Strategische Kooperation von Multivac und Ishida


Multivac und Ishida haben sich auf eine strategische Zusammenarbeit verständigt. Sie bieten Lebensmittelherstellern vollständig integrierte Lösungen für Verpackungslinien an. Als ein weltweit führender Anbieter von Verpackungsmaschinen verfügt Multivac über ein dichtes Netz von Tochtergesellschaft en auf allen Kontinenten. Ishida wiederum hat eine weltweit führende Marktstellung in den Bereichen Teilmengenwaagen, Technologien zur Qualitätskontrolle, vollständige Verpackungslinien und Projektmanagement. Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführer der Multivac-Gruppe, betont: «Mit der gemeinsamen Vermarktung unserer Lösungen erhalten unsere Kunden eine leistungsfähige Verpackungslinie, bestehend aus einer auf individuelle Produktion zugeschnittenen Verpackungsmaschine und darauf abgestimmten Systemen zur Qualitätskontrolle - angeboten von einem einzigen Ansprechpartner für Verkauf und Service.» «Eine Bereicherung für beide Unternehmen und umfassende Kundenvorteile dank Komplettlinienlösungen» sieht in der Zusammenarbeit Graham Clements, Managing Director von Ishida Europe. «Die Produkte und Vertriebsnetze beider Unternehmen», hebt er hervor, «passen hervorragend zusammen.»

Modular und kompatibel, einfache Updates


Die Robatech-Systeme zeichnen sich durch Modularität und Kompatibilität aus. Die einzelnen Komponenten können problemlos miteinander kombiniert werden. Als einziger Anbieter von Klebstoffauftragssystemen garantiert Robatech, dass seine Neu- und Weiterentwicklungen mit den Geräten und Komponenten kompatibel sind, die ab dem Jahr 1979 auf den Markt gebracht wurden. Das bedeutet: wenn sich Anwender für ein neues Klebstoffauftragssystem entscheiden, können die Komponenten der bisherigen Systeme, z.B. Schläuche und Auftragsköpfe, zusammen mit den neuen Systemen weiterverwendet werden. So einfach wie die Bedienung der Systeme ist auch deren Update: Mit Hilfe der Software können ältere Systeme auf den neuesten Stand gebracht werden. Soll beispielsweise das manuelle Nachfüllen eines Heissleimgerätes mittels eines Granulatförderers automatisiert werden, wird neben dem Förderer und den elektronischen Komponenten die Steuerungssoftware einfach und schnell installiert. Das Update ist Platz sparend und übersichtlich, da eine separate Steuerungsbox für den Granulatförderer nicht notwendig ist.

 


Breites Angebot an Verpackungsprozessen

 

Das Angebot der BIP Bühler & Partner umfasst folgende Anwendungen:

  • Aufrichten: Halb- und vollautomatischer Faltschachtel-Aufrichter zum Aufrichten zusammengelegter Faltschachteln aus Wellpappe
  • Kleben: Halb- und vollautomatische Faltschachtel-Verschliessmaschinen mit Selbstklebeband
  • Umreifen: Halb- und vollautomatische Umreifungsmaschinen für Polypropylen-Umreifungsband
  • Palettieren: Palettier-Portal-Roboter mit 4 Säulen komplett ausgerüstet, inklusive separatem Kommandopult mit PC-Steuerung Windows
  • Stretchen: Palettenwickel-Roboter mit 4 Wickelprogrammen, automatische Paletten-Wickelmaschine mit Stretchfolie für die Transportgutsicherung
  • Normpack-Palettomat: Automatische Stapelung und Abstapelung von 15 bis 25 Leerpaletten.

