Die neue Universal-Kunststoffpalette UPAL-U von Georg Utz AG wird als Alternative zur Holz-Europalette angeboten: entweder ohne Verstärkung, oder wahlweise mit 2 bis 6 Stahlrohren ausgerüstet. In der unverstärkten Version wiegt diese robuste Palette nur 14 kg (Holzpalette, je nach Feuchtigkeitsgehalt: 20 bis 25 kg). Die Gewichtseinsparung spart Transportkosten, erleichtert das manuelle Handling und erhöht die Paletten-Nutzlast. In der verstärkten Ausführung ist die UPAL-U im Hochregallager einsetzbar und kann bedenkenlos mit bis zu 1’000 kg belastet werden. Der ausgeklügelten Konstruktion der UPAL-U im Kufenbereich ist es zu verdanken, dass sie auf Rollenbahnen und Kettenförderern mit einer extrem hohen Laufruhe aufwartet. Die Kufen weisen Schleifrippen auf, die den Kunststoffabrieb auf dem Boden stark reduzieren, sollte eine schwer beladene Palette in unsachgemässer Art und Weise mit dem Stapler geschoben werden. Durch die Verwendung von Polypropylen wird eine vergleichsweise gute Rutschhemmung von Gebinden auf der Palette oder von aufeinander gestapelten Paletten erreicht. Somit sind zusätzliche rutschhemmende Massnahmen wie Spezialbeschichtungen, Einlagen von Antirutschstreifen etc. nur noch in Sonderfällen nötig. Auch an das manuelle Handling hat man gedacht: Im Zentrum des Oberdecks sind auf Wunsch zwei ergonomisch geformte Handgriffe angebracht, welche auch diese Handhabungsart deutlich erleichtert. Diese neuste Euro-Kunststoffpalette in der Dimension 1’200x800x148 mm weist bezüglich Höhe und Einfahrbreite an der Kurzseite exakt die Dimensionen der Holzpalette auf. Somit kann sie ohne Anpassungen an Förderanlagen in bestehende Handlingprozesse übernommen werden. Um den Zusatznutzen zu erhöhen, können die Mehrwegpaletten bereits ab Produktion mit RFID-Transponder oder Barcodeetiketten bestückt werden. Die silbergraue UPAL-U ist ab Lager in den folgenden Versionen erhältlich: in unverstärkter und in verstärkter Ausführung (mit 4 innenliegenden Stahlrohren, längs), je mit einem EHI-kompatiblen Sicherungsrand und den zwei erwähnten ergonomischen Durchgriffen.


Trotz Auftragsrückgang von mehr als 20 Prozent blickt Bito positiv in die Zukunft. Nach Einschätzung des Geschäftsführers Detlef Ganz (links im Bild) liegt der Rückgang vor allem daran, dass sich derzeit wenig grössere Projekte am Markt befinden. «Aus Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass die meisten Investitionen im Moment nur verschoben sind. Wir gehen davon aus, dass viele dieser Projekte 2010 umgesetzt werden», erklärte Ganz an einer Presseveranstaltung zum 50. Jubiläum des Lagertechnik-Anbieters am Unternehmenssitz im pfälzischen Meisenheim.

Im vergangenen Jahr haben rund 740 Bito-Mitarbeiter einen Umsatz von 150 Mio. Euro erwirtschaftet. Das entspricht gegenüber 2007 einer Umsatzzunahme von 20 Prozent und einem Personalzuwachs von 5 Prozent. Bereits 2007 war das Unternehmen im Umsatz um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen und hatte 60 neue Stellen geschaffen.

 

