Für jedes Getränk die richtige Kapsel


Bereits über 40 Prozent der Kaffeegeniesser verwenden Kapseln. Auch Tee, Suppen und andere Heissgetränke werden schon in Kapselform angeboten. Verschiedene Getränkehersteller prüfen zudem die Eignung der Kapseln für kaltlösliche Getränke und entwickeln entsprechende Geräte für den Einsatz in Büros, Kantinen und Haushalten. Die äusserst komplexe Kapseltechnologie war früher durch strenge Patente geschützt und darum nur wenigen Firmen vorbehalten. Das Auslaufen dieser Patente und die technologische Weiterentwicklung werden den Markt nach Überzeugung der Firma säntis packaging ag stark verändern. Der Kunststoffverpackungsspezialist bietet jetzt seine moderne Kapseltechnologie Kaffeeröstern und Getränkeherstellern an. Die Getränkekapseln müssen in Abstimmung mit dem entsprechenden System immer diversen Anforderungen gerecht werden. Einflüsse wie Druck und Temperatur, Aufstech- und Durchflussverhalten, Design und Siegelbarkeit sind die wichtigsten Punkte, die dabei zu erfüllen sind. Durch eigene Mehrschichtfolien-Anlagen ist Säntis in der Lage, die exakten Barriereeigenschaften auf die Kapseln abzustimmen. Damit die sensiblen Aromen der Füllgüter optimal gewahrt werden können, stehen insbesondere Sauerstoff-, Wasserstoff- und Aromabarrieren im Vordergrund der Entwicklungen. Die Differenzierung verschiedener Produktaromen findet in der Regel über unterschiedliche Kapsel-Farbakzente statt. Um bei der weltweiten Produktion von vielen Millionen von Kapseln jährlich alle Wünsche zu erfüllen, ist laut Säntis ein effizientes Zusammenspiel verschiedener Spezialisten unerlässlich. Das werde täglich von einem eingespielten Netzwerk an Entwicklern, Abfüllern, Systementwicklern und Folienherstellern unter Beweis gestellt.

Stick Packs für Tee


Der neuartige Stick Pack stellt eine attraktive Lifestyleprodukt-Alternative zum traditionellen Teebeutel dar. Der elegante und aus Folien hergestellte Stick ist tropffrei, muss nicht mehr um den Teelöffel gewickelt ausgedrückt werden und ist sogar zum Rühren ideal.
Das integrierte Verpackungssystem für Tee in Stick Packs wurde von Sigpack Systems AG im Auftrag der Münchner Bistrozucker GmbH entwickelt. Der mit Tee gefüllte Stick Pack, auch «tpod» (tea portion of design) genannt, dient gleichzeitig zum Umrühren. Die Anlage stellt sowohl die perforierten Stick Packs als auch die Zweitverpackung im herkömmlichen Schlauchbeutel oder im Pull Pack her. Stick Pack wie Pull Pack (welches eine besonders schnelle und exakte Öffnung durch Ziehen an beiden Enden sowie saubere Entnahme des Inhalts ermöglicht) garantieren einen aromaversiegelten und dichten Verschluss und sichern so die Qualität des Produkts. Die in Zusammenarbeit mit dem Folienhersteller Amcor Flexibles entwickelte kaltsiegelfähige Verbundfolie springt nach dem Befüllen dank Rückstellungskraft wieder in ihre ursprüngliche, leicht zylindrische Form zurück (springback foil). Sie ist von der Food und Drug Administration (FDA) zertifiziert und wird nach einem speziell entwickelten Perforationsverfahren hergestellt. Weitere Anwendungsmöglichkeiten für dieses Konzept finden sich für Kaffee oder pharmazeutische Produkte. Die von Sigpack Systems entwickelten Systemlösungen für die Herstellung von Stick Packs wurden erstmals in derFachzeitschrift swisspack international, Ausgabe Nr. 3/2006, ausführlich beschrieben. Das neuartige Teebeutelsystem erhielt im Schweizerischen Verpackungswettbewerb 2008 einen Swiss Star in der Kategorie Verkaufsverpackungen. Die Auszeichnung nahmen am ersten Tag der Fachmesse Pack&Move in Basel Holger Botsch und Brigitte Salm von Sigpack Systems AG entgegen. Mit 55 Einsendungen hat der Wettbewerb 2008 eine Rekordbeteiligung erlebt. Neben den Stick Packs wurden von der Jury des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI 7 weitere Swiss Stars für besonders gelungene Innovationen sowie 3 Sonderpreise für das Gesamtdesign verliehen. Im Rahmen der Verpackungsprämierung wird von Konsumenten im Internet jeweils über einen Publikumspreis als Sonderauszeichnung abgestimmt. Dieser ging an die Firma O. Kleiner AG.

