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Es gibt viele Innovationen, die den Weg zum Swiss Packaging Award noch nicht gefunden haben! Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI als Veranstalter verlängert das Einreichungsfenster für den Wettbewerb um eine Woche bis am 28. Februar 2024.

Es gibt Awards in folgenden Kategorien zu gewinnen: Nachhaltigkeit, Convenience, Design, Marketing, Technik / Konstruktion / Maschinensysteme und neu in der Kategorie Mehrwegverpackungen / -Systeme. Hinzu kommen der Nachwuchspreis, sowie der Publikumspreis als Sonderwertungen. Zusätzlich wird der Sonderpreis der Jury vergeben, in welchem die Jurymitglieder aus ihrer Sicht hervorragende Einreichungen auszeichnen. Zum Wettbewerb sind Verpackungen aller Materialien zugelassen. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung und Auszeichnung ganzheitlicher Verpackungslösungen, unabhängig vom Packstoff.


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Süsswaren müssen hygienisch, effizient und immer öfter auch nachhaltig verpackt werden. Um diese Ziele zu erreichen, hilft nicht zuletzt Verpackungsspezialist Gerhard Schubert GmbH mit seinem Nachhaltigkeitsprogramm Mission Blue. Die flexiblen, modularen und daher einfach umrüstbaren Verpackungsmaschinen verarbeiten sowohl herkömmliche als auch vollständig recycelbare Verpackungen. Auf der ProSweets 2024 in Köln zeigte Schubert, wie er mit selbst entwickelter Robotertechnologie und umfassenden Beratungsdienstleistungen Süsswarenhersteller auf dem Weg zu nachhaltigeren Prozessen und Verpackungen unterstützt.

Die roboterbasierte TLM-Technologie handelt unterschiedlichste Schachtelformate, Kunststoffkisten, Trays sowie gängige und papierbasierte Schlauchbeutelfolien ohne Qualitätskompromisse. Die innovativen Verpackungsmaschinen werden bei Schubert in Richtung Nachhaltigkeit immer weiterentwickelt. Beispielsweise wurde der Flowpacker im vergangenen Jahr zusätzlich mit Box-Motion-Siegeltechnologie ausgestattet. Diese erlaubt die Quersiegelung per Ultraschall. Die Siegelung eignet sich insbesondere auch für recycelbare Schlauchbeutel aus Monofolien oder papierbasierten Folien.

Optimierte Verpackungsgrössen

Wichtig beim Umweltschutz ist neben nachhaltigeren Materialien auch die Verpackungsgrösse. Um dabei Qualitätsabstriche bei Befüllug nicht zu riskieren, sind bei Schubert u.a. die Pick-and-Place-Roboter im Einsatz. Diese greifen Süsswaren wie Riegel oder Pralinen auf und setzen sie millimetergenau in Trays, Kartons oder Tiefziehverpackungen ab. In der Lage dazu sind sie durch das von Schubert selbst entwickelte Vision-System, das vor dem Verpacken ausserdem als Qualitätskontrolle für die Produkte dient.

Kartonverpackung und Hybridlösung mit extrem dünner Folie

Im vergangenen Jahr präsentierte Schubert zwei umweltfreundliche Lösungen ohne Leim aus dem eigenen Hause:

  • Dotlock, eine Technologie, die sich an der Clinchtechnik zum Fügen von Metallen orientiert. Kartonverpackungen kommen hier komplett ohne Leim; die Lagen aus Karton werden von einer Seite mit einer Nadel durchstochen, wodurch sich auf der anderen Seite ein Kragen bildet. Dieser wird anschliessend auf den Karton gepresst und erzeugt einen stabilen Kraft- und Formschluss. Als 100-prozentige leimfreie Verpackungslösung ist Dotlock vollständig über den Papierkreislauf recycelbar.
  • Eine Karton-Monofolie-Hybridlösung ohne Leim – bestehend ausschliesslich aus Karton und sehr dünner Monofolie. Beide Teile sind nach Gebrauch sehr leicht voneinander zu trennen und daher vollständig recycelbar.

