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Ballerstaedt & Co. OHG, Sytemanbieter für Versiegelungslösungen, begeht im Jahr 2021 sein 75-jähriges Firmenjubiläum. Ein verstärktes Vertriebsteam kümmert sich um die Anliegen der weltweit rund 1’000 Kunden. Als Neuheit führt das Unternehmen ein innovatives Siegelmaterial ein, das – ganz im Sinne des Verpackungsgesetzes – den Schwerpunkt auf Recycling statt Entsorgung legt. Während herkömmliche Siegelmaterialien in der Regel aus Verbundmaterialien bestehen, die industriell nicht in ihre Komponenten zerlegbar sind und daher nur schwer recycelt werden können, hat Ballerstaedt die sortenreinen Kunststoffsiegelfolien BaCo Sealfilm Mono-PET und BaCo Sealfilm Mono-PP entwickelt. Die Monofolien vereinen optimalen Produktschutz mit Recyclingfähigkeit: Beide Siegelfolien bestehen aus sortenreinem Kunststoff (PET bzw. PP) und können somit sowohl getrennt als auch zusammen mit dem Behältnis in den jeweiligen Recyclingstrom übergeben werden. Die Monofolien, welche zu Versiegelung verschiedenster Produkte geeignet sind, werden auf der FachPack 2021 vom Messeteam (im Bild v.l.n.r.) Kristina Senski, Caroline Kraus, Heike Keller und Sina Lang präsentiert. Weiter im Bild zu sehen sind Managing Director Harald Ballerstaedt (3. v.r.) und Sales Director Hanns Eckhardt (2. v.l.).

 

 

 

 

 

 


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Die wasserdichten Mehrkopfwaagen Ishida CCW-RV bieten im High-End-Bereich Hochleistung für ein breites Spektrum von Anwendungen. Auf der FachPack 2021 wird Ende September das 16-köpfige Modell vorgeführt, welches bis zu 120 Wiegungen pro Minute schafft (Bild rechts). Durch den Doppelabwurf eignet es sich für die Beschickung von zwei Schlauchbeutelmaschinen. Bekanntlich bietet Ishida – in der Schweiz durch die ITECH AG vertreten – bei den Mehrkopfwaagen die breiteste Produktpalette auf dem Markt. Ein gutes Einstiegsmodell ist z.B. die Mehrkopfwaage CCW-SE3 für trockene, freifliessende Produkte. Diese sehr einfach zu bedienende Maschine erreicht in der Ausführung mit 14 Köpfen eine Leistung von bis zu 100 Wiegungen pro Minute bei einer Genauigkeit von 0,1 g.

Neben Technologien für die Verwiegung bietet Ishida auch weitere leistungsstarke Verpackungs- und Qualitätskontrollsysteme für Anwendungen im Lebensmittel- und Nonfoodbereich an. Dazu gehört mit der Ishida iTPS (Integrated Total Packaging System) eine Komplettverpackungslösung für Snacks. Das System kombiniert die Schlauchbeutelmaschine Inspira und eine Mehrkopfwaage CCW-RV. Anwender erreichen marktführende Geschwindigkeiten von bis zu 150 Beuteln pro Minute bei Kartoffelchips und bis zu 200 Beuteln pro Minute bei extrudierten Snacks. Gleichzeitig ist die Gewichtsgenauigkeit hervorragend. Die Siegelnähte bleiben dabei frei von Produkteinschlüssen. Verarbeitet werden verschiedenste Verpackungsformate wie Schlauch-, Seitenfalten-, Standboden- oder Kettenbeutel.

Die Röntgenprüfsysteme der Baureihe IX-GN kontrollieren eine Vielzahl von Lebensmitteln. Auch bei schwierig zu detektierenden Produkten wie Fertiggerichten und Cerealien, verpackt oder unverpackt, ist zuverlässiger Fremdkörperschutz gewährleistet. Die vollautomatische Leckdetektion für MAP-Schalen und -beutel ermöglicht Ishida AirScan. Das Inline-System entdeckt Löcher ab 0,2 mm Durchmesser bei Hochgeschwindigkeiten von bis zu 180 Verpackungen pro Minute und kann einfach in vorhandene Linien nachgerüstet werden.