Qualität im Mittelpunkt
Hochwertig, innovativ und sicher: Nach diesen Vorgaben entwickelt und fertigt die Bito-Lagertechnik ihre Produkte. Das Portfolio umfasst Regalsysteme, Kästen und Behälter, Lagereinrichtungszubehör sowie Lager- und Kommissioniersysteme. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden werden Lösungen erarbeitet, die einen schnelleren Warenfluss, schlankere Abläufe und effizientere Prozesse innerhalb der Logistikkette ermöglichen. Gegründet im Jahre 1845 als Hersteller von Schmuckwaren- und Beschlagartikeln für die Lederwarenindustrie, hat sich Bito in den vergangenen 50 Jahren zu einem der wenigen Komplettanbieter und führenden Lagertechnik-Spezialisten entwickelt. Bald nach der Fertigung des ersten Stahlblechkastens im Jahre 1959 wurde das Portfolio um Kleinteileregale, Fachbodenregale und Gitterboxen erweitert. 1962 begann das Unternehmen mit der Kunststoffbehälter-Produktion. Während am Hauptsitz in Meisenheim die Fertigung von Regalen und die Blechbearbeitung konzentriert sind, werden Kunststoffprodukte wie Mehrweg- und Eurostapelbehälter, Kleinladungsträger, Regalkästen u.a. im benachbarten Lauterecken hergestellt. Der Bereich Kunststofftechnik wurde am Pressemeeting von Henrik Wolf (Bildmitte) und Peer Kerth (rechts im Bild) vorgestellt. Der Einstieg in die Kommissioniertechnik gelang Bito 1976 - mit der Produktion der ersten Durchlaufregale. In den Folgejahren wurde das Portfolio weiter ausgebaut - um Steckregale (1980), Palettenregale (1981), Palettendurchlaufregale (1983), Sichtlagerkästen (1989), Regalkästen (1990) und Universalstützen für Regale (1991). 1994 entwickelte Bito mit dem Mehrwegbehälter MB ein viel beachtetes Produkt. Seitdem wurden mit dem Kleinladungsträger KLT und dem Eurostapelbehälter XL weitere Behälterserien auf den Markt gebracht. Die Regaltechnik wird weiter kontinuierlich optimiert.

 

Einige Neuheiten des Jahres 2009
In der Lagertechnik zählt Bito heute zu den wenigen Komplettanbietern. Laufend werden weitere interessante Neuheiten auf den Markt gebracht. Für Paletten-Durchlaufregale gibt es beispielsweise neu auch Tragrollen für höhere Lasten. Damit können Paletten mit 1'500 kg Gesamtgewicht gelagert und umgeschlagen werden. Neu bei Bito sind auch Nachlaufsperren, die einem Staudruck bis 24 Tonnen standhalten. Auf weitere mechanische Staudruckminderer kann dadurch verzichtet werden. Das macht die Anschaffung kostengünstiger und das Handling einfacher. Beim Palettenregal steht das Regaltuning im Vordergrund. Dabei werden neue Einlegesegmente als Röllchenteppiche oder Rollenbahnen eingebaut. Dadurch wird sehr flexibel aus einem statischen ein dynamisches Palettenregal. Erweitert wurde auch das Zubehör für das Palettenregal und zwar um leichte Gitterebenen und um einen neuen Traversentyp, der auch das Lagern von halben Paletten ermöglicht. Bei den Kunststoffbehältern wird im August 2009 als Option der Soft-Touch-Griff eingeführt, der die Handhabung noch ergonomischer macht.

 

Vom Komponenten- zum Komplettanbieter
Bito plant und realisiert auch Gesamtprojekte - von komplexen, anspruchsvollen Lagereinrichtungen aus verschiedenen Einzelsystemen bis zu automatisch bedienten Regalanlagen mit Stellplätzen für Behälter oder Tablare. Der Kunde erhält dabei alle Produkte für das Projektgeschäft aus einer Hand und wird von der Lieferung über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme unterstützt. Besonders anspruchsvolle und individuelle Lösungen lassen sich im hauseigenen, modern eingerichteten Technikzentrum testen. Die Bito-Kunden kommen aus allen Branchen - hier eine kleine Auswahl: EDEKA, VW, Audi, BMW, Opel, Porsche und Toyota, John Deere, Moeller Electric, Lancaster, L'Oreal, Sanacorp, Office Depot, C&A, DM Drogeriemarkt.

 

Die erste Tochter in der Schweiz
Das Unternehmen hat in den letzten Jahren sein Vertriebsnetz auf ganz Europa ausgedehnt und ist heute international an wichtigen Standorten präsent. Der Start war die Gründung der Tochtergesellschaft in der Schweiz im Jahre 1984. Die in Rotkreuz domizilierte Firma hat sich in 25 Jahren zu einem wichtigen Player auf dem Schweizer Markt entwickelt. Es folgten Niederlassungen in Frankreich, den Benelux-Staaten, Grossbritannien, Spanien und Dänemark. Im Jahr 2003 wurde eine neue Tochtergesellschaft in Ungarn und ein Vertriebsbüro in Italien gegründet, danach weitere Niederlassungen in Osteuropa. Heute gehören zur Gruppe 15 Tochtergesellschaften und mehrere Partnerschaften in Europa. Seit 2007 betreibt Bito zusammen mit dem Partner Nilkamal eine Regalproduktion und ein Vertriebs-Joint-venture in Indien zur Belieferung des indischen Marktes und der Nachbarländer. Die jüngste eigenständige Tochter ist ein Jahr alt und befindet sich in Dubai.

