Bosch Packaging Technology stellt die zurzeit schnellste vertikale Schlauchbeutelmaschine mit «Doy Zip»-Funktion am Markt vor. Mit der neuen SVE 2520 DZ können Hersteller von Nüssen, Schokolade und Süsswaren ihren Marken neues Leben einhauchen und die Wirkung der Produkte im Verkaufsregal steigern, ohne auf Produktionseffizienz zu verzichten. Die kompakte, kontinuierlich arbeitende Maschine produziert bis zu 100 hochwertige «Doy Zip»-Beutel pro Minute.

«Bosch hat die vertikale Form-, Füll- und Schliessmaschine auf Grundlage der bewährten SVE-Plattform weiterentwickelt und damit eine Möglichkeit für Hersteller geschaffen, mithilfe hochwertiger «Doy Zip»-Beutel ihr Markenimage zu verstärken – und dies bei minimalem Platzbedarf», erklärt Patrick Lagarde, Engineering and Design Manager bei Bosch Packaging Technology. Die hohe Qualität, die ansprechende Form und die Hochglanzoberfläche dieser Beutel heben das Produkt im Verkaufsregal hervor und erzeugen höhere Aufmerksamkeit bei Verbrauchern. Die Standfestigkeit der Beutel, die bleibende Produktfrische sowie das einfache Öffnen und Wiederverschliessen tragen zur Verbraucherfreundlichkeit der Verpackung bei und stärken die Markentreue. Als ob das Erscheinungsbild im Verkaufsregal es dem Konsumenten selbst mitteilen möchte: «Hier bekommst du Convenience und Frische.»

Optimierte Produktionseffizienz

Mit einer Ausbringung von bis zu 100 «Doy Zip»-Beuteln pro Minute bei nur sechs Quadratmetern Stellfläche bietet die neue Schlauchbeutelmaschine hohe Flexibilität in der Produktion. Die Maschine produziert alle beliebten Packstile. Die kurzen Umrüstzeiten – die Umstellung von Kissen- auf «Doy Zip»-Format dauert nur 45 Minuten – erlauben eine schnelle Reaktion der Hersteller auf sich ändernde Verbraucherwünsche. So können sich die Anbieter von Süsswaren und Snackartikeln rasch an heutige dynamische Marktbedingungen anpassen. Im kontinuierlichen Betrieb werden in Kombination mit intelligenter Zipper-Technik (Patent angemeldet) hochwertige Verpackungen in höchsten Geschwindigkeiten produziert. Die neue Technologie bietet mit ihrer geraden Kantenführung und luftdichten Siegelung – auch um den Zipper herum – dieselbe Qualität wie auf horizontalen Maschinen hergestellte, äquivalente Verpackungen.

Sieben Formate

Die im Vergleich zu alternativen Lösungen höhere Ausbringung senkt die Kosten pro Beutel und reduziert die Amortisationszeit. Die Maschine produziert insgesamt sieben verschiedene Formate: Kissen-, Seitenfalt- und Blockbodenbeutel, Kantensiegelbeutel mit und ohne Mittellängsnaht, 3-Seitenbeutel sowie «Doy Zip»-Beutel. Die bewährte SVE-Technologie sorgt für hohe Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit.


Die von Gerhard Schubert entwickelte Verpackungsmaschinensteuerung VMS integriert von der Übernahme der Produkte bis zur Palette mit den Fertigprodukten sämtliche Funktionen für den Verpackungsprozess einer serialisierten pharmazeutischen Endverpackung. Alle Automatisierungskomponenten wie Roboter, Scanner, Kameras und Drucker kommunizieren mit der VMS. Die TLM-Technologie von Schubert bietet mit dem Transmodul zudem eine Systemkomponente mit besonderen Vorteilen für das Track&Trace. Das Transmodul, ein einachsiger, schienenbasierter Roboter, kann jederzeit lokalisiert werden (100 Prozent Positionskontrolle). Folglich befinden sich auch die Produkte, die das Transmodul durch die gesamte Anlage befördert, durchgehend in einem definierten Zustand. Der aktuelle Entwicklungsstand der TLM-Technologie und ihrer Systemkomponenten wurde an der Emballage 2014 in Paris am Beispiel einer Pickerlinie gezeigt. Die Messemaschine gruppierte riegelförmige Produkte auf TLM-Transmodulen. Mit der TLM-Technologie ist die vollständige Integration der Serialnummern und die Aggregation in die Steuerung der Verpackungslinie gewährleistet. Für Daten in der Linie sorgt der lokale Server. Es sind keine externen Schaltschränke notwendig. Die Track&Trace-Serialnummern sowie deren Status und Verwendung sind jederzeit einsehbar. Es ist von Vorteil, dass die manuelle Nachbearbeitung an der Linie (Ändern/Hinzufügen/Löschen von Aggregationen) auch bei laufendem Batch möglich ist. Schubert-Pharma hat Verpackungslinien für verschiedenste Produkte projektiert, umgesetzt und qualifiziert. Dazu gehören z.B. Spritzen, Vials, Ampullen, Karpulen und Hospital-Care-Produkte. Das Team hat GMP-/FDA-gerechte Anlagenkonzepte für alle Prozessschritte, von der Übernahme der Primärverpackung bis zur versandfertigen Palette, konzipiert, realisiert und qualifiziert. Die Projektbeispiele reichen von Engineering-Dienstleistungen bis zu schlüsselfertigen Anlagen.