 

 

 


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Zusammen mit der Startup-Firma FiaFia GmbH realisierte die ANDREAS KOPP AG ein neuartiges Verpackungsprojekt für die Gastronomie. Die nachhaltigen Trinkhalme von FiaFia, bestehend aus Reis- und Maniokmehl, werden in einer schlichten, schwarz mattlackierten Weissblechdose mit goldfarbigen Logoelementen geliefert. In dieser Verpackung bieten sie einen guten Schutz und eine geeignete Aufbewahrung. Der Dosendeckel wurde so konzipiert, dass er beim Entfernen über den Rumpf gestülpt werden kann, womit er ein einfaches Entnehmen der Trinkhalme an der Bartheke ermöglicht. Die Produkte werden in  Zusammenarbeit mit der Beschäftigungs-Werkstätte Mattenheim in Ettingen gepackt und vervollständigt. Das Startup-Projekt wird vom Getränkeanbieter Diwisa Distillerie Willisau (u.a. Jägermeister) unterstützt.

 


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Mit seinem Cobot, genannt tog, zeigt der Verpackungsmaschinenhersteller Gerhard Schubert GmbH wieder einmal, warum er Technologien nicht einfach übernimmt, sondern sie zu wegweisenden Neuheiten der Branche weiterentwickelt. Inzwischen werden die ersten Cobots bereits bei Kunden zur Automatisierung von Zuführungsprozessen getestet. Der Einsatz einer Bildverarbeitung mit dahinterliegender künstlicher Intelligenz macht die neuen kooperativen Schubert-Roboter äusserst flexibel und unvergleichlich einfach in der Programmierung. Sie automatisieren erstmals einfache manuelle Prozesse ausserhalb der hocheffizienten Maschinenabläufe und lassen sich ohne jegliche Programmierkenntnisse sehr schnell an neue Aufgaben anpassen.

Geschäftsführender Gesellschafter Ralf Schubert beschrieb die Hintergründe an einer virtuellen Pressekonferenz wie folgt: «Wir haben den tog.519 für Pick-and-Place-Anwendungen mit leichten Produkten entwickelt, bei denen bisherige Cobots überfordert wären. Der tog vereinfacht und beschleunigt Verpackungsabläufe noch einmal deutlich: Mit einem unserer Cobots können Hersteller zukünftig viel flexibler auf veränderte Marktsituationen und Anforderungen reagieren.»

Künstliche Intelligenz als Technologietreiber

Im Betrieb als freistehender Roboter arbeitet der Schubert-Cobot zwar nicht direkt zusammen mit Menschen (kollaborativ), aber dennoch in einer Umgebung mit ihnen. Solche Cobots werden als kooperativ oder koexistent bezeichnet und benötigen ein ganz anderes Sicherheitskonzept. Dazu wurde dem Cobot mit einer Bildverarbeitung das Sehen beigebracht. So reduziert er seine Geschwindigkeit bei einer Annäherung durch Mitarbeiter stufenweise bis zum Stillstand. Die Voraussetzungen dafür liefert ein von Schubert selbst entwickeltes neuronales Netz mit künstlicher Intelligenz (KI), das genau zu den besonderen Branchenanforderungen bezüglich Sicherheit, Geschwindigkeit und Programmierung passt. Das ist in diesem Einsatzbereich absolut einmalig. Für die Programmierung eines bestimmten Produktes wird das Netz mithilfe von Produktfotos in der Schubert-Cloud trainiert und anschliessend als Format auf den Cobot geladen. Um neue Produkte sicher zu erkennen, reichen der KI nur eine Handvoll Bilder und drei Tage Zeit. «Wir machen das Einlernen so einfach, dass unsere Kunden zukünftig selbst neue Formate und Produkte erstellen können, ohne Vorkenntnisse in der Bildverarbeitung oder Programmierung zu haben», sagt Ralf Schubert. Über das im Cobot integrierte HD-Kamerasystem entscheidet die KI dann, was der Cobot zu tun hat. Der tog.519 – der erste Schubert-Cobot – ist bereits bei einem Kunden in der Probephase.

