Die deutsche HUBER Packaging Group aus Öhringen hat am 1. April 2015 vier Verpackungsfirmen von Crown Packaging Europe übernommen, darunter die Crown Vogel AG mit ihrer Weissblech- und Kunststoffverpackungsproduktion in Aesch; die Firma ändert ihren Namen in HUBER Packaging AG. Bei weiteren akquirierten Unternehmen handelt es sich um die chemisch-technische Weissblech-Verpackungsstandorte in Helsinki (Finnland), Liverpool (Grossbritannien) und Rouen (Frankreich). Mit der Akquisition baut das Unternehmen seine europäischen Marktanteile im Kerngeschäft aus und schafft Zugänge in Märkte, in denen es bisher nicht aktiv war. Die konkreten Schritte zur Integration der neuen Standorte sollen jetzt in internen Expertenteams erarbeitet werden. Mit dem neuen Standort in der Schweiz sollen zudem die Voraussetzungen zum Aufbau eines Kompetenzcenters für Kunststoff als zweites zukunftsfähiges Standbein der Gruppe geschaffen werden. Davon sollen alle Standorte profitieren. Als Familienunternehmen produziert HUBER Weissblechverpackungen für Lebensmittel, Farben und Lacke sowie chemische Produkte. An den vier bisherigen Standorten in Deutschland, Österreich und Ungarn werden rund 700 Mitarbeiter beschäftigt. In der neuen Aufstellung werden künftig in acht Werken rund 1’150 Leute arbeiten. Die neue Umsatzzahl liegt nach vorläufigem Stand bei rund 230 Mio. Euro.


 

Im Schweizerischen Verpackungswettbewerb 2015 wurden die Auszeichnungen zum 46. Mal vergeben, wobei die Prämierung 2015 zum zweiten Mal unter dem Namen Swiss Packaging Award stattfand. Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI zeichnet in diesem traditionellen Wettbewerb (früher Swiss Star) innovative und herausragende Verpackungslösungen aus – mit dem Ziel, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen. Die prämierten Verpackungen können am World Star, dem von World Packaging Organisation (WPO) organisierten Wettbewerb um die weltweit besten Verpackungen des Jahres teilnehmen.

Am Wettbewerb können innovative Verpackungen sowie Verpackungs- und Abpacksysteme teilnehmen, welche entweder von schweizerischen Firmen respektive Personen entwickelt, designt, hergestellt oder vertrieben werden oder von ausländischen Firmen bzw. Personen, welche ihre Einsendung auf dem schweizerischen Markt eingeführt haben. Im vergangenen Jahr wurden 43 Verpackungen von 28 Firmen angemeldet. Die Jury hat insgesamt 18 Verpackungen nominiert - drei pro Kategorie. Davon gewannen 6 Verpackungen den Swiss Packaging Award 2015. Zusätzlich dazu wurde, wie in den früheren Jahren auch, der in einer  öffentlichen Abstimmung gewählte Publikumspreis verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand am 27. August 2015 im Hotel Riverside in Glattfelden statt.

Die Gewinner:

Kategorie Nachhaltigkeit: Triggerflasche 750 ml von Mibelle Group, Mifa AG

Kategorie Convenience: Marinadenbeutel von Ampac Flexibles AG

Kategorie Design: Bio + Fairtrade Schokolade von Fratelli Roda SA

Kategorie Marketing: Coolcan-Dispenser von SCHELLING AG

Kategorie Technik: ibt - inert barrier technology von Greiner Packaging AG

Kategorie Konstruktion: Transport- und Lagerverpackung für medizinische Vials von BACHMANN FORMING AG

Publikumspreis: Parfumverpackung Victorinox eLLa von Victorinox Swiss Army Fragrances AG.


 

 

Die Peyer Graphic AG übernahm per 1. April 2015 den Geschäftsbereich Etikettiertechnik der CCL Label AG (vormals Bandfix AG). Peyer Graphic hat sich laut CEO Oliver Schibli in letzter Zeit intensiv bemüht, die gute Marktstellung im Bereich Warenkennzeichnung und Codierung mit qualitativ hochwertigen und in der Branche führenden Systemen zu optimieren. «Mit der Übernahme der Gerätesparte von CCL Label können wir unser Sortiment optimal ergänzen und gleichzeitig das umfangreiche Know-how der Mitarbeiter in unsere Geschäftsprozesse integrieren», erklärt er. Auch die Vertretungen (Etikettiermaschinen von Herma sowie Drucksysteme von CAB, TEC und Kiaro!, etc.) gehen an Peyer über. Der Entscheid basiert auf der strategischen Neuausrichtung der CCL Label AG, wonach die Herstellung und der Vertrieb von Etikettiersystemen, Etikettendruckern und Etikettenspendegeräten nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören.