Röntgeninspektion mit hoher Auflösung

Der Einsatz von Röntgeninspektionssystemen ermöglicht eine umfassende Kontrolle der verpackten Produkte, denn die Röntgenstrahlen detektieren verschiedenste Materialien. Wenn sie beim Durchlaufen der Verpackung auf einen Fremdkörper stossen, verändert sich ihre Intensität und damit das Bild, das auf dem Bildschirm erscheint. Trifft der Strahl auf einen Fremdkörper, der eine höhere Dichte als der Packungsinhalt aufweist, erkennt man auf dem Bild eine dunkle Stelle. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich in einer Lebensmittelverpackung Metall, Glas, Knochen, Steine, Keramik oder dichte Kunststoffe befinden. Lufteinschlüsse, Risse oder Leerstellen dagegen werden als helle Areale auf dem Bildschirm sichtbar. Deshalb lässt sich mithilfe der Röntgeninspektion auch feststellen, ob in einer Verpackung einzelne Stücke beschädigt sind oder fehlen. Mit dem Baseline I 100 rundet Multivac sein Portfolio von Röntgeninspektionssystemen mit einem kostengünstigen Einsteigergerät ab. Das für die Kontrolle von Primär- und Sekundärverpackungen bis zu einer mittleren Grösse geeignete Kompaktmodell wurde an der Anuga FoodTec 2015 in Köln erstmalig vorgestellt. Röntgeninspektionssysteme können in den Verpackungen sowohl Fremdkörper aufspüren als auch fehlende oder beschädigte Produkte detektieren. Das neue Multivac-Gerät arbeitet mit einer langlebigen Diodenzeile, die mit einer Auflösung von 0,4 mm eine hohe Detektiergenauigkeit gewährleistet und selbst kleinste Fremdkörper in einer Verpackung aufspüren kann. Sichtbar gemacht werden diese auf einem 15 Zoll grossen Farb-Touchscreen, der auch der Steuerung dient. Das System speichert in der Standardversion die Parameter von bis zu 100 Produkten; eine Erweiterung ist möglich. Mit den Programmen aus dem umfangreichen Softwarepaket lassen sich nicht nur Fremdkörper sichtbar machen, sondern auch Zähl-, Vollständigkeits- und Füllstandskontrollen auswerten. Das kompakte Modell im hygieneoptimierten Design lässt sich in bestehende Produktionslinien integrieren. Abgeschrägte Flächen und die Balkonbauweise vereinfachen die Reinigung, zudem erfüllt die Edelstahlkonstruktion die Anforderungen der Schutzklasse IP65. Da die auftretenden Strahlungswerte sehr niedrig sind, unterliegen die derart geprüften Lebensmittel keiner Kennzeichnungspflicht.


Faltkisten mit Null-Fehler-Qualität

Ende November 2014 präsentierte Bobst auf seiner Hausmesse Competence 14 in Mex – die von mehr als 150 Unternehmen aus aller Welt besucht wurde – eine brandneue Faltschachtel-Klebemaschine. Die als «Expertfold 145» und «Expertfold 165» in verschiedenen Varianten verfügbaren Maschinen wurden speziell für die Anforderungen von Herstellern von Faltkisten aus Wellpappen entwickelt – egal, ob es sich hierbei um Verarbeiter oder integrierte Wellpappenwerke handelt. Dank der Vielzahl neuer Leistungsmerkmale und technischer Innovationen ermöglicht die neue Anlage eine verbesserte Kontrolle über den Falt- und Klebevorgang.

Ein Leistungsmerkmal der Expertfold-Modelle ist der Einleger «Accufeed», der mittels integrierter Zuschnittausrichtung eine exakte Faltung in der gesamten Maschine sicherstellt. Weitere Merkmale sind unter anderem ein sehr präziser Vorbrecher, der in Abfüllanlagen mit maschineller Aufrichtung höchste Leistung garantiert, und ein Faltvorgang, der Fishtailing und GAP minimiert. Letzterer wird von einer besonders langen Faltstation unterstützt, die für ein gleichmässigeres Falten sorgt. In Kombination mit motorisierten Kalibrierrollen am Auslauf der Faltstation wird die hohe Faltqualität sichergestellt, die Hersteller heute benötigen. Die sehr robust konzipierten Maschinen falten und kleben N- bis A-Welle einschliesslich Doppelwelle und kaschierte Wellpappe. Zuschnitte können bis zu einer Grösse von 1’700 x 1’100 mm und einer Dicke bis 25 mm im gefalteten Zustand verarbeitet werden. Dank der Flexibilität dieser Modelle lassen sich darüber hinaus Zuschnitte bis zu einem minimalen Format von 296 x 60 mm verarbeiten. Zu den vielfältigen Möglichkeiten der Konfiguration und Optionen zählen ein Modul für die Herstellung von Faltbodenschachteln und eine 4/6-Punkt-Vorrichtung mit motorisierter oder wahlweise automatischer Einstellung für eine Geschwindigkeit von 25’000 Schachteln pro Stunde. Angesichts der hohen Laufgeschwindigkeit von 250 m/Min. kann es ohne automatische Verpackungsanlagen am Ausgang der Maschine zu Engpässen kommen. Aus diesem Grund bietet Bobst Lösungen des kanadischen Partnerunternehmens Impack für das automatische Verpacken von Längsnaht-, Faltboden- und 4/6-Punkt-Kisten an. Mit «Accucheck XL» feierte auf der Competence 14 zudem das weltweit erste Inline-Qualitätskontrollsystem Premiere, das bei Faltschachtel-Klebemaschinen eine Null-Fehler-Qualität nun auch für Wellpappe ermöglicht. Als Konzeptstudie inline präsentiert, verwendet es eine Hochgeschwindigkeitskamera und neueste Bildbearbeitungs-Software, um jede einzelne Faltkiste auf Farbabweichungen und andere Defekte hin zu überprüfen. In Kombination mit der neuen Accueject-Auswurfstation stellt dieses Konzept ein Qualitätssicherungssystem dar, mit dem Faltkistenhersteller die Anforderungen an eine fehlerfreie Verpackungsproduktion bei gleichzeitig hohen Produktionsgeschwindigkeiten erfüllen können.


Tiefdruckverfahren für kleine Aufträge

Während seiner Open-House-Veranstaltung Ende Oktober 2014 im italienischen San Giorgio Monferrato, an welcher 150 Fachleute teilgenommen haben, präsentierte Bobst die neuesten Trends bei Barrieretechnologien und Tiefdruckverfahren für kleine Aufträge. Im Fokus der Expertenpräsentationen von Bobst und führender internationaler Hersteller flexibler Verpackungen standen die Herausforderungen und Chancen der neuen Materialien, Systeme und Produktionsmittel für die Wachstumsstrategien von Druckereien und Weiterverarbeitungsunternehmen.

Neue Generation transparenter Hochbarrierefolien


Barrieretechnologien erleben eine rasante Entwicklung. Derzeit steht eine neue Generation transparenter Folien und Beschichtungen im Wettbewerb zu herkömmlichen Barriereverpackungen. Experten von Bobst Manchester und Reifenhäuser informierten detailliert über die Technik der Fertigung und physikalische Eigenschaften dieser neuen Materialien. Gesucht werden neue Wege, um künftig die Bedruckbarkeit weiter zu verbessern und einen Barriereverlust während der Verarbeitung zu verhindern. Vorgestellt wurden u.a. aktuelle Entwicklungen von Hochbarrieretechnologien bei Blasfolien und Folienextrusion, die den Trend hin zu leichteren Verpackungsgewichten mit höheren Leistungen widerspiegeln. Das gilt insbesondere für Folien aus 9 bis 11 Schichten. Dieser wichtige Trend hat mehrere aktuelle Projekte für Maschinen generiert, die mehr und mehr komplexe Mehrschichtstrukturen mit weniger Material produzieren. Giovanni Caprioglio von Bobst Italia stellte das umfassende Portfolio der Bobst-Tiefdruckmaschinen für flexible Materialien vor – mit Fokus auf der Ausschussminimierung mit der Rotomec MW 60 / 80. Für kleine Druckaufträge entwickelt, vereint die Rotomec MW 80 alle wichtigen Voraussetzungen für einen rentablen Einsatz, was insbesondere für den minimierten Material- und Energieverbrauch sowie den geringen Platzbedarf gilt. Mit besonderem Interesse verfolgten die Teilnehmer den aufschlussreichen Vortrag von Philippe Roulet von Nestlé; er sprach über die Voraussetzungen, welche künftige Verpackungen erfüllen müssen, um den neuen und vielfältigen Anforderungen von Verbrauchern besser zu entsprechen. Regeln durchbrechen, Werte für den Verbraucher schaffen, Materialstrukturen wo immer möglich rationalisieren und standardisieren, neue Technologien in die Prozesse integrieren, sind nur einige der genannten Punkte.

