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ADVERTORIAL

Verschiedene Geschmacksrichtungen eines Getränks in derselben Umverpackung – diesen Mehrwert bietet dem Verbraucher das Variety Pack. Dank einer neuen Konfiguration bewährter Maschinen von KHS kann das zunehmend populäre Gebinde jetzt hochautomatisiert erstellt werden.

Ein Verpackungstrend, der ursprünglich aus den USA kommt, setzt sich inzwischen in einer wachsenden Zahl weiterer Länder durch: das sogenannte Variety oder Rainbow Pack. Es beinhaltet Getränke verschiedener Sorten und erlaubt so dem Konsumenten, eine Vielfalt verschiedener Produktarten in einer Sekundärverpackung auszuprobieren. Meist wird dieses Pack für hochpreisige Getränke eingesetzt – etwa bei Premium-Bieren, Energydrinks oder Hard Seltzer. Für die Getränkehersteller liegt der Nutzen auf der Hand: Sie können ihren Kunden etwa im Rahmen einer Markteinführung gleich ein Spektrum mit mehreren Produktvarianten vorstellen. Bild: Variety Pack (Quelle KHS).

Für die Produktion der Packs steht eine Vielzahl verschiedener Lösungen zur Verfügung. Diese waren bisher aufgrund eines unterschiedlich hohen Anteils an manuellen Tätigkeiten dem niedrigen Leistungsbereich vorbehalten. KHS stellt nun eine Anlagenkonfiguration vor, die das Variety Pack dank ihres Automationsgrades erstmals im hohen Leistungsbereich ermöglicht und beispielsweise die Verarbeitung von bis zu 120.000 Dosen in der Stunde erlaubt. Dabei handelt es sich um eine Umpackanlage, die Behälter, die in der eigentlichen Produktionslinie bereits auf Trays und Paletten abgesetzt wurden, vereinzelt und zu gemischten Gebinden neu zusammenstellt. Bild: KHS_Innopack PPZ (Quelle Jan Schwerdtfeger).

https://www.khs.com/medien/pressetexte/presseinformationen/detail/variety-pack


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Am 31. August und 1. September 2022 feiert die all about automation, Fachmesse für Industrieautomation, ihre Schweizer Premiere in der Messe Zürich. Inhaltlich geht es um innovative und bewährte Komponenten und Systeme der Automatisierung, um Engineering, Robotersysteme und einsatzbereite Lösungen für die digitale Fabrik.

Im letzten Oktober kündigte der Messeveranstalter Easyfairs an, dass die in Deutschland etablierte Fachmessereihe all about automation ein Standbein in der Schweiz erhält. Die neue Zürcher Veranstaltung präsentiert sich nun als Nachfolgemesse der bisherigen automation + electronics. Es zeigt sich, dass die Messepremiere in Zürich eine hohe Nachfrage findet. Rund 100 Aussteller werden an beiden Messetagen in der Halle 3 und 4 des Messegeländes in Zürich-Oerlikon die Inhalte und Angebotsseite des diesjährigen Schweizer Treffpunkts für Automatisierung gestalten. Unter den Ausstellern sind bekannte Namen wie Alfred Imhof, Baumer Electric, Eaton Industries, Faulhaber, ifm electronic, Lenze, maxon, Murrelektronik, Phoenix Contact, Pilz, Pepperl+Fuchs, Sick, Wago, Weidmüller u.a. Die all about automation bietet Lösungskompetenz auf dem Weg zur flexiblen Automation und smarten Produktion. Den Engineering-Dienstleistern und Systemintegratoren kommt dabei ein grosser Stellenwert zu. Aus diesem Bereich sind z.B. die Antrimon Group, Brütsch Elektronik, IMT, Projekto und Wandfluh Produktion mit dabei. Cobots und Robotik-Lösungen werden gerade auch für den Mittelstand immer interessanter. Auch hierzu bietet die Veranstaltung z.B. mit Fanuc, Mitsubishi Electric, Omron, Optonic, Schmalz, Stäubli, Staveb automation und Wandelbots ein attraktives Angebot.