Einsparung bei Keksriegel

Für das Unternehmen Bahlsen entwickelte Schubert eine neue Verpackung für den Keksriegel PiCK UP. Damit spart der Hersteller 112 Tonnen Kunststoff pro Jahr ein.


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Unter dem Motto «Sustainability – AI  – Ergonomics» versammelt sich die internationale Fachwelt der Intralogistik vom 19. bis 21. März 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände. In den komplett ausgebuchten zehn Messehallen sowie in den Eingangsbereichen Ost und West (Bild rechts) präsentieren mehr als 1’500 Aussteller aus 40 Ländern auf einer 125’000 mgrossen Ausstellungsfläche die jüngsten Produktentwicklungen und Lösungen für effiziente Intralogistik und Digitalisierung. Rund 150 Unternehmen sind erstmals auf der LogiMAT vertreten. Bei einer Quote von rund 35 Prozent kommt in diesem Jahr zudem jeder dritte Aussteller aus dem Ausland. Das Spektrum der Messe reicht von der Automatisierung und digitalen Transformation der Geschäftsprozesse, um dem Fach- und Arbeitskräftemangel zu begegnen, über Energiesparoptionen und effizienten Ressourceneinsatz bis hin zu KI-basierten Instrumenten zur schnellen und intelligenten Analyse der erfassten Daten.

Digitale Softwarelösungen und Innovative Lagerrobotik

Zur schnellen, wegeoptimierten Orientierung für die Fachbesucher hat die Messeleitung bei der Belegung der zehn Messehallen eine klare Zuordnung nach Branchensegmenten berücksichtigt. Die aktuellen Lösungsansätze für zukunftsfähiges Warehouse-, Transport- und Supply Chain Management mit durchgängig vernetztem Datenaustausch stellen zum Beispiel in Halle 8 die Themenschwerpunkte bei den Software-Entwicklern. Apps, IT-Plattformen und Cloud-Lösungen mit neuen Funktionen und KI-Algorithmen für effiziente Prozesssteuerung, Simulationen sowie intelligente Filterung und Analyse von Daten sollen den Anwendern neue Optimierungsoptionen für bessere Anlagenperformance und kürzere Realisierungszeiten erschliessen. Zur Bewältigung der aktuellen Marktanforderungen an Prozessoptimierung und Anlagenplanung werden unter anderem Softwarelösungen zur Simulation, virtuellen Inbetriebnahme und Erstellung Digitaler Zwillinge von Produktions- und Logistikprozessen vorgestellt. Zudem sind neue KI-Tools als Lagerverwaltungssystem-Feature zur Vorhersage von Auftragslast und Engpässen im Materialfluss zu sehen. In der angrenzenden Halle 6 bieten die Aussteller der Bereiche Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Robotics HighTech zum Anfassen. Sie zeigen von Fahrerlosen Transport Fahrzeugen (FTF) über Shuttles und Autonomen Mobilen (Transport-)Robotern (AMR) bis hin zu neuen stationären Industrie- und mobilen Pickrobotern ihre aktuellen Geräteentwicklungen unter Einbindung der jüngsten Fortschritte in flankierenden Technologien wie Sensorik und KI. Zudem wird ein neuer autonomer mobiler Outdoor Roboter (AMR) für neue Usecases zu sehen sein.

