Mit dem neuen InspireX R40LF-800-Röntgeninspektionssystem von Mettler-Toledo Safeline können Hersteller von industriell verarbeiteten Lebensmitteln ihre Produkte jetzt nicht nur auf Fremdkörper, sondern auch auf Unregelmässigkeiten bei der Form untersuchen. Das für die automatisierte Untersuchung von losen Lebensmitteln wie Burger, Hähnchen-Nuggets und Backwaren konzipierte Hochgeschwindigkeitssystem erkennt Fremdkörper wie Knochen, Glas und Metall und überprüft Mass- und Formunregelmässigkeiten. Im Vergleich zu herkömmlichen Röntgeninspektionsgeräten für Schüttgut eignet sich dieses einzigartige Design sehr gut für die Untersuchung geformter Lebensmittel auf Merkmale wie die Rundheit von Burger und unerwünschte Dellen. Gleichzeitig erkennt das neue System Fleischreste auf Oberflächen, die sich negativ auf die Garzeiten auswirken und somit die Gesundheit der Verbraucher und den Markenruf gefährden könnten. Die Software ermöglicht die Überwachung und Nachverfolgung aller durchlaufenden Burger oder Nuggets sowie die korrekte Erkennung von minderwertigen Produkten. Sie vergleicht jedes passierende Produkt mit dem abgespeicherten «idealen» Produktbild und kann so Grössenabweichungen von bis zu 1 mm feststellen. Das über ein farbiges HMI-Touchscreen gesteuerte System kann die gesamte Breite des Förderbands – bis zu sechs Produktionslinien – gleichzeitig scannen. Werden fehlerhafte Produkte erkannt, blasen Luftdüsen am Förderbandrand diese in einen Ausschleusbehälter unterhalb des Röntgensystems. Ausgeschleuste Produkte werden anschliessend separiert: Produkte mit unregelmässiger Form werden erfasst und erneut bearbeitet. Das reduziert die Verschwendung, spart Kosten und verbessert Produktivität. Verunreinigte Produkte hingegen werden entsorgt, noch bevor sie weiter verpackt oder veredelt werden. Die Grösse der Ausschleusöffnung kann durch eine Verstellung an die Form der Lebensmittel angepasst werden, was die Artikelumstellungen beschleunigt und die Flexibilität und Effizienz bei der Herstellung steigert. Das neue Röntgeninspektionssystem gewährleistet die Überprüfung der Qualität von industriell verarbeiteten Lebensmitteln bei hohen Geschwindigkeiten. Dadurch kann die Produktivität deutlich gesteigert und HACCP-basierte Branchenstandards eingehalten werden. «Schliesselich stärken diese Massnahmen den Markenruf und halbgares Fleisch gelangt erst gar nicht zum Verbraucher», resümiert Daniela Verhaeg, Marketingleiterin bei Mettler-Toledo Safeline.

 


 

Im neuen Innovationszentrum von Mettler-Toledo CI-Vision in Giesen stehen Herstellern von Lebensmitteln, Getränken und Medikamenten Experten und modernste optische Inspektionstechnologien zur Verfügung. Hier werden Bewertungs- und Designprozesse optimiert, sodass neue, kostengünstige und auf individuelle Kundenanforderungen zugeschnittene optische Inspektionssysteme entwickelt werden können. Die optischen Inspektionssysteme von Mettler-Toledo CI-Vision unterstützen die Einhaltung von Sicherheitsstandards, die Qualitätskontrollen von Produkten und die Rückverfolgbarkeit der gesamten Lieferkette. Sie erkennen zudem Verpackungsmängel wie fehlerhafte Etikettierung, prüfen die Korrektheit des Füllstands sowie die Unversehrtheit der Packungsversiegelung, um die Rentabilität der Herstellung, die Qualitätssicherung und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Laut Geschäftsführer Tom McLean ist die Nachfrage nach hochwertigen optischen Inspektionstechnologien in Europa explosionsartig gestiegen. «Strenge Standards für Lebensmittelsicherheit wie die des British Retail Consortium (BRC Version 6) und die bestehenden Auflagen der Pharmabranche bedeuten, dass Hersteller vermehrt direkten Zugang zu den neuesten optischen Inspektionssystemen und Expertenrat hinsichtlich Konformitätsanforderungen haben müssen. Wir haben in ein modernes Innovationszentrum investiert, um den Verkauf unserer Produkte in Europa voranzutreiben und unseren wachsenden Kundenstamm vor Ort unterstützen zu können.» Bei Mettler-Toledo CI-Vision (einem Teil des Geschäftsbereichs Produktinspektion von Mettler-Toledo) werden Metalldetektions-, Röntgeninspektions- und Kontrollwägelösungen sowie Datenmanagementsoftware für die vernetzte Datenerfassung und -überwachung auf Produktionslinien hergestellt.


 