Mit kostenfreiem Vortragsprogramm

Verbandspartner ist das SwissT.net, welcher als fachlicher Träger aktiv die Inhalte und Ausgestaltung der Messe unterstützt und begleitet. Neben den Gesprächen mit Ausstellern wird der Besucher auch von einem kostenfreien Vortragsprogramm direkt in der Messehalle profitieren. Die Veranstalter haben sich entschieden, das Vortragsprogramm an der Praxis und damit an dem, was heute bereits möglich ist, auszurichten. Die Aussteller präsentieren in 20-minütigen Impulsvorträgen Use-Cases, Innovationen und Entwicklungsszenarien und stehen für konkrete Fragen zur Verfügung. In zahlreichen Vorträgen geht es um Digitalisierungsschritte in Bestandsanlagen, die Nutzung von bereits vorhandenen Daten und die Vernetzung der Systeme. Dr. Jan Jenke von Wago zeigt anhand eines Praxisbeispiels auf, welches Potential in den Daten einer Produktionsanlage vorhanden ist und wie dieses durch die einzelnen Projektschritte gewinnbringend genutzt wird. Ueli Iff von Weidmüller präsentiert, wie mittels Industrial Internet of Things eine bestehende Prozessstruktur effizienter gestaltet werden kann. Um die Absicherung von Bestandsmaschinen dreht sich der Vortrag von Pilz. Christoph Suter beschreibt Lösungen mit maximaler Sicherheit und hoher Verfügbarkeit – sowohl als 1:1 Retrofit durch den Austausch von Komponenten als auch als wesentliche Veränderung der Maschine. Martin Reh und Markus Frommweiler von Phoenix Contact zeigen, wie die Prozesskette vom Engineering und der Erstellung des Schaltplans bis zum fertigen Schaltschrank möglichst effizient gestaltet werden kann und welche Potenziale für den Einsatz von Methoden der Digitalisierung und Automatisierung es dort gibt.

Cobots und Robotiklösungen

Im Fokus des Talk Lounge Programms stehen auch Aspekte des Cobots-Einsatzes und Robotik-Lösungen. Im Vortrag von Tamer Aytek von Omron geht es um sichere Zero-Touch Lösungen. Johannes Schade von Optonic präsentiert industrieerprobte Bin-Picking-Lösung für flexibles Teilehandling. Ganz konkret wird es auch im Vortrag von Stäubli. Anhand einer realisierten Anwendung wird gezeigt, wie flexible und dynamische Hochleistungsproduktion heute funktioniert. Auch Fanuc gewährt einen Einblick in kürzlich realisierte Roboterlösungen und zeigt damit, wie sich die Schweizer Fertigungsindustrie für die Zukunft rüstet. Das vollständige Programm ist auf www.automation-zürich.ch abrufbar. Für Messebesucher der all about automation sind die Vorträge auf der Talk Lounge kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.

Friedrichshafen verzeichnete einen starken Zuspruch

Nach dreijähriger Unterbrechung fand die all about automation am 5. und 6. April 2022 in den Hallen der Messe Friedrichshafen am Bodensee statt. Die Automatisierungsexperten freuten sich und holten vieles nach, was pandemiebedingt lange nicht oder nur eingeschränkt möglich war. Die letzte Messe in Friedrichshafen fand im März 2019 mit 211 Ausstellern und 2’530 Fachbesuchern statt. Beide Werte wurden jetzt deutlich übertroffen. Die beiden Hallen waren mit 288 Ausstellern belegt, die sich über 3’074 Besucher freuen durften. Das kompakte Messekonzept mit vergleichbaren Ständen für alle Unternehmen und dem hohen Servicelevel für Aussteller und Besucher sorgte dafür, dass es leicht war, wieder ins Gespräch zu kommen. Gezeigt wurden neue und bewährte Produkte aus allen Bereichen der Automatisierung, kundenspezifische Lösungen sowie praxistaugliche Konzepte auf dem Weg zur digitalen Fabrik. Tanja Waglöhner, Messeleiterin und Geschäftsführerin bei der Easyfairs GmbH, erwartet ein ähnlich grosses Interesse auch in Zürich bei Schweizer Anwendern von Automatisierungstechnik.