Baukastensystem als Ziel

Entwickelt werden die Schubert-Cobots in einem Start-up innerhalb der Firma. In den kommenden Jahren soll eine ganze Familie von Cobots folgen. Als Ziel wurde ein kompletter Baukasten für Cobot-Lösungen definiert, der eine fünfachsige Scara-Kinematik, ein Vision-System, Zuführbänder, Formatteile und vieles mehr umfasst. Die Anwendungsbereiche liegen im Lebensmittelbereich, aber auch bei Kosmetik und Pharma, also überall dort, wo leichte Produkte sehr schnell einer Anlage zugeführt werden müssen.


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Seit mehr als drei Jahrzehnten erfüllt Laverana mit den hochwertigen Naturkosmetikprodukten seiner Marke Lavera die Schönheitswünsche von Kunden aus aller Welt. «Heute ist in unserer Branche grosse Agilität und eine möglichst kurze ‚time-to-market‘ gefragt. Unsere bestehenden Anlagen waren dafür allerdings nicht ausgelegt und forderten bislang für jeden Produkt- oder Formatwechsel ein umständliches und zeitraubendes Umrüsten der Maschinen», erinnert sich Thomas Haase, geschäftsführender Gesellschafter bei Laverana. Deshalb entwickelte er zusammen mit dem Team von Daniel Traub, Gruppenleiter Cosmetics bei Gerhard Schubert GmbH, eine völlig neuartige vollautomatische Abfüll- und Verpackungslinie.

Die agile Visionsanlage mit hoher Linieneffizienz wurde basierend auf den bewährten TLM-Systemkomponenten von Schubert gebaut. Alle Einzelteile der Verpackung wie Flaschen, Kappen, Bürsten und Pumpen werden formatteilfrei über ein Band zugeführt. Durch den Einsatz des Schubert-eigenen 3D-Kamerasystems konnte vollständig auf herkömmliche Zuführsysteme wie Zentrifugen mit langen Rüstzeiten verzichtet werden. Das 3D-Kamerasystem erfasst die unsortierten und teilweise übereinanderliegenden Objekte dreidimensional. Ein Pick-and-Place-Roboter nimmt diese Komponenten zielgenau auf und platziert sie auf dem Transmodul. Dieses führt die Komponenten zu einer der beiden vielseitig programmierbaren Abfüllstationen, mit jeweils sechs Füllstellen.

Flexibles und präzises Abfüllen

Die Anlage besitzt zwei Abfüllstationen, da hierdurch Reinigungszeiten überbrückt werden können und das Abfüllen von 2-Phasen-Produkten möglich ist. Jede Füllstelle ist über ihre jeweilige Füllnadel an einen F3-Roboter angebunden, der absolut frei programmierbar ist und daher maximale Flexibilität innerhalb der Anlage erlaubt. «Je nach Abfüllmedium kann so jederzeit über oder unter dem vorab definierten Spiegel befüllt werden», erklärt Daniel Traub den Abfüllprozess. Die Schubert-Anlage überzeugt mit vielen Funktionalitäten zur genauen Überprüfung der Produkte vor dem versandfertigen Konfektionieren. Nach dem Befüllen wird beispielsweise sofort getestet, ob alle Produkte das gewünschte Gewicht aufweisen. Bei einer unzulässigen Abweichung wird das entsprechende Produkt direkt ausgeschleust. Zudem kann die betroffene Füllstelle über das Schieberegister in der Tendenzsteuerung der Waage vollautomatisch nachjustiert werden. Beim Verschliessen von Flaschen mit Drehverschluss wird genau überwacht, ob das eingestellte Drehmoment zu früh oder gar nicht erreicht ist. Sollte das der Fall sein, wird auch in diesem Schritt die betroffene Flasche direkt ausgeschleust.