  • Erweiterungsbau zum Jubiläum


    Durch vorwärts gerichtetes Denken und Handeln wurde das Familienunternehmen Robatech AG in 30 Jahren seines Bestehens zu einem der weltweit führenden Spezialisten für die Entwicklung und Konstruktion von automatischen Klebstoffauftragssystemen für industrielle Anwendungen. «Wie alle fünf Jahre feiern wir unser Firmenjubiläum und fast scheint es so, als sei es bereits Tradition, dass wir immer passend zu diesen Jubiläumsanlässen ein neues, grösseres Gebäude beziehen oder einen Anbau präsentieren können», sagte der Mitinhaber, CEO und Präsident Marcel Meyer zur Begrüssung. Im Rahmen der Openhouse-Veranstaltung am Unternehmenssitz in Muri wurde 2007 das 30-jährige Bestehen der Firma gefeiert und der Erweiterungsbau mit einer Nutzfläche von 4'700 Quadratmetern eingeweiht. Von Anfang an gehörte es zur Firmenphilosophie, durch solides Wachstum eine sichere Basis zu schaffen und den weiteren Ausbau der Firma ebenso solide zu gestalten. Heute sind weltweit rund 400 Personen in 54 Ländern für Robatech-Kunden im Einsatz. Ein Viertel davon sind am Hauptsitz in Muri tätig. Entwickelt und konstruiert werden die Geräte fast ausschliesslich in der Schweiz. Einmalig ist nach Worten von Thomas Meyer, Mitinhaber der Firma und Leiter des Bereichs Innovation + Produkte, die Tatsache, dass die Robatech-Klebstoffauftragssysteme die einzigen am Markt sind, die mehr als 25 Jahre rückwärtskompatibel sind: «Sämtliche Teile wie Anschlüsse, Schläuche und Auftragsköpfe, die wir seit 1980 ausgeliefert haben, sind mit unseren Schmelzgeräten der neusten Generation kompatibel.»

    Effizienz optimieren


    Integrierte Etikettier- und Drucklösungen - und vor allem die Leistung des Gesamtsystems - standen im Mittelpunkt des CFS - Auftritts an der FachPack 2006. Produktmanager Steffen Bamberger: «Wir sehen die Verpackungsmaschine und den TiroLabel® Etikettierer als Einheit. Unsere Entwickler setzen deshalb beim Systemgedanken an und überlegen, wie sie die Performance und Effizienz aus Kundensicht optimieren können. Wichtig ist zum Beispiel die Reduzierung von Stillstandszeiten, wie sie etwa durch den Etikettenrollenwechsel verursacht werden. Als Lösung haben wir hier eine Doppelrollen-Abwicklung entwickelt, mit der ein Wechsel 'on the fly' möglich wird.»

    Verlängerte Haltbarkeit für Obst und Gemüse


    Will man das Obst- oder Gemüseprodukt möglichst lange frisch und in hoher Qualität erhalten, muss man es gewissermassen in den «Winterschlaf» versetzen und damit die Stoffwechselprozesse verlangsamen. Die Kühlung erreicht dies in einem bestimmten Umfang, und die hochentwickelte Verpackungstechnologie bietet eine weitere, sehr effektive Massnahme an: die Kontrolle der Atmosphäre in der Verpackung. Jedes Produkt hat ein bestimmtes optimales Verhältnis zwischen Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff (die Abbildung links zeigt die Stoffwechselvorgänge nach der Ernte). Wird dieses optimale Verhältnis erreicht, behält das Produkt seine Qualität und Frische über einen wesentlich längeren Zeitraum - ohne Konservierungsstoffe. Verändert man hingegen diesen Wert, so leidet die Qualität und die Haltbarkeit verkürzt sich. Mit FreshSAFE bietet Multivac ein Gesamtkonzept, bei dem dieses Wissen in individuelle Verpackungslösungen umgesetzt wird. «Individuell» bedeutet, dass die Verpackung für den Kunden massgeschneidert wird - in zweierlei Hinsicht: im Hinblick auf die Eigenschaften des Obst- oder Gemüseproduktes, aber auch im Hinblick auf die Anforderungen an die Haltbarkeit. Ein Produkt, das schon in zwei Tagen den Verbraucher erreicht, benötigt eine weniger aufwendige Verpackung als ein Produkt mit langer Transportkette. Daher gibt es im FreshSAFE-Konzept verschiedene Klassen. Sie reichen von der Griffschutzverpackung über Packungen mit modifizierter Atmosphäre bis zu FreshSAFE Max, der vielseitigsten Form, die unterschiedlichste Variationen von Foliendurchlässigkeiten und Gasmischungen erlaubt. Der Transport eines bereits verpackten Produktes gewährleistet ein konstantes Klima vom Erzeuger bis zum Verbraucher - immer unter Einhaltung der Kühlkette. Dabei erfährt der Kunde in einer herstellerneutralen Beratung, welches Gesamtsystem aus Folie, Gasmischung und Lagertemperatur den besten Effekt für sein Produkt bringt. Das FreshSAFE-Konzept wird mit tiefgezogenen Verpackungen oder versiegelten Trays realisiert. Dies reduziert den Verbrauch an Folienmaterial und Gas beträchtlich: Zum einen kann die Mikroperforation auf die verhältnismässig kleine Oberfolie beschränkt bleiben, um den vollen Vorteil des Verfahrens zu nutzen. Zum anderen lässt sich die Packung bis auf einen bestimmten Restsauerstoffgehalt teilvakuumieren und dann kontrolliert auf die optimale Sauerstoffmenge auffüllen. Dadurch wird weniger Gas verbraucht als bei einer Spülung. Die optimierte Verpackung verlängert die Haltbarkeit wesentlich, bei manchen Produkten wird sie sogar verdoppelt. So lässt sich der Ausschuss durch verdorbene Produkte drastisch reduzieren. Zudem erreichen die Produkte den Verbraucher in wesentlich frischerem Zustand, und das ohne Zusatzstoffe. Die Trays oder tiefgezogene Verpackungen sind stapelbar und bieten dem Produkt Schutz vor Beschädigungen. Das bringt nicht zuletzt Vorteile auch für die Präsentation am Point of Sale.

