100 Jahre Bourquin


Bourquin SA, das älteste Wellkartonwerk der Schweiz, ist 2005 hundert jährig geworden. Die Geschichte begann 1905 in Couvet. 1982 wurde das moderne Produktionswerk in Oensingen in Betrieb genommen und 1987 die Brieger Verpackungen AG in die Gruppe integriert. Seit dem Jahr 2000 ist die Bourquin SA im Mehrheitsbesitz von Guido Bardelli, der die Firma durch ein Management-Buy-out von den Familien Bourquin erwarb. Auf die Frage was an der Produktion von Karton so spannend und interessant ist, erklärt er: «Wellkarton ist das natürlichste Produkt, das man sich nur vorstellen kann. Mehr als drei Viertel des dafür verwendeten Papiers ist rezykliert und der Rest, die sogenannten Primärfaserpapiere, stammen aus europäischen Wäldern, die immer mehr wachsen. Es ist erstaunlich, wie aus 3 Lagen Papier ein so resistentes und schützendes Produkt, wie z.B. eine Wellkartonverpackung hergestellt werden kann. Der Leim, der die Lagen zusammenhält, besteht aus Weizen- oder Maisstärke. Betrachtet man die Einfachheit, die Natürlichkeit und den Preis von Wellkarton, so wird er schwerlich durch etwas anderes zu ersetzen sein.»
Mit einer Produktionskapazität von über 40'000 Tonnen oder 80 Millionen Quadratmetern Wellkarton pro Jahr gehört die Bourquin SA heute zu den leistungsfähigsten Wellkartonherstellern und -verarbeitern der Schweiz.


Papier- und Folienveredlung


Walke AG hat sich auf die Technologie der Papier- und Folienveredlung sowie deren Konfektion und Ausrüstung spezialisiert. Geachtet wird besonders auf die Entwicklung der Materialien und Fabrikationsprozesse. Mit der Verfolgung neuen Technologien wird der innovative Geist des Entwicklungsteams bei der Realisierung der Projekte gefördert. Indem man verschiedene Rohstoffe sorgsam miteinander kombiniert, können, dank einem traditionellen Know-how, Endprodukte mit grossem Mehrwert erzeugt werden. Angeboten werden Beschichtungen mit Paraffin, Hotmelt, Polyethylen, Silicon und andere Spezialprodukte.


Antalis mit Brangs + Heinrich Stuttgart


Antalis, die grösste europäische Grosshandelsgruppe im Vertrieb von Papier und Kommunikationsunterstützung, verstärkte ihre Präsenz im europäischen Verpackungsmarkt im Jahre 2004 mit der Übernahme von Brangs + Heinrich Stuttgart. Damit bekräftigte Antalis ihre Strategie, in schnell wachsende Märkte vorzustossen. Mit Brangs + Heinrich verfügt Antalis über eine solide Basis für weiteres Wachstum im Verpackungsbereich und kann sich in Zukunft als einer der Marktleader im Handel mit Verpackungsmaterial positionieren. Antalis ist mit einem Umsatz von 2,3 Mrd. Euro weltweit die Nr. 4 und in 37 Ländern präsent. Mit 6'500 Mitarbeitenden betreut das Unternehmen über 180'000 Kunden. Brangs + Heinrich Stuttgart beliefert die europäische Industrie mit Verpackungsprodukten wie Papier und Karton, Polsterstoffen, Korrosionsschutz und Folien. Das Unternehmen beschäftigte im Jahr der Übernahme in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien 300 Mitarbeiter und wies einen Umsatz von 80 Mio. Euro aus.


Antalis ist FSC-zertifiziert


Die Antalis AG erhielt als eines der ersten Unternehmen der Schweizer Papierbranche das FSC-Zertifikat. Sie engagiert sich mit diesem Schritt für einen konsequent verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz. Das Gütesiegel garantiert dem Papierkunden, dass entsprechend gekennzeichnete Produkte gemäss den Richtlinien des FSC (Forest Stewardship Council) aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Entscheidend ist dabei, dass die gesamte Lieferkette - von der Waldbewirtschaftung über die Produktion bis zu Logistik und Verarbeitung (und nicht lediglich einzelne Prozesse) - durchgehend FSC-konform ist.