Zukunft von Verpackung und AutoID

Verpackungshersteller und Unternehmen der passenden Verpackungstechnik sieht man in der Halle 4. Im Mittelpunkt stehen dort nachhaltige Verpackungslösungen sowie modulare Packplatzkonzepte und -komponenten. Eine Innovation umfasst etwa Klebstoff-Lösungen für massgeschneiderte Versandverpackungen und Transportsicherung von Paletten ohne Kunststofffolien, die 100-prozentig mit dem Papierrecyclingprozess kompatibel sind. Bei den Verpackungsstrassen und neuen Füll- und Verschliessmaschinen werden beispielsweise eine neue Lösung zur Herstellung von nachhaltigem Polstermaterial aus Altkartons und eine Füll- und Verschliessmaschine für E-Commerce-Anwendungen zu sehen sein. Zudem sind spezielle konfigurierbare Thermobehälter und branchenübergreifende Komplettlösungen intelligenter Behälter- und Lagerlösungen angekündigt. Für die Interessenten der AutoID-Branche wird die Halle 2 zum zentralen Anlaufpunkt. Dort sind kompakt nahezu alle rund 80 auf Kennzeichnung, RFID und Sensorik spezialisierten Anbieter mit ihren Neuheiten, Produkten und Lösungen rund um die Kennzeichnung und Erfassung vertreten. Gezeigt werden unter anderem Neuheiten wie eine scanfreie Identifikationslösung und ein drahtlos kommunizierendes Kollisionswarnsystem für Regalanlagen und Transporte in der Intralogistik.

LogiMAT Campus als Networking-Event 

Premiere feiert zudem am 21. März im ICS neben der Halle 2 der LogiMAT Campus. Das Karriere- und Networking-Event für Berufsschüler, Studierende und Quereinsteiger, die in der Logistik durchstarten wollen, bietet direkten Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern aus der Logistik. Darüber hinaus ist erneut das Atrium Eingang Ost zentraler Veranstaltungsort der LogiMAT. Neben der Eröffnung und Preisverleihung «Bestes Produkt» vertiefen dort an den drei Messetagen insgesamt 16 Expert Forums die drei Schwerpunktthemen der LogiMAT 2024. Das Gesamtpaket mit mehr als 1’500 Ausstellern und dem umfassenden Rahmenprogramm unterstreicht laut Messeleiter Ruchty erneut den Ruf der LogiMAT als Messe mit Mehrwert wie auch als führende Präsentations-, Informations- und Kommunikationsplattform der Intralogistik-Branche, resümiert .


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Empack, die Schweizer Verpackungsmesse, fand am 24. und 25. Januar 2024 in Bern statt. Mit 3’029 Besucherinnen und Besuchern verzeichnete sie einen Anstieg im Vergleich zur vorherigen Ausgabe (2022 in Bern), bei der 2’800 Besucher gezählt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr in Zürich, wo 3’500 Besuchende verzeichnet wurden, liegt die Messe 2024 jedoch tiefer. Dieses Jahr nahmen 176 Aussteller und Partnerorganisationen teil, was einem Zehntel mehr als im Jahr 2022 entspricht.

Wie in den Vorjahren wurden im Rahmenprogramm der Messe die «Packaging Talks» am Stand des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI abgehalten. Dort wurden die aktuellen Themen der Verpackungsbranche wie Recycling, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und der Fachkräftemangel diskutiert. Stefan Voegele, Head of Cluster beim Messeveranstalter Easyfairs, betonte den starken Trend zum persönlichen Kontakt auf Messen, was die Unternehmensphilosophie unterstütze. Easyfairs strebe danach, eine Vorbildfunktion einzunehmen, und habe daher auf Hallenteppich und gedruckte Besucherinformationen zugunsten einer Messe-App verzichtet.

Parallell zur Empack wurde die Logistik- und Automationsmesse Logistics & Automation in gleicher Messehalle durchgeführt. Als Schwerpunkt der «Logistics Talks» wurde hier der Umgang mit dem Fachkräftemangel diskutiert.

Das nächste Messeduo Empack und Logistics & Automation findet am 22. und 23. Januar 2025 in Zürich statt.