    Effizienzsteigerung durch Zwischenspeichersysteme und Logistikmodule


    In Produktionsstrassen und Verpackungslinien werden durch Zwischenspeichersysteme und Logistikmodule von Rotzinger Effizienzsteigerungen bis zu 20 Prozent erreicht. Die flexiblen Zwischenspeichersysteme sorgen dafür, dass jede Maschine im Produktionsprozess die maximale Leistung bringen kann. Da jedes Transportgut und jede Verpackungslinie andere Anforderungen stellt, hat Rotzinger eine grosse Familie von verschiedenen Speichern entwickelt. Dabei werden die Kunden von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe der Anlage begleitet. Die vom Unternehmen entwickelten Logistikmodule kommen bei den sensiblen Schnittstellen von Produktions- und Verpackungslinien zum Einsatz und garantieren eine hohe Verfügbarkeit sowie geringe Stillstandszeiten der Gesamtanlagen.

    Ein halbes Jahrhundert für Europas Lebensmittel


    Cryovac, deren Erfolgsgeschichte Ende der 30er Jahre mit dem Vakuumverpacken und Einfrieren von Fleisch als Langzeitkonservierung in den USA begann, ist seit 50 Jahren in Europa präsent. Die damals bahnbrechende Idee wurde zu vielen Verfahren, Anwendungen und Dienstleistungen mit hohem Wert für die weltweite Lebensmittelindustrie ausgeweitet. Der Erfolg gründet auf der Philosophie, das Verpackungsmaterial sei den Bedürfnissen der Kunden und des Marktes anzupassen. Jede neue Anwendung folgte auf die Entwicklung eines Materials, das die gewünschten Eigenschaften wie Produktschutz, Verpackungsgrösse oder Verkaufsaufmachung auf möglichst wirtschaftliche Weise verband; das ganze war (und ist weiterhin) mit der Entwicklung eigener Maschinensysteme verbunden. Ganz neue Möglichkeiten eröffneten sich für Cryovac durch den vor fünf Jahren stattgefunden Zusammenschluss mit Sealed Air. Das Unternehmen etablierte sich weltweit als Verpackungsspezialist; Cryovac-Verpackungen sind heute auf allen Märkten der frischen, leicht verderblichen Lebensmittel zu finden.

     

    Systemtrio mit Produkt, Verpackung und Maschine


    Das aufgrund fundierter Marktuntersuchungen und ausführlicher Kundenbefragungen entwickelte modulare System SIG Systegra, für eine Vielzahl von Industrien im Trocken- und Nassbereich geeignet, verfügt über synchronisierte Schnittstellen, eine gemeinsame Steuerungsplattform und standardisierte, mechanische und elektrische Module. Das umfassende Verpackungskonzept bietet eine neue Generation von Steuerung; darin werden Bewegungssteuerung und Logik in einem System vereint. Die intelligente Steuerungsphilosophie beinhaltet auch die gesamte Bedienungsplattform, wobei speziell auf die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine geachtet wird. Die Steuerung kann mit einem lokalen Server oder dem Internet verbunden werden. Das ermöglicht der Sigpack Systems AG ihre Kunden global zu unterstützen und öffnet das System für Ferndiagnose und Unterhalt.
    Dank der modularen Bauweise ist dieses Verpackungssystem in der Lage, das Produkt an jeder beliebigen Stelle im Verpackungsprozess zu übernehmen - vom Ende des kundenseitigen Herstellungsprozesses bis hin zur Beladung von Versandkartons. Zum Beispiel bei der Verpackung von Stückgütern in Schlauchpackungen übernimmt das System den Produkttransport, Qualitätskontrollen, Produktverteilung, Speicherung der Produkte, Zuführung, Erst- und Zweitverpackung bis hin zur Endverpackung. Systegra profitiert natürlich auch von der Integration vieler innovativen Technologien von Bosch Verpackungstechnik. Im Hochleistungsbereich können die neuen modularen Band-Zuführungskomponenten, die rotierenden Hochleistungsumsetzer und Mini-Speicher sowie die Delta-Roboter leicht integriert werden.