Druckauftrag auf Tiefdruckmaschine Rotomec MW 80

Im nahe gelegenen Technology Center von Bobst Italia konnten die Gäste auf einer vom Boden aus bedienbaren Tiefdruckmaschine Rotomec MW 80 für Bahnbreiten von 850 mm die Abwicklung eines Druckauftrags auf einer 12 Mikrometer dünnen PET-Trägerfolie mit AIOx-Beschichtung erleben (die Abbildung wurde während dieser Vorführung gemacht). Die Bedruckung der AlOx-beschichteten Folie stellt im Gegensatz zu konventionellen Folien eine besondere Herausforderung für die Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen dar. Eine Demonstration der Bobst CL 850D bestätigte die Qualität, Effizienz und Flexibilität der Kaschiermaschine. Die Maschine mit Flexo-Beschichtungssystem verband eine 12 Mikrometer-PET-Folie mit einer 7 Mikrometer dicken Aluminium-Trägerfolie. Das Bobst-System zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass bereits ein sehr dünner Auftrag des lösungsmittelbasierten Klebstoffs eine hervorragende Haftfestigkeit garantiert. Die Maschine produzierte eine hochwertige zweifach kaschierte Struktur in einer Geschwindigkeit von 430 m/min.


Verpackungseffizienz bei Hochgeschwindigkeitsanlagen gesteigert

Mit dem bedienerfreundlichen Linienvereiniger PowerPick ergänzt GEA Food Solutions das Programm rund um Thermoformer. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Linienkompetenz. Die Anforderungen der Kunden werden noch besser bedient, da sie ihre Verpackungseffizienz weiter steigern können. Konzipiert für Produktionslinien mit sehr hohen Ausstossgeschwindigkeiten, ist der neue Linienvereiniger vollständig in die Steuerung des PowerPakSpeed-Thermoformers eingebunden. Schnell in das Anlagenkonzept integriert, steigert er dauerhaft und sicher den Durchsatz der Hochgeschwindigkeits-Verpackungsanlage. Der PowerPick erkennt sofort alle Packungsformate. Wenn sie nicht den Anforderungen entsprechen – weil beispielsweise das Etikett oder das Produkt fehlen –, werden sie ausgeschleust. Zum Prüfen der Qualität können dagegen einzelne Packungen optional ausgeschleust werden. Eine separate Bestätigung sorgt dafür, dass eine jederzeit nachvollziehbare Produktionsüberwachung stattfindet. Ein Alarm «Behälter voll» stellt sicher, dass der Sammelbereich überwacht wird. Ein Einzel- oder (für noch höhere Geschwindigkeiten) ein Doppelauslauf stehen als Konfigurationsmöglichkeit zur Verfügung. Das integrierte Anlagensteuerungskonzept verhindert Probleme beim Anlagenstopp. Die präzise Linienvereinigung minimiert den Arbeitsaufwand und sorgt für reibungslose Folgeprozesse. Dazu kommt die einheitliche Produktpositionierung am Ende der Linie. Dadurch reduzieren sich irrtümliche Fehlprodukt-Diagnosen durch das Qualitätskontrollsystem.


Neues Power-Handumreifungsgerät von Masterline

Das Masterline-Maschinensortiment, welches europaweit exklusiv durch die Antalis-Gruppe angeboten wird, umfasst derzeit sieben Modelle aus den Bereichen Umreifen, Stretchen und Einschrumpfen. Es wird laufend um weitere Geräte aus verschiedenen Bereichen der Verpackungstechnik erweitert. Zuletzt kam das Power-Handumreifungsgerät 480 P hinzu. Ergänzend zum bisherigen Modell 480 mit einer Spannkraft von 2'300 Newton ist mit dem 480 P eine Spannkraft von 4'500 Newton verfügbar. Damit eignet sich das neue Modell für besonders schwere Güter und kann dementsprechend mit PET-Kunststoff-Umreifungsband Stahlband-Anwendungen ersetzen. Dadurch ergeben sich für den Anwender u.a. folgende Vorteile: PET ist kostengünstiger als Stahl und verursacht keinen Rost; das Rollengewicht ist leichter und vereinfacht dadurch das Handling. Ein zweiter Lithium-Ionen Akku und das dazu passende Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten. Das umfassende Verpackungssortiment des Unternehmens beinhaltet ergänzend auch alle handelsüblichen Produkte im Bereich Transport- und Ladungssicherung, wie z.B. Kantenschutz, Palettenzwischenlagen, Indikatoren und Stausäcke.


Verpackungs- und Schweisstechnik

TISSA Verpackungstechnik verfügt über langjährige, technisch fundierte Erfahrung in der allgemeinen Verpackungs-und Schweisstechnik. Die Kompetenz reicht von der Unterbreitung eines möglichen Lösungsvorschlages über die Herstellung, Inbetriebnahme und Service von zuverlässigen Schweissbacken und -einrichtungen bis hin zu komplexen Verpackungsgeräten und -maschinen. Beispiele aus dem Lieferprogramm: Universal-Schweisspresse mit Pneumatikunterstützung, Handstempel-Schweissgerät für Palettenverpackung, Platzdruck-Prüfgerät (Qualitätskontrolle), Leerbeutel-Herstellgerät mit Thermotransferdrucker, Folienschweissgerät, Siegelzange, Handschweissmaschine, Schweissstempel, Ringschweisswerkzeug, Backensatz mit Stechmesser für gekrümmte Nähte, Laborschweissgerät. Die TISSA Verpackungstechnik arbeitet mit namhaften Partnerunternehmen zusammen:

  • Genpack (Twistgeräte)
  • Gandus (Folienverpackungsgeräte)
  • Norpack (Beutel-Aufblasgeräte)
  • Ciemme (Kartonverpackungsmaschinen)
  • TOSS (Verpackungssysteme, Industrieprodukte, Pneumatik)
  • Teco (Steigenaufrichter)
  • Schib (Horizontal-Schlauchbeutelmaschinen)
  • Sleeve Technology (Folien-Sleevemaschinen).

Schalensiegelmaschine für kleinere Verpackungsaufkommen

Die an der Anuga FoodTec 2012 erstmals präsentierte Schalensiegelmaschine VC999 TS500 eignet sich für kleinere bis mittelgrosse Verpackungsaufkommen. Das Verpackungsgut wird in vorgefertigte Schalen eingelegt. Die befüllten Schalen werden manuell in die Schublade eingelegt und anschliessend in der Maschine mit einer Deckfolie versiegelt. Dazwischen kann wahlweise ein Austausch der Atmosphäre (MAP) stattfinden. Es können bis zu vier Packungen gleichzeitig transportiert bzw. versiegelt werden. Als Betriebsarten stehen Siegeln, Vakuum-Gas (MAP) oder Gasspülen zur Verfügung. Der Werkzeugwechsel erfolgt schnell, ohne zusätzliche Hilfsmittel. Ebenso lässt sich die Folie rasch wechseln. Die von der VC999 Verpackungssysteme AG hergestellte Maschine besteht aus rostfreien Materialien und schrägen Flächen mit Zugang von allen Seiten, was die Reinigung und den Service erleichtert. Sie verfügt über ein Farbdisplay mit Auflösung von 640 x 480 Pixeln und einer Bildschirmdiagonale von 5,7”. Alle Funktionen werden mit Bedienerführung über ein Touchscreen-Display mit einem grossen Betrachtungswinkel gesteuert. Die Speicherung und die Auswahl von Programmen erfolgt über Scrollfenster. Die Programme können individuell auf das zu verpackende Produkt angepasst werden. Eine Umschaltung in unterschiedliche Sprachen ist möglich.