 

 

 

 

 

 


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Vom 27. bis 29. September 2022 trifft sich die europäische Verpackungsbranche wieder auf der FachPack, der Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse. Neuste Informationen dazu erhielt die Fachwelt anlässlich der virtuellen Fachpressekonferenz der NürnbergMesse am 7. Juli: Über 1’100 Aussteller (2021: 789) werden im Messezentrum Nürnberg erwartet. An ihren Messeständen präsentieren sie innovative Produkte, Maschinen und Lösungen. Die FachPack steht in diesem Jahr unter dem Leitthema «Transition in Packaging», welches den derzeit stattfindenden Wandel in der Branche beschreibt. Dieser zeichnet sich vor allem durch mehr Nachhaltigkeit, steigenden E-Commerce und zunehmende Digitalisierung aus.

Neu in diesem Jahr ist das Duo mit der Powtech, internationale Leitmesse für Pulver-, Granulat- und Schüttguttechnologien: Beide Messen finden Ende September im Messezentrum Nürnberg zeitgleich statt. Die Veranstalter sind überzeugt, dass dies zusätzliche Synergien im Bereich Processing und Packaging schaffen wird. «Die FachPack profitiert von der parallel laufenden Powtech. Beide Messen sprechen Anwender aus den Branchen Food und Feed, Chemie, Pharma, Kunststoffverarbeitung sowie Maschinenbau an und bringen die gesamte Wertschöpfungskette vom Prozess über die Technik bis zur Verpackung in drei Tagen zusammen. Selbstverständlich können Besucher mit einem Ticket beide Messen besuchen», erklärt Heike Slotta, Executive Director, NürnbergMesse (Foto). Die FachPack belegt neun Messehallen, die Powtech vier. Beide Messen sind durch Übergänge gut verbunden. Halle 4 ist eine sogenannte Mischhalle mit Ausstellern, die sowohl Angebote für Schüttgut- als auch Verpackungsexperten haben.

Messe als Impulsgeber

Mit dem Leitthema «Transition In Packaging», welches sich durch die Messe und das Rahmenprogramm wie ein roter Faden zieht, will die FachPack sensibilisieren und verdeutlichen, was gerade in der Branche vor sich geht, Orientierung geben und den Dialog fördern in einer Zeit, die von starken Strömungen und Umwelteinflüssen geprägt ist. Die Messe versteht sich als Impulsgeber und als solcher organisiert sie wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm. Wichtige Partner der Verpackungsbranche gestalten das Programm und laden Interessierte nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitdiskutieren ein. Aktuelle Branchenthemen wie Fachkräftemangel, Lieferketten-Engpässe/ Supply Chain Management, Rohstoffpreise, u.v.m. werden aufgegriffen.

Sonderschau Verpackungsdesign

Das Thema Verpackungsdesign steht in der Sonderschau Transition In Packaging By Design in Halle 7 im mittelpunkt. Hier ist zu sehen, welchen Beitrag Design bei den aktuellen Verpackungsanforderungen leisten kann. Dabei setzen Designer sowohl auf gestalterische als auch auf technische und kommunikative Innovation. Die präsentierten Innovationen inspirieren und zeigen neue Wege für die Verpackungsindustrie.

Pavillon Etiketten & mehr

Etiketten auf Verpackungen informieren Verbraucher über den Inhalt und fördern den Verkaufserfolg. Im Pavillon Etiketten & mehr in Halle 9 präsentieren sich Etikettenhersteller, die in der täglichen Praxis Lösungen für Kunden aus der Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie sowie für den Handel fertigen.


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Im Mai 2023 ist die einzigartige interpack-Atmosphäre in den Düsseldorfer Messehallen wieder da: In 18 Hallen, fokussierten Ausstellungsbereichen, neuen Sonderschauen und Foren zeigt die Verpackungsbranche ihre Innovationskraft. Rund 2’700 Aussteller aus aller Welt präsentieren Spitzentechnologien und Verpackungstrends entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nach sechs Jahren pandemie-bedingter Pause findet die interpack vom 4. bis 10. Mai 2023 statt und ist bereits jetzt ausgebucht.