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Für einzelne Branchen hat Stöckli passende Kunststoffbehälter entwickelt. Zum Beispiel kommen in Metzgereibetrieben spezielle Gebinde für Transport und Lagerung von Fleisch- und Wurstwaren zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch ausserordentlich hohe Stabilität, Temperaturbeständigkeit und lange Lebensdauer aus. Egal, ob bei Temperaturen von - 30°C oder + 50°C – diese Gebinde bleiben immer «in Form». Sie sind in verschiedenen RAL-Farben, mit oder ohne Beschriftung lieferbar. Produzenten von Milchprodukten wie Vollmilch, Drinkmilch, Kaffeerahm oder Joghurt setzen Stöckli-Molkereigebinde ein. Für Joghurtsorten im Glas oder Becher gibt es spezielle Joghurtgebinde, die hygienisch, leicht stapelbar und problemlos zu reinigen sind. Die Behälter für Bäckereien verfügen über eine besondere Gitterkonstruktion. Diese sorgt dafür, dass die Backwaren immer gut durchlüftet bleiben und somit kein Schwitzwasser entsteht. Ofenfrische Gipfeli, knusprige Brötchen und Brotsorten sind dadurch garantiert. Für optimalen Tragkomfort sind die Gebinde mit Grifföffnungen ausgestattet. Auch für Gemüse- und Obsthändler sind gute Qualität, optimales Fassungsvermögen und stabile Konstruktion ihrer Behälter wichtig. Die Stöckli-Kunststoffgebinde sind auf die spezifischen Bedürfnisse bezüglich Lagerung, Transport und Reinigung ausgelegt. Sie werden aus hochwertigem Polypropylen oder Niederdruckpolyethlyen inhouse konstruiert, produziert und beschriftet. Die Beschriftung und die Farbgebung sind ein Bestandteil des Produktionsprozesses. Je nach Signet kommt die vom Kunden gewünschte Beschriftung per Heisspräge- oder Siebdruck zur Anwendung. Die Behälter sind mit unterschiedlichsten Seiten-, Boden- und Grifföffnungen erhältlich. Integrierte Etikettenhalter, Strichcodierung, RFID sowie Handlingöffnungen gewährleisten eine hohe Automatisierung des Warenflusses und damit bestmögliche Effizienz der Lagerlogistik. Für die Kennzeichnung stehen Strichcode-Etiketten, RFID-Codierung oder aufgeschweisste Etikettenhalter flexibel zur Verfügung.


 

Neue Kunststoffbehältergeneration für manuelles und mechanisches Handling

Die kürzlich von wez Kunststoffwerk AG, Oberentfelden, lancierte Behälterlinie LOGILINE FUTURA® (für den Warenfluss in allen Anwendungen) und BLACKLINE FUTURA® (für sensible Elektronikkomponenten) stiess an der FachPack 2009 auf grosses Interesse. Das neue Design berücksichtigt sowohl die Anforderungen der modernen Logistik als auch die Möglichkeiten der heutigen Kunststofftechnologie. Die Behälter sind leicht, robust und reinigunsfreundlich. Sie sind zu 100 Prozent mit den bisherigen wez-Behältern kompatibel und stapelbar. Die Hohlecken in Verbindung mit der oberen Randkonstruktion ergeben eine maximale Stabilität und Verwindungsfestigkeit. Die neuen Kunststoffbehälter sind wahlweise mit Muschelgriff oder mit Durchfassgriff lieferbar; die ergonomisch geformte Durchfassgriffe garantieren einen hohen Tragkomfort. Dank dem leicht nach innen geformten, flachen Boden mit Auffahranschrägung geht der Transport auf Förderanlagen problemlos und leise vor sich. Die Behälter sind auf allen vier Seiten mit integrierten Begleitpapierhalterungen versehen. RFID-Systeme können leicht angebracht werden.


