16. August 2018

Ein Behältersystem für Generationen

Dezember 14, 2015177

Vor 50 Jahren wurde der erste RAKO-Behälter produziert. Noch heute ist der Bestseller nach dem genau gleichen Konzept wie 1965 aufgebaut und entspricht damit allen Anforderungen an einen modernen Kunststoffbehälter. Mittlerweile gibt es in diesem System weit über 500 Kombinationsmöglichkeiten. Anlässlich des runden Geburtstags blickt die Herstellerin Georg Utz AG in die Geschichte und beschreibt die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Gegenwart.

Die Geschichte

Die ersten Ideen und Skizzen zum RAKO – etwa 1964 entstanden – konnten aufgrund der damaligen Werkzeugtechnik noch nicht umgesetzt werden. Philip Schaniel, Leiter Technik und Qualitätsmanagement bei der Georg Utz AG in Bremgarten, bedauert: «Leider sind die Skizzen nicht mehr zu finden.» 1965 wurde für den Behälter 3-201 mit den Dimensionen 600x400x220 mm das erste RAKO-Spritzgusswerkzeug gebaut. Noch im selben Jahr folgten weitere Behältergrössen. Die ersten Varianten mit durchbrochenen Seitenwänden und die Deckel erschienen Ende 1966. Ab 1967 wurden die Ausführungen mit Grifflöchern auf der Kurzseite eingeführt und ab 1968 die ersten Einsatzbehälter.

Grosse Variantenvielfalt

Die typische Rahmen-Konstruktion – der RAKO übrigens seinen Namen verdankt – verleiht dem Behälter eine äusserst hohe Stabilität. Ähnlich wie beim Aufbau eines Tempels bilden die vier Eckpartien des Behälters die tragenden Säulen. Aufgrund der Erkenntnis, die RAKO-Eurobehälter überall einsetzen zu können – und der folglich stets steigenden Nachfrage – sind im Laufe der Jahre bei allen Grundmassen verschiedene, auf gegebene Logistiksysteme angepasste Höhen hinzugekommen. So umfasst diese Behälterfamilie heute 96 verschiedene Grössenvarianten. Mit den unterschiedlichen Seitenwand-, Boden- und Griffvarianten ergeben sich so weit über 500 Kombinationsmöglichkeiten. Damit ist RAKO eines der vielfältigsten Behältersysteme überhaupt. Bei seinen Produkten denkt Utz seit langem in Kreisläufen. Ein Kreislauf beschreibt den oft Jahrzehnte dauernden Einsatz eines Mehrwegprodukts, der andere steht für das schadstofffreie, wiederverwertbare Recyclingmaterial. So werden ausgediente, aus eigener Produktion stammende Behälter und Paletten wieder zurückgenommen und in der eigenen Recyclinganlage aufbereitet. Seit einigen Jahren werden dabei alle Utz-Produkte ausschliesslich mit zertifiziertem Naturstrom aus Schweizer Wasserkraftwerken produziert.

Teilen auf Social Media:

Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint fünfmal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.




error: Inhalt ist geschützt !