Interessierte Unternehmen werden weiterhin auf die Warteliste aufgenommen und wahren sich so die Möglichkeit, nachzurücken. Aussteller, die für die abgesagte interpack 2021 zugelassen waren, konnten bereits ihre Standplätze für 2023 reservieren und können nun mit der Anmeldung das Re-Booking durchführen.

Neues Hallenkonzept

Wer aus der Food-Branche kommt, findet auf der interpack 2023 alles in einem Bereich. Das gleiche gilt für die Besucherinnen und Besucher aus der Getränke-Industrie, Süsswaren, Backwaren, Pharma, Kosmetik, Nonfood und Industriegüter. Möglich macht dies ein neues Hallenkonzept, das 2023 erstmals umgesetzt wird. Und auch die weiteren Ausstellungsschwerpunkte Packstoffe und Packmittel sowie Maschinen für Etikettier- und Kennzeichnungstechnik, Packmittelproduktion und integrierter Verpackungsdruck werden in eigenen Hallen zusammengeführt.

Antworten auf aktuelle Herausforderungen

Die interpack ist Impulsgeber für fortschrittliche und visionäre Konzepte und baut dementsprechend ihr Rahmenprogramm weiter aus. Aktuell laufen die Planungen für verschiedene Sonderschauen und Foren. So werden Besucher beispielsweise in Thementagen gezielt informiert. Dabei zeigt die interpack Antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Verpackungsbranche auf. Zur Veranstaltung werden insbesondere die Themen Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, digitale Technologien und Produktsicherheit in den Fokus gesetzt. Die Aussteller der begleitenden Zuliefermesse «components» werden ebenfalls eine eigene Halle bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Hamamatsu Photonics übernahm auf der Grundlage eines Beschlusses des Verwaltungsrats vom 9. Juni 2022 die Aktien der dänischen NKT Photonics A/S. NKT Photonics ist ein Faserlaserhersteller mit einzigartiger photonischer Kristallfaserproduktionstechnologie für Ultrakurzpuls-Laserverstärkung und Faserübertragung. Zu den Hauptprodukten des Unternehmens gehören Super Continuum White Light Laser, Single-Frequency Fiber Laser und Ultrafast Fiber Laser. Diese Produkte werden hauptsächlich in den folgenden Märkten eingesetzt.Super-Kontinuum-Weisslichtlaser werden als Weisslichtquellen im Mikroskopbereich und als Lichtquellen für die Inspektion modernster Halbleiterbauelemente verwendet, die im Halbleiterbereich zu dreidimensionalen Integrationstechnologien werden. Einzelfrequenz-Faserlaser werden im Bereich der Quantencomputer als Laser für kalte Fallen von Ionen und Atomen eingesetzt, wobei ihre hohe Leistung und hohe Wellenlängenstabilität genutzt werden; es wird erwartet, dass der Markt in Zukunft weiter wachsen wird. Ultraschnelle Faserlaser werden als chirurgische Laser in der Augenheilkunde eingesetzt, und es wird erwartet, dass sie sich in Zukunft weiter entwickeln werden, da der Markt expandiert. Im Bereich der Halbleiter werden diese Laser voraussichtlich als Laser für das Schneiden von Halbleiterwafern und im industriellen Bereich als Laser für hochpräzise nicht-thermische Bearbeitungen eingesetzt. Hamamatsu will das Geschäft in Zukunft auf Laseranwendungen ausbauen, und darum soll dort die Produktpalette von NKT Photonics eine wichtige Position einnehmen. Insbesondere Faserlaser, die kompakt und leicht gebaut werden können, sind die attraktivsten Lasertechnologien.