Sonderlösung Klappbox

Die Ecofold® wurde von bekuplast GmbH in Zusammenarbeit mit KR-Porsiplast Verpackungssysteme GmbH entwickelt. Die Klappbox verfügt mit einer modifizierten Bodenvariante über einen Verpackungsstauraum, der das Zusammenklappen inklusiver textiler Innengefache, sogenanntes Texbag®, erlaubt. Die Box findet Einsatz im Transport empfindlicher Produkte im Automobilzulieferbereich. Dank Volumenreduzierung im leeren Zustand stellt sie eine praktische Mehrwegkonzeptlösung dar. Das Zusammenklappen erfolgt durch eine patentierte Verschlusstechnik, die ein ergonomisches und sicheres Verschliessen garantiert. Die clevere Verschlusstechnik und das Design der Box lassen Stapelbelastungen von bis zu 400 kg zu. Die Box verfügt über eine Verplombungsmöglichkeit für den sicheren Warenversand. Die Ecofold® bietet mehrere Aufnahmen für Kanban-Etiketten. Die Box ist in den Massen 600x400x395 mm erhältlich; weitere Masse (600x400x425 mm) sind in Vorbereitung.

Vervollständigte Ladungssicherung

Mit der Aufnahme von Netzen und Rollplanen für Abrollcontainer rundet Marotech AG ihr Sortiment ab und wird ein Komplettanbieter für die Sicherheit rund um das Verladen von Gütern. Cargonetz ist ein grünes knotenloses Netz in verschiedenen Grössen, welches der Ladungssicherung auf Anhängern dient. Standardmasse sind 1,2 x 1,6 m. Die Maschenweite beträgt 100 mm. Das von der DEKRA auf eine Maschenbruchfestigkeit von bis zu 2'000 Newton zertifizierte Sicherungsnetz eignet sich optimal zum Transportieren oder Abdecken von beladenen Anhängern oder Pritschen. Es besteht aus einer 6 mm starken Kordel; eine 8 mm starke Randkordel bildet eine feste Abschlusskante. Neu ist auch die graue PVC/PE-Rollplane für Abrollcontainer. Sie ist für Containerlängen von 5,3 bis 7,5 m lieferbar und dient dem sicheren Transport oder Abdecken beladener Container. Hauptvorteil dieses Produktes ist eine große Zeitersparnis, da mit Hilfe der Kurbel ein schnelles Auf- und Abplanen möglich ist. Die Rollplane ermöglicht dem Fahrer ein leichtes Handling und bietet eine sehr gute und stabile Abdeckung. Zum Lieferumfang gehören ein Expanderseil, ein Aluminiumrohr mit Doppelkurbel, zwei verstellbare Spriegelbügel als Zwischenauflage und drei Anschlagböcke.

 

Kantenschutzwinkel: Schutz und Sicherheit beim Transport

Die Kanten der Ladungen sind heikel und müssen beim Transport geschützt werden. Der optimale Schutz wird durch Kantenschutzwinkel erreicht. Sie verhindern einerseits die Beschädigung der Kanten durch Umreifungs- und Befestigungsbänder, andererseits verbessern sie die Stabilität der Packstücke und Paletten. Gleichzeitig vermeiden sie das Verrutschen der Ladung. Werden sie zur Innenverstärkung der Kartons eingesetzt, erhöhen sie ihre Stapellastfähigkeit. Für diese Produkte verfügt die Swisspack AG über eines der grössten Lager in der Schweiz. Vollkarton- und wasserfeste Kantenschutzwinkel sind in 3-5 mm Dicke und 50-2'400 mm Länge ab Lager lieferbar. Längere Produkte (bis 6'000 mm) werden auf Kundenwunsch zugeschnitten. Geschäftsführer Manuel Seitz erläutert: «Unsere Kunden bauen auf kurze Lieferzeiten. Um Kantenschutzwinkel schnell in gewünschter Länge liefern zu können, haben wir im Lager neue Sägen platziert. Der Kunde kann aus verschiedenen Grössen und Dicken auswählen - der Kantenschutzwinkel wird dann auf seine Wunschlänge zugeschnitten und pünktlich geliefert.» Vorteil nach der Verwendung: Da die Produkte zu 100 Prozent aus Recyclingpapier bestehen, können sie problemlos mit Altkarton entsorgt werden. Werden Kantenschutzwinkel in wieder verwendbarer wasserresistenter und wetterfester Ausführung gewünscht, sind auch diese ab Lager erhältlich. Da aussen PE-beschichtet, ist diese Variante stabiler als Vollkarton-Winkel.
Das Angebot der Swisspack AG umfasst heute insgesamt acht Warengruppen: Kantenschutz, Paletten, Stretch, Polstermaterial, Wellkarton, Kunststoffbeutel, Klebebänder und Export/Korrosionsschutz. Basierend auf der mehrjährigen Erfahrung seiner Mitarbeiter bietet das Unternehmen zudem einen Beratungsdienst für sämtliche Verpackungs- und Lagerfragen.