Perfekte Produktgestaltung und -präsentation


Das ShrinkPak System bringt die Fischprodukte in optimale Präsentationsform - egal ob rund, rechteckig oder quadratisch. Die Verpackungslösung von CFS bietet die Vorteile eines Thermoformers wie Automatisierung, eine leichte Handhabung und einen kontinuierlichen Verpackungsprozess in Kombination mit den Vorzügen des Schrumpfmaterials - z.B. einen hohen Schrumpf von bis zu 40 Prozent und sehr gute Barriereeigenschaften. Der linienintegrierte Verpackungsprozess entspricht höchsten Hygienestandards. Da keine Gefahr einer Verschmutzung des Produktes durch manuelle Arbeitsgänge besteht, kann die Haltbarkeit entscheidend verlängert werden. Die Ausstattung der Linie richtet sich nach dem individuellen Bedarf und reicht von einer kleinen Maschine für Endverbraucherverpackungen bis hin zu grossen Systemen.

Intelligente Pharma-Anwendungssysteme


Exakte Dosierung, sichere Applikation und erhöhte Wirtschaftlichkeit sind gemäss Burkhard Lingenberg, Marketing- und Kommunikationschef von Gerresheimer, die wesentlichen Faktoren, die den Siegeszug der Systemverpackungen im Pharmasektor beschleunigen. Die jüngste Generation der Fertigspritzen wird von Gerresheimer unter den Marken RTF® (Ready to Fill) sowie Readyject® bereits komplett sterilisiert, silikonisiert und weitestgehend vormontiert geliefert. Die Gruppe gilt weltweit als Schrittmacher auf diesem äusserst anspruchsvollen Sektor. Mit diversen Flaschen, Fläschchen, Gläsern, Ampullen und Carpulen erster Güte hat das Unternehmen ein aussergewöhnlich differenziertes Produktangebot für jede Art von Medikamenten sowie für die Diagnostik etabliert. Spezielle Highlights resultieren aus neuartigen Konstruktionen und Fertigungstechnologien - darunter verschieden geformte Leichtglasflaschen oder die fast schon legendäre Japan-Ampulle, die in ihrer filigranen Ausformung neue qualitative Massstäbe gesetzt hat. Beide entstehen aus Borosilicat-Röhrenglas, das Gerresheimer als vertikal integrierter Anbieter ebenso selbst produziert wie das Behälterglas.

Bequeme Eisportionen für jetzt


Convenience hilft. Durchdachte Verpackungslösungen, welche unseren Alltag bequemer, angenehmer, einfacher machen, sind gefragt und setzen sich am Markt durch. Auch bei Eisportionen liegt die Convenience- Verpackung voll im Trend der Zeit.
Konsumenten in der Schweiz, Österreich und Island haben als erste das Löffel- im-Deckel- System (LID) kennen gelernt. Und nach den letztjährigen Markterfolgen mit diversen Frischkäse- und Snackprodukten haben nun auch Speiseeisproduzenten diese für den unmittelbaren und bequemen Genuss ausgestattete Verpackung für sich entdeckt. Nestlé, Coop und Unilever haben in Zusammenarbeit mit der Greiner Packaging bereits eigene LID-Eisverpackungen eingeführt. Der erste war ein aus PS gefertigter, gesleevter Becher; er hat in entscheidendem Masse zum erfolgreichen Relounch des Nestlé-Produktes Frisco beigetragen. Konsumenten, die die Eisportion direkt nach dem Kauf vor Ort verzehren, schätzen den im Stülpdeckel integrierten, sofort griffbereiten und durch eine hohe Festigkeit überzeugenden Löffel. Durch das Etikett hygienisch verschlossen, lässt er sich bei Bedarf leicht herausnehmen. Die Coop Schweiz hat die neuartige Eisverpackung als rechteckige und das Unilever-Unternehmen Pierrot-Lusso als ovale Kunststoffwanne eingeführt. Die aus spezieller Lichtschutzfolie tiefgezogenen Behälter werden mit spritzgegossenen und etikettierten LID-Deckeln verschlossen. Das positive Konsumentenecho lässt erkennen, dass die optimale Funktionalität und das innovative Design auch zum Impulskauf anregen. Darüber hinaus ist der Wiedererkennungswert am POS sehr hoch.