Tiefziehverpackungen und Traysealer für unterschiedliche Bereiche

Multivac, welches 2011 sein 50-jähriges Bestehen feierte, präsentierte an der interpack ein breites Spektrum an wegweisenden Produkt- und Technologieinnovationen. Der Verpackungsspezialist hatte sein Portfolio u.a. bei Tiefziehverpackungsmaschinen und Traysealern durch eine Reihe neuer Produkte erweitert und zeigte neue Lösungen für alle Leistungsanforderungen – sowohl was die Verarbeitung besonders kleiner als auch sehr grosser Chargen angeht. «Kundennähe und Innovationskraft sind zwei der Gründe, warum Multivac in den vergangenen 50 Jahren so erfolgreich war», sagte Hans-Joachim Boekstegers, Sprecher der Geschäftsführung, an der interpack-Pressekonferenz. Er kündigte einen weiteren Ausbau der Vertriebs- und Serviceorganisation an: «Wir werden unsere Kunden auf ihrem Weg in den globalisierten Markt begleiten.» Bei den Tiefziehverpackungsmaschinen stellte das Unternehmen mit der R 095 das derzeit kleinste Modell in dieser Produktreihe vor (die Rahmenlänge beträgt nur 2,1 Meter). Auf der für die Herstellung von Vakuum- und MAP-Verpackungen aus Weichfolie konzipierten Maschine kann Aufschnittware über ein spezielles Zuführband automatisch von einem Bizerba-Slicer eingelegt werden. Produziert werden hochwertige Frischeverpackungen für Aufschnittware in kleinen Losgrössen, wie sie üblicherweise an der Frischetheke im Supermarkt oder in Metzgereien eingesetzt werden. Innovative Weiterentwicklungen wurden auch im Bereich der HPP-Technologie präsentiert. Die Hochdruckbehandlung (High Pressure Processing, HPP) gilt weltweit als eine der vielversprechendsten technologischen Alternativen, um schädliche Keime in Fleisch-, Geflügelprodukten und anderen Lebensmitteln zu beseitigen. Mit einigen zum Patent angemeldeten Entwicklungen ist es Multivac jetzt gelungen, die Hochdruckbehandlung in automatisierte Verpackungslinien zu integrieren und die HPP-Behandlung erstmalig auch für MAP-verpackte Lebensmittel einsetzbar zu machen. Das Traysealer-Portfolio wurde sowohl im halbautomatischen Bereich für Kleinverarbeiter als auch im automatischen Bereich für industrielle Verarbeiter erweitert. Das neue Einstiegsmodell T 100 ist das kleinste seiner Leistungsklasse und für das halbautomatische Verpacken von sehr kleinen Chargen ausgelegt. Es dürfte speziell Supermärkte und Metzgereien sowie Imbiss- und Catering-Firmen ansprechen, die häufig Fleisch-, Wurstwa-ren oder Fertiggerichte in sehr kleinen Losgrössen verpacken. Mit dem T 300 wird die Palette der automatischen Traysealer um ein Modell in der niedrigen Leistungsklasse erweitert. Er versiegelt ca. 20 Packungen pro Minute, während die grössere, zweispurige Maschine T 850 (welche auf dem Bild zu sehen ist) zwischen 80 und 100 Trays pro Minute schafft.


Maschineninnovationen für Pharma- und Lebensmittelverpackung

«Hygiene und Automation» war das Thema der Inhouse Show 2009, zu der Sigpack Systems AG nach Beringen geladen hatte. Rund 150 Kunden aus 18 Ländern nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Unternehmen der Bosch Packaging Technology über ihre Highlights aus erster Hand zu informierten. Unter den in der Sigpack-Montagehalle ausgestellten Maschinen waren auch drei absolute Neuheiten des Heim-Unternehmens: eine neue Delta-Roboter-Plattform, die Auftragestation für Riegel, Tiefkühlkost und Pharmazeutika sowie die produktschonende Siegeltechnik.


Neue Blistermaschine für Pharma

Die Blistermaschine blimatic T/S 500 pharma ist das jüngste Kind aus dem Hause blipack. Das erste Exemplar der neuen Tiefzieh- und Siegelmaschine für die Pharmaindustrie wurde im Mai 2009 an die deutsche Firma GP Grenzach Produktions GmbH ausgeliefert. Die blimatic T/S 500 pharma ist mit einem Druckbehälter, Drucküberwachung, Chargenprotokollschreiber und einer überwachten Werkzeugkühlung ausgerüstet. Sämtliche Parameter wie Vakuum, Siegeldruck, Heiztemperatur sowie Tiefzieh- und Siegelzeit können aufgezeichnet und mit dem Chargenprotokollschreiber individuell ausgewertet werden. Es können sämtliche tiefziehfähige Folien, beschichtete Medizinalpapiere, Aluminium- sowie Kartonzuschnitte usw. verarbeitet werden. Die Maschine wurde nach den neuesten, ab Januar 2010 geltenden Sicherheits- und Maschinenrichtlinien nach DIN EN ISO 13849.1 gebaut.


Thermoformer mit Etikettierkonzept ohne Stillstandszeiten

CFS zeigte auf der Anuga FoodTec 2009 den Thermoformer für mittlere Produktionskapazitäten PowerPakRT sowie das Etikettierkonzept TiroLabelNT. Der PowerPakRT ist erhältlich in Folienbreiten von 320, 360, 420, 430, 520 und 560 mm, Ziehtiefen bis zu 130 mm, Vorzugslängen bis zu 650 mm und stellt bis zu 150 Verpackungen pro Minute her. TiroLabel bietet Nonstop-Leistung. Als erster Querbahnetikettierer ermöglicht die Maschine das Wechseln von Etikettenrollen während des laufenden Betriebs. Der fundamentale Vorteil dabei ist die Trennung von Etikettenspender und Absetzeinheit in zwei separate Module. Durch die geschmeidige Servomotortechnik wird das Einreissen des Etikettenbandes minimiert. Die Abwickeleinheit kann Etikettenrollen mit einem Durchmesser von bis zu 500 mm aufnehmen. Beide Faktoren tragen zu einer höheren Leistung der Linie bei. Der Etikettierer ist auf dem Thermoformer montiert und kann dank seiner modularen Konstruktion von einem Basismodell bis hin zu einer Hochleistungslösung aufgerüstet werden. Neu in Punkto Sicherheit ist zum einen das bequeme Einfahren der Etiketten ausserhalb der Schutzeinrichtungen, zum anderen die einfache Reinigung, da das Spendemodul von der Maschine abgekoppelt und die Absetzeinheit in den Reinigungsprozess integriert werden kann.


