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Syntegon Technology heisst neu die ehemalige Verpackungssparte der Bosch-Gruppe, die bis Ende 2019 noch unter dem Namen Bosch Packaging Technology auftrat. Bekanntlich hatte Bosch im Juni 2018 angekündigt, diesen Unternehmensbereich verkaufen zu wollen und ein Jahr später mit CVC Capital Partners einen Käufer gefunden. Syntegon Technology hat sich am 16. Januar 2020 in der Firmenzentrale Waiblingen (D) als eigenständiges Unternehmen präsentiert – mit dem Anspruch, wie seine Vorgängerin weiterhin zu den weltweiten Marktleadern der Prozess- und Verpackungsbranche zu gehören.


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Vor sechs Jahren besuchte Jeff Cao erstmals das Unternehmen Ruizhi Packing Machinery. «Mir war sofort klar, dass die Verklebungsqualität durch eine andere Auftragstechnik verbessert werden könnte», erinnert sich der Local Sales and Support von Robatech AG. Der chinesische Hersteller von Sichtfensterbeutel-Maschinen rüstete die Produktion anschliessend auf ein Heissleimsystem von Robatech um.


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Auf der Brau Beviale 2019 zeigt Bluhm Systeme GmbH u.a. den neuen Palettenetikettierer AP182. Die sehr kompakte Anlage kennzeichnet Paletten mit Hilfe eines schwenkbaren Applikatorkopfes an bis zu drei unterschiedlichen Seiten. Sieben triggerbare Verfahrwege ermöglichen nicht nur eine GS1-konforme Palettenkennzeichnung auf Stirnseite und Seite, sondern auch die Etikettierung von einer Seite mit zwei verschiedenen Etiketten. Zudem ist die dreiseitige Etikettierung von Paletten (Stirn, Seite, Rückseite) möglich. Spitzengeschwindigkeiten von 120 Paletten pro Stunde bei der zweiseitigen und 90 Paletten pro Stunde bei der dreiseitigen Kennzeichnung können erreicht werden. Da der AP182 aufgrund seiner eigensicheren Bauart weder Schutzzaun noch Schutzabschrankung benötigt, reduziert die Anlage nicht nur Kosten, sondern auch Kundenaufwand. Bereits die Standardvariante beinhaltet besondere Features wie elektrischer Schieber, federgelagerter Stempel zur optimalen Applikation des Labels sowie Anschlussmöglichkeit eines Scanners zur Barcodekontrolle. Verwendbar sind Rollen mit 350 mm Durchmesser.


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Wie berichtet, befindet sich die Wilux Print AG seit April 2019 in Hinwil. Nach einem knappen halben Jahr fühlen sich die 34 Mitarbeitende am neuen Unternehmensstandort schon voll zu Hause, so dass sie die frisch bezogenen Räumlichkeiten ihren interessierten Besuchern mit höchster Zufriedenheit zeigen konnten. Die zweitägige Inhouse-Show im September hat den Kunden, Geschäftspartnern und Freunden des Hauses die Vorteile des neuen Domizils klar vor Augen geführt. Ausser Besichtigungen und Erklärungen bot Wilux Print seinen Gästen auch drei kurze Workshops, bei denen man viel Aktuelles über Etikettensoftware und Etikettendruck, Sicherheitsetiketten und Fälschungssicherheit sowie über Digitalisierungstrends und die digitale Zukunft, welche vor uns steht, erfahren konnte. Das Firmengelände ist jetzt rund 1’700 m2 gross – das bedeutet gegenüber der Fläche, die dem Unternehmen bisher in Bubikon zur Verfügung stand, eine Vergrösserung um mehr als 50 Prozent. Mehr Platz – ein Plus um rund 40 Prozent – steht hauptsächlich dem technischen Bereich zur Verfügung. Ein grosser Vorteil liegt darin, dass sich die Technik und Logistik auf gleichem Stockwerk, nämlich im Erdgeschoss, befinden. Das verkürzt die Arbeitsabläufe signifikant und hat demzufolge die Steigerung der Produktivität in einem nicht zu vernachlässigenden, für den weiteren Ausbau vielversprechenden Ausmass zur Folge.

 

 


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Auf der FachPack 2019 präsentierte Multivac u.a. eine neue Generation an Querbahnetikettierern. Neben einer verbesserten Performance und Bediensicherheit zeichnen sich die neuen Modelle auch durch geringere Lebenszykluskosten aus. Ihre Zukunftsfähigkeit wird durch die Verwendung modernster Kommunikationsstandards wie IO-Link und EtherCAT sichergestellt. Dadurch wird u.a. die Implementierung zusätzlicher Sensorik ermöglicht, beispielsweise für die Kennzeichnungsinspektion oder für die prädiktive Instandhaltung. Die Steuerung erfolgt prozessgeregelt. Einzelbewegungen werden soweit möglich überlagert, woraus ein optimierter und damit wesentlich schnellerer Etikettierprozess resultiert. Servoantriebe an allen Achsen sowie ein nahezu kontinuierlicher Betrieb des Längshubs erhöhen die Taktleistung zusätzlich.

Höhere Performance

In den Etikettierern wurde die neueste Spendergeneration verbaut, die aufgrund ihrer ausgereiften Servomotorik zu einer höheren Leistung beiträgt. Der Einsatz von Servoantrieben bietet darüber hinaus den Vorteil, dass vor Beginn des Etikettierbetriebs keine Referenzfahrten durchgeführt werden müssen. Die Vereinfachung des Aufbaus mit einer geringeren Anzahl an Umlenkrollen erleichtert und beschleunigt den Etikettenwechsel und reduziert somit Stillstandzeiten. Die kompaktere Bauweise bringt zudem auch eine Reduzierung des Platzbedarfs mit sich.

