Neue Identität für TOMA-Säfte


Pepsi Americas Central Europe Group hat für ihren Relaunch der führenden Saftmarke TOMA in der Tschechischen Republik und Slowakei den neuen Elopak Pure-Pak® Curve Karton gewählt. Elopak hat den Auftrag gegen starke Konkurrenz gewonnen. Die innovative Form der aseptischen Verpackung mit dem geschwungenen Paneel überzeugte. Das neue Verpackungskonzept soll nun die TOMA-Säfte im stark umkämpften, aber wachstumsstarken Saftmarkt repositionieren und einem jüngeren Publikum schmackhaft machen. Otakar Rezek, Vice President Marketing von Pepsi Americas erklärt dazu: «Wir haben eine umfassende Marktanalyse in unseren Heimmärkten durchgeführt, inklusive Verbraucher-Interviews, und waren erfreut zu hören, dass die Elopak Pure-Pak® Curve Kartonverpackung mit dem Pure-Twist Schraubverschluss als die beste Verpackung für unsere TOMA-Säfte gewählt wurde. Sie hat mit ihrer geschwungenen Form emotionale Vorteile und sticht mit dem neuen Design im Verkaufsregal klar hervor.» Basierend auf der positiven Konsumentenumfrage und ähnlichen Produkt-Neulancierungen in Griechenland und Frankreich entschied sich Pepsi, Elopak mit einem umfassenden Systempaket zu beauftragen, welches die aseptische Abfüllanlage, Verschluss-Applikatoren, Endverpackungssystem und Förderanlagen einschloss. Zum neuen Auftritt gehören auch eine visuelle Verpackungsneugestaltung und die Änderung der Umverpackung.

Neue Fruchtsaftgetränke in Kartonpackungen


Das neue, leicht karbonisierte Erfrischungsgetränk Aqua fruitmix ist in der aseptischen Einliter-Kartonpackung combiblocPremium erhältlich. Nach dem Erfolg in den Niederlanden bietet die Krings Fruchtsaft GmbH dieses Produkt nun auch im deutschen Markt an. Seit dem Jahr 2000 gehört das Unternehmen zur Refresco Holding mit Hauptsitz in den Niederlanden. Das neue Fruchtsaftgetränk wird als «Premium-Erfrischung: Wasser plus Saft» positioniert und ist in den Geschmacksrichtungen Weisse Trauben & Zitrone, Apfel & Rote Beeren, Apfel & Pfirsich Light, Apfel & Waldfrüchte, Orange & Limette, Apfel & Pfirsich, Ananas & Maracuja Light zu haben. Die hochwertige Verpackung kommt von SIG Combibloc, einem der weltweit führenden Systemhersteller von aseptischen Getränkekartons und Füllmaschinen.
SIG Combibloc liefert auch die schlanken Einliter-Premiumpackungen für die beliebten Fruchtsaftgetränke Punica. Neben den bewährten Sorten Orange plus Vitamin C, Multivitamin 17+4 und Cherry Fresh 7 Vitamine-Mix präsentiert sich auch die neue Linie «Fruchtig & Herb» in den drei Geschmacksrichtungen Blutorange-Drachenfrucht, Pink Grapefruit-Orange und Citrus-Limette in diesem Auftritt. Die in Deutschland eingeführten Sorten stehen nun für Exportmärkte zur Verfügung. Die aktuelle Produktrange umfasst Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare, Tea&Fruit-Getränke sowie Fruchtschorlen.