 

 


Neues Luftpolstersystem

Das ultraleichte System «Airpouch» von Brangs+Heinrich | Antalis AG produziert Luftpolsterkissen effizient mit einer Geschwindigkeit von 15 m/min. Das tragbare und sofort einsetzbare Tischgerät benötigt zum Betrieb keine Druckluft. Damit eignet sich dieses System für die sichere Polsterung von empfindlichen Gütern wie CDs, Bücher, Elektronik, Pharmazeutika, Haushaltsgeräte, Ersatzteile u.a. Neben konventionellen Folien können auch zwei neuartige umweltfreundliche Folientypen verarbeitet werden:
  • Die 35-100 µm starke oxidativ biologisch abbaubare Kunststofffolie SDA, die am Ende der Lebensdauer vollständig zerfällt: Im Vergleich zu anderen biologisch abbaubaren Folien ist sie klar und durchsichtig. Die Technik basiert auf der Zugabe biologisch abbaubarer Additive zu konventionellen Polyolefin-Kunststoffen in der Extrusionsphase.
  • Folie in Recyclingqualität: aus Produktionsabfällen hergestellt, ist sie um ca. 20 Prozent günstiger als herkömmliche Folien.

  • Displaypalette als Weltpremiere

    Auf der Pack&Move im November 2008 stellte Georg Utz AG eine neue Display-Halbpalette als Weltpremiere vor. Die Belastbarkeit der 800 x 600 x 150 mm grossen Displaypalette beträgt statisch 2'000 kg, dynamisch 500 kg und im Regal bei Flächenbelastung 400 kg. Ihre Eigenschaften wurden speziell auf die Bedürfnisse im Food- und Nearfood-Bereich von Lebensmittelgrossisten angepasst. So ist die nur 6,3 kg leichte Palette mit dem Handhubwagen von allen 4 Seiten einfahrbar und für den Einsatz auf automatischen Förderanlagen geeignet. Das Oberdeck wurde so gestaltet, dass die leeren Paletten auch ohne Stapelrand sicher übereinander gestapelt werden können. Als einzige Kunststoffpalette verfügt die Neuheit über spezielle Schlitze und Führungen zum Einstecken von Kartondisplays. Damit eignet sie sich uneingeschränkt als Displaypalette am Point of Sale.

    Kühler Medikamenten-Postversand

    Für den gekühlten Transport von Medikamenten bietet die Schweizerische Post eine isolierte Mehrwegbox an. Das Verpackungssystem «Disposet Cold» ermöglicht die Aufrechterhaltung der Kühlkette während des gesamten Transportes. Die aus expandiertem Polypropylen bestehende Isolationsverpackung ist speziell für den Transport von wärmeempfindlichen Human- und Veterinärarzneimitteln bestimmt. Die Mehrwegbox wurde von PostLogistics in Zusammenarbeit mit der Taracell, R. Meiers Söhne AG entwickelt. Sie wird als Innenverpackung in der bekannten, von der Schweizerischen Post seit längerem angebotenen Dispobox 33 (einem Produkt der Georg Utz AG) versandt. Das «Disposet Cold» enthält sechs Kühlelemente aus HDPE à 500 ml Wasser, hat ein Nutzvolumen von 10,8 Litern und maximales Transportgewicht von 30 kg. Die Postkunden erhalten bei Bestellung die Box zusammen mit den Kühlelementen, die vor dem Gebrauch während mindestens 24 Stunden eingefroren werden. Um sicher zu stellen, dass der gewünschte Temperaturbereich nicht unterschritten wird, werden sie 5 bis 15 Minuten bei Raumtemperatur angetaut, bevor sie in die Box eingesetzt werden. Der Temperaturbereich von +2 ºC bis +8 ºC kann während mindestens 15 Stunden eingehalten werden. Das Angebot der Post richtet sich natürlich auf eine relativ enge Zielgruppe von Medikamentenlieferanten wie Pharmaunternehmen, Versandapotheken usw. Das Verpackungssystem bleibt Eigentum der Post und wird von dieser für weitere Transporte immer von neuem aufbereitet.