Antalis: Ausbau beim Industrial Packaging


Die im Sommer 2006 erfolgte Akquisition der niederländischen Dekker Packaging bedeutet für Antalis einen wichtigen Schritt im weiteren Ausbau des Bereichs Industrial Packaging, der nun mit über 500 Mitarbeitern in 11 europäischen Ländern vertreten ist. Schwerpunkt von Decker liegt auf dem Vertrieb von Verpackungsgeräten sowie der Entwicklung und Wartung von Packstrassen.


Model PrimePac: hochwertige Primärverpackungen

Die 1932 durch Emil Dischler gegründete und 1982 durch Model-Holding übernommene Model PrimePac AG ist auf die Herstellung hochwertiger Primärverpackungen für die Süsswaren-, Nahrungsmittel-, Textil- und Uhrenindustrie spezialisiert. Die in verschiedenen Druckkombinationen wie Offset-, Tief- und Folienheissdruck hergestellten und veredelten Verpackungen erfüllen höchste Ansprüche an Qualität und Design. In Anlehnung an die Begriffe «prime», der für erstklassig steht und «Premium», Synonym für hochwertig gestaltete Verpackungen, soll der Firmename kurz und einprägsam die Positionierung der Leistung vermitteln und gleichzeitig der internationalen Ausrichtung der Model-Gruppe Rechnung tragen.


Tee-Display-Verpackung "Tchaé"

Kategorie «Displayverpackungen / Verkaufshilfen»
Das Produkt ist eine 8-eckige, mehrteilige Display-Konstruktion, welche zwecks Absatzförderung der Tchaé-Tee-Dosen am Verkaufspunkt hergestellt worden ist. Die Aufgabe ist in Form eines abgerundet wirkenden, schlanken Wellpappe-Behälters gelöst worden, welcher im Verkaufsbereich von vorne und hinten zugänglich ist. Der Behälter ist so konzipiert, dass er montiert und mit den Teedosen gefüllt via Camion geliefert werden kann. Der Platzbedarf für den Versand ist dabei exakt auf die Palettengrösse abgestimmt. Auf dem Transport sind die Teedosen durch die über die Konstruktion gestülpte Display-Hülle geschützt, welche danach am Verkaufspunkt als Display-Sockel einzusetzen ist. In Übereinstimmung mit dem grünen Erscheinungsbild des Tchaé-Tees sind die Display-Teile grafisch gestaltet und im Flexoverfahren mehrfarbig bedruckt.

Kommentar der Jury

Besonders zu würdigen ist das Produkt als ganzheitlich durchdachte und realisierte Display-Lösung ab Zulieferung bis zur Entfaltung der verkaufsfördernden Wirkung am Verkaufspunkt. Auf natürliche Art und Weise und wie aus einem Guss stimmt der Tee-Display-Behälter in Form und Farbe mit seinem Inhalt überein. Die geschickte Verbindung von logistischen Aspekten mit den Display-Anforderungen kann als gelungener Beitrag zur Unterstützung der Marketingidee bezeichnet werden.

Einsender: Model Group, Weinfelden
Hersteller: Model Group, Weinfelden
Auftraggeber / Verwender: Lipton Sais, Zug
Entwicklung / Gestaltung: Model Group, Weinfelden



Greifbar und geschützt im Einstoffblister

Das neue Blistersystem für Küchenmesser stellt eine technisch durchdachte Lösung dar, bei welcher die Verpackungsfunktionen Schutz, Logistik und Marketing in gleichem Masse berücksichtigt werden wie die Aspekte Ökonomie und Ökologie.

Der von CAG Cartonnagen AG hergestellte Blister aus zwei lackierten und bedruckten Kartonzuschnittenerfüllt die Anforderungen der Messerfabrik Victorinox AG perfekt. Sie realisierte eine attraktive Verkaufspackung mit sicht- und greifbaren Griffen; die Klingen sind dabei vor Beschädigung und die Benutzer vor den Spitzen und der Schärfe der Klingen geschützt.