Design-Vorteile für Joghurt-Drinks


Diverse Fruchtjoghurt-Drinks mit niedrigem Zucker- und Fettgehalt sind im neuen Diamond Pure-Pak® Curve Karton erhältlich. Die nordschwedische Molkerei Milko hat damit als weltweit erste diese Elopak-Verpackungsdesigns eingeführt. Die Einliter-Kartonverpackungen, produziert auf einer Pure-Pak® P-S50 Abfüllmaschine in Milkos Hauptmolkerei in Grådö, heben sich durch ihre völlig neue Erscheinung im Regal ab. Sie vereinen die technischen und ergonomischen Designeigenschaften des preisgekrönten Mini Diamond und des Pure-Pak® Curve Kartons in sich. Dieser kommt nun auch bei den namentlich in Skandinavien sehr beliebten hochviskosen Joghurt-Produkten zur Anwendung. Vorteil ist auch, dass die Ausgiess-Eigenschaften durch Vergrösserung des Öffnungsdurchmessers (um 38%) beträchtlich verbessert werden konnten. Wie Jonas Welander, Marketingleiter der zweitgrössten schwedischen Molkerei durchblicken lässt, will Milko das fünfte Paneel der Kartonpackung für neue graphische Möglichkeiten nutzen. Bei diesem ersten Produkt ist es «eine unserer Schlüsselbotschaften: LÄTTSOCKRAD» (= geringer Zuckergehalt). Der zusätzliche Raum auf der Packung bietet neue Möglichkeiten für Markenidentifikation und Werbung. Milko entschied sich für das neuartige Karton-Konzept, um sich von der Konkurrenz abzuheben und seinen qualitativ hochwertigen Joghurt-Produkten ein geschärftes Premium-Profil zu verleihen. Es ist eine Tatsache, dass der Markt für Milchprodukte immer härter umkämpft wird. Die Spitzenprodukte können ihre Position nur durch Differenzierung behaupten. Das neue Angebot gibt es in Schweden vorerst in sechs Geschmacksvarianten: Heidelbeere, Erdbeere, Orange, Vier Früchte (Pfirsich, Ananas, Aprikose, Birne), Drei Früchte (Apfel, Erdbeere und Himbeere) sowie Beeren-Fruchtmix (Himbeere, Erdbeere, Preiselbeere).

Die ovale Milch ist da


Die Weltpremiere von combishape war in Spanien. Als weltweit erster Anbieter hat die Corporación Alimentaria Peñasanta, S.A. (CAPSA), Marktführer im spanischen Milchsektor, die Einliter-Kartonpackung combishape cs R020 für seine Kernmarke Central Lechera Asturiana auf dem Markt eingeführt.

Mit der Einführung der NATURLínea in der oval geformten aseptischen Getränkeverpackung wird die einzigartige Differenzierungsmöglichkeit genutzt, die diese Innovation bietet. «Mit seiner Formensprache unterstreicht combishape die jeweilige Produktidentität», betont Rolf-Dieter Rademacher, SIG-Konzernchef und CEO der SIG Combibloc. So wird diese neuartige Verpackung auch der neuen Premium-Milch in den spanischen Verkaufsregalen zu einer klaren Profilierung verhelfen. Das Produkt ist Teil einer neuen Range fettreduzierender Milchprodukte, die gemäss Herstellerfirma «zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen und den Körper in Form halten». Vor dem Hintergrund dieser Markteinführung ist eine eindeutige Markendifferenzierung nach Ansicht von CAPSA-Marketingleiter José Armando Tellado wichtiger denn je. Mit combishape erhalte sein Produkt neben der Funktionalität auch eine eigenständige und unverwechselbare Identität.


 


Joker ist oval


Ein halbes Jahr nach der Milchpremiere in Spanien brachte Eckes-Granini France mit seiner Marke Joker als weltweit erster Anbieter Premium-Säfte in der Verpackungsinnovation von SIG Combibloc auf den Markt. Die beliebten Getränke in den Geschmacksrichtungen Orange, Apfel, Multifrucht und Traube sind jetzt in der oval geformten aseptischen Kartonpackung combishape cs R020 erhältlich. Die Marktaussichten sind vielversprechend: Eckes-Granini ist in Frankreich mit einem Marktanteil von 19 Prozent Marktführer im Fruchtsaft-Bereich. «Ovaline» (so wurde die neue Verpackungsform von Eckes-Granini France benannt) «ist schön, praktisch, modern und symbolisiert den natürlichen Charakter, für den unsere Marke steht», erklärt Sylvain Jungfer, Geschäftsführer des Unternehmens. Die Innovation wird exklusiv für den Relaunch der Marke Joker (französische Nummer 1 auf dem Sektor der aseptischen Fruchtsäfte) eingesetzt: «Unsere unvergleichlichen Joker-Säfte mit neuer Rezeptur verdienen eine ebenso unverwechselbare Verpackung, welche die positiven Eigenschaften unserer Produkte nach aussen spiegelt», freut sich Jungfer.