«Diamond»: präzise und energiesparend

Die Robatech AG entwickelte seinen bewährten SX-Auftragskopf weiter. Die Weltneuheit «Diamond» spricht für Präzision, Dauerhaftigkeit und Langlebigkeit. Mehr als 50 Millionen Schaltungen sind mit dem neuen Auftragskopf möglich. In Übereinstimmung mit der Firmenphilosophie und dem markanten grünen Logo zeigte Robatech auf der interpack 2008, wie unsere Umwelt mit energieoptimierten Klebstoffauftragssystemen geschont werden kann: denn mit einer Halbierung des Energieverlustes wird das Hotmelt-Auftragen beim «Diamond» im Vergleich zu den meistverwendeten Auftragsköpfen anderer Marken wirklich grün. Die Neuentwicklung stellt den weltweit ersten voll isolierten Auftragskopf für Heissleim dar. Diese Isolierung bietet grosse Vorteile: Der Heissleim kühlt auf dem Weg durch den Auftragskopf bis zur Düse nämlich nicht ab. Dadurch bleibt die optimale Viskosität bis zum Auftragen auf das Substrat konstant. Auch die Zugluft, die bei sehr schnell laufenden Maschinen entstehen kann, kühlt den Kleber nicht mehr ab. Folglich bleibt die ideale Verarbeitungsviskosität konstant und der Leimauftrag erfolgt fadenfrei mit höchster Präzision. Der zweite Vorteil, der durch die Isolierung erzielt wird, ist die Energieersparnis: Die Reduktion des Energieverbrauchs des neuen Auftragskopfes gegenüber herkömmlichen Köpfen von bis zu 50 Prozent führte zur Idee, Messreihen ganzer Anlagen zu erstellen. Robatech stellte auf der interpack einen kompletten Endverpackungsprozess unter dem Motto Energie- und Kosteneffizienz aus. Dieser zeigte, dass mit der Installation einer energieoptimierten Anlage der Energieverbrauch der Verpackungsanlagen drastisch reduziert werden kann. Die Ersparnis wird durch die Miniaturisierung und optimale Isolation erreicht. Naheliegend ist, dass die Vollisolierung auch Personenschutz bei der Reparatur, beim Service und bei den Umstellungsarbeiten bietet: Da sich die Temperatur nicht im vollen Masse überträgt und die Aussentemperatur des Kopfes relativ tief bleibt, wird sie für die Techniker nicht gefährlich. Die Auftragsköpfe der Serie «Diamond» können an sämtlichen Robatech-Auftragsystemen angebaut werden, auch im Nachhinein. Die optimierten Spritzelemente und ein eigens entwickeltes neues Pneumatikventil sorgen bei diesen Geräten in Kombination mit der Vollisolierung für höchste Auftragspräzision.

Hochleistungsmaschine für Kunststoffbandumreifung

Produktions- und Logistikbetriebe konzipieren ihre Prozesse mit kürzesten Transportwegen. Strapex bietet mit den neuen Hochleistungsmaschinen Typ SMG 50/55 eine wichtige Komponente, die sich optimal in die Abläufe während des Kommissionierens und Verpackens einfügt. Hoher Durchsatz und hohe Leistung erfüllen die Anforderungen rund um die Uhr. Typ SMG 50 verarbeitet 5-mm-PP-Bänder, Typ SMG 55 breitere 9- oder 12-mm- Bänder.
Wichtige Vorteile:
  • Zykluszähler
  • Elektronische Steuerung mit Mikroprozessor + SPS
  • Not-Aus
  • Bandabroller, seitlich am Maschinengestell montiert
  • Elektrisches Anschlusskabel, 5 m.
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    Milchpulver für Olympische Spiele

    Die Grabher Indosa AG, Au/SG, lieferte eine neue Dosen-Abfülllinie an den Hauptsponsor der Olympischen Sommerspiele 2008. Das chinesische Unternehmen Yili mit Hauptsitz in Shanghai ist der grösste Milchpulver-Hersteller des Landes und hat mit den Verpackungsmaschinen des Rheintaler Dosenspezialisten bereits früher gute Erfahrungen gemacht. Die neu zu installierende Linie für die Abfüllung von Milchpulver in 900-Gramm-Blechdosen von 127 mm Durchmesser enthält als Herzstücke einen Doppelfüller (Schneckendosierer) Indosa Matic F127 Twin und eine Vakuumverschliessmaschine der neuen Generation 127-3. Die Abfüllleistung beträgt je nach Produkt 50 bis 80 Dosen pro Minute. Nach der Abfüllung bleibt ein Restsauerstoffgehalt von weniger als 0,5 Prozent. Zur kompletten Linie von Grabher Indosa gehören auch Dosentransport-, Schnappdeckel- und Reinigungssysteme.

    Hochleistungsumreifungsmaschine

    Die neue Sonixs MP von Mosca, die in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertrieben wird, ist eine automatische Hochleistungsumreifungsmaschine mit Ultraschall-Schweisssystem 4101 und elektronischer Selbstkalibrierung. Diese eignet sich besonders zum Umreifen von Paketen, Drucksachen und anderen Sammelpackungen. Ein automatisches Einfädelsystem und ein ausziehbares Bandspulen-Schnellwechselsytem sind direkt in dem Maschinenkörper eingebaut, was die Bedienung stark vereinfacht. Die hohe Geschwindigkeit ist mit bis zu 70 Umreifungen pro Minute garantiert. Die Sonixs MP verfügt über eine verschleissfreie, zwangsgesteuerte Bandführung und einen automatischen Bandringauswurf bei einer Umreifung ohne Packstück. Per einfachster Schaltung kann die Umreifung auf Soft, für extrem weiche Packstücke, angewählt werden. Sie verfügt daneben über einen aufklapp- und abnehmbaren Vordertisch, welcher in der Anwendung grossen Anklang gefunden hat. Auf Wunsch kann vorne und hinten eine Tischverlängerung sowie Rollen oder Kugel im Tisch angebracht werden.

    Ultraschall-Verschlusstechnik setzt neue Massstäbe bei Umreifungsmaschinen

    Die Gerd Mosca AG, in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertreten, wurde für ihr neues Ultraschall-Verschlussaggregat SONIXS mit dem FEFCO AWARD 2007 in Bronze ausgezeichnet . Die FEFCO mit Sitz in Brüssel ist der europäische Verband der Wellpapphersteller. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen Bewertungskommission vergeben. Gründe für die Auszeichnung der SONIXS-Ultraschallaggregate gab es gleich eine ganze Reihe: So arbeiten die Aggregate dank der neuen Ultraschallverschlusstechnik sehr effizient: Die Festigkeit an der Verschlussstelle beträgt bis zu 85 Prozent der Reissfestigkeit des verwendeten Bandes. Die Umreifung hält damit höheren Belastungen stand; man kann aber auch oft wirtschaftlichere - also schmalere oder dünnere - Bänder verwenden. Obendrein sind die Verschlusszeiten im Vergleich zum konventionellen Heizkeil- oder Reibschweissverfahren sehr kurz. Beim Verschliessen entstehen ausserdem keine Dämpfe und Gerüche. Das Ultraschallaggregat arbeitet nahezu verschleissfrei und ist ausgesprochen wartungsfreundlich. Innerhalb von kürzester Zeit kann es ohne Werkzeug ausgebaut und in einem Prüfstand auf Funktion getestet werden. Ein Aggregatwechsel dauert nur etwa 30 Sekunden. Diese Vorteile der Ultraschallverschlusstechnik kann man mittlerweile bei einer ganzen Reihe von Umreifungsmaschinen nutzen.

    Automatisches Schrumpfen

    Die automatische Schrumpfmaschine ARIANE 5040 von Robopac, in der Schweiz durch Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertreten, verfügt über zwei unabhängig voneinander einstellbare Förderbänder, was den Arbeitsprozess stark beschleunigt. Während ein Produkt durch den Schrumpftunnel läuft, kann bereits das nächste eingeschweisst werden. Die Absenkung des Schweissrahmens kann wahlweise manuell oder automatisch ausgelöst werden. Die einfache Bedienung erfolgt per Display. Standardmässig besteht der Tunnelförderer aus Teflonnetz, kann aber bei Bedarf mit Silikon-Stäben ausgestattet werden. Die Auslaufbahn kann optional mit oder ohne Antrieb erfolgen. Produkte mit einer maximalen Tiefe und Breite von 750 mm und einer maximaler Höhe von 275 mm können mit ARIANE 5040 geschrumpft werden.

    Automatisch umreifen

    Beispiel einer kundenspezifischen Sonderlösung der Normpack GmbH: In einem Produktionsbetrieb der Hightech-Branche kommt eine vollautomatische Umreifungsmaschine STRAPMATIC zum Einsatz. Kurze, lange, leichte, sowie schwere Pakete werden kundenkonform einmal, zweimal oder dreimal umreift. Die vor- und nachgeschaltete Zentriervorrichtung ermöglicht die exakte Quer-Umreifung. Mit dieser Applikation kann anschliessend die Paket-Adresse automatisch zwischen den Umreifungsbändern aufgeklebt werden.