    Sichere Transportverpackungen

    Eines haben alle Transporte gemeinsam: das Ziel, die Fracht sicher und unbeschadet am Bestimmungsort abzuliefern. Die nationale wie auch internationale Ausrichtung macht hier Kifa zum kompetenten Partner. Gerade im Verpackungsbereich - von der Planung bis zur Ausführung - spielen Erfahrung und Fachwissen eine tragende Rolle. Mit seinen personellen und technischen Ressourcen, einem grossen Lager an Standardverpackungen, dem leistungsfähigen Maschinenpark und durchdachten Logistik- und Verpackungsservice ist das Ostschweizer Unternehmen in der Lage, Verpackungsaufträge schnell und effizient abzuwickeln. Zum Angebot gehören neben Standardprodukten und individuellen Verpackungen auch Massverpackungen, Transport- sowie Verpackungsservice mit sämtlichen Schritten - vom Ausmessen des Produktes beim Kunden über die Gesamtplanung bis hin zum Erstellen der erforderlichen Papiere.



    Diverse Paletten und Kisten aus Holz

    Das Säge- und Hobelwerk Trinler wird seit der Gründung durch Karl Trinler Senior im Jahre 1948 als Familienunternehmen geführt. Der heutige Betriebsinhaber Dieter Trinler ist ausgebildeter Holzkaufmann und zur Ausbildung des Berufes Holzbearbeitungsmechaniker berechtigt. Familiär ist auch das Betriebsklima, was sich in der Vielzahl der Zugehörigkeitsjubiläen wiederspiegelt. Die Sicherung der Arbeitsplätze ist für das Unternehmen ebenso wichtig wie die gleichbleibende, hohe Qualität der Produkte. Auf dem Verpackungsgebiet gehören Paletten für (trockene und gehobelte Bretter) sowie Kisten jeglicher Grössen und Ausführungen, inklusive Sperrholzkisten NEFAB, zum Sortiment. Die Kisten können aus Nut- und Federbrettern hergestellt werden. Um eine entstehende Korrosion beim Transport zu verhindern, können sie mit verschiedenen Materialien ausgeschlagen werden.

    Systempaletten aus Holz

    Paletten aus Holz genossen bislang im Vergleich zu Kunststoffpaletten ein relativ schlechtes Image. Treyer Paletten präsentierte im Februar an der Logimat in Stuttgart neue Möglichkeiten, die Holzpaletten bieten. Treyer hat sich auf die Herstellung sogenannter Systempaletten für den Einsatz im automatisierten Lager spezialisiert. Das sind Inhouse-Paletten, die aufgrund maximaler Genauigkeit einen störungsfreien Betrieb ermöglichen und günstiger sind als vergleichbare Lösungen aus Kunststoff. Für eine maximale Lebensdauer und einen minimalen Holzabrieb können diese Paletten auch mit Hartholzkomponenten ausgestattet sein. Die einzelnen Komponenten werden überdimensional eingeschnitten, getrocknet, anschliessend gehobelt und spannungsfrei zur Palette zusammengebaut. Das Integrieren von Barcodes oder RFID-Technik sind problemlos möglich.