Die seit Anfang 2012 erhältliche iLine™ XT von Tetra Pak ermöglicht mehr Leistung und Sicherheit dank integrierter Produktion in der gesamten Linie. Diese neue, zukunftsweisende Technologie wurde vom weltweit führenden Anbieter von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für Nahrungsmittel und Getränke anlässlich der Anuga FoodTec 2012 in Köln präsentiert. Mit dem Line Controller 30 Plus lassen sich erstmals Palettieranlagen, Palettenwickler, lasergesteuerte Transportsysteme sowie Drucker und Etikettiermaschinen in die Verpackungslinie integrieren. Die Abläufe können sogar in die ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) des Kunden eingebettet werden. Wenn die iLine™ XT in Kombination mit dem Tetra PlantMaster™ eingesetzt wird, ist ausserdem die Integration in Verfahrensabläufe und Schnittstellen zu Lagerverwaltungssystemen möglich. iLine™ XT bietet Herstellern ganz neue Kontrollmöglichkeiten, wie beispielsweise eine zentrale Überwachung und Steuerung sowie das Verwenden von dynamischem Echtzeit-Feedback zur Prioritätsverwaltung der unterschiedlichen Linien. Die Lösung liefert flexible und schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Produktformaten und Paletten-Konfigurationen, erhöhte Paletten-Stabilität und Paletten-Wickler, die die Folie vordehnen. Dadurch werden bei der Einwicklung Kosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent ermöglicht. Die neuen -Beschriftungslösungen der iLine™ XT erlauben einfache, sichere und umfassende Rückverfolgung von Verpackungen. Drucker und Etikettiermaschinen sind vollständig in die Produktionslinie integriert und identifizieren Verpackung, Multipack, Tray und Palette. Die automatische Datenverwaltung verhindert Codierfehler. Die kombinierte Lösung steigert die Gesamteffizienz der Anlage, optimiert die Rückverfolgung und senkt die Systemkosten.

 


 

Rotzinger hat sich seit der Gründung 1948 zum weltweit gefragten Spezialisten für Förder -, Speicher- und Produktfluss Regulationssysteme entwickelt. In Zusammenarbeit mit Kunden wurde eine grosse Palette von Produkten hervorgebracht und fortlaufend weiterentwickelt. Das erfahrene Monteurteam baut die Anlagen im Werk Kaiseraugst auf und nimmt sie bei den Kunden in Betrieb. Zu den Rotzinger-Kunden gehören sowohl Kleinbetriebe als auch internationale Grosskonzerne in über 50 Ländern. Die Anlagen sind häufig in der Schokolade-, Biskuit und Pharmaindustrie anzutreffen. Anfang 2011 hat das Unternehmen den führenden Hersteller von Bandanlagen Transver AG übernommen und führt diesen als Tochtergesellschaft und eigenständige Einheit in Altendorf. Das Zusammengehen ist eine vielversprechende Erweiterung des Produktportfolios: es können komplette Bandsysteme aus einer Hand angeboten werden. Mit dem vereinten Know-how und der Erfahrung der Mitarbeiter beider Firmen können neue, für Kunden interessante Produkte entwickelt werden. Diese haben zum Ziel, das hohe Qualitätsniveau konsequent weiterzuführen und mit kundenorientierten Features in den Bereichen Hygiene, Leistung, Wartung etc. die Lebenszykluskosten nachhaltig zu senken.


 

Die neue Riegel-Verpackungslinie, bestehend aus der horizontalen Schlauchbeutelmaschine Sigpack HRM und dem Kartonierer Sigpack TTM, war eines der Highlights am interpack-Stand der Bosch Packaging Technology. Die Live-Vorführungen, wie auch unser Bild zeigt, waren stets sehr stark besucht. Das vorgestellte System wurde als erstes speziell für die Primär- und Sekundärverpackung von Riegeln und riegelförmigen Produkten entwickelt. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Verpackungstechnik ist diese Linie konkret auf die Bedürfnisse von Riegelherstellern bezüglich Geschwindigkeit, Hygiene, Bedienerfreundlichkeit, Flexibilität und Nutzungsgrad zugeschnitten. Sie ist als einheitliches, nahtloses System konzipiert, nicht nur als eine Kette aneinandergereihter Maschinen. Für einen zuverlässigen und optimierten Produktionsfluss ist die Geschwindigkeit aller Komponenten aufeinander abgestimmt, sodass Engpässe vermieden und Ausfallzeiten minimiert werden. Der Kartonierer Sigpack TTM wurde für eine Geschwindigkeit von bis zu 150 Kartons pro Minute entwickelt, was eine Gesamtausbringungsmenge von mehr als 1’000 Riegeln pro Minute ermöglicht. Die Komponenten des neuen Riegel-Verpackungssystems - wie Speichereinheit, Schlauchbeutelmaschine, Kartonierer und alle Schnittstellen - basieren auf einem einheitlichen Design. Dadurch wird die Bedienung der gesamten Linie so einfach wie bei einer Einzelmaschine. Bedienungsfehler und daraus resultierende lange und kostspielige Produktionsausfälle werden reduziert. Standardisierte Maschinenteile, Übersichtlichkeit und eine optimale Zugänglichkeit erleichtern Reinigung und Wartung. Der automatisierte, präzise Spleissvorgang mit Geschwindigkeiten bis zu 150 Metern pro Minute macht lediglich das Einlegen neuer Rollen in den Spleisser erforderlich. Bedienerbedingte Fehler werden so vermieden. Durch hohe Präzision während des Spleissens werden zudem sowohl Ausschuss als auch Materialkosten reduziert. Dank leichter Zugänglichkeit, werkzeuglosem Formatwechsel und innovativen Umstellmethoden ist ein Umstellen des Formats in wenigen Minuten durchführbar. «Mit dieser Riegel-Verpackungslinie hat Bosch ein System entwickelt, das den Bediener im Blickpunkt hat und die Anfälligkeit durch Bedienungsfehler reduziert», bemerkte hierzu Detlef Gottstein, Produktmanager von Bosch. Neben einer hohen Systemverfügbarkeit decke die Anlage die Marktanforderungen auch in Punkto Flexibilität ab. Verpackungsformate und Packstile sind nach Bedarf veränderbar und die Linie kann sowohl für Heiss- und Kaltsiegelung als auch für Ultraschallsiegelung modifiziert werden. Da der Kartonierer Sigpack TTM eine Handhabung von Materialien mit hohem Recyclinganteil ermöglicht, ist die Anlage zudem auch bezüglich Nachhaltigkeit der Verpackung zukunftsweisend.