Effiziente Produktionslinien und flexible Produktwechsel sind für Hersteller in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie ein wichtiges Ziel zur Ertragssteigerung. Die neuen Röntgeninspektionssysteme der X36-Serie von Mettler-Toledo tragen mit einer fortschrittlichen Bilderfassungstechnologie zur Optimierung bei. Sie ermöglichen sehr genaue Kontrollen bei einer hohen Durchsatzrate und reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch.

Die X36-Röntgeninspektionssysteme profitieren von einer neuen High-End-Detektortechnik, deren Signalverstärkung und damit Empfindlichkeit deutlich höher liegt, als es bei einem klassischen Detektor der Fall ist. In der Praxis bedeutet dies, dass der Detektor auch beim Einsatz einer relativ schwachen Röntgenröhre immer noch ausgezeichnete Ergebnisse liefert. Ein 0,8-mm-Suchdetektor reagiert in Verbindung mit einem 20-Watt-Generator beispielsweise fünfmal empfindlicher auf Röntgenstrahlen als ein Standardsystem. Dies senkt einerseits den Stromverbrauch der Anlage. Andererseits konnte durch die geringeren Röntgenemissionen das Gehäusedesign platzsparender und flexibler ausgelegt werden. Die optionale Verwendung von Niedrigenergiegeneratoren macht eine aktive Kühlung des Systems überflüssig – und senkt den Stromverbrauch zusätzlich. Lebensmittelbetriebe reduzieren mit der X36-Serie ihre Gesamtbetriebskosten und steigern gleichzeitig die Umweltverträglichkeit.

Separate Ergebnisse für Teilmassen

Dank der hohen Erkennungsgenauigkeit können sich Lebensmittelbetriebe auf zuverlässige Echtzeit-Inspektionsergebnisse selbst bei kleinsten Verunreinigungen wie Glas- oder Metallsplitter verlassen. Gleichzeitig ist die X36-Serie in der Lage, die Produktintegrität zu überprüfen – von der Massebestimmung komplexer Produkte bis hin zur Überprüfung der Siegelränder. Dabei analysiert das System auf Wunsch nicht nur die Gesamtmasse eines verpackten Produkts, sondern auch Teilmassen in verschiedenen Bereichen und Fächern der Verpackung. Dies ist besonders interessant bei Produkten in Verpackungen mit getrennten Portionsbereichen – im Lebensmittelbereich etwa bei Fertiggerichten oder Snack-Sortimenten. Die Analysedaten der einzelnen Teilbereiche werden dann zur korrekten Portionierung und Minimierung des Ausschusses an die Füllanlage weitergeleitet.

Schnell neu konfiguriert

Hersteller erhalten Röntgeninspektionssysteme der X36-Serie genau abgestimmt auf ihre speziellen Anforderungen. Sie können aus verschiedenen Breiten von 300 bis 600 mm wählen und zusammen mit dem Mettler-Toledo-Beratungsteam eine auf die Art ihrer Verpackungen zugeschnittene Konfiguration zusammenstellen. Dies umfasst auch unterschiedliche Optionen für die Produktausschleusung. Typischerweise verfügt die Ausschleusvorrichtung dabei über eine Sperrfunktion, die ausschliesslich berechtigten Mitarbeitern Zugriff auf die aussortierten Produkte gewährt. Das Gehäuse entspricht standardmässig der Schutzklasse IP65 und ist optional auch nach IP69K erhältlich. Schräge Oberflächen aus gebürstetem Stahl, gerundete Kanten und ein Rohrrahmen sorgen für eine leichte und schnelle Reinigung. Die Software der X36-Serie ist mehrsprachig ausgelegt, sodass unabhängig vom Standort der Produktionslinie Mitarbeiter leicht mit dem System zurechtkommen. Bei Produktwechseln, Neukonfigurationen oder Änderungen an der Linie kann das System leicht auf die neuen Gegebenheiten umgestellt werden.