Bessere Bedienbarkeit

Auch hinsichtlich ihrer Bedienbarkeit setzt die neue Maschinengeneration von Multivac (CH-Tochtergesellschaft: Multivac Export AG) Massstäbe im Markt. Die Menüführung wurde optimiert und mit einer integrierten Assistenzfunktion versehen. Das System erfordert lediglich die Eingabe der gewünschten Taktzahl – alle relevanten Geschwindigkeits- und Beschleunigungsparameter werden daraufhin automatisch angepasst. Auch das Quick-Control-Panel ist in das Gehäuse des Etikettierers integriert, wodurch sich die Laufwege des Bedieners verkürzen.

Maximale Sicherheit

Besonderes Augenmerk wurde angesichts der hohen Taktgeschwindigkeiten auf die Sicherheit gelegt. So gewährleistet die konstante Überwachung der Verfahrgeschwindigkeiten und Drehmomente auch bei maximaler Leistung ein Höchstmass an Prozess- und Bediensicherheit.

 


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Nachdem die Univerre Pro Uva SA im Jahr 2015 die ersten Schwarzglas-Bierflaschen erfolgreich lanciert hatte, kommen im Herbst drei schwarze Weinflaschen auf den Schweizer Markt. In Sierre, wo der Flaschenanbieter seinen Hauptsitz hat, verspricht man sich einen ähnlich grossen Erfolg wie vor vier Jahren im Segment Bier. Bei Wein erkennt man heute eine grosse Nachfrage nach diesen exklusiven Glasflaschen.

 

Steigende Nachfrage nach Schwarzglas

Keine Farbe sei so elegant und zeitlos wie Schwarz, heisst es beim Verpackungsproduzenten in Sierre. Schwarz wirke sowohl bedrohlich als auch faszinierend. Es repräsentiere Seriosität, Ansehen und habe gleichzeitig einen besonderen, klassischen sowie feierlichen Charakter. Dies haben natürlich auch andere schon erkannt: Durchstöbert man die Regale in den Supermärkten, fällt auf, dass es immer mehr schwarze Glasflaschen oder Gefässe gibt. Namentlich in den USA sind in letzter Zeit viele renommierte Getränkeproduzenten auf Schwarzglas umgestiegen.

 

 

Ästhetik und Nutzen

Neben Ästhetik haben Schwarzglas-Flaschen auch weitere Vorteile: Einserseits sehen sie toll und elegant aus, andererseits bringen sie einen Nutzen mit sich, denn sie schützen das Produkt im Inneren. Durch die Farbe Schwarz werden die UV-Strahlen blockiert und gelangen nur schwer durchs Glas. Da viele Lichtwellen die Vitamine und den Geschmack des Produkts zerstören können, spielt die Auswahl der Weinflasche eine wichtige Rolle. Das Schwarzglas hilft das Produkt besser zu konservieren und kann so seine Haltbarkeit verlängern.

Folgende drei schwarze Premium-Weinflaschen sind ab September 2019 erhältlich: Magnum Bordeaux Oberband 1.5l Prestige, Bordeaux Oberband 75cl Harmonie und Champagnerflasche Kronkork 75cl Collio (v.l.n.r.).

 

 

 

 

 

 


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Vom 4. bis 7. Juni 2019 ging in zehn Münchner Messehallen die grösste Logistikmesse der Welt mit neuen Rekordwerten über die Bühne. Zu den Topthemen der transport logistic 2019 gehörte der Handelskrieg zwischen den USA und China – und zugleich machte sich die Neue Seidenstrasse deutlich bemerkbar: Die Zahl chinesischer Aussteller hat sich auf 64 nahezu verdoppelt. Es wird verstärkt nach Kooperationspartnern in Europa gesucht. Die Künstliche Intelligenz zeigte sich in vielen Bereichen als grosser Hoffnungsträger.

Mit 2’374 Ausstellern aus 63 Ländern hat die Veranstaltung ein Plus von 10 Prozent erzielt. Es kamen rund 64’000 Besucher aus 123 Ländern – das bedeutete ein Plus um 5 Prozent. Aus dem Ausland reisten etwa 30’000 Besucher an. Die Messe ist damit noch einmal deutlich internationaler geworden. Sie umfasste zehn Hallen (+ 1) und ein Freigelände – insgesamt 125’000 m2 Ausstellungsfläche. Die Top-Ten-Ausstellerländer nach Deutschland waren Niederlande, Italien, Belgien, Frankreich, Polen, China, Österreich, Spanien, Grossbritannien und Tschechien.
Die nächste transport logistic findet vom 4. bis 7. Mai 2021 in der Messe München statt.

 

 


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Der Buchstabe «K» steht seit 1952 für den weltweit bedeutendsten Treffpunkt der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre kommen in Düsseldorf Aussteller und Fachbesucher aus allen Kontinenten zusammen, um die neuesten Entwicklungen dieser dynamischen Industrie live zu erleben. Die Fachleute nutzen die Chance, die ihnen das Ereignis K bietet: eine einmalige Informations- und Networking Plattform inmitten von Innovationen und Zukunftsperspektiven.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.