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Viel Neues zu den Themen Automatisierung und Robotik konnten die Besucher der automatica 2022 erfahren. Die Messe bot vom 21. bis 24. Juni 2022 in München Antworten auf aktuelle Fragen und präsentierte zahlreiche Innovationen und industrielle Trends. Insgesamt 574 Aussteller aus 35 Ländern und über 28’000 Besucher aus rund 75 Ländern nahmen an dieser Weltleitmesse für intelligente Automation und Robotik teil. Die Top-Ten-Ausstellerländer nach Deutschland waren Italien, die Schweiz, Österreich, Dänemark, die Niederlande, Kanada, Frankreich, Polen, UK und die USA. Zahlreiche Neuheiten wurden erstmalig präsentiert. Der Anteil internationaler Besucher lag bei rund 38 Prozent, mit einer hohen Beteiligung insbesondere aus Osteuropa.

«Wir haben hier die Zukunft der Automation und Robotik erleben dürfen. Es ist unglaublich, wie gross die Innovationsdichte in dieser Branche ist», erklärte Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München.» Für Frank Konrad, Geschäftsführer von HAHN Automation und Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Robotik + Automation, steht fest: «Die automatica als führende Leitmesse bietet seit Jahren eine exklusive Plattform, um Branchentrends und Innovationen auszustellen, zu erkennen und zukünftig weiterzuentwickeln. Viele hochqualifizierte Interessenten und Kunden waren vor Ort und haben die Möglichkeit des direkten Kontakts und offener Kommunikation gesucht.» Aber auch der persönliche Austausch spielt für die Unternehmen nach der Coronapause und einer digitalen automatica sprint eine grosse Rolle, wie Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer bei MVTec Software, bestätigt: «Man merkt, dass die Menschen wieder Lust haben, auf die Messe zu gehen. Nicht verwunderlich, denn ein Austausch face-to-face findet in der virtuellen Welt keine gleichwertige Entsprechung.» Auch David Reger, CEO und Gründer von NEURA Robotics, betont die Vorteile einer Präsenzveranstaltung: «Unsere kognitiven Roboter verfügen über Sinne wie Sehen, Hören, Tasten, Denken und sind damit einzigartig in der Industrie. Diese Fähigkeiten lassen sich am besten verstehen, wenn man sie live in Aktion sieht. Hierfür sind Branchenveranstaltungen wie die automatica eine hervorragende Plattform. Seeing is believing.» Neben dem Messegeschäft bot die automatica auch 2022 wieder ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit mehr als 150 Keynotes, Podiumsdiskussionen, Präsentationen und Live-Demonstrationen. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer vom VDMA Robotik + Automation, unterstreicht, «dass auch in diesem Jahr die automatica hinsichtlich der Qualität und Vielfalt des Rahmenprogramms zweifelsfrei ihre Themenführerschaft unter Beweis gestellt hat.» Das, was die Teilnehmer hier zu sehen bekommen, sei fantastisch. Neben der Robotik stand das Thema Künstliche Intelligenz unter dem Leitbegriff «intelligence empowering tomorrow» im Fokus. «Nach einer viel zu langen Pause fühlt sich die diesjährige Veranstaltung wie ein Neustart für die Branche an», erklärte Anja Schneider, Projektleiterin der automatica.

automatica und LASER World of Photonics ab 2023 zeitgleich

Die automatica geht bereits im nächsten Jahr wieder an den Start. Freudiger Anlass für die Umstellung: Die Messe wechselt ihren Rhythmus und wird damit zukünftig parallel mit der LASER World of PHOTONICS veranstaltet. Beide Weltleitmessen finden erstmals vom 27. bis 30. Juni 2023 und danach im Zwei-Jahresturnus zeitgleich und unter einem Dach statt.

 

 

 


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Nach der Corona-bedingten Pause stand der gebündelte Re-Start für globale Textilmessen vom 21. bis 24. Juni 2022 in Frankfurt am Main auf dem Programm. Die parallel stattfindenden Messen Techtextil, Texprocess und Heimtextil bildeten textile Wertschöpfungsketten von textilen Fasern über die Verarbeitung bis hin zum Endprodukt ab. Die Veranstaltung ermöglichte wieder internationale Face-to-Face-Kontakte und einen ganzheitlichen, gebündelten Marktüberblick.

Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit

Im Kontext des zunehmenden Bewusstseins für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft wurden zudem auch moderne Recyclingverfahren vorgestellt. Sustainability@Techtextil und Sustainability@Texprocess setzten in diesem Jahr erneut einen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.

