21. Januar 2018

Glas auf Glas

Juli 1, 200746

Immer mehr wird in Winzerkreisen über Verschlussalternativen zum traditionellen Naturkorken diskutiert. Wohl gilt dieser allgemein als optimaler Verschluss – weil er als Naturprodukt die Reifung des Weines unterstützt. Er steht für Tradition und ermöglicht das von den Weinliebhabern gepflegte Öffnungsritual.

Doch seine Qualität ist oft unzureichend. Eine von Vetropack AG in Auftrag gegebene Expertenstudie rät nun auch in Sachen Verschluss zu mehr Differenzierung. Mit anderen Worten: Weinproduzenten sollten ihre abgefüllten Flaschen mit unterschiedlichen Verschlusssystemen anbieten. Neben Kunststoffzapfen,

Drehverschluss und Kronenkorken wird auch der neuartige Glasverschluss beachtet. Der von Alcoa eingeführte Glasstopfen «Vino-Lok» bietet sich als eine interessante Alternative an. Sein perfekter Zuschliff und ein PVDC-Dichtring garantieren sicheren Halt in der Flaschenmündung sowie optimale Wiederverschliessbarkeit.

Zur Originalitätssicherung dient eine formschöne Überkappe aus Aluminium. Das geruchs- und geschmacksneutrale, hygienische Naturprodukt Glas beeinflusst den Wein nicht. Zehn Millionen mit «Vino-Lok» verschlossene Weinflaschen, von Wiegand-Glas hergestellt, wurden im ersten Jahr nach der Markteinführung verkauft. Nun hat Vetropack Austria für diesen exklusiv anmutenden Stopfen ein eigenes Flaschenmündungssystem entwickelt. Ein ausgewähltes Sortiment an Weinflaschen mit der Glasverschlussmündung wird seit Anfang 2006 angeboten. Diese neue Vetropack-Mündung wurde so konzipiert, dass bei der Flaschenproduktion bereits bestehende Vor- und Fertigformen verwendet werden können. Dadurch kann das Flaschensortiment wirtschaftlich vernünftig und marktgerecht erweitert werden. Gemeinsam mit dem Vino-Lok-Hersteller Alcoa bietet Vetropack umfassende Beratung über die Details zum korrekten Verschliessen der Weinflaschen und begleitet auch die Erstabfüllung in den Weinbaubetrieben.

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