Maxiverschluss für Minikarton


Als Portionsverpackung erschliesst der Mini Diamond Pure-Pak®-Karton von Elopak das Marktsegment für zähflüssige Lebensmittel. Das verlängerte Kopf-Paneel ermöglicht einen grösseren Schraubverschluss, wodurch das Öffnen und das Ausgiessen erleichtert werden. Diese neue Premiumverpackung gibt es in 250, 330 und 500 ml Grössen für frische und länger haltbare Produkte. Sie wurde im vergangenen November für verschiedene Fruchtsäfte und Eistees durch TINE, Norwegens führendem Milchprodukt- und Safthersteller, mit grossem Erfolg (35-prozentiger Anstieg der Verkäufe) auf dem Markt eingeführt. Elopak wird nun seine bei Kunden installierten Standardmaschinen so umrüsten, dass sie auch die neue Verpackung verarbeiten können.

Sanftgerundete Drinks kommen


Eine riesige Pure-Pak® Curve-Verpackung auf dem Stand der Elopak-Gruppe weckte das Interesse der Anuga FoodTec-Besucher im Frühjahr 2003. Jetzt scheint es, dass diese Innovation ihren Weg auch auf den Markt gefunden hat: Ein erstes Projekt wird derzeit bei der Molkerei Olesnice in Tschechien realisiert.
Ein spezielles Design fügt diesen Behältern in Giebelform eine neue Dimension hinzu. Die geringfügige Änderung sorgt nämlich für den wesentlichen Unterschied, da der Behälter dadurch schlanker und in neuer Form erscheint. Die Innovation bietet den Marktmachern sofort ein neues Wettbewerbsmittel sowohl in Bezug auf die einzigartige Form - mit zusätzlichen Möglichkeiten für Werbebotschaften -, als auch hinsichtlich des Aussehens zur Förderung der Warenzeichen. Für den Verbraucher wird die Neuheit einer anders aussehenden Verpackung ganz konkret bedeuten, dass er bestimmte Produkte auf einem zunehmend vollen Supermarktregal besser ausfindig machen kann.
Die Entwicklung von Pure-Pak Curve hat sich auf den herkömmlichen Karton von einem Liter konzentriert. Sämtliche Lösungen für das Öffnen der Verpackungen und die Verschlüsse sind verfügbar. Ein wichtiger Vorteil dieser Verpackung mit den sanftgerundeten Seiten ist, dass alle vorhandenen Maschinen mit wenig Aufwand umgerüstet werden können. Man muss demzufolge keine teuren Investitionen in einen neuen Maschinenpark tätigen.

Innovationen der Formen und Verschlüsse


In einer Zeit, in der viele Produkte als austauschbar gelten, ist Differenzierung gefragt. So haben kluge Verpackungsinnovationen schon manchem Produkt den ersehnten Markterfolg gebracht. Besonders dynamisch entwickeln sich die Märkte für Getränkekartonverpackungen. Erfolge verspricht auch die jüngste SIG-Entwicklung, auf die im Detail in der Sommerausgabe 2003 der Zeitschrift swisspack international eingegangen wurde. combishape entstand in Kooperation zwischen mehreren Gesellschaften der 150-jährigen SIG-Gruppe. Beteiligt waren neben der federführenden SIG Combibloc vor allem die SIG allCap (Öffnungen) und die inzwischen an die Bosch-Gruppe veräusserte Sigpack Systems (Endverpackung). Die SIG allCap gehört zu den jüngsten Erfolgsstories der Gruppe. Gegründet vor zweieinhalb Jahren, konzentriert sich diese strategische Geschäftseinheit von SIG Combibloc auf alle Aktivitäten rund um Kunststoffverschlüsse und dazugehörige Applikatoren. Hier wurde u.a. auch der Hochleistungsapplikator für die Produktlinie combifit entwickelt: Die Verschlüsse werden mit bis zu 15'000 Einheiten pro Stunde von einem Greifer erfasst, über eine Beleimstation geführt und anschliessend punktgenau auf die Verpackung positioniert. Dieses Beispiel zeigt, wie komplex, vielfältig - und auch wachstumsstark und dynamisch die Verpackung und ihre Industrie heute sind: Der schnelle Erfolg der combifit-Getränkeverpackung führte innerhalb des Konzerns zur Entstehung eines neuen Verpackungsbereichs. Die Verschlussaktivitäten fügen sich dabei nahtlos in die Strategie der jubilierenden SIG ein. In den Gründerjahren mit dem Eisenbahnwaggonbau gross geworden, konzentriert sich das Unternehmen heute ganz auf die Verpackungstechnologie.