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Robatech AG erweitert ihr Portfolio um die neue Produktlinie EasyLine. Unter dem Namen EasyLine bietet der Klebstoffauftragsspezialist das neue Schmelzgerät Easy, den Heizschlauch Rio und den Spritzkopf Twist an. Trays, Faltschachteln, Pappbecher, Eispapiertüten oder ähnliche Produkte werden mit dem handlichen, kompakten Auftragssystem einfach und sicher verklebt.

Das Schmelzgerät Easy wiegt 16 kg und ist damit ausgesprochen ein Leichtgewicht. Die Neuentwicklung gewährleistet eine einfache Bedienung und Einbau sowie schnelle Inbetriebnahme und Wartung. Thermoplastische Schmelzklebstoffe lassen sich damit in bewährter Robatech-Qualität auftragen. Anwender erhalten mit der EasyLine ein kleines, praktisches Klebstoff-Auftragssystem für einfache Heissleim-Anwendungen. «Eine maximale Schmelzleistung von 2.5 kg/h und zwei Heizschlauchanschlüsse sind für einfache Klebstoffanwendungen vollkommen ausreichend», erklärt André Laubacher, verantwortlicher Produktmanager bei Robatech. Mit der neuen Produktlienie erhalten Kunden die Funktionalitäten, die sie wirklich brauchen:
• die EasyLine kann über Plug-and-Play-Steckverbindungen schnell angeschlossen werden
• der kompakte Spritzkopf Twist erlaubt über die in 22.5°-Stufen verstellbare Kopfhalterung und der variablen Positionierung der Auftragsdüsen einen einfachen und flexiblen Einbau in Maschinen
• der Klebstofffilter befindet sich neu in der vollisolierten Steckkupplung des Heizschlauches. Dort kann er bequem gewechselt werden. Der Auftragskopf bleibt sauber und ein zeitlich aufwendiger Aus- und Einbau erübrigt sich
• mit der manuellen Pumpendruckregelung, Temperaturabsenkung und einem Heizzonenmanagement für Schmelzgerät, Heizschläuche und Auftragsköpfe bietet die EasyLine alle notwendigen Funktionen für einfache Klebstoffanwendungen.


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Der deutsche Anbieter Sutter Fleischwaren, der in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift swisspack international vorgestellt wird, ist mit über 1‘200 Mitarbeitern auf die industrielle Produktion von Fleischwaren spezialisiert. Schwerpunkt der Produktion ist die Herstellung von Kochpökelschinken und Brühwurstartikeln für den Einzelhandel. Dabei sind der Flexibilität in Bezug auf Produktindividualität, Verpackungvarianten, Verpackungsdesign und Warenauszeichnung keine Grenzen gesetzt.

Bei der Produktkennzeichnung mit höchster Automatisierung werden vollautomatische Auszeichnungssysteme eingesetzt, die eine schnelle und flexible Kennzeichnung von Produkten ermöglichen. Beim Produkt- oder Packungsformatwechsel passen sich die Auszeichnungssysteme vollautomatisch auf die Packungsformate an und platzieren die mit individuellen Informationen bedruckten Etiketten immer an der gewünschten Stelle auf der Packung. Ganz egal wie hierbei die Wünsche des Einzelhandels sind; dabei sind der Individualität keine Grenzen gesetzt. Der Personalaufwand End-of-Line im Produktionsbetrieb ist gering, da die automatischen Auszeichnungssysteme vollkommen autark arbeiten. Druckerpositionseinstellungen oder Produktzentrierungen der Maschinen werden nicht manuell je nach Produkt ausgerichtet, sondern verstellen sich vollkommen automatisch, immer passend zum gerade produzierten Produkt. Über die Leitstelle werden entsprechende Daten wie Verpackungsmasse und Etikett-Positionen gepflegt und die entsprechenden Auszeichnungsaufträge gestartet.