Viel Innovation

Mehr als 2’300 Aussteller aus 117 Ländern, präsentierten an vier Junitagen ihre Neuheiten im Bereich der technischen Textilien und Vliesstoffe sowie der Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien. Über alle drei Veranstaltungen – Techtextil, Texprocess und dem einmaligen Heimtextil Summer Special – hinweg bildeten Italien, Frankreich, die Türkei, Grossbritannien, die Niederlande, Belgien, Spanien, Polen, die Schweiz, die Tschechische Republik, Portugal, Pakistan und die USA die Top-Besuchernationen. Insgesamt zählte man rund 63’000 Besucher. Auf allen drei Businessplattformen waren neben reger Ordertätigkeit und hoher Besucherqualität und -zufriedenheit vor allem die geballte positive Energie persönlicher globaler Begegnung zu spüren. Investitionen in Forschung und Entwicklung, die in den letzten drei Jahren getätigt wurden, ermöglichten auf der Messe eine hohe Innovationskraft. Dazu gehörten neben neuen Maschinen, Produktionsprozessen und Materialien nicht zuletzt innovative Logistikverfahren.

Zusätzlich: Digital Extension

Erstmals wird eine Digital Extension auf den Messen angeboten. Diese ermöglicht Besuchern, die nicht persönlich vor Ort sein können, die Techtextil und Texprocess digital zu erleben und sich im virtuellen Raum auszutauschen. Aussteller profitieren von einem zusätzlichen digitalen Auftritt neben ihrem Stand auf dem Messegelände. Die Digital Extension ist vier Wochen lang – vom 13. Juni bis 8. Juli 2022 – d.h. vor, während und nach den Messetagen verfügbar.

Die nächste Techtextil und Texprocess finden vom 23. bis 26. April 2024 statt.

 

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So wie andere Messen, musste auch die drinktec verschoben werden und findet nun vom 12. bis 16. September statt. Die Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie wird seit 1951 in München veranstaltet. Hersteller (Zulieferer) aus aller Welt, darunter weltweit operierende Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen, treffen auf Produzenten und Händler für Getränke und Liquid Food. Die Messe gilt in der Branche als Premierenplattform für Weltneuheiten. Die Hersteller präsentieren die neuesten Technologien rund um die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken aller Art bis hin zu Liquid Food – Rohstoffe und logistische Lösungen inklusive. Die Themen Getränkemarketing und Verpackungsdesign runden das Portfolio ab.

Die bisher letzte drinktec fand vom 11. bis 15. September 2017 statt. 1’749 Aussteller aus 80 Ländern konnten an fünf Messetagen über 76’000 Besucher aus 170 Ländern begrüssen.


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Die Wahl der richtigen Stretchfolie ist genauso entscheidend wie die Wahl der richtigen Stretchmaschine. Die ideale Folie sorgt bei jeder Anwendung für eine optimale Ladungssicherung und ein einfaches Handling, sie spart Geld und schont die Umwelt. CO2-neutrale Stretchfolien sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Sie werden in der Schweiz neu und exklusiv von Tanner & Co. AG Verpackungstechnik angeboten.

Bei der Produktion der drei klimaneutralen Stretchfolien-Kategorien «Spider-Stretchfolie» und «Plug n Wrap» (faserverstärkte Stretchfolien) sowie «Lochfolie» (luftdurchlässige Stretchfolie) werden ausschliesslich erneuerbare Energien verwendet. Alleine dadurch wird der CO2-Ausstoss um rund 30 Prozent reduziert: von 2,7 kg auf 1,9 kg pro 1 kg produzierter Stretchfolie. Der geringere Materialbedarf der neuartigen Folien reduziert den CO2-Ausstoss im Vergleich zu herkömmlichen Folien um weitere 20 Prozent. Zusammen bedeutet das eine Reduktion um 50 Prozent. Tanner übernimmt die Kompensation des restlichen CO2-Ausstosses. Mit dem Geld für die Kompensation der CO2-Emissionen werden Projekte und Massnahmen gegen den globalen Klimawandel unterstützt. Bei der Auswahl der effektivsten Projekte setzt Tanner auf das renommierte, auf CO2-Reduktion spezialisierte Unternehmen Carbon Footprint Ltd.