SIG Combibloc baut in Deutschland und China


Die SIG Combibloc investiert an ihren deutschen Produktionsstandorten Linnich und Wittenberg in den Ausbau der Produktionskapazitäten für aseptische Getränkekartons. In Linnich wurden eine zusätzliche Endfertigungslinie sowie eine Druckmaschine für Klein- und Mittelformate angeschafft. In Wittenberg wurde ein neues Werksgebäude erstellt, mit einer weiteren Endfertigungslinie, die bereits beschichtete und bedruckte Packstoffe stanzt und siegelt. Ausserdem baut SIG Combibloc mit einem neuen Packstoffwerk in Suzhou, Region Shanghai, ihre Präsenz im Wachstumsmarkt China aus. Die Fabrik mit über 250 Mitarbeitenden und einer Produktionsfläche von 20'000 m2 beliefert den chinesischen Markt mit kundenspezifischem Verpackungsmaterial und modernen Anlagen für das keimfreie Abfüllen von Säften, Milch und Saucen beim Kunden. In der ersten Phase wurden rund 53 Mio. Franken investiert. Die lokale Herstellung von Packstoff für Flüssigkeitsverpackungen sichert für SIG Combibloc die Kundennähe, verbessert den Service und verkürzt die Lieferzeiten.

Fruchtsaft mit Convenience


Die Bio-Fruchtsäfte von Coop werden seit kurzem auf der neuen Elopak-Verpackungslinie von Pomdor AG in Kiesen aseptisch abgefüllt. Nach der erfolgreichen Markteinführung der Einliter-Giebeldachpackungen der Pomdor-Leadermarke Ramseier im letzten Winter kommt jetzt der 100-prozentige Fruchtsaft in attraktiv gestalteten, kleineren 7,5-dl-Packungen in die Coop-Regale. Drei verschiedene Fruchtsaftsorten werden auf derselben Maschine von Elopak wie die grösseren Pure-Pak-Packungen abgefüllt. Diese Getränkekartonverpackungen zeichnen sich aus durch ihr einfaches Handling und einen wiederverschliessbaren, benutzergerechten Drehverschluss, der den Konsumenten viel Convenience bietet.
Noch viel Entwicklungspotential in der Synergie naturreine Fruchtsäfte + attraktive Verpackung sieht auch der Fruchtsafthersteller Pomdor - hat er doch die bestehende Produktionshalle soeben mit einem Anbau erweitert.

Fitter Inhalt, fitte Verpackung


Als weltweit erste Firma setzte die Bischofszell Nahrungsmittel AG den Kartonverpackungs-Format combifit ein. Zeitlich nach Plan (wie von Marketingleiter Martin P. Leuzinger im Frühsommer 2001 in einem Interview mit swisspack international angekündigt) kam die zukunftsweisende Innovation von SIG Combibloc Anfang Dezember 2001 in die Migros-Regale. Die einem Relounch unterzogenen ACTILIFE-Fruchtsäfte von BINA sind nun in der neuen Packung mit abgeschrägtem Kopf und wiederverschliessbarem Drehverschluss combiTwist erhältlich.
Die neue Getränkeverpackung bietet Vorteile für Abfüller, Handel und Verbraucher: Das ergonomische Design verbindet Formschönheit mit Funktionalität. Es erregt Aufmerksamkeit im Verkaufsregal und ermöglicht gleichzeitig eine bequeme Handhabung. Durch den Schraubverschluss combiTwist mit grosser, schräg gestellter Öffnung ist ein optimales Ausgiessen gewährleistet. Der Umstand, dass combifit vorne nach aussen und hinten nach innen gewölbt ist, bringt logistische Vorteile. Dadurch lassen sich nämlich die Kartonpackungen platzsparend hintereinander stellen. Ausserdem ist der Verschluss in die Packung integriert (und nicht aufgesetzt, wie bei anderen Getränkepackungen). Ein grosses Plus für den Abfüller ist, dass die herkömmlichen combibloc-Füllmaschinen sowohl die Standard-combibloc- als auch die combifit-Packungen abfüllen können. Der Schraubkappen-Applikator kann dabei combiTwist-Verschluss sowohl auf combibloc als auch auf combifit applizieren. Die Umstellung der gesamten Linie dauert maximal vier Stunden.
Der Grossverteiler Migros und die Bischofszell Nahrungsmittel AG bewiesen mit diesem Verpackungs-Relounch einmal mehr, dass Differenzierung nicht nur über qualitativ hochstehende Produkte, sondern auch über zukunftsweisende Verpackungen mit hoher Convenience erfolgt. Der einfach zu öffnende und wieder zu verschliesse Drehverschluss, das optimale Ausgiessen und nicht zuletzt die ansprechende Packungsform werden von Konsumenten geschätzt.
Unter dem Titel «Wettbewerb, Image und Markenprofilierung» berichtete die Winterausgabe swisspack international 2001/02 über die Trends in der Verpackung von Getränken. Neben Kartonverpackungen kamen auch PET- und Glasflaschen sowie Dosen zur Sprache. Die Zeitschrift kann beim Verlag in Zürich (swisspack international, Postfach, CH-8048 Zürich) bestellt werden.