     


    Umverpackung für Dosenbonbons

    Kalfany Süsse Werbung GmbH & Co. KG in Müllheim - der grösste Dosenbonbonhersteller Europas - verpackt einen Grossteil ihres reichhaltigen Sortimentes, zu dem u. a. Marken wie Pulmoll gehören, auf einer vollautomatischen Verpackungslinie von Mohrbach. Bei der Konzeption der Sonderlösung für die schwierig zu handhabenden Produkte arbeiteten Maschinenhersteller und Kunde eng zusammen. Eine Herausforderung für die Konzeption der Maschine war der geringe Platzbedarf. Die Maschine musste an die vorhandenen Gegebenheiten angepasst und so in den bestehenden Prozess integriert werden, dass zusammen mit bereits bestehenden Maschinen für 10er Rollen in Grosspackungen eine gemeinsame Palettierung genutzt werden konnte. Dies wurde mit einem intelligenten Konzept umgesetzt. Die neue Verpackungsmaschine wird direkt an den vorhandenen Prozess angebunden. Mit einer Weiche werden die Dosen von der Zuführung der Grosspackungen auf die Zuführung zur Mohrbach-Linie geleitet. Dort werden jeweils 10 Dosen über eine Rutsche abwärts transportiert und dabei hochkant aufgestellt. Eine Greif-/Saugvorrichtung übernimmt die 10 Dosen und setzt sie in die aufgerichtete Schachtel ein. Anschliessend wird der Deckel verschlossen. Die fertigen Packungen werden mit einem Druckkopf beschriftet und laufen dann zur gemeinsamen Palettieranlage.

    50 Jahre Mohrbach

    Die Mohrbach Verpackungsmaschinen GmbH feierte im September 2007 mit einem OpenHouse ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Den Gästen wurden am Firmensitz in Rieschweiler neuste Trends und Innovationen im Bereich der Kartonverpackungssysteme präsentiert. Schwerpunkt der Veranstaltung war der Bereich Maschinentechnik, wo Anwendungsfälle für verschiedene Branchen gezeigt wurden. Ein Highlight: Die Lösung für das gleichzeitige Verarbeiten von vier unterschiedlichen Formatgrössen bei einem Kartonaufrichter und Verdeckler. Die Stückzahl je Format und die Reihenfolge werden vom kundenseitigen PPS-System vorgegeben. Wie flexibel eine Verpackungsmaschine hinsichtlich der Produkteigenschaften sein kann, zeigte der Sammelpacker für Beutel. Verschiedene Beutelsorten werden in unterschiedlichen Gruppierungen verpackt, wobei die Art der Verpackung vom Display Tray bis zur Schachtel mit anhängendem Deckel variiert. Ein Casepacker für Schachteln mit Übergrösse beeindruckte aufgrund seines kompakten Designs. Durch die modulare Bauweise kann die Maschine flexibel in bestehende Linien integriert werden. Für andere Anwendungsfälle muss lediglich die Gruppierstation ausgetauscht werden.

    Zellwag vertritt Christ Packing Systems

    Die Christ Packing Systems GmbH werden nach der Übernahme der Skinetta im Jahre 2007 in der Schweiz von der Zellwag AG vertreten. Mit dieser Partnerschaft will der Ottobeurer Spezialist für Verpackungssysteme möglichst kurze Wege zwischen den Kunden und seinen Ansprechpartnern sicherstellen. Für Zellwag schliesst Christ eine Lücke im Portfolio. Die Kooperation erleichtert es, Komplettsysteme von der Primär- bis zur Endverpackung anzubieten. Die 1990 in Tagelswangen gegründete Zellwag hat sich innerhalb weniger Jahre vom Spezialmaschinenbauer zum Anbieter von Gesamtanlagen entwickelt. Die Firma beschäftigt 14 Mitarbeiter und verfügt über ein eigenes Maschinenprogramm für Abfüll- und Verschliessmaschinen sowie für das Handling von Blistern und Schalen.

    Einstieg ins vollautomatische Tiefziehverpacken

    Wenn die Produktion wächst oder die Verpackung neue Anforderungen erfüllen muss, ist der Einstieg ins Tiefziehverpacken oft die richtige Lösung. Mit der vollautomatischen R 120 von Multivac können Handwerks- und kleinere Industriebetriebe die Vorteile der Tiefziehtechnologie rationell nutzen. Das neue «Economy»-Modell ist technisch auf die kompakten Abmessungen von weniger als 3 m2 Stellfläche optimiert. «Bei der Konstruktion folgten wir dem Grundsatz: begrenzte Anzahl von Varianten, volle Multivac-Qualität», erläutert Tim Slomp, Leiter der Business-Unit Tiefziehmaschinen bei Multivac. Die R 120 ist in festen Ausführungen mit bestimmten Optionen lieferbar. Diese Limitierung ermöglicht neben einer attraktiven Preisgestaltung natürlich auch verkürzte Lieferzeiten. Alle wesentlichen Optionen wie Schutzbegasung, Fotozelle (für die exakte Positionierung von bedruckten Oberfolien) und eine moderne IPC-Steuerung sind verfügbar. Auch Drucker und Etikettierer lassen sich integrieren. Dank der vollautomatischen Funktionsweise und der unkomplizierten Technik reicht eine einzige Person für die manuelle Befüllung und Bedienung der Maschine. Die Maschine erreicht bis zu 12 Takte pro Minute Leistung. Dank ihrer reinigungs- und hygienefreundlichen Bauweise eignet sie sich besonders für den Einsatz im Lebensmittelsektor, z.B. für Fleisch- und Wurstwaren oder Käse als Stückware oder Aufschnitt.

    Nahrungsmittelsäcke hygienisch abfüllen

    Der Turbinenpacker ist ein bewährtes Füllsystem u.a. für die Abfüllung von Kakaopulver, Backmehlen oder Stärkeprodukten in Ventilsäcke mit Füllgewichten von 10 bis 50 kg. Die Stundenleistungen beträgt bis zu 250 Säcke. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahre 2006 stellte Behn + Bates auf der FachPack 2007 erstmalig eine technisch überzeugende Lösung zur Integration eines Metalldetektors im Füllkanal des Turbinenpackers vor. Wenn Metall im abzufüllenden Produkt erkannt wird, ertönt ein Warnsignal, das Produkt wird in den zu befüllenden Sack gefüllt und der Bedienungsmann nimmt den mit Metall kontaminierten Sack manuell vom Füllstutzen. Die ersten beiden Turbinenpacker dieser Baureihe werden an die Kakaoindustrie nach Malaysia und in die Niederlande geliefert. In der Schweiz wird das Unternehmen durch die Lüscher Industrieanlagen AG vertreten.


