Revival einer Kosmetiklegende


Die älteste Deo-Marke der Welt präsentiert sich nach einer gründlichen Erneuerung nicht nur mit weiterentwickelter Rezeptur, sondern in innovativem Glasdesign auch sonst überaus erfrischend. Die jüngste Generation des legendären Deo Roll-on, den heute das Schweizer Kosmetikhaus Doetsch Grether herstellt, stellt sich in hochklassigem Styling aus Klar- und aus Schwarzglas von Gerresheimer vor. Die Marke MUM hat Kosmetikgeschichte geschrieben. Sie kam 1888 in Philadelphia, USA, auf den Markt - als erstes Deodorant überhaupt, anfangs verpackt in kleinen Blechbüchsen. Mit Hilfe eines revolutionären Verpackungssystems begründete sie später, nämlich 1952, die Kategorie der Roll-on-Deos. Das Prinzip erfreut sich auch nach wechselvollen Jahrzehnten grosser Beliebtheit, an den einfachen Stift der 50er Jahre erinnert allerdings nichts mehr: Innovatives Glasdesign prägt das Revival der Marke, die ihre frühere Dynamik sichtlich wiedergewonnen hat. Unverwechselbar ist die Form: Schlank, dennoch kräftig und kompakt wirkt sie lebhaft und ausgewogen. Ihre hoch angesetzte Taille, von der aus sich die Silhouette in leichtem Abwärtsschwung verbreitert, reizt zum Anfassen. Viel Pfiff gibt dieser Gestalt eine raffinierte Strukturierung des Glases, in der sich herkömmliche Formen auflösen. Die Wand bildet eine plastische Welle - an beiden Seiten wächst sie steil an, um vorn und hinten bis zum Boden abzuschwingen. Und innerhalb ihrer Kämme und Täler neigt sich das Glas partiell ein wenig einwärts: Rechts und links zieht es sich nach oben hin zurück, an den Fronten nach unten hin. Die ausgeklügelte Konstruktion steht nicht nur dem klaren Glas exzellent, das fünf zauberhafte, durch farbige Kappen und Drucke unterschiedene MUM-Varianten umhüllt: Auch dem Schwarzglas des sechsten Produkts verleiht sie erfrischende Energie.

Kosmetika in Opalglas


Einen höchst überraschenden Akzent setzt Gerresheimer mit Opalglas. Wer bisher (wahrscheinlich zu Recht) an der Emotionalität dieser blickdichten Glasart gezweifelt hat, kann sich mit Vergnügen eines Besseren belehren lassen: Die Flakons und Gläser aus OpalNuance, einer naturgetönten Variante in zartem Elfenbeinton, stellen einen zauberhaften Kontrast zu dem gewohnten, blendenden Schneeweiss. Welche hinreissenden Möglichkeiten dieses Glas eröffnet, belegen hochglänzende ebenso wie säuremattierte Unikate von der belgischen Nouvelles Verreries de Momignies, wo die Gruppe unter anderem die grösste Opalglas-Schmelzanlage der Welt betreibt. Das äusserst edel und feminin erscheinende OpalNuance dürfte hauptsächlich in höheren Segmenten der Hautpflege einen neuen, nachhaltigen Trend setzen - in seiner einzigartigen Ausstrahlung indes kann es durchaus auch Parfum-Designer ins Schwärmen bringen. Unter rein rationalen Gesichtspunkten bietet Opalglas ausser der für Glas ohnehin charakteristischen Dichtigkeit und Neutralität einen Lichtschutz für empfindliche Ingredienzien, der manche Farbbeschichtung verzichtbar macht. Man müsse kein Prophet sein um vorauszusagen, dass sich die Entwicklung hin zur hochwertigen, individuellen Glasverpackung in Zukunft noch beschleunigen werde, meint BurkhardLingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation der Gerresheimer Gruppe. Denn in praktisch jedem Segment des Kosmetikmarkts sei mindestens der attraktive Produktauftritt schon eine grundlegende Frage der Glaubwürdigkeit.

Innovationen im Verpackungsdesign


Neben der Entwicklung und dem Vertrieb der wegweisenden eigenentwickelten 3D-CAD/CAM Software-Programme VERPAK und VPack® sowie der Palettenoptimierungssoftware palOPTI® bietet die Firma ERPA Systeme GmbH alle Hardware- und Software-Tools, die für die Realisierung vollständiger Workflows in der Verpackungsentwicklung benötigt werden, z.B. auch die passenden Werkzeugplotter der Hersteller Zünd und Aristo. So zählt ERPA seit 1983 zu den führenden deutschen Anbietern von System- und Softwarelösungen für die Verpackungsindustrie mit Kunden aus der gesamten Verpackungs-Supply-Chain in ganz Europa. VPack® bietet dem Nutzer völlig neue, branchenspezifische Konstruktions-, Fertigungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Verpackungsdesign. Diese wegweisende 3D-CAD/CAM-Software verbindet erstmals die realitätsnahe 3D-Darstellung der fertigen Verpackung mit der herstellungsorientierten flachliegenden Produktionsform der Verpackung in 2D; der Konstrukteur kann also gleichzeitig den grösstmöglichen Nutzen aus beiden Darstellungsformen ziehen. Aus Fremdformaten, die heute für die Kommunikation unentbehrlich geworden sind, wird automatisch eine Flächenstruktur und die entsprechende 3D-Darstellung erzeugt. Zu den Innovationen in VPack® zählt auch, dass der Verpackungsentwickler Schnitte mit importierten oder selbsterzeugten 3D-Fremdkörpern bilden kann. So erlaubt die integrierte Erzeugung von AVI-Files das einfache und schnelle Generieren von komprimierten Sequenzen bewegter Bilder, durch die beispielsweise der Aufbau eines Displays oder das Falten einer Verpackung mit passender Grafik und Einsetzen von Produkten in Form eines kleinen Filmes simuliert werden kann. Eine weitere innovative Funktionalität ist die integrierte Baugruppenkonstruktion, die das gleichzeitige Bearbeiten von Verpackungsbestandteilen (z.B. bei Displays) ermöglicht.