Fruchtiger Ein- und Ausschalter

Wie der Bericht «Drinks zum Ein- und Ausschalten» auf der Titelseite der Fachzeitschrift swisspack international erkennen lässt, setzt sich die Erfolgsstory der Tetra Prisma fort. Unter dem Namen Hero «ON» und Hero «OFF» wurden im Schweizer Lebensmittel-Detailhandel im Frühjahr 2001 zwei neue Fruchtsäfte in ansprechender grafischer Gestaltung eingeführt.Die Tetra Prisma, auf der Anuga FoodTec in Köln zum ersten Mal vorgestellt, ist heute auf den Regalen der Lebensmittelläden schon eine «ganz gewöhnliche» Getränkeverpackung. Mit Emmi Energy Milk hat sie auch ihre Schweizer Premiere längst hinter sich. Es folgte Michel Ice Lemon und weitere Getränke.Neue Produkte in neuen Verpackungen können bei ihrer Einführung natürlich viel mehr Aufmerksamkeit potentieller Käufer auf sich ziehen als solche, bei denen der berühmte erste Blick keine Neugier mehr wecken kann. «Technisch» sind gute, etablierte Verpackungen weiterhin hilfreich. So hat auch die Hero Schweiz Tetra Prisma für ihre Getränke gewählt. Hero «ON» und Hero «OFF» sind zwei neuartige, aus natürlichen Inhaltsstoffen komponierte Fruchtsäfte, welche auf den Konsumenten eine ganz spezielle Wirkung haben. Während der erste belebt und Schwung gibt, bringt der zweite Entspannung. Von Hero wird «ON» als «natürliche Alternative zu gängigen Aufstellern auf künstlicher Basis» gepriesen, «OFF» «zum Relaxen, in Stresssituationen oder auch als Schlummertrunk» empfohlen. Die Packungen weisen einen Inhalt von 330 ml auf. Ihre Haltbarkeit beträgt zwölf Wochen ab Produktionsdatum.