     

    Drei Maschinen in einer


    Über 1800 bornbinder®-Maschinen sind weltweit im Einsatz. Immer wieder wurde von den Anwendern der Wunsch geäussert, eine kompakte Anlage kaufen zu wollen, welche bei der Palettenentsicherung eine Kombination der drei Vorgänge Binden, Banderolieren und Etikettieren ermöglichen würde. Die Fachleute des Zofinger Maschinenbauers Peter Born AG nahmen sich der Aufgabe an und entwickelten das neue Kombi-System (KS), welches genau die von ihren Kunden gewünschten Eigenschaften hat: Binden, Banderolieren und Etikettieren in einer einzigen Anlage, und zwar mit nur einem Palettenstop. Die Maschine erweitert das bekannte bornbinder-Palettensicherungs- und Etikettierungsprogramm (Horizontalbinder, Palettenetikettierung, Palettenentsicherung und seit Anfang 2002 Folien-Banderolierung) um ein weiteres wichtiges Standbein. Die bornbinder-Anwender - von denen der eigentliche Anstoss zu dieser Weiterentwicklung kam - können ihre funktionierenden Horizontalbinder in das neue Kombi-System problemlos integrieren lassen.
    Die neuartige Palettensicherungs- und Etikettieranlage eignet sich zur gleichzeitigen Sicherung, Banderolierung und Etikettierung von palettierten Gütern aller Art. Während die Mehrweggebinde im oberen Bereich wie bisher mit Schnur gesichert werden, kommt im unteren Palettenbereich die Banderole für die Etikettierung nach EAN 128 zum Einsatz. Dabei lässt sich jedes gewünschte Etikettiersystem in die Anlage einbauen.
    In diesen fünf deutschen Abfüllbetrieben wurde das neue System bereits installiert: Krombacher Brauerei, Badische Staatsbrauerei Rothaus, Mineralquelle Bad Liebenwerda, Mineralbrunnen Bad Überkingen, Heil- und Mineralbrunnen Fachingen.


     

    Cryovac mit neuem Kundenzentrum


    Seit mittlerweile 50 Jahren beliefert Cryovac die europäische Lebensmittelindustrie mit Hochleistungs-Verpackungssystemen. Um die ständig wachsenden Bedürfnisse der Lebensmittelverarbeitungsbetriebe und Einzelhändler zu befriedigen, eröffnete das Unternehmen im Herbst 2002 in Villepinte in der Nähe des Pariser Charles de Gaulle-Flughafens ein neues Kundenzentrum. Dieses 1900 m2 grosses Gebäude vor den Toren von Paris erhielt den Namen «Packforum». Hier will Cryovac seinen Kunden und Partnern aus ganz Europa den «leichten Zugang zu neuen, kreativen Ideen und Lösungen für alle Verpackungsangelegenheiten» bieten. Die gesamte Palette an Cryovac-Verpackungssystemen, Materialien und Dienstleistungen wird ganzjährig ausgestellt. Auf dem Programm stehen diverse Anlässe wie Vorführungen mit Kundenprodukten, Trainingssessions für Kunden, Präsentationen, Seminare, Produkt- und Systemeinführungen, Pressekonferenzen u.a.


    Premiere bei Farben


    Die Verpackung von Farben ist an und für sich nichts Spektakuläres. Dementsprechend kommt es dabei relativ selten zu erwähnenswerten Neuerungen. So ein Ereignis ist aber ohne Zweifel die Inbetriebnahme der ersten vollautomatischen Topexpand-Verschliessanlage in der Farb- und Lackbranche. Eine in swisspack international , Herbst 2002, veröffentlichte Reportage gibt darüber Auskunft, wie der Verpackungsprozess dank dieser Maschine rationalisiert werden konnte.
    Das von CROWN VOGEL AG (jetzt: HUBER Packaging Group), Aesch BL, entwickelte und patentierte Topexpand-Verschliesssystem bewährt sich als ein sicherer Verschluss für konische Weissblecheimer. Die Verbraucher schätzen es, dass sich diese Gebinde nach der Erstöffnung genauso gut verschliessen lassen wie von Hand konfektionierte Eimer. Auch die Stabilität beim Transport bleibt im Vergleich zu den «gewöhnlichen» Eimern unverändert.