Das aktuelle Highlight ist die neue Auszeichnungsmaschine ESPERA NOVA ES-E. Sie ergänzt das bisherige ESPERA NOVA Produktprogramm um eine einzigartige Kompaktanlage, die ihrer grossen Maschinenschwester ES-R in nichts nachsteht. Mit bis zu 80 Packungen pro Minute erfüllt sie für einen Grossteil der Produktionslinien vollkommen die Geschwindigkeitsanforderung und ist gleichzeitig deutlich kompakter als andere Auszeichnungssysteme. Ebenso wichtig für Sutter Fleischwaren ist die Nachhaltigkeit einer Maschine und da trifft die neue, kompakte Anlage voll den Nerv der Zeit. Mit deutlich niedrigeren Verbrauchswerten und ohne externen Druckluftbedarf lassen sich durch das neue Maschinenkonzept Fixkosten massgeblich reduzieren. Der deutsche Hersteller ist mit Espera Schweiz GmbH in der Schweiz im Kanton Zürich präsent. Die kompakte, modular gebaute und nachhaltige Auszeichnungsmaschine ESPERA NOVA ES-E arbeitet ohne Druckluft. Sie bietet leistungsstarkes Wiegen & Etikettieren bei minimalem Verbrauch. Ihre Performance erreicht bis zu 80 Packungen pro Minute.


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Die von der SEE® Sealed Air neu entwickelte papierbasierte Unterfolie unterstützt Lebensmittelverarbeiter und Einzelhändler bei der Reduzierung ihres Kunststoffverbrauchs und bei Bedarf an Papierverpackungen. Das neue formbare Barrierepapier der Marke CRYOVAC® besteht zu 90 Prozent aus FSC®-zertifizierten Fasern und kann eine Kunststoffreduzierung von 77 Prozent in der Unterfolie ermöglichen, wenn es als Ersatz für PET/PE-Folien verwendet wird.

Markus Zavec, Sales Director Germany, Austria and Switzerland Food Packagingbei SEE®, erklärt: «Seitens der Lebensmittelunternehmen zeichnet sich ein klarer Trend ab. Hier werden Verpackungsmaterialien auf den Prüfstand gestellt, um sowohl die Kreislaufwirtschaft als auch den Kunststoffverbrauch zu optimieren, um letztendlich den Kundenwunsch von papierbasierten Materialien zu erfüllen.Das formbare Barrierepapier von CRYOVAC® erfüllt all diese Punkte und bietet der Industrie eine praktische, einfach zu integrierende und nachhaltige Verpackungslösung.»

Die neue papierbasierte Unterfolie ist sowohl mit Vakuum-Skin-Verpackungen (VSP) als auch mit Schutzgasverpackungen (MAP) kompatibel. Für eine Reihe von Rollen-, Tiefzieh- und VSP-Anlagen entwickelt, eignet sie sich zum Verpacken von Produkten, wie Frischfleisch, Wurstwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Käse oder alternative Proteine. Laut Zavec bietet diese Verpackungslösung den überlegenen Barriereschutz für Lebensmittel. Sie erfüllt aussergewöhnliche Sauerstoff- und Barriereansprüche, um Lebensmittel länger frisch zu halten und die Haltbarkeit zu verlängern. Das formbare Barrierepapier der Marke CRYOVAC®, zu 90 Prozent aus Papier und zu 10 Prozent aus Kunststoff bestehend, kann im Papiermüll entsorgt werden. Die Unterbahn ist mit Peel-Eigenschaft ausgestattet, um die Nachfrage der Verbraucher nach einfachem Öffnungsverhalten zu erfüllen.

 


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Auf der BrauBeviale präsentiert KHS vom 28. bis 30. November sein umfassendes Portfolio an moderner Abfülltechnik und ressourcenschonenden Verpackungslösungen. Im Zentrum des Messeauftritts steht das modulare Füllsystem Innofill Glass DRS ECO, das vor allem bei Verbrauchswerten und Produktqualität überzeugt. Massstäbe setzt ebenso das Nature MultiPack (NMP) als eine der derzeit nachhaltigsten Sekundärverpackungen im Markt. Nach der Einführung eines Universalklebstoffs im Segment der Getränkedose bietet KHS diesen zukünftig ebenso für PET an. Abgerundet wird das Angebot durch digitale KHS-Serviceprodukte. Hierzu zählen etwa die intelligente Ferndiagnose und Fernwartung sowie die Ergänzung um virtuelle Trainingsangebote.

