18. November 2018
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Als Pilotkunde von HP war DS Smith das erste Unternehmen in der Verpackungsbranche, das digitalen Wellpappen-Pre-Print produzieren kann. Nach der ersten HP PageWide T1100S in Grossbritannien wird im zweiten Quartal 2018 eine identische Maschine am Standort von DS Smith in Fulda in Betrieb genommen. Die Investition in die 40 m lange und 5 m hohe Druckmaschine beträgt rund 15 Mio. Euro. Hierfür wurde eigens eine Halle entkernt und mit neuen Fundamenten ausgestattet. Der in Fulda produzierte Digitaldruck wird von den deutschen, schweizerischen und anderen angrenzenden europäischen DS Smith Werken zu aufmerksamkeitsstarken Displays und Verpackungen verarbeitet. Der digitale Wellpappen-Pre-Print unterscheidet sich grundlegend vom Digitaldruck auf Bögen, der in der Wellpappenbranche bisher üblich war: Hier wird direkt auf die Papierrolle gedruckt – somit können nun auch mittlere und hohe Auflagen wirtschaftlich produziert werden. Dabei kann eine mit dem Offsetdruck vergleichbare Druckqualität erreicht werden, ohne dabei den Formatbeschränkungen im Offsetbereich zu unterliegen. Waschbretteffekt, Quetschränder und ungleichmässige Farbverläufe gehören bei dieser Drucktechnologie der Vergangenheit an. Und auch Rapportlimitierungen spielen bei der neuen Drucktechnik keine grosse Rolle mehr. Da kleine und grosse Auflagen mit gleicher, perfekt reproduzierbarer Druckqualität gedruckt werden, sind aufwendige Druckabnahmen überflüssig. Als einen weiteren grossen Vorteil des digitalen Druckverfahrens, welches ja ohne Druckplatten auskomme, sieht Stefan Kunzmann, Sales & Marketing Director bei DS Smith in der Region Deutschland & Schweiz die Möglichkeit, Änderungen bis in die letzte Minute auszuführen (DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG).

 

 

 

 


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Multivac (CH-Tochtergesellschaft: Multivac Export AG) übernimmt die Slicing-Aktivitäten von VC999 Verpackungssysteme AG. Der 2012 gegründete Geschäftsbereich des Herisauer Verpackungsunternehmens fertigt moderne Slicerlösungen für den industriellen Einsatz, die hygienegerecht und modular aufgebaut sind. VC999 hat sich entschlossen, seine junge Geschäftssparte im Zuge strategischer Überlegungen zu veräussern.


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Mit Multiclose von Südpack Europe AG können Beutelverpackungen auf allen gängigen Tiefziehanlagen mit einem praktischen Wiederverschluss realisiert werden. Der Wiederverschluss vereinfacht den Verpackungsprozess und bietet zudem grosszügige Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Verbrauchern punkten Multiclose-Beutel durch ihre einfache Handhabung: Mit dem neuen Wiederverschlusstreifen wird das Öffnen und Wiederverschließen von Beuteln zum Kinderspiel – und das bei optimalem Aroma- und Frischeschutz. Auf der Tiefziehanlage wird der Multiclose-Wiederverschlussstreifen einfach durch die Wärme der Vorheizung zwischen Ober- und Unterfolie eingesiegelt. Die Verpackungslösung ist günstiger als andere Wiederverschlussoptionen wie etwa Klettverschlüsse. Die für Multiclose verwendeten Ober- und Unterfolien sind für eine optimale Verpackung nicht nur aufeinander, sondern auch auf das Produkt abgestimmt. Durch optimierte Barriereeigenschaften wie z.B. EVOH-Hochbarrieren schützen sie ihren Inhalt. Für Produzenten besonders sensibler oder medizinischer Produkte besteht zudem die Möglichkeit eines zusätzlichen Originalitätsschutzes. Er macht Manipulationsversuche klar erkennbar und gibt dadurch Verbrauchern Sicherheit. Die hohe Convenience überzeugt beim Konsumenten: Multiclose verspricht durch eine breite Aufreisslasche und die Südpack-eigene Easy Open Siegelnahtform ein unkompliziertes Öffnen und Wiederverschliessen. Über die breite Öffnung der Beutelverpackung lassen sich Trays, etwa für Wurstwaren oder Käse, leicht entnehmen und wieder in die Verpackung einlegen. Der Wiederverschluss schützt das Aroma zuverlässig. Am Point-of-Sale sorgen Multiclose-Verpackungen Für einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt. Die bedruckbare Ober- und Unterfolie sowie ein bedruckbares Tray und Etiketten bieten viel Fläche zur Markenkommunikation. Kreative Designs lassen sich durch eine Vielfalt an Druckoptionen realisieren. Die Veredlung durch hochglänzende oder matte Lacke sorgt für eine besondere Haptik. Auch das Beutelformat selbst bietet sich zur Differenzierung an.


