SelfixIm stark wachsenden Markt «Transport und Logistik» werden Etiketten für die Warenkennzeichnung sowie die Waren- und Versandverfolgung verwendet. Die Etiketten werden dabei auf der Ware selbst, auf grösseren Transportbehältnissen oder direkt auf den Paletten angebracht. Die Herausforderungen der Holzpalettenetikettierung erfordern umfassendes Fachwissen, um eine nachhaltige Etikettierlösung im Transportwesen zu erreichen.

Aufgrund der ungenügenden Haftbarkeit der Holzplalette wurden Etiketten häufig auf Umschlägen, Packpapier oder Einschlagfolien appliziert. Die niedrige Haftbarkeit von Holz gründet in der rauen Haftoberfläche, wo die Berührungsfläche des Klebers nicht durchgängig ist. Der Klebstoff kann nur auf den sogenannten «Gipfelpunkten» haften; die «Täler» bleiben vom Kleber unberührt. Für die Etikettierung von Paletten sind stärkere Klebstoffe nötig, welche dem begrenzten Kontakt mit den rauen und unebenen Holzprofilen gewachsen sind. Zudem braucht man strapazierfähige Obermaterialien, auf welche wichtige Transportinformationen wie Marke, Menge und Strichcode aufgedruckt werden können. Die meist von Hand aufgeklebten Etiketten dürfen ihre Eigenschaften über die gesamte Lieferkette nämlich nicht verlieren; Innen- und Aussenbedingungen dürfen ihnen nichts anhaben. Mit der selbstklebenden Etikette Palettfix bietet Selfix AG ein Produkt, welches sämtliche Voraussetzungen für diese Anwendungsfälle berücksichtigt. Die Etikette besteht aus einem  permanenten Kleber, welcher in der Lage ist, auch bei rauen Applizierflächen die gesamte Oberfläche gründlich mit Haftstoff zu benetzen. Dank hoher Klebkraft und hohem Auftragsgewicht gewährleistet sie eine hervorragende Haftung. Als Obermaterial kommt hier ein papierbasiertes Material mit einer Aluminiumsperrschicht zum Einsatz. Das Aluminium sorgt hier dafür, dass keine Chemikalien auf die Etikettenoberfläche migrieren können. Damit ist garantiert, dass die bedruckte Etikette nicht an Lesbarkeit verliert. Palettfix lässt sich einfach im Thermotransfer-, Tintenstrahl- oder Laserdrucker mit den gewünschten Informationen bedrucken. Muss die Etikette entfernt werden, geht es einfach vor sich. Da bei der Anwendung verschiedene Parameter zu berücksichtigen sind, sollten – um optimale Ergebnisse zu erzielen – immer die infrage kommenden Materialien unter den tatsächlichen Nutzungsbedingungen vorgängig getestet werden.spi

 


 

Die Labelcode AG zeigte an der easyFairs TRANSPORT UND LOGISTIK 2011 in Bern als Neuheit das Etikettiergerät LCA 100 Compact in Verbindung mit einem HSA JET Micron. Trotz seinen geringen Abmessungen von 400 x 500 mm verfügt der Etikettierer in der IP44-Schutzklasse über sehr gute EMV-Eigenschaften, anschliessbare NPN- oder PNP-Sensoren, DISP-Drucktaste für manuelle Bedienung sowie eine Spendekante, deren Grösse und Form sich einfach anpassen lassen. Der Schrittmotorantrieb erlaubt eine variable Spendegeschwindigkeit, erhöht die Etikettiergenauigkeit und verringert den Verschleiss. Als Optionen sind Blas-, Tamp- und Blas-Tamp-Applikatoren sowie Verstelleinheiten und Sensoren erhältlich. Die kleinsten Etikettenabmessungen sind 10 x 12 mm und die maximale Spendegeschwindigkeit beträgt 25 m/Min. Die Etikettenrolle hat einen maximalen Durchmesser von 300 mm. Neben dem Gerät mit 100 mm Spendebreite ist mit dem LCA 160 Compact auch eine grössere Ausführung mit Durchlassbreite von 160 mm erhältlich. Der LCA-Compact-Etikettiergerät wurde mit dem auf der bewährten HP-TIJ-2.5-Drucktechnologie basierenden HSA JET Micron ausgestattet, der neu auf dem Schweizer Markt erhältlich ist. Als Verbindung eines kleinen Controllers und Druckers eignet sich dieses dänische Gerät sehr gut für wiederkehrende Druckjobs bei Etiketten und Kartonagen, z.B. in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Es bietet gleichbleibende, schnelle und hochwertige Drucke. Die Druckdatei wird in den internen Speicher mit Hilfe der mitgelieferten MicroDraw-Software vom USB-Stick geladen. Der Drucker hat einen internen Sensor und ist leicht integrierbar, denn er benötigt kaum mehr Platz als die eigentliche HP-Druckkartusche im Druckkopf. Die maximale Druckhöhe beträgt 12,7 mm. Der HSA JET Micron wird von Labelcode in der Schweiz seit Juli 2011 angeboten; bisher wurden 5 Geräte installiert.

 


 

Die Nachfrage nach Selbstklebeetiketten, die nur einmal kleben und nach dem Ablösen nicht mehr haften, steigt stetig. Bisher bestand ein Drypeel aus einem meist transparenten, klebenden Träger und einem weiteren Material mit einem brechenden, einmalig klebenden Leim. Der tesa Bandfix AG ist mit PeelOff- und Peel&Pin-Promotionsetikett eine sinnvolle Lösung gelungen, wo durch Integration von Klebertechnologie in den Bedruckungsprozess auf eine Lage komplett verzichtet werden kann. Derselbe Kleber, der die Haftung zum Untergrund garantiert, verhält sich beim Ablösen des Etiketts nicht klebend und erzeugt somit den gewünschten Coupon.

 


Die RFID-Etikettierlösung der Pago AG dient der Verifizierung von Bohnenbehältern auf der vom Hersteller gestellten Kaffeemaschine. Im Gastrobetrieb wird der versiegelte Behälter vor dem Einsetzen in die Kaffeemühle geöffnet. Dank RFID-Chip wird der Bohnenbehälter durch die Kaffeemaschine identifizierbar. Die neuartige Lösung wurde für den österreichischen Markenartikelhersteller Julius Meinl etwickelt. Sie gibt dem Anwender die Sicherheit, dass nur eigene Produkte auf den Maschinen zum Einsatz kommen. Ein ausführlicher Bericht über diese Originalitätssicherung erschien in swisspack international, Ausgabe Juli 2009.

 

 

 


Andreas Hofmänner (links im Bild), seit Juni 2010 Geschäftsleiter der Pago-Gruppe, ist für sämtliche Belange in Verbindung mit den Märkten Schweiz, Liechtenstein und Österreich zuständig. Sein Verantwortungsbereich umfasst diejenigen Unternehmenseinheiten des Standorts Grabs, die sich auf die Kundenbetreuung, Marktbearbeitung sowie Entwicklung und Produktion des allgemeinen Produktprogramms ausrichten. Hofmänner begann seine Tätigkeit bei der Pago im Jahr 1995 und hatte verschiedene Funktionen im Verkauf, im Stab der Geschäftsleitung sowie in der Kundendienstleistung inne. Nach weiterführenden Studien an Hochschulen im In- und Ausland und einem MBA-Abschluss war er bis 2010 für die Projekte der Gruppe im Bereich der weltweiten Beteiligungen und Partnerschaften zuständig.