    Einsteckanlage für Tuben in Blister

    Toltabex und Sabia stellten an der easyFairs VERPACKUNG 2007 in Luzern den Prototyp ihrer Tubeneinsteckanlage TB36 aus. Die gemeinsame Messeteilnahme der beiden Partnerfirmen ergab sich aus einer jahrelangen guten Zusammenarbeit und wird von den beiden Geschäftsführern Reynold C. Haffter und Gabriel Sabia denn auch als «kluger Entscheid» bezeichnet. Während die Toltabex AG für den Verkauf von Verpackungsmaschinen und Spezialanlagen zuständig ist, funktioniert die Anlagenherstellerin Sabia AG gleichzeitig als Servicestelle für den Maschinenunterhalt. Da sich die Zusammenarbeit in den letzten Jahren vertieft hat, wollen die beiden Partner ihre Spezialanlagen sowie einige neue Produkte (Mehrkopfwaagen und Schlauchbeutelanlagen) in Zukunft unter dem Namen «Sa.To. - Verpackungsmaschinen» vermarkten. Die TB36 verpackte an der Messe Migros-Senftuben und steht heute im Einsatz bei der JOWA (Leuenberger AG) in Huttwil. Hier die Funktionsweise: Die Tuben werden von der Tubenfüllanlage einbahnig, mit Faltkante voraus, dem getaktet arbeitenden Querförderer der Einsteckanlage zugeführt. Sobald sich eine Tube im Querförderer befindet, taktet dieser um eine Station weiter. Nach erreichen der erforderlichen Anzahl Tuben werden diese mittels dem 90° Abschieber, je nach Format 4- oder 5-bahnig, auf das Steig- und Positionierband übergeben. Nach dem Abschieben befinden sich die Tuben mit dem Verschluss voraus auf dem Positionierband. Die Tuben werden während dem Transport zur Positionierwippe zusätzlich mit Führungen ausgerichtet. Die Positionierwippe befindet sich über dem Blister, geeignet zum Einstecken von jeweils einer Reihe Tuben. Die Blister werden vorgängig aus einem Magazin entstapelt und auf das darunter befindliche Mitnehmerband übergeben. Das Mitnehmerband mit Querstegen fördert die Blister positionsgenau unter die Positionierwippe. Sobald die Anlage feststellt, dass sowohl Blister als auch Tuben vorhanden sind, werden die sich in der Positioniervorrichtung befindenden Tuben an den Blister übergeben. Dieser taktet nach jeder Übergabe um eine Reihe weiter, bis er komplett gefüllt ist. Anschliessend wird der gefüllte Blister auf das kundenseitige Abtransportband übergeben. Die Maschine in mechanischer und pneumatischer Ausführung arbeitet mit einer Leistung von max. 60 Tuben pro Minute und ersetzt die sehr mühsame Einsteckarbeit einer Bedienperson. Abgefüllt werden drei verschiedenen Tray-Formate:
  • 24 Tuben à 200 g
  • 15 Tuben à 300 g
  • 12 Tuben à 200 g.

  • Erster kontinuierlicher Top Loader

    Grosse Aufmerksamkeit des Fachpublikums erregt der neu entwickelte Top Loader ELEMATIC® 1000 VC-6000 F. Die Paal-Gruppe hat diese Weltneuheit Anfang 2006 auf dem Markt eingeführt. Die Anlage kann formatabhängig bis zu 100 RSC Kartons öffnen, kontinuierlich mit stückigen Produkten aller Art befüllen und verschliessen. Die Geschwindigkeit des Top Loaders passt sich vollautomatisch und stufenlos an den Produktstrom an. Die zum Patent ange-meldete und bereits in Serie gebaute Maschine setzt die gruppierten Produkte im Line Tracking Verfahren ein. Durch die sich permanent ändernden Ge-schwindigkeiten wurden hier wegweisende Neuentwicklungen durchgeführt. Der neue Top Loader zeichnet sich durch seinen geringen Platzbedarf bei gleichzeitig hohen Leistungen aus. Weitere Vorteile:
  • grosse Zuschnittmagazine durch Prefeederkonzeption
  • einfache Magazinzugänglichkeit durch niedrige Bauweise
  • ruhiger Lauf durch kontinuierliche Arbeitsweise
  • einfache Formatumstellung durch Teilautomatisierung
  • modernste Steuerungstechnik mit dynamischer Servotechnik
  • minimale Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten dank geringen Bean-spruchungen bei kontinuierlicher Arbeitsweise.

  • Effizientes Offensack-Verpackungssystem

    Behn + Bates GmbH & Co. KG, in der Schweiz durch die Lüscher Industrieanlagen AG vertreten, entwickelte das vollautomatische Offensack-Verpackungssystem TOPLINE speziell für die Abfüllung frei fliessender pulverförmiger Produkte in offene Säcke mit Füllgewichten von 5 bis 25 kg. Das weltweit auf den Märkten eingeführte System zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es den Kundenanforderungen entsprechend entweder nach dem Brutto- oder dem Netto-Füllprinzip ausgelegt ist. Die Art und das Material des zu befüllenden Sackes können ebenso flexibel gewählt werden wie die Art des Sackzuführsystems und der Typ des Sackverschlusses. Der komplette Arbeitsprozess von der Befüllung bis zur Verschliessung der offenen Säcke erfolgt in einem kompakten Gehäuse. Die integrierten Systemkomponenten sind anschlussfertig verdrahtet und verschlaucht. Der Sack ist während des gesamten Prozesses fest fixiert. Durch die Wahl eines neuen Verdichtungssystems ist eine kompakte Sackbefüllung gewährleistet. Die Verschliessung der Säcke innerhalb der Maschine kann wahlweise durch Umfalzen, Nähen, Schweissen, Kleben oder Hot-Melt-Reaktivierung bzw. Kombinationen hieraus erfolgen.

    Individuelle Verpackungslösungen

    Zum Angebot der TISSA Verpackungstechnik gehören individuelle Dienstleistungen und Beratung auf dem breiten Gebiet der Faltschachteln, Folien-Verpackungsmaschinen, Kartoneinfaltgeräte und Kartonaufrichter, Karton-Reiteraufsetzeinrichtungen, Form-, Füll-, Verschliess- und Kartoniermaschinen sowie Karton-Verschlussautomaten mit Selbstklebe-, Nassklebe-, Heiss - oder Kaltleimsystemen. Viele namhafte Unternehmen, z.B. Bachmann Forming, Coop, Emmi, Haco, Hilti, Jowa, Migros, Panofina, Roche, Swisslog, Syngenta, Tetra Pak, Zweifel u.a. nahmen schon die Dienste der Firma aus Kleinbösingen in Anspruch. Inhaber und Geschäftsführer Urs Feuerstein präsentierte einige seiner erfolgreichen Lösungen - wie z.B. diese Backschalen aus Israel - im November 2008 auf der Pack & Move in Basel.

    Traysealer für Aufsteiger und Umsteiger

    Für alle, die heute mit einem halbautomatischen Traysealer arbeiten, öffnet der vollautomatische T 350 von Multivac neue Perspektiven für Rationalisierung und Arbeitserleichterung. Um die Zeit für den Produktwechsel auf bestehenden Verpackungslinien zu reduzieren und gleichzeitig entscheidend an Kapazität und Flexibilität zu gewinnen, bringt diese neue Maschine eine willkommene Ergänzung bzw. Erweiterung. Der kompakte, vollautomatische Traysealer in Edelstahlbauweise verfügt in seiner Basisversion über ein kontinuierlich laufendes Zuführband, das Trayübergabesystem und ein Siegelwerkzeug mit integrierter Schneidung. Er ist modular aufgebaut und erweiterbar (z.B. Trayabstapler, Mitnehmerband u.a.). Durch seine einspurige Arbeitsweise ist er perfekt in eine Verpackungslinie integrierbar. Die befüllten Trays werden von Hand auf das Zuführband des Traysealers aufgelegt, alle weiteren Arbeitsschritte laufen automatisch ab: Zuführen der Oberfolie, auf Wunsch Evakuieren und Schutzbegasen, anschliessend Schneiden und Abführen der fertigen Packungen. Die Mikroprozessor-Steuerung verfügt über einen Rezeptspeicher, in welchem für jedes Produkt die individuellen und unterschiedlichen Einstellung abgelegt und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher geladen werden können. So sind einmal optimierte Werte für Temperaturen, Prozesszeiten und Abläufe jederzeit wieder verfügbar. Der Benutzer wird über ein LCD Display logisch und komfortabel durch das Benutzermenü geführt. Die Steuerung verfügt über Schnittstellen, die Signale anderer Linienelemente verarbeiten und synchronisieren können. Die von der Form und Grösse der Trays abhängigen Teile wurden auf das unverzichtbare Minimum reduziert, deshalb ist eine Formatumstellung schnell möglich. Das variabel aufteilbare, einspurige Grundformat beträgt 420 x 300 mm, die maximale Trayhöhe ist 110 mm. Zur einfachen und gründlichen Reinigung sind alle sensiblen und hygienerelevanten Bereiche direkt oder mit wenigen Handgriffen zugänglich, wodurch die strengen EU Anforderungen für Maschinen im Lebensmittelbereich erfüllt werden.