Wegweisend in Sachen Effizienz und Ressourcenschonung

Seit seiner Einführung im Jahr 2019 ist der modulare Glasfüller Innofill Glass DRS ECO bereits vielfach im weltweiten Einsatz. Maßgeblich für den Erfolg ist das besondere Evakuierungs- und CO2-Spülverfahren für Glasflaschen. Dabei wird den Behältern bei der Vorevakuierung zunächst Luft – und damit Sauerstoff – entzogen, bevor sie dann mit einer exakt dosierten Menge an CO2 bespült werden. Die Maschine lässt weniger Sauerstoff ins Bier und benötigt dafür bis zu 60 Prozent weniger CO2.

KHS widmet sich auf der Messe darüber hinaus der Reduzierung von Verpackungsmaterial. Nach der erfolgreichen Einführung eines Universalklebstoffs für Getränkedosen bietet KHS diese wegweisende Vereinfachung nun auch für Kunststoffflaschen an. Als weiterhin eine der umweltfreundlichsten Sekundärverpackungen im Markt steht dabei für PET-Behälter ebenso ein Klebstoff zur Verfügung, der bei nahezu allen Formen, Größen und Materialstärken zum Einsatz kommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

URL: https://www.khs.com/medien/pressetexte/presseinformationen/detail/khs-zeigt-auf-der-braubeviale-moderne-abfuelltechnik-und-ressourcenschonende-verpackungsloesungen

 


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Clever weitergedacht: Mit dem sogenannten «Bottleclip» ergänzt die KHS Gruppe ihre erfolgreiche Verpackungslösung des Nature MultiPack um eine weitere ressourcenschonende Alternative. Dank der Kombination aus bewährten Klebepunkten und neuem Tragegriff aus Karton entsteht ein formstabiles Pack aus PET-Getränkeflaschen.

Mit der neuen Variante des Bottleclips bietet der Dortmunder Systemanbieter eine Ergänzung im Rahmen seiner zukunftsweisenden Verpackungslösungen. Die Entwicklung ist das Ergebnis einer detaillierten Kundenumfrage und spiegelt das Bedürfnis der Getränkeindustrie nach umweltschonenden Lösungen im Bereich Sekundärverpackungen wider. Insbesondere ein geringer Materialverbrauch und die Reduzierung von Kunststoffmaterial nehmen aus Sicht des Marktes einen hohen Stellenwert ein. Die Bottleclip-Lösung von KHS erfüllt diese Anforderungen: Dank des bewährten Einsatzes von Klebepunkten kann komplett auf eine Umverpackung verzichtet werden. Gleichzeitig erlaubt der neue Tragegriff aus Karton den komfortablen und kunststofffreien Transport. Umfassende Handlingtests sowie Laboruntersuchungen bestätigen die Praktikabilität des Packs. Getränkehersteller können dank der ressourcenschonenden Lösung auf den Einsatz von Schrumpffolie komplett verzichten.

https://www.khs.com/medien/pressetexte/presseinformationen/detail/neue-ressourcenschonende-variante-fuer-das-nature-multipack

 

 


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«Vor wenigen Monaten noch hätte es kaum jemand für möglich gehalten: Ende Mai haben wir damit begonnen, die Produktion in unserem ukrainischen Werk in Gostomel nahe Kiew wieder aufzunehmen», schreibt Claude R. Cornaz, Präsident des Verwaltungsrats der Vetropack-Gruppe (Bild links). Die Entwicklung in einem weiterhin angespannten und volatilen Marktumfeld des Jahres 2023 verläuft bei der Vetropack