung eine grosse Anzahl von Farben zur Verfügung steht. Die Lieferzeit beträgt ca. zehn Arbeitstage nach Erhalt der Druckfreigabe.

Standbeutel als Arbeitsgefäss

Die Entwicklung «Sika Mix & Go Kit» ist Verpackung, Mischanlage und Arbeitsgefäss in einem. Nachdem die Innovation einen Swiss-Star und einen Worldstar 2004 gewonnen hatte, konnte Wipf AG Ende Mai 2005 in Sao Paulo mit President's Award auch die höchste Verpackungsauszeichnung des Jahres entgegen nehmen; diesen Preis, der jährlich nur einer einzigen Verpackung zuteil wird, hat das Unternehmen früher bereits einmal, im Jahr 2000 nämlich, für sein Dream- Steam-System gewonnen. Das Bild zeigt Judith Schlegel und Thomas Good von Wipf AG anlässlich der Swiss-Star-Preisverleihung. Der von Wipf hergestellte und von Sika International verwendete Standbeutel enthält 1,25 kg trockenen Mörtel. Zum Mischen wird der Drehverschluss geöffnet, die Erstöffnungsmembrane entfernt und 2 dl Wasser eingefüllt. Anschliessend wird die Luft leicht aus dem Beutel herausgepresst und dieser mit dem Schraubverschluss wieder fest verschlossen. Durch Kneten und Schütteln werden Mörtel und Wasser vermischt, bis sich eine homogene Masse bildet. Indem der obere Teil des Beutels entlang einer Laserperforation weggerissen und der Boden aufgespreizt wird, entsteht ein Becher mit gebrauchsbereitem Mörtel. Ein mitgelieferter Spatel erleichtert die Anwendung. Eine Seite des Beutels enthält einen bildlich dargestellten Anwendungskurzbeschrieb, während auf der transparenten Rückseite eine viersprachige, detaillierte Gebrauchsanweisung angebracht ist; diese bleibt auf dem Mischbehälter erhalten.