Neuer Kleinschrift-Tintenstrahldrucker

 

Der neue Kleinschrift-Tintenstrahldrucker Videojet 1210 ist nach VJ 1510 der zweite Drucker innerhalb der erfolgreichen VJ 1000er Serie. Er eignet sich für einfache Kennzeichnungsanforderungen bei durchschnittlich 6-8 Betriebsstunden in 5-Tage Arbeitswoche sowie für Anwendungen, die hohe Mobilität und Flexibilität für häufige Wechsel der Produktionslinien benötigen. Der Drucker startet selbst nach mehrtägigem Stillstand ohne zusätzlichen Aufwand. Er erfüllt die Anforderungen bei der Aufbringung von Chargen- oder Datumsinformationen auf Lebensmittel-, Chemie-, Hygiene- oder Kosmetikprodukte. Der VJ 1210 nutzt Smart Kartuschenô mit integriertem Microchips, um die ausschliessliche Nutzung kompatibler Betriebsmittel sicherzustellen. Die Smart Kartuschen werden im Betrieb restentleert und verschwenden somit keine Tinte. Das Nadel-Septum-Design ermöglicht einfachsten, sauberen Austausch - tropffrei und ohne Schmutz. Die modulare Zentraleinheit enthält alle Hauptkomponenten des Tintensystems und muss im Rahmen einer vorbeugenden Wartung erst nach 6í000 Betriebsstunden ausgetauscht werden, was bei niedrigem Nutzungsgrad etwa 18 Monaten entspricht. Der bevorstehende Austausch wird dem Bediener rechtzeitig signalisiert. Dieser kann mit einfachen Handgriffen in ca. 30 Minuten ohne externer Serviceeinsatz durchgeführt werden. Kennzeichnungsaufgaben müssen teilweise unter sehr variablen Umgebungsbedingungen erfüllt werden, weshalb Videojet für die 1000er Serie die Dynamische Kalibrierung entwickelt hat. Besonders die Schwankungen der Umgebungstemperatur beeinflussen die Tintenviskosität und wirken sich negativ auf die Qualität der Drucke aus. Um stets beste Druckergebnisse zu erzielen, nimmt der Druckkopf des Videojet 1210 hierzu automatisch Anpassungen an die Umgebungsbedingungen vor.


Saner Linx mit der HP Technologie von Francis Bühler AG


Um ihr Verkaufsprogramm abzurunden, war die Firma Saner Linx Beschriftungstechnik AG, Olten, schon seit längerem an einer Vertretung für HP-Inkjet interessiert. Dabei wurden verschiedene Produkte aus Europa und den USA getestet - ohne zu überzeugen. Auf der interpack 2008 besuchte Thomas Saner den Stand der Francis Bühler AG aus Küssnacht am Rigi und die beiden Firmen fanden zu einem ersten Kontakt. Schnell stellte sich heraus, dass Francis Bühler auch einen starken Vertriebspartner in der Schweiz suchte, um sich auf ihre Stärken - das Engineering und die Betreuung der internationalen Kontakte - konzentrieren zu können. «Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?», sagte sich Geschäftsführer Thomas Saner und veranlasste eine Testinstallation bei der Firma Kambly, die einen Vergleich zwischen ihren bestehenden CIJ-Druckern und den BIG-JET-Druckern mit HP Technologie von Bühler machte. Der Entscheid von Kambly fiel eindeutig und klar für die HP Technologie von Bühler aus. Vor allem überzeugten die geringen Betriebskosten und die einfache Handhabung des Druckers. Diese positiven Resultate führten zu einer Exklusivvertretung für die BIG-JET-Drucker im Bereich der Verpackungsindustrie durch Saner Linx in der Schweiz. René Rossé (links), Geschäftsführer der Francis Bühler AG und Thomas Saner (rechts) sind überzeugt, für beide Seiten eine perfekte Lösung zugunsten der Kunden in der Schweiz gefunden zu haben.

Qualitätssicherung bei Fleischprodukten


Der Real Future Store im Tönisvorst bei Krefeld ist die Zukunftswerkstatt des Handels. Auf einer Verkaufsfläche von rund 8'500 m2 testen die Partner der METRO Group Future Store Initiative neue Konzepte und Technologien, die das Einkaufen für die Kunden noch komfortabler machen sollen. Als eines der ersten Handelsunternehmen weltweit begann METRO im Jahr 2004 mit der Einführung von RFID in der Logistik und im Lagermanagement. Mittlerweile wird die Technik auch für die Qualitätssicherung bei Fleischprodukten eingesetzt. Eine intelligente Kühltruhe kontrolliert dabei im Future Store die Warenbestände und Mindesthaltbarkeitsdaten der eingelagerten Artikel. Auf den elektronischen Smart-Chips der Verpackungen sind die ID-Nummern gespeichert. Alle weiteren Daten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, sind in einer zentralen Datenbank hinterlegt. Überschreitet ein Produkt in der Kühltruhe das Mindesthaltbarkeitsdatum, so gibt das System automatisch Meldung an die Mitarbeiter. Entnimmt ein Kunde ein Produkt aus der Kühltruhe, so registrieren installierte Lesegeräte automatisch dessen ID-Nummer und speichern den Vorgang in der Datenbank. Auf diese Weise lässt sich die Produktion von frischem Fleisch im Markt exakt planen und die Qualitätssicherung weiter optimieren. Die entsprechende Etikettierung der Produktverpackungen besorgt Bizerba mit dem Auszeichnungs-Vollautomat GV-33 in Kombination mit einer Verpackungsmaschine. Hackfleisch wird in einem ersten Arbeitsschritt verwogen und verpackt. Anschliessend bringt der GV-33 ein Preisetikett an und codiert zusätzlich den RFID-Transponder. «Diese Lösung ist bislang einzigartig: Weltweit gibt es keinen Preisauszeichner für den Handel mit vergleichbarer Funktionalität», erklärt Matthias Harsch, Sprecher der Bizerba-Geschäftsführung.