Der Aufschnitt, wie man ihn gern hat


Die Nachfrage nach praktisch verpacktem und ansprechend präsentiertem Wurst- und Käseaufschnitt wächst ständig. Eine Verpackungslösung, welche einen bleibenden Markterfolg verspricht, stellt die neu entwickelte FlipFresh dar. Da sie einfach geöffnet und auch mehrfach wieder verschlossen werden kann, bietet sie dem Verbraucher einzigartige Vorteile. Dank patentiertem Wiederverschluss bleibt der Inhalt in der Originalverpackung frisch und behält sein volles Aroma. Das Entnehmen einzelner Scheiben wird deutlich erleichtert und der Verbraucher kann jederzeit erkennen, was und wieviel sich in der Verpackung befindet. Die attraktiven Packungen zeichnen sich durch eine gute Stapelfähigkeit aus und können nicht nur liegend, sondern auch stehend oder hängend präsentiert werden, ohne dass der Inhalt verrutscht: das sind wiederum Vorteile, die der Handel schätzt. FlipFresh ist nämlich in der Packungsform nicht festgelegt und passt sich den Produkten an; runde, ovale, quadratische und rechteckige Packungsformen sind problemlos möglich. Den Innovationsgrad dieser von CFS Pack Consultancy entwickelten neuartigen Lebensmittelverpackung erkannte auch die Deutsche Verpackungswettbewerbs-Jury und verlieh ihr einen ihrer Verpackungspreise.
Mit seiner Pack Consultancy macht CFS als führender Hersteller von Verpackungslösungen seit einigen Jahren der Lebensmittelindustrie das eigene Know-how zugänglich. Dabei werden die Kunden von der Erarbeitung eines neuen Produktprofils über die Gestaltung neuer Verpackungen, die Erstellung von Mustern bis zur Realisierung betreut.

Mit Käsesnack an die Olympiade

Syd, Millie und Olly standen als Maskotte der Olympischen Spiele 2000 für Sydney, Millennium und Olympics. Zur Begrüssung des Grossereignisses lancierte die australische Firma Bonlac Foods, ein offizieller Olympiade-Sponsor, einen Käsesnack mit Bildern dieser populären Figuren. Die Schmelzkäseportionen werden in tiefgezogenen Unifill-Kunststoffschalen von Elopak angeboten. Die drei Figuren sind auf zwölf verschiedenen Zeichnungen als Sportler in olympischen Disziplinen zu sehen.

«Dream Steam» - Einwegkochtopf für die Mikrowelle


Kategorie «Verkaufsverpackungen»

Die Verpackung besteht aus einer tiefgezogenen PP-Schale und einer randversiegelten Abdeck-Verbundfolie, welche mit einem speziellen Überdruckventil versehen ist. Abgefüllt mit Fertiggerichten, welche als Frischprodukte (nicht vorbehandelt oder vorgekocht) angeboten werden, handelt es sich hier um ein integriertes Verpackungs- und Kochsystem. Die komplett verschlossene Verpackung wird im Mikrowellenherd 6 - 8 Minuten erhitzt und nach dem Aufschneiden der Verpackung ist das Menu zum Verzehr bereit.

Kommentar der Jury

Die Verpackung mit dem «Dampfkochsystem» kommt der heute geforderten Convenience entgegen. Dank dem Überdruckventilsystem kann der erforderliche Dampfdruck konstant gehalten werden und eine rasche, schonende Zubereitung der fix-fertigen Mahlzeit wird auch Nichtkochern ermöglicht. Die transparente Verpackung erlaubt den direkten Einblick auf das Fertiggericht am Verkaufspunkt und auch während der Zubereitung. Die Abfallmenge ist dank dünner Folien gering.