    Zwei Aufgaben - eine Maschine

    Zwei verschiedene Aufgaben mit nur einer Maschine - Wrap-Around/Tray und Befüllen von Harassen - löst die neuste Entwicklung des schweizerischen Maschinenbauers Involvo AG. Mit der in kompakter Bauweise erstellten INVOPAC Combi können sämtliche erdenkliche Flaschenformate und -formen, aber auch andere Produkte über ein neuartiges, kontinuierlich laufendes Zuführsystem gruppiert und in der gewünschten Art verpackt werden. Die Verpackung kann dabei sowohl ein Wrap-Around in traditioneller viereckiger, octagonaler Form, trapezförmig oder ein Mehrweggebinde wie Harass sein. Der grosse Einstellbereich erlaubt es, von der Einzel- bis zur 24-er-Verpackung alle möglichen Packkonfigurationen zu fahren. Die einfach zu bedienende Prozessteuerung, welche auf sämtliche in der Maschinenumgebung vorhandenen Geräte kompatibel ist, erlaubt bei Formatwechseln eine äusserst schnelle und reibungslose Umstellung.

    Wartung und Pflege des Maschinenparks

    Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase kommt mit BRUNOX ® Lubri-Food® ein echter High-Tec-Allrounder für die Lebensmittel-Verpackungsanlagen auf den Markt. Als Schmiermittel, Korrosionsschutz, Kriechöl und Reinigungsmittel findet er seine Anwendung in der Wartung und Pflege des Maschinenparks in der Lebensmittelproduktion, in Abpack- und Abfüllbetrieben, in der Maschinenproduktion, aber auch in der Landwirtschaft sowie im Gast- und Hotelgewerbe. Die Neuheit wird von BRUNOX AG, Uznach, aus hochwertigen weissen Paraffinölen und erstklassigen Additiven hergestellt, welche FDA und USDA registriert sind. Das feuchtigkeitsverdrängende, geruchs- und geschmacksneutrale, transparente Produkt enthält kein Teflon, kein Silikon und keine Säuren und zeichnet sich durch ein extrem gutes Kriechvermögen aus. Unter den ersten zufriedenen Anwendern befinden sich mehrere Getränke-Abfüllbetriebe (Aproz, Feldschlösschen, Eichhof, Bacardi) und Lebensmittelproduzenten (z.B. Masshard Swisskraut in Hinwil).

    Breites Lieferprogramm der BVS Verpackungs-Systeme AG

    Zusammen mit ihrer in Memmingen ansässigen deutschen Schwesterfirma vertreibt BVS Verpackungs-Systeme AG, Schlieren, Verpackungsmaschinen und Versandeinrichtungen sowie die dazu gehörenden Materialien. Das Lieferprogramm umfasst Papierpolstersysteme (Padpak und Fillpak von Ranpak), Luftpolstersysteme (Air Space), Konstruktivverpackungen und Verpackungslösungen aus PE-Schaum (Hoffmann), Kartonverschliess- und Palettenwickelmaschinen (SIAT), Beutelverpackungsmaschinen (Automated Packaging Systems APS), Folienschrumpfmaschinen / Winkelschweisser (SMI), Hochleistungs-Schlauchbeutelmaschinen (BVM Brunner) sowie Tisch-Schweissgeräte aller Art (Gandus und Hawo). Auf dem Bild ist der Geschäftsleiter und alleinige Inhaber Livio Marchioni zu sehen.


    Verpackungsmaschinen für verschiedene Bereiche

    Die Fuji Packaging GmbH ist eingebunden in die weltweit operierende Fuji Kikai Gruppe. Sie entwickelt Maschinen für die Verpackung von Schlauchbeuteln, Schrumpf- und Stretchpackungen sowie 3- und 4-Randsiegelbeuteln. Im Sortiment sind auch Maschinen für gasdichte Siegelnähte für die Verpackung unter Atmosphärenaustausch beim Einsatz von Verbundfolien mit Sperrschichten. Die Packanlagen werden für die Verpackung von Lebensmitteln wie Käse, Brot, Fleisch, Süsswaren und Gebäck, sowie auch von Medikamenten oder Nonfoodverpackungen eingesetzt.

    Neue Schmelzgeräte-Generation

    Die neuesten Schmelzgeräte der bewährten Baureihe Concept aus dem Hause Robatech sind noch praxisgerechter und bedienerfreundlicher als ihre Vorgängermodelle. Neben der komfortablen Benutzeroberfläche und dem funktionalen Design ist vor allem das erweiterte Geräteangebot erwähnenswert. Unter dem bekannten Namen lanciert Robatech mit Concept A («Alleskönner») und Concept B («Verpackungsspezialist») erstmals zwei Gerätevarianten, die sich zwar im gleichen Gehäusedesign präsentieren, aber mit unterschiedlichen Steuerungen ausgestattet sind: Concept A ist ein universell einsetzbares Schmelzgerät, an das sich bis zu acht Klebstoffauftragsköpfe anschliessen lassen und das mit Kolben- und Zahnradpumpen arbeiten kann. Damit ist es für jede denkbare Heissleimanwendung geeignet. Die preiswertere Variante Concept B eignet sich für einen grossen Teil der in der Verpackungsindustrie vorkommenden Heissleimanwendungen. Das Gerät ist je nach Kundenwunsch mit zwei bis maximal vier Anschlussmöglichkeiten für Klebstoffauftragsköpfe ausgestattet. Die beiden unterschiedlichen Gerätetypen werden im gleichen Design angeboten. Die Geräte sind mit attraktiven, funktionalen Gehäusen verkleidet. Die Ausführungen mit den Tankgrössen 5 und 8 Liter haben ein Kunststoffgehäuse, das dank seiner isolierenden Eigenschaften eine übermässige Erwärmung der Gehäuseoberfläche verhindert. Die Concept-Geräte mit den Tankinhalten 12 bzw. 18 Liter sind dagegen mit Blechgehäusen verkleidet. Allerdings ist das Design der Blechgehäuse den modern gestalteten Kunststoffgehäusen nachempfunden, d.h. die bei Blechgehäusen üblichen scharfen Ecken und Kanten wurden durch Rundungen und Radien «entschärft».

    Neuer Servoabstapler

    Der Blister-Abstapler ServoSep STD 100 von Zellwag hat die Erwartungen voll erfüllt. Der neue Abstapler mit 4 Magazinen wurde im Frühjahr 2005 bei einem führenden Schweizer Schokoladenproduzenten problemlos in eine bestehende Produktionslinie eingebaut und in Betrieb genommen. Je nach Format wird eine Leistung von 40- 90 Blister pro Minute benötigt. Erreicht wird eine Verfügbarkeit von über 99 Prozent. Die Formatwechsel werden schnell ohne Werkzeuge ausgeführt. Zudem können ähnliche Blisterformate mit den gleichen Saugwerkzeugen gefahren werden (In Summe 14 Formate mit nur 2 Saugwerkzeugen).
    Hans-Peter Wernhard, Firmengründer der Zellwag AG, informierte über die Nachfolgeregelung seiner Firma: «Die Zellwag AG ist seit der Gründung 1990 stark gewachsen, hat innovative Maschinen mit Marktpotential entwickelt und bearbeitet immer mehr Projekte als Generalunternehmer. Ich bin deshalb froh, dass ich frühzeitig einen Nachfolger finden konnte. Geschäftsführer Hans Steiner und die Mitglieder der Geschäftsleitung, Heinrich Thoma und Harry Ursprung, sind seit 2005 als Aktionäre an der Zellwag AG beteiligt und sichern zusammen das langfristige Bestehen der Firma. Diese Nachfolgeregelung entlastet mich, und ich kann mich ganz meinen Kernkompetenzen bei der Zellwag AG widmen: dem Verkauf, Engineering und der Entwicklung neuer Systeme und Anlagen für unsere Kunden.»