    Anti-Rutsch- und Gefahrgutmatte

    Die SAFETY-Mat von Marotech AG - mit Innenmassen von 1'200 x 800 mm der Fläche einer Europalette entsprechend - eignet sich vor allem für den Transport von Gefahrgut. Das besondere Kennzeichen dieser beidseitig verwendbaren Gummimatte ist der umlaufende, an den Ecken verstärkte Rand mit einer Höhe von 20 mm. Dadurch wirkt die Matte mit nach oben gerichtetem Rand wie eine flache Gummiwanne mit einem wirksamen Tropfschutz. Wird die Wanne andersherum verwendet, dient der dann nach unten weisende, acht mm dicke Rand zur sicheren Fixierung der Matte auf der Palette. In dieser Funktion wird die SAFETY-Mat der Euro-Palette übergestülpt. Damit ist sie besonders im innerbetrieblichen Transport wertvoller Maschinen oder sonstiger Ladegüter ein cleveres und dauerhaftes Hilfsmittel. Die 6 mm starke und vulkanisierte Matte dämpft wirkungsvoll Stösse, Schwingungen und Erschütterungen. Der hohe Gleitreibbeiwert von µ = 0,88 - getestet vom Fraunhofer IML Dortmund mit den Reibpartnern Gitterbox (680 kg) und gebrauchtem Siebdruckboden - sorgt für eine sehr gute Rutschhemmung. Mit der aus Vollgummi gefertigten Matte können Fässer, Maschinen, ölhaltige Getriebe oder Motoren sicher und umweltgerecht transportiert werden. Sie empfiehlt sich besonders für den Transport wassergefährdender Stoffe und ist je nach Anwendung in verschiedenen Qualitäten lieferbar. Erhältlich sind zum Beispiel Sonderausführungen, die gegen Laugen, Säuren und sonstigen Chemikalien beständig sind. Aber auch für die Lebensmittelindustrie führt Marotech spezielle Varianten im Programm. In der nicht abfärbenden Standardqualität kostet die fast unbegrenzt wieder verwendbare SAFETY-Mat 140 Franken pro Stück.

    Inka- Einwegpaletten - seit 1971

    Die erste INKA-Einwegpalette wurde 1971 in Siegertsbrunn bei München, dem heutigen Sitz des Unternehmens, gefertigt. Mittlerweile wird an drei Standorten in Europa und zwei in den USA produziert. Die aus patentiertem Holzwerkstoff Werzalit bestehenden Einwegpaletten sind in allen gängigen Grössen von der Viertelpalette im Format 400 mal 600 mm bis zum CP3-Format mit den Abmessungen 1140 mal 1140 mm erhältlich. Sie werden zusammen mit einem Bindemittel nach einem garantiert schädlingsfreien Verfahren unter Hitze und Druck in Form gepresst und sind dadurch problemlos auch in Länder exportierbar, die Einfuhrvorschriften gemäss der internationalen Pflanzenschutznorm ISPM15 erlassen haben. In der «Schwer-Ausfertigung» sind Inka-Paletten mit bis zu 1'250 kg dynamisch belastbar; der Höchstwert für eine statische Belastbarkeit liegt bei etwa dem Dreifachen. Die Inka-Einwegpaletten lassen sich ineinander stapeln und somit platzsparend lagern: z.B. ein Stapel von 70 Paletten ist nur ca. 2 m hoch. Der Vertrieb erfolgt über ein flächendeckendes Händlernetz mit über 160 Verkaufsstellen in Europa und zahlreichen weiteren Ländern weltweit. In der Schweiz sind Inka-Paletten bei Swisspack AG erhältlich.

    Kunststoffkanister für flüssige Gefahrengüter

    Der mit einem Swiss Star und einem WorldStar 2006 prämierte 8-kantige Oktant-Kanister aus hochmolekularem HDPE ist eine Weiterentwicklung mit optimierter Konstruktion und Materialverteilung, die eine Umverpackung beim Transport hinfällig macht. Das Vorgängermodell musste nach dem Befüllen mit Karton-Umverpackung gepolstert und geschützt werden. Der Verzicht auf die Umverpackung ist möglich, obwohl in dem Kanister auch Produkte abgefüllt werden, die wegen ihrer Gasentwicklung mit einem am Verschluss eingebauten Entgasungsventil transportiert und gelagert werden müssen. Zudem wird die gesamte Handhabung vom Abfüllen bis zum Verbrauch vereinfacht. Dank seiner besseren Leistungsfähigkeit erreicht der neue Kunststoffkanister für 5 Liter flüssige Gefahrengüter eine höhere Stufe bei der Gefahrgutzulassung, obwohl die einschlägigen Bestimmungen verschärft wurden. Die Verpackung wird von Crown Vogel AG (jetzt: HUBER Packaging Group) für Rohm & Haas Company hergestellt. Der Oktant-Kanister, 2006 zusammen mit 7 weiteren Entwicklungen mit einem Swiss Star ausgezeichnet, ist eine von 130 Verpackungen, die in diesem Jahr auch einen WorldStar für Verpackung erhielten.