Milch: Weltneuheit aus dem Aargau

Im Herbst 99 sprach Douglas Geertz, bis September 2000 Geschäftsführer der Tetra Pak Schweiz, in einem Interview mit der Zeitschrift swisspack international von einer wichtigen Innovation im Zusammenhang mit dem Verschluss der Tetra-Top-Milchpackung. Diese betraf namentlich die verbesserte Öffnungs- und Ausgussvorrichtung der sich durch einen quadratischen Boden und abgerundete Ecken auszeichnenden Kartonpackung.
Die ursprüngliche Tetra-Top-Milchpackung der Aargauer Zentralmolkerei AZM, mit einem im Spritzgussverfahren aus Polyethylen hergestellten Oberteil versehen, erhielt vor drei Jahren den ersten Swiss Star im Schweizerischen Verpackungswettbewerb. Die gemeinsame Weiterentwicklung der AZM- und Tetra-Pak-Spezialisten wurde nun als Weltneuheit erfolgreich auf dem Schweizer Markt eingeführt und erneut mit einem Swiss Star ausgezeichnet. Die AZM versieht ihre in den Ein- und Halbliter-Tetra-Top-Packungen erhältliche Pastmilch jetzt mit einem praktischen, wiederverschliessbaren Schraubverschluss, der mit einem Erstöffnungsgarantiering versehen ist. Der gesamte Produktionszyklus - das Formen des Kartons, das Spritzen des Kunststoffausgusses, das Befüllen und Versiegeln der Verpackung - erfolgt in einem Arbeitsgang. Die Deckel werden nachfolgend in der Verpackungslinie aufgebracht. Verschiedene Deckelfarben - dunkelblau für Vollmilch und hellblau für Milchdrink - machen die Inhaltsunterschiede für Konsumenten deutlich sichtbar. Dank der speziellen Mündung mit Abreisskante ist ein sauberes Ausgiessen und Dosieren ohne Tropfrückstände gewährleistet, was die Hygiene der Packung noch weiter erhöht.
Der luftdichte Wiederverschluss schützt das in der Verpackung verbleibende Füllgut vor Fremdgerüchen. Mit den bekannten schwarz/weissen Fleckmustern wird die Suggestion auf Milch von der früheren Verpackung übernommen. Die Tetra Top mit Drehverschluss gibt es als 1-Liter und als 1/2 -Liter Verpackung.
Die Jury des Schweizerischen Verpackungswettbewerbst 2000 hebt den hohen Grad an Convenience, der mit dieser Weiterentwicklung erreicht wurde. Die rund-viereckige Kartonflasche ist handlich, die Erstöffnungsgarantie leicht zu öffnen und das Ausgiessen dank genügend grosser Öffnung und spezieller Mündung problemlos möglich. Das einfache und sichere Wiederverschliessen ergibt, in Kombination mit den erwähnten Vorteilen, insgesamt einen Mehrwert gegenüber den bekannten Karton-Milchverpackungen. Erwähnenswert ist auch die Stapelbarkeit, die mit zwei Höckern auf dem Kunststoffoberteil und dem grossflächigen Schraubverschluss erreicht wird. Die Jury anerkennt, dass mit dieser Weiterentwicklung endlich das Bedürfnis nach einer einfach zu öffnenden und sauber wiederverschliessbaren Karton-Milchverpackung befriedigt wird.

Das schräge Giebeldach mit Fruchtscheibe

Eine überraschende und besonders auffällige Innovation von Tetra Rex an der Anuga FoodTec 2000 in Köln war das schräge Dach der Giebeldachpackungen. Da hier eine grössere Fläche zur Verfügung steht, können auch grössere Schraubverschlüsse appliziert werden. Die breitere Giessöffnung (25,5 mm) ermöglicht ein leichteres und schnelleres Ausgiessen. Die Verschlüsse auf diesen «Tetra Rex Plus»-Packungen sind in Form von Fruchtscheiben, in geometrischen Formen und einer Reihe weiterer Muster erhältlich, die dem Produkt einen einzigartigen Look und damit einen Mehrwert verleihen. Zur Verpackung gekühlter ESL-Produkte in Giebeldach-Getränkekartonverpackungen eignet sich die Tetra Rex TR/18 ESL-Hochgeschwindigkeitsabfüllanlage. Die verfügbaren Volumen reichen von 150 bis 1000 ml. Die mit dieser Maschine verpackte ESL-Milch und -Säfte sind bis zu 90 Tage haltbar. Die Maschine bietet eine Kapazität von 14000 Packungen/Std., einen integrierten Applikator für Verschlüsse sowie Tetra Rex-Packungen mit «Sahara Bottom», die gegen Feuchtigkeit resistent sind und dadurch zu weniger Kundenreklamationen führen.

Erhöhte Produktionsflexibilität für Getränkekartonpackungen

Mit der Vorführung der Tetra Top TT/3 ESL Mini 200/250 ml und Midi 250/330/500 ml ermöglichte Tetra Pak an der diesjährigen Anuga FoodTec in Köln einen Blick in die nächste Generation der TT/3-Anlagen, die gegen Ende 2000 auf den Markt kommen werden. Die neue, ESL-taugliche Plattform verfügt über zwei getrennte Abfülllinien, die gleichzeitig zwei verschiedene Volumengrössen und Produkte verarbeiten können. Dies bedeutet einen grossen Fortschritt bei der Produktionsflexibilität. Tetra Top-Kartons zeichnen sich durch einen laminierten Papierkorpus, einen quadratischen Boden und abgerundete Ecken aus. Das Oberteil besteht aus spritzgegossenem Polyethylen und kann mit diversen Öffnungsmöglichkeiten versehen werden. Der nachgeordnete Tetra Film Wrapper 67 bietet die Möglichkeit, die Verpackungen mit bedruckter Folie in attraktive Verkaufseinheiten zu bündeln.