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Die GEA-Gruppe (CH: GEA Food Solutions Switzerland AG) stellte an der drinktec 2017 ihre Innovationen und Weiterentwicklungen unter der Leitidee «Inspiring Beverage Solutions» vor. Gezeigt wurde u.a. die GEA ABF-Technologie (Aseptic Blow Fill) zur nachhaltigen Getränkeabfüllung. Die Anlage besteht aus einer aseptischen Rotationsblasmaschine mit einem integrierten aseptischen Füll- und Verschliesssystem und bietet maximale Wirksamkeit für die PET-Verarbeitung.


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Bluhm Systeme GmbH stellt vor den Faserlaser e-SolarMark FL HD zum Kennzeichnen von Dosen. Neu ist, dass das System jetzt in Leistungsstärken von 20 bis 100 Watt verfügbar ist. Die leistungsfähigste Version beschriftet bis zu 90’000 Aluminiumdosen pro Stunde zum Beispiel mit Haltbarkeits- oder Rückverfolgbarkeitsdaten und dem Abfülldatum.


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Vakuumpumpen und Verdichter von Becker AG  sind in Verpackungsmaschinen die Leistungsträger für Stanz-, Falt- oder Aufrichtprozesse. Von der Tablettenverpackung in der pharmazeutischen Industrie, über Pick&Place-Anwendungen in der Elektronik, bis hin zu automatischen Zuführsystemen z.B. in der Confiserie: Intelligente Regelsysteme sorgen für eine der Aufgabenstellung exakt angepasste Saug- und Blasluftversorgung.


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Für das Trennen von Papier und Karton hat die Alpabern AG, ein Unternehmen der Barec-Gruppe, eine automatisch arbeitende Sortieranlage erstellt. Die Grossanlage wurde von Hunkeler Systeme AG geliefert. Als Generalunternehmung war sie von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme verantwortlich. Neben der Konzeption der mechanisch-technischen Komponenten entwickelte Hunkeler Systeme die Software für die zentrale Anlagensteuerung.


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Mit dem VW-Bus «Bulli» hat die Andreas Kopp AG kürzlich ihre Palette spezieller Weissblechdosen erweitert. Die Dose, welche im Auftrag der Baselbieter Firma Läckerli-Huus AG unter VW Lizenz produziert wird und als Verpackung für Biscuits dient, wurde zum beliebten Sammler-Objekt für Oldtimer-Freunde. Das ursprüngliche «Bulli»-Sortiment in den Farben Rot und Grün wurde neu mit den Farben Orange und Hellblau ergänzt. Das VW-Bus-Original war eine einzigartige Erfolgsgeschichte und in den 1960ern und 1970ern bei den Hippies verbreitet und beliebt. Der VW-Bus ist als Dose detailgetreu und proportional zum Original in den Massen 27,5 x 11,5 x 12,5 cm umgesetzt. Er ist – mit 550 g feinster Spezialitäten von Läckerli Huus gefüllt – im Handel erhältlich. Neu werden die Dosen zusammen mit einem Set Stickers verkauft, mit denen die Kunden «ihren» Bus selber personalisieren können. Wie beim Dosenhersteller zu erfahren war, stellte die plangerechte Verformung dieser Verpackung extrem hohe Ansprüche an die Techniker. Sie erforderte neue Verformensverfahren, um die Form des Busses getreu wiederzugeben. Das abnehmbare Dach dient als Dosendeckel. Wie das ganze Fahrzeug, sind auch die Räder originalgetreu gestaltet und bewegbar.

 

 

 

 

 

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint fünfmal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.




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