Linear-Etikettiersystem mit Rundläufer

Das vollumfänglich in die Verpackungsmaschine integrierte Etikettieraggregat appliziert ein Vorder- und Rücketikett oder ein 360°-Etikett auf die Produkte. Dazu kombinierte Schubert das gängige Linearsystem mit dem eines Rundläufersystems. «Diese Kombination macht die Visionsanlage noch einmal flexibler und agiler. Grundsätzlich werden beim Etikettieren immer sechs Produkte in das Linearsystem eingesetzt. Je nach Bedarf kann jedes Produkt aber auch einzeln durch einen Servo-Antrieb rotiert werden. Gleichzeitig werden die Produkte beim Einsetzen zentriert, was zusätzlich die Toleranzen bei Glasflaschen eliminiert», berichtet Daniel Traub.

Keine externe Schnittstellen

Eine Besonderheit liegt auch im patentierten Karton-Aufrichte- und Beladeprozess bei der anschliessenden, verkaufsfertigen Konfektionierung. Der Umkarton wird in einem einzigen Arbeitsschritt aufgerichtet und mit den Produkten beladen. Parallel wird ein flachliegender Zuschnitt auf den Faltrahmen gelegt. Im Anschluss wird der flachliegende Karton mit Hilfe des Aufrichtestempels, inklusive der im Inneren aufgenommenen Produkte, durch den Faltrahmen gedrückt, um den Karton direkt aufzurichten. Beim Herausfahren verbleiben die Produkte im Karton, der dann verschlossen, etikettiert und palettiert wird. Ohne eine einzige externe Schnittstelle steht am Ende der effizienten Linie die fertige Palette mit den nachhaltig effizient verpackten Produkten für den Versand bereit. Neben den kurzen Formatwechselzeiten liegt ein weiterer Grund für die hohe Agilität der Visionsanlage im 3D-Druck. Mit Ausnahme der Magazinplatte sind alle Wechselteile 3D-Druckteile. Ersatzteile oder gänzlich neue Formatteile druckt sich Laverana zukünftig selbst – schnell, günstig und flexibel. Die Druckqualität wird hierbei durch die bei Schubert Additive Solutions erstellten «Certified-Printjobs» sichergestellt.

 


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Die Erfolgsgeschichte des deutschen Umreifungsspezialisten MOSCA GmbH begann vor 55 Jahren mit der ersten Verschnürmaschine. Der heutige Hauptsitz in Waldbrunn, wo heute rund 500 Mitarbeitende tätig sind (Foto), bildet seit 1983 die Zentrale des weltweit agierenden Unternehmens mit 24 Niederlassungen in 17 Ländern.  Allein in den letzten drei Jahren wurden fünf Tochtergesellschaften gegründet: in Frankreich, Ungarn, Japan, Brasilien und Singapur. Für 2021 stehen weitere Gründungen auf dem Programm. Das 50-jährige Jubiläum vor fünf Jahren feierten 850 Mitarbeitende – heute sind es bereits 1’000. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um rund 30 Prozent. Die internationale Zusammenarbeit wird seit Beginn dieses Jahres durch die neue Holdingstruktur gestärkt. Mithilfe von digitalen Anwendungen will das Unternehmen die Verfügbarkeit und Nutzung von Umreifungs­maschinen und -anlagen auch in Zukunft kontinuierlich optimieren. Dazu gehören automatisierte Nachbestellungen von Verbrauchsmaterialien genauso wie die ortsunabhängige Überwachung von Maschinen- und Anlagenparametern, um etwaige Probleme früh erkennen, bzw. mithilfe von Fernwartung vorbeugen zu können. In der Schweiz werden die MOSCA-Maschinen von der Tanner & Co. AG Verpackungstechnik vertrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Metsä Board, ein führender Hersteller von Premium-Frischfaserkarton und Teil der finnischen Metsä Group, hat eine leichte, stabile und einfach zu recycelnde Verpackung für den neuen Chopin Organic Rye Vodka entworfen. Die Entwicklung fand im modernen Metsä Boards Excellence Centre in Äänekoski statt. Zu den Vorgaben des Produktherstellers gehörte, dass die Verpackung den ökologischen Charakter der Marke vermitteln soll.