Die Tetra Prisma bekommt Nachwuchs


Das jüngste Baby der Tetra Prisma-Familie ist schlanker als seine Geschwister. In der Packungsgrösse 250 ml präsentiert es sich in ebenso ansprechender grafischen Gestaltung wie die anderen Tetra Prisma-Packungen.
Die erste Schweizer Tetra Prisma Aseptic-Packung der Grösse 250 ml wurde von der Migros Anfang Juni lanciert. Beim abgefüllten Produkt mit dem Namen fm2 handelt es sich um eine Innovation im Getränkebereich. Mit der neuartigen Kombination von 30% Fruchtsaft und 25% Magermilch spricht die Grossverteilerin vor allem junge Konsumenten an. Dynamisch, sogar futuristisch wirkt denn auch der gewählte Name ö obwohl er nichts anderes als eine simple Abkürzung der beiden Drink-Bestandteile zum Ausdruck bringt. Die fm2 präsentiert sich in ansprechendem Metallic Design. Die Packungen sind mit einer PullTab-Aufreisslasche versehen.
Nach der jüngsten Drink-Lancierung der Migros beinhaltet die Schweizer Tetra Prisma-Linie von Tetra Pak jetzt drei verschiedene Packungsgrössen: 1 Liter, 330 ml und 250 ml. Die für den Heimkonsum bestimmte 1-Liter-Packung, mit dem neuen wiederverschliessbaren ReCap 3-Verschluss versehen, wird ausschliesslich von der Firma OVA in Affoltern am Albis abgefüllt. Die handlichen Packungsgrössen 250 ml und 330 ml eignen sich speziell für den «On the Go-Verbrauch». Für die 330 ml-Packung sind in der Schweiz bereits drei Tetra Prisma Aseptic Maschinen in Betrieb ö nämlich bei Emmi in Luzern und bei der Konservenfabrik Bischofszell. Die 250-ml-fm2-Packung ist ein Produkt des Migros-Betriebes ELSA Estavayer Lait S.A. Das Material, aus dem die achteckigen Getränkepackungen entstehen, wird in Rollen an den jeweiligen Abfüller geliefert.

Orangensaft, der sich abhebt

Coop Schweiz erweitert sein NATURAplan-Sortiment mit frisch gepresstem Orangensaft aus biologisch gezogenen Früchten. Die Packung hebt sich in Form und Grösse signifikant vom übrigen Sortiment ab.
Der neue Andros Bio-Orangensaft kommt in den Verkauf in 75 cl-combibloc-Packung. Die Aufgabe, diesen Premium-Artikel im Erscheinungsbild klar oberhalb der aus Konzentrat hergestellten Säfte zu positionieren, übertrug Coop der Designagentur D`SIGN Bringold & Cueni AG aus Biel-Benken. Das ansprechende, im Tiefdruck ausgeführte Design der Giebeldach-Verpackung arbeitet den hohen Wert des Inhalts deutlich heraus: Aufgeschnittene Orangen und eine zischende Fontäne im Hintergrund stehen für Frische und Fruchtigkeit, Bio- und NATURAplan-Label versprechen Genuss der reinsten Art, leuchtende Gelb- und satte Rottöne verbreiten eine Aura von Sonne und intakter Natur. Der verschüttsichere Ausguss unterstreicht unübersehbar die Güte des Produkts.

Die «neue» Pastmilch

tetrapack_1.jpg (22541 Byte)swissstar_small.gif (2878 Byte)In England, Schottland und Griechenland sind Pastmilch-Packungen in Tetra Top seit längerem auf dem Markt. Im Herbst 1996 kam die Schweiz hinzu, und jetzt lernen auch Konsumenten in Deutschland und Chile die «handliche Milchflasche aus Karton» kennen.

In Grossbritannien sind mittlerweile rund 40 Tetra Top-Abfülllinien in Betrieb. Schweizer Pionier ist die Aargauer Zentralmolkerei in Suhr, wo zwei Maschinen installiert wurden. Dank der integrierten Öffnungs- und Wiederverschlussvorrichtung sowie der ergonomischen und platzsparenden Form stellt diese Frischmilchverpackung eine Steigerung der Convenience dar. Bei der Entwicklung kam das Know-how des internationalen Konzerns Tetra Pak voll zur Geltung. Der rechteckige Grundriss der Verpackung zeichnet sich durch leicht abgerundete Ecken aus und bleibt unverändert - gleichgültig, ob der Inhalt 250, 500 oder 1000 ml fasst.