    Vorerst für 20 Produkte
    Da die Deckel absolut dicht verschliessen und gleichzeitig eine hundertprozentige Wiederverschliessbarkeit garantieren, ist das Topexpand-Verschliesssystem sowohl für ungefährliche Füllgüter als auch für den Einsatz bei festen und flüssigen Gefahrgütern der Klassen UN und RID/ADR sehr verbreitet. Und so fand im Frühjahr 2002 der erste Vollautomat auch in die Farb- und Lackindustrie seinen Zugang. Unabhängig von der Gefährlichkeits-Klassifizierung der abgefüllten Güter kommt er beim Farben- und Lackhersteller Rupf + Co. AG in Glattbrugg vorerst bei der Abfüllung von ca. 20 Produkten zum Einsatz. Das ist angesichts der breiten Palette von 800 verschiedenen Farb- und Lackvariationen ein sehr kleiner Teil, aber immerhin eine ganz neue Erfahrung, die im Betrieb auf eine positive Resonanz stiess.

    System-Komponenten
    Der Unterteil der konischen Eimer zeichnet sich aus durch eine hoch angesetzte Sicke, welche Vorteile beim Transport und bei der Lagerung bietet. Das eigentliche Verschliesselement setzt sich zusammen aus dem Deckel, dem Spannring sowie dem im Spannring eingesetzten Sicherungssplint. Deckel und Spannring sind fertig komplettiert, der Spannreif ist verschlossen und versplintet. Die Verschliesselemente werden von CROWN VOGEL AG gestapelt angeliefert.





     

    Karton-Aufricht- und Verschliessmaschinen


    Die PKM Packaging GmbH, Pirmasens (bis April 2007: PKM Pirmasens Koch Maschinenbau GmbH) wurde 2001 als Nachfolgeunternehmen der Packaging Consult Abpacktechnik GmbH gegründet. Die Firma entwickelt und fertigt Karton-Aufricht- und Verschliessmaschinen in Ein- und Mehrfachausführung. Diese sind formatvariabel einstellbar und halb- und/oder vollautomatisch erhältlich.

     

    Zwei in einer


    Mehr als 2000 Banderoliermaschinen US-2000, welche transparente und geschäumte Folie sowie Papierbänder verarbeiten, sind weltweit täglich bis zu 24 Stunden im Einsatz - entweder als Standardmaschine oder im vollautomatischen
    Betrieb. Unter dem Motto «Etikettieren und banderolieren in einem Takt» wurde das Besucherinteresse an der Kombination des kantenschonenden Systems zum Sammelpacken mit dem rationellen Auszeichnen an der L 01 in Basel schnell geweckt. Dank Verbindung mit einem Heisspräge- oder einem Thermotransferdrucksystem werden die Sammelpacks gleichzeitig mit dem Banderolieren auch beschriftet - z.B. mit dem Produktnamen und Logo sowie den Angaben Herstellungsdatum und -zeit, Preis, EAN-Code usw. Die Idee, seitlich an ihre Banderoliermaschine Ultra-Sonic-US-2000 einen Markem-
    Thermotransferdrucker anzubauen, welche Tanner & Co. AG Verpackungstechnik ihren Besuchern bereits ein Dreivierteljahr vorher an der Pack it 01 vorstellte, hat sich bewährt. Die Maschine wurde in den letzten Monaten fürs gleichzeitige Banderolieren und Kennzeichnen diverser Produkte wie Lebensmittel, Zahnbürsten, Shampoo oder Drucksachen im In- und Ausland erfolgreich in Betrieb gesetzt.