Joanna Dolińczyk, Marketingkoordinatorin von Chopin Vodka, beschreibt den Anspruch der familiengeführten Brennerei JoPodlaska Wytwórnia Wódek «Polmos» S.A. wie folgt: «Uns war eine Verpackung wichtig, die den biologischen Herstellungsprozess des Produkts widerspiegelt.»

Drei Hauptziele

Die Entwickler sollten mit der organischen, hoch ökologischen Verpackung drei Hauptziele erfüllen: Reinheit, Weisse und Einfachheit. Die gewählte Lösung besteht aus einer schützenden F-Welle, in der alle Lagen aus dem leichtgewichtigen weissen Kraftliner MetsäBoard Natural WKL Bright hergestellt werden. Die komplett weiss litholaminierte Verpackung verfügt über eine leichtgewichtige und stabile Struktur mit Verschlusslaschen, die keinen Klebstoff benötigen. Zusammen mit dem minimalen Einsatz migrationsarmer Druckfarben und der Lackierung auf Wasserbasis präsentiert sich die Box – welche von Prost-Key Packaging in Polen hergestellt wird – sicher, stilvoll und leicht recycelbar. Sie kann über den Öffnungsmechanismus mehrmals mühelos geöffnet und wiederverschlossen werden. Gleichzeitig wird so die Flasche sicher fixiert. Die geschwungenen Doppelfalten bieten zusätzliche Stabilität und offenbaren seitlich die Flasche. Das weisse Design betont die Reinheit des Produkts, was durch die Prägung «organic» auf den Seiten unterstützt wird.

Nachhaltigkeit in jedem Bestandteil

Iiro Numminen, Structural Packaging Designer bei Metsä Board, kommentiert zufrieden: «Die Verpackung kommuniziert die Nachhaltigkeit in jedem einzelnen Bestandteil. Da wir die Kreislaufwirtschaft in den Vordergrund stellen wollten, war die einfache Wiederverwertbarkeit ein Schlüsselfaktor in unserem Konzept.» Das Excellence Centre von Metsä Board, wo die Verpackung entwickelt, designet und getestet wurde, bietet eine Kooperationsplattform für Kunden und Technologiepartner weltweit. Die Frischfasern der Chopin-Verpackung, die im Werk Metsä Board Husum hergestellt wird, stammen zu 100 Prozent aus nachhaltig bewirtschafteten nordeuropäischen Wäldern.

 

 


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Sleeves aus Karton oder Pappe werden häufig manuell um Schalen gelegt. Das bedeutet nicht nur viel Handarbeit, sondern auch unterschiedliche Platzierungen der Karton-Sleeves, die ohne zusätzlichen Leim auch noch verrutschen können. Bessere Alternative sind in vielen Fällen die Banderolen aus bis zu 250 g/m2 starkem Papier. 

Starke Papierbanderolen

Beim halb- oder vollautomatischem Banderolieren werden die Banderolen präzise und mit der gewünschten Spannung um die Primärverpackung gelegt und mit Ultraschall verschweisst. Zusätzlicher Leim ist dank der stufenlos verstellbaren Bandspannung nicht nötig. Banderolieren erhöht den Automatisierungsgrad und die Effizienz beim Verpackungsprozess deutlich. Sie sorgt für Flexibilität und Skalierbarkeit: Flexiblität, weil Banderoliermaschinen wahlweise Banderolen aus Papier oder Folie sowie unterschiedlich grosse Produkte verarbeiten können. Skalierbarkeit, weil der Banderolierprozess mit den steigenden Anforderungen nach Belieben automatisiert werden kann.