Einsender:

Wipf AG, Volketswil
Hersteller: Wipf AG, Volketswil (Deckelfolie und Ventil)
Auftraggeber / Verwender: Micarna AG/SA, Bazenheid/Courtepin
Entwicklung / Gestaltung: Creative New Food, Rafz

 


Back to the Future

Die traditionelle Tetraeder-Form erlebt ein Comeback als eine neuartige Joghurt- und Dessertportion für Kinder. Die Toni Nuckis enthalten 65 ml Erdbeerjoghurt, das ohne Löffel «jederzeit genussbereit» ist. Die Packung wird am oberen Ende aufgerissen und direkt in den Mund ausgedrückt. Der neuartige «Joghurt-Spass» bietet den Kindern, so der Hersteller Swiss Diary Food AG, einen «gesunden Snack für Schule und Freizeit». Die Zeichnungen auf den im Flexoverfahren bedruckten Packungen laden die Kinder zum Spielen ein.
Das Produkt ist gekühlt in reich illustrierten Multipacks von Zeiler AG im Verkauf. Die aus Kraftkarton 290 g/m2 hergestellten Faltschachteln (5-Farben Offsetdruck mit Schutzlack) sind mit Sichtfenstern aus 50 my starker PET-Folie versehen. Jede Faltschachtel enthält sechs Portionen, d.h. insgesamt 390 ml Erdbeerjoghurt. Zur Promotion wurden die neuartigen «Dreieck-Joghurts» in der Einführungsphase auch in McDonald's Restaurants abgegeben.
Die Nuckis werden auf einer neuen Tetra Classic Aseptic TCA 65 verpackt. Der Form nach entsteht eine traditionelle, etwas längliche Tetraeder-Verpackung. Die Maschine produziert aus dem aus Schweden gelieferten Rollenmaterial 9000 Packungen pro Stunde.
Gleiche Packungsform ist in Frankreich mit Milchprodukten von Nestlé und in Holland mit Eislutschern auf dem Markt; bei gefrorenen Produkten ist die Öffnungsform unterschiedlich, denn dort wird die ganze Oberfläche auf einmal aufgerissen.

Frucht-Gesichter als Zwischenmahlzeit

Eine neue Köstlichkeit erfreut seit kurzem die Kinder in Frankreich. Die «Fruit Bouilles» sind Fruchtlutscher in Geschmacksrichtungen Erdbeere, Aprikose und Himbeere, welche zwischen 22 und 40 Prozent Fruchtfleisch enthalten.
Die 30 Gramm schweren «Fruit Bouilles» wurden in Frankreich durch die bekannte Confiserie Gerâson-Pierrot Gourmand aus Altillac auf den Markt gebracht. Geplant ist die Einführung der neuen Süssigkeit auch in deutschsprachigen Ländern; da dürfte sie wohl den Namen «Frucht-Gesichter» bekommen.
Zum Erfolg trägt neben dem Produkt selbst in einem hohen Masse auch seine Verpackung bei; durch diese werden die einzelnen Fruchtformen gebildet. Die tiefgezogenen Kunststoffschalen sind leicht aufreissbar, peelbar. Sie werden auf einer mit Stäbchen-Applikator versehenen Unifill Form-Füll-Seal-Anlage TR86 SC produziert. Die 30 Gramm schwere Fruchtmasse wird in das Kunststoffmaterialverbund des Typs Polystyrol / Polyethylen heiss abgefüllt. Es ist die erste Anwendung der Unifill-Technologie im Confiseriebereich. Die im italienischen San Prospero bei Modena produzierende Elopak Unifill (International) AG mit Sitz in Glattbrugg gehört zur Elopak-Gruppe.
Die neuen Früchtestengel werden in Faltschachteln mit Fenster distribuiert, wobei in einer Schachtel, welche für umgerechnet 3.20 Franken verkauft wird, sechs Stück Platz haben. Bei ungekühlter Lagerung wird eine Haltbarkeit von 24 Monaten garantiert.