«Die neuen klimaneutralen Stretchfolien haben darüber hinaus auch weitere wichtige Vorteile», erklärt Thomas Weber, Content Manager bei Tanner & Co. AG Verpackungstechnik:

  • Weniger Material und Gewicht: Durch den Einsatz von Spiderfolie oder Plug n Wrap sinkt der Folienverbrauch um bis zu 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Folien.
  • Gute Ergonomie dank leichten Rollen: Eine Rolle Spiderfolie oder Plug n Wrap ist im Vergleich zu einer Rolle herkömmlicher Folie um bis zu 30 Prozent Das macht das Wechseln und das Handling der Folie deutlich einfacher und ergonomischer.
  • Weniger Abfall: Durch den Einsatz von Spiderfolie oder Plug n Wrap sinkt die Abfallmenge um bis zu 60 Prozent. Dadurch werden sowohl der Platzbedarf für das Sammeln der gebrauchten Folie als auch die Fahrten für den Rücktransport zum Recycling-Anbieter reduziert.
  • Reduzierte Lagerkosten: Auf einer Palette Spiderfolie finden 36 Rollen Platz. Auf einer Palette mit herkömmlicher Folie befinden sich nur 30 Rollen.

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Das fahrerlose Transportfahrzeug von Bosch Rexroth Schweiz AG automatisiert und standardisiert den innerbetrieblichen Material- und Warenfluss und schafft transparente und effiziente innerbetriebliche Abläufe. Bodenroller, die mit Kleinladungsträgern beladen sind, werden von ActiveShuttle aufgenommen und hochflexibel und sicher transportiert. Durch das vollautomatische Auf- und Abladen gehören manuelle Handlingsaufgaben der Vergangenheit an. Das integrierte Sicherheitskonzept ermöglicht ein rechtzeitiges Abbremsen und sicheres Vorbeifahren an auftretenden Hindernissen im Fahrweg. Zusätzlich zum Sicherheits-Laserscanner erfassen Stereokameras den Raum in 3D – so werden zum Beispiel auch in den Fahrweg hereinragende Objekte erkannt. Im 24/7-Dauereinsatz transportiert das fahrerlose Transportfahrzeug mit Hilfe der robusten Lasernavigation und einer Geschwindigkeit von bis zu 1 m/s Waren von bis zu 260 kg sicher ans Ziel. Herzstück des Gesamtsystems ist das ActiveShuttle Management System. Es übernimmt die zentrale Steuerung der gesamten ActiveShuttle-Flotte. Als Steuerungssoftware stellt es den Live-Zustand der Flotte dar, weist den zur Verfügung stehenden Fahrzeugen die anstehenden Transportaufträge zu und dient dem Nutzer zur Steuerung und Konfiguration der Logistikszenarien. Beim hochflexiblen Auftragsmanagement können Aufträge manuell eingegeben oder automatisch über Drittsysteme eingespeist werden. Das in die Fahrzeugkonsole neu integrierte Touchscreen-Display sorgt dabei für mehr Effizienz vor Ort, weil das Bedienpersonal nun direkt und intuitiv mit dem mobilen Roboter interagieren kann. Das schafft mehr Transparenz durch Job- und Statusinformationen, spart Zeit bei Diagnose und Fehlerbehebung und vereinfacht das sogenannte Boarding, die Anmeldung des mobilen Roboters am übergeordneten Managementsystem. Das ActiveShuttle ist ohne Anpassung der bestehenden Fabrikinfrastruktur schnell implementiert, intuitiv bedienbar, rundum vernetzt und personensicher im Einsatz. Die Intralogistik-Lösung mit ActiveShuttle wurde auf der LogiMAT 2022 mit dem Preis BESTES PRODUKT in der Kategorie «Kommissionier-, Förder-, Hebe-, Lagertechnik» ausgezeichnet.

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.