    Karussell steigert Palettierleistung



    Zum ersten Mal in Europa wurde im Jahre 2001 bei der Limmatdruck AG eine Anlage für die Palettierung von Kartonverpackungen gebaut, bei welcher Paletten kreisförmig um den Roboter angeordnet sind. Die neuartige Palettierlösung ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.
    Die grosse Produktevielfalt mit rund 80 Millionen Trays pro Jahr, Palettierhöhe von über 2 m sowie sehr enge Platzverhältnisse waren vorgegeben. Die Palettieranlage, für welche zehn verschiedene Produktionsmaschinen Produkte gleichzeitig anliefern, verfügt dabei über nur ein Zuführband. Die Generalunternehmerin ABB Schweiz AG Flexible Automation löste das Problem mit kreisförmiger Anordnung von zehn Palettenplätzen um den Roboter. Auf der Anlage werden bis zu 30 kg schwere Boxen im Dreischichtbetrieb palettiert. Ihr Kern ist der ABB-Roboter IRB 640 mit einem Radius von 2,9 m. Bei der Projektierung wurde grosses Gewicht auf eine möglichst einfache Bedienung gelegt.
    Roboteranwendungen sind im Papier- und Druckbereich noch relativ wenig verbreitet. Die neue Limmatdruck-Anlage könnte sich daher für ABB als ein Türöffner erweisen. Die Karussell-Palettierung wurde von ABB in Partnerschaft mit kompetenten und erfahrenen Zulieferanten realisiert:
    • Orgapack GmbH im Stretchen
    • Graber AG in der Paletten-Fördertechnik
    • Regio Elektro Team AG in der Anlagensteuerung.
    • Videojet Technologies Suisse GmbH in der Paletten-Etikettierung; die Paletten werden mit dem Etikettierer 255 nach Euro-Norm etikettiert und automatisch im Fertigwarenlager eingebucht.

    Flexible Dosenabfüllung

    Sigpack Systems bietet mit ihrer voll aufgebauten Flachbeutel-Abfüllmaschine SIG RV die höchste Kapazität beim Abfüllen absolut präzis bestimmter Dosen von Granulat und Pulver. Dieses Gerät ist in der Lage, bis zu 640 Füllungen / Minute vorzunehmen, und es kann durch minimalen Aufwand mit neuen Volumenangaben weiterer Füllungen ausgestattet werden. Für das Nachpacken des zuerst abgefüllten Produktes kann diese Maschine ideal mit weiteren Geräten kombiniert werden. So bietet der integrierte Kartonierer SIG KG3 durch ihre modulare Konstruktion ein grösstmögliches Mass an Flexibilität, was die Ausstattung mit zusätzlichen technischen Massnahmen, z.B. Code für Lesbarkeit, zusätzliche Schliessmechanismen etc. anbelangt.


    Schlauchpackungen mit Zipper

    Die Aktivitäten der Sigpack Systems AG konzentrierten sich während der letzten Monate auf eine Nachfragepalette für Verpackungssysteme aus unterschiedlichsten Märkten. So wurden Verpackungslösungen für Nudeln, für Pharmaindustrie, Tubenloading und Produkte des Spitalbedarfs entwickelt. Besonders erfolgreich sind die Systeme, welche zum Verpacken von Waschmitteltabletten eingesetzt werden.
    Eine interessante Entwicklung ist die Verpackungstechnologie, mit welcher Schlauchpackungen mit einem Zipper zum Öffnen und Wiederverschliessen versehen werden. Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo nach Entnahme eines Produktes die Packung wieder verschlossen werden soll.

    Roboter für Tetra Prisma

    Durch die Vielfalt der heutigen Versandeinheiten (Kartons, Schrumpftrays, Gebinde) können die Automatisierungsaufgaben nur mit hochflexiblen Lösungen rentabel realisiert werden. Rationelles Abpacken und Palettieren werden dabei immer mehr zur Domäne von Knickarmrobotern.
    Kürzlich wurde bei Emmi in Luzern eine vollautomatische Abfüll-, Verpackungs- und Palettieranlage für Tetra -Prisma-Aseptic-Packungen in Betrieb genommen. Das Besondere bei dieser von der Zürcher ABB Flexible Automation realisierten Anlage liegt nebst dem Verpackungs-Handling vor allem im Steuern eines komplexen Mixes unterschiedlicher Verpackungseinheiten mit extrem hoher Leistung. Erreicht wird dies durch die geschickte Kombination und Steuerung von mehreren Warenzuführlinien und der Integration von zwei steuerungstechnisch exakt aufeinander abgestimmten Hochleistungsrobotern. Die ganze Hochleistungsanlage, welche für bis zu 8Î000 Verpackungen pro Stunde ausgelegt ist, wurde in der Winterausgabe 1999/2000 der swisspack international detailiert beschrieben.