    Komplettlösungen und Einzelanlagen

    Mecatex SA vertreibt Maschinen und Anlagen für verschiedene Bereiche der Pharma-, Nahrungsmittel, Chemie, Kunststoff- und anderer Industrien. Zum Angebot gehört eine breite und vielseitige Produktpalette mit Komplettlösungen und Einzelanlagen, u.a. für das Lagern, Austragen, Fördern, Dosieren, Wiegen, Misch- und Fabrikationsprozesse, Abfüllen und automatisches Palettieren. Zu seinen Partnern zählt Mecatex mehrere bekannte Maschinenhersteller aus ganz Europa, wie Engelhardt, Möllers, Agriflex, Dowitec, Fuchs, Greif-Velox, Kühnel, Logdos, Nol-Tec, Parimix, Regloplas, Sodimate, Timplast, Technilab, MultiPharma, ISL, GIS. Die Firma wird von ihrem Gründer Paul Wirth geleitet. Der ehemalige Besitzer der Prodima SA und geistiger Vater des Prodima-Mischers hat mit Mecatex Ende 2003 die Rechte am Prodima-Mischer von der Gruppe Frewitt zurückgekauft. Die Prodima-Mischer stehen in zwei Baureihen zur Verfügung und lassen sich in allen Industrien einsetzen: Typ MJ (auf dem Bild zu sehen) für Nahrungsmittel, Chemie, Kunststoffe usw., der Typ MP für Pharma, Kosmetik, Nahrungsmittel sowie High-Tech-Anwendungen.

    Neue Sammelpackmaschine

    Die von Paal-Gruppe entwickelte Sammelpackmaschine ELEMATIC® 1000 i-1 stellt ein- und zweiteilige Verpackungsarten her und kann vorgeklebte Fefco-Kartons befüllen. Bei der mit modernster Servotechnik ausgestatteten Anlage erfolgt die Formatumstellung vollautomatisch. Durch die konsequente Verwendung innovativster Komponenten zeichnet sie sich durch minimalen Wartungsaufwand aus. Die Gestellbauweise ermöglicht eine einfache Reinigung der Anlage.


    Erstmals zusammen

    Zusammen mit acht Unternehmen aus dem Bosch-Geschäftsbereich Verpackungstechnik und 16 anderen Ausstellern aus vor- und nachgelagerten Branchen veranstaltete die damalige Sigpack Systems AG (heite: Bosch Packaging Systems AG) vom 21. bis 23. September 2004 eine Inhouse Show in Beringen. Über 400 Besucher erfreuten sich an diesem Anlass und liessen sich das vielfältige Rahmenprogramm nicht entgehen. Auf einer Fläche von 2000 m2 stellten sich die Aussteller den Fragen rund ums Herstellen, Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln, insbesondere von Süss- und Backwaren sowie pharmazeutischen Produkten. Live-Demonstrationen auf einzelnen Verpackungsmaschinen und ganzen Verpackungssystemen gaben einen Eindruck des breiten Produktportfolios und der Kompetenz, komplette Systeme über sämtliche Verpackungsstufen anbieten zu können. Auf grosses Interesse stiessen auch die Vortragsreihen zu den Themen Dichtpackungen, Robotik, Verpackungs-Convenience, Service und Training sowie Verpackungslösungen für Backwaren, Schokolade und andere Süssigkeiten. Viele Besucher interessierten sich speziell für den ersten öffentlichen Auftritt der Sigpack-Unternehmen unter dem Dach der Bosch Verpackungstechnik. Zwar war es noch zu früh, um klare Aussagen über die zukünftigen Strukturen und die strategische Ausrichtung zu machen; trotzdem war nicht zu übersehen, dass sich die neuen Partner wertschätzen und die Integrationsarbeiten mit grosser Motivation und Zuversicht angegangen werden. Mit knapp 4'300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 600 Mio. EUR ist die neue Bosch Verpackungstechnik die Nr. 1 im weltweiten Markt für Verpackungstechnik - mit einem gemeinsamen Heimmarkt in Europa, einer starken Marktstellung der Sigpack in Nordamerika und einer vergleichbaren Position der Bosch Verpackungstechnik im asiatischen Raum.

    Gewohnte Perfektion auf drei Quadratmetern

    Tiefziehverpackungen erfüllen heute überzeugend die vielfältigen Anforderungen des Handels. Die Multivac Tiefziehmaschine R 140 verpackt schnell, sicher und zuverlässig - und braucht dabei aufgrund ihrer kompakten Bauweise gerade mal drei Quadratmeter Platz. Sie lässt sich einfach bedienen, komplett nass reinigen und erfüllt die Hygienevorschriften für Lebensmittel und medizinische Sterilgüter. Ihre ausgereifte langlebige Technik, u.a. 1000-fach in Grossmaschinen bewährte Komponenten, macht sie wertbeständig. Mit der R 140 können Vakuum-, Schutzgas- sowie Griffschutz-Packungen hergestellt werden. Eine maximale Folienbreite von 420 mm, die Abzugslänge von 300 mm und eine Ziehtiefe von 130 mm ermöglichen ein breites Spektrum von Verpackungslösungen. Vielfältig sind auch die Anwendungsgebiete, weil die Maschine mit flexibler Folie, Hartfolie (bis 500 my) und medizinischem Papier fast alles verpacken kann - von der Reifepackung für einen Käseblock über SB-Verkaufspackungen für Frischfleisch oder Wurstaufschnitt bis zur Sterilpackung für medizinische Einmalspritzen. Die robuste Rahmenbauweise mit den exklusiv für Multivac gefertigten Seitenrahmenprofilen sowie die speziell entwickelte SPS-Steuerung garantieren dem Anwender perfekte Funktion und höchste Zuverlässigkeit.

    Standard- und Sondermaschinen

    Die Produktpalette der Koch Pac-Systeme GmbH (bis April 2007: Koch Maschinenbau GmbH) erstreckt sich von Standardmaschinen zur Blisterherstellung und Siegelung bis zu komplexen Sondermaschinen und Verpackungslinien mit automatischer Produktzuführung und Endverpackung. Als Verpackungsmaterialien kommen zum Einsatz Karton, Kartonfolie, Blister, Doppelkarton mit eingesetztem Blisterteil, Nurpack-Kartonverpackungen oder Spannstreifen.

    12 Weltneuheiten und mehr

    Die drupa 2004 bot der Bobst Group die Gelegenheit, ihr erweitertes Angebotsspektrum vorzustellen. Das Unternehmen konnte sich dabei auf das Fachwissen und die Zusammenarbeit ihrer Partner in den einzelnen Fachgebieten stützen: Steuer und Apollo im Bereich Vollkarton sowie Rotomec, Atlas, Midi und Titan auf dem Gebiet der flexiblen Materialien ergänzen die Fachkenntnisse von Bobst und Schiavi. Ausgestellt wurden insgesamt 28 Maschinen und Ausrüstungen, davon 12 Weltneuheiten.
    Neu ist u.a. die Faltschachtel-Klebemaschine Alpina II. Sie basiert auf dem Erfolg der zum ersten Mal an der Ipex 1998 vorgeführten Alpina, die - dank ihrer Modularität genau auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten - schnell zum Marktführer wurde und ihren Platz in den grössten Unternehmen der Branche fand. Neben den bekannten Vorteilen der ersten Generation bietet die Alpina II noch viel mehr. Die technologischen Neuheiten helfen, Nischenmärkte mit hoher Wertschöpfung zu erschliessen. Zu den Pluspunkten gehören einfaches Einstellen, hohe Geschwindigkeit, hochwertige Endprodukte und grosse Zuverlässigkeit. Modular aufgebaut, ist diese Maschine in mehr als 30 Ausführungen erhältlich. Der Anwender kann somit genau bestimmen, was «seine Alpina» für ihn tun soll. In ihrer Grundausführung ist die Maschine mit 500 m/min um 50 m schneller als ihre Vorgängerin. Mit Hilfe der «Hochgeschwindigkeitsoption» wird eine Riemenantriebsgeschwindigkeit von 625 m/min erzielt. Das neue Antriebssystem ermöglicht dabei eine deutliche Senkung des Lärmpegels. Durch Verbesserungen des Combifolder-Moduls erhöht sich die Höchstgeschwindigkeit bei 4- und 6-Eckenschachteln von 35'000 auf 40'000 Schachteln pro Stunde. Das Gyrobox-Modul, mit dem Zuschnitte um 90 Grad gedreht werden, ermöglicht das Falten und das Kleben in einem Arbeitsgang.