Mit dem neu entwickelten Röntgenprüfsystem IX-GE von Ishida können erstmals auch Flaschenverpackungen kontrolliert werden. Es wurde extra für die Kontrolle von Glas- und PET-Flaschen, Getränkekartons und Standbodenbeuteln konstruiert. Das Röntgenlicht kontrolliert die Verpackungen nicht nur von oben, sondern auch von der Seite. Mit einzigartiger Prüfgenauigkeit entdeckt das System sogar sehr kleine Fremdkörper aus Metall, Glas, Stein, Plastik oder Hartgummi. Die patentierte Technik basiert auf einer Software mit einem lernenden Genetischen Algorithmus: Eine Bilddatenanalyse über mehrere Generationen hinweg ermöglicht höchste Präzision. Neben der Fremdkörperkontrolle bietet das Gerät noch weitere Funktionen wie eine automatische Abstandsprüfung der Verpackungen auf dem Förderband sowie eine Verschluss- und Füllstandkontrolle. Das IX-GE kann völlig problemlos in bestehende Verpackungslinien integriert werden. Weil keine Schutzvorhänge am Ein- und Ausgang der Prüfkammer erforderlich sind, wird die Position der Produkte nicht beeinträchtigt, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 m/Min. durch die Maschine laufen. Eine Datenprotokollierung hilft bei der Beseitigung permanenter Fehlerquellen und erlaubt den Nachweis über ordnungsgemässe Verpackungsvorgänge. Das Gerät ist in der Schweiz bei ITECH AG erhältlich.

 


Bosch Packaging Technology stellte an der Achema 2012 eine Komplettlösung für die Verpackung von Pulver vor. Der erste Anwender dieses neuen, aus einer Stick-Pack- und einer Schlauchbeutelmaschine bestehenden Verpackungssystems ist die Bright Future Pharmaceutical Ltd. in Hong Kong. Der GMP (Good Manufacturing Practice) -zertifizierte Pharmahersteller verpackt Penizilin neu in Schlauchbeutel-Multipacks mit je sechs Stick Packs. Für die neue Verpackungsform entschied man sich, weil sie weniger Material verbraucht als die bisher zum Einsatz kommenden Sachets. Gleichzeitig bieten die einfach zu öffnenden Stick Packs den Endverbrauchern eine bessere Handhabung und mehr Komfort. Die neue Linie von Bosch ermöglicht eine effiziente Produktion. Die nahtlose Schnittstelle zwischen Primär- und Sekundärverpackung stellt eine hohe Qualität des Endprodukts sicher, trägt zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei und sorgt für eine optimale Leistung der Anlage. Die Primärverpackung besteht aus der zehnbahnigen vertikalen Stick-Pack-Maschine Sigpack RA, die mithilfe der patentierten servogesteuerten Dosierschnecken hochpräzises Dosieren gewährleistet. Ein Inline-Wägesystem stellt sicher, dass jeder verarbeitete Stick Pack die richtige Produktmenge enthält und gibt kontinuierlich Rückmeldung an die Steuerung, welche die Dosierung reguliert und anpasst. Die hohe Genauigkeit (entscheidender Faktor bei Unternehmen mit kostenintensiven Produkten wie pharmazeutischem Pulver) trägt zu Kosteneinsparung bei. Verglichen mit anderen Verpackungslösungen wie Sachets ermöglichen Stick Packs eine Materialeinsparung von bis zu 30 Prozent. Im Anschluss an die Erstverpackung werden die befüllten und gesiegelten Stick Packs gezählt, gruppiert und für die Zweitverpackung nahtlos an die horizontale Schlauchbeutelmaschine Sigpack HCM übergeben. Auf dieser werden bis zu 1’000 Stick Packs pro Minute verarbeitet. Die Anlage kann einfach auf eine andere Packungsgrösse und andere Anzahl enthaltener Stick Packs umgestellt werden. Sie bietet damit eine hohe Flexibilität. Das neue schlüsselfertige Verpackungssystem erfüllt die GMP-Richtlinien, da die Balkonbauweise Prozess- und Antriebselemente strikt voneinander trennt. Die nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgelegte Bedienhöhe gewährt direkten Einblick in den Verpackungsprozess. Die Verschleissteile sind für Wartungs- und Reinigungsarbeiten einfach zugänglich.