Beliebt bei Konsumenten

Banderolen können beidseitig mit bis zu 10 migrationsarmen Farben vorbedruckt und während des Banderolierens mittels Thermotransferdruck zusätzlich mit flexiblen Informationen wie Strichcodes, Produktions- oder Haltbarkeitsdaten ergänzt werden. Und weil Banderolen am Schweisspunkt immer von Hand und ohne Werkzeug geöffnet werden können, sind banderolierte Produkte auch bei Konsumenten äusserst beliebt. Die edle Haptik der Kartonhülle wird durch das starke Papier ebenfalls erreicht. Die Abbildng zeigt eine Lösung von Tanner & Co. AG Verpackungstechnik.

 

 


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Präzise Bildverarbeitung mit High-Dynamic-Range-Technologie

Die MAGIC-Kameras von NIT sind ausgestattet mit den einzigartigen patentierten CMOS-Pixeltechnologie-Sensoren, die einen hohen Dynamikbereich von 140 dB bieten. Die CMOS-Produkte sind bei Fabrimex Systems AG erhältlich. Sie decken den Spektralbereich von 0,4 bis 1μm ab und verarbeiten Bilder in Farbe oder schwarz/weiss. Die Magic Cam hat je nach Anwendungswunsch einen USB3.0-, CameraLink- oder GigE-Anschluss und wird mit einer proprietären Software oder mit kundenspezifischer Lösung angeboten. Dank dem robusten Aluminiumgehäuse und dem optimalen Verhältnis von Grösse, Gewicht und Stromverbrauch sind die NIT-Kameras eine geeignete Lösung für Bildverarbeitungs- oder Computer-Vision-Anwendungen. Die Magic-Kamera-Serie zeichnen sich aus besonders durch ihre Leistung bei reflexionsstarken, kontrastreichen und schnell wechselnden Beleuchtungsszenen.


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«Vision» heisst das neue energieeffiziente Schmelzgerät für den hochwertigen Klebstoffauftrag, welches Robatech AG an drei Tagen zwischen dem 17. und 23. März 2021 an einer Online-Weltpremiere vorstellte. Der Schweizer Hersteller entwickelte auf einer völlig neuen Plattform ein smartes Schmelzgerät mit platzsparendem Design und innovativen Features für die sichere Produktverklebung und einen günstigen Betrieb.

 

Vision schmelzt selbst anspruchsvolle thermoplastische Schmelzklebstoffe schonend auf, hält die Klebstoffviskosität konstant und fördert Hotmelt mit stabilem Druck zum Auftragskopf. Die Zuverlässigkeit im hochpräzisen Klebstoffauftrag, die vor allem bei der Verklebung von Primärverpackungen benötigt wird, erhöht sich damit signifikant. Im Vergleich zum Vorgängermodell Concept benötigt Vision 20 Prozent weniger Energie.

Erleichterte Bedienung

Aktuelle Betriebs- und Statusinformationen werden über eine LED-Leiste am Gerät in wechselnden Farben angezeigt. Der Vorteil: Auch aus der Distanz erkennt das Betriebspersonal, ob der Klebeprozess reibungslos läuft oder z.B. Klebstoff nachgefüllt werden muss. Die Anzeige des aktuellen Pumpendrucks, Statuscodes und vier Funktionstasten erleichtern die Bedienung und eine schnelle Intervention.

Flexibler Einbau, neuer Heizschlauch

Das Schmelzgerät lässt sich längs oder quer einbauen: die Bedienung erfolgt remote oder über das optionale Touch-Display, das vorne oder an der Seite montiert wird. Über die innovative 45-Grad-Anschlussfläche FlexPort können Heizschläuche platzsparend in unterschiedlichen Winkeln angeschlossen werden. Der Heizschlauch Performa – eine weitere Produktneuheit – eignet sich für Viskositäten von 100 bis 20 ́000 mPas und benötigt im Vergleich zu herkömmlichen Heizschläuchen, wie dem Enduro von Robatech, bis zu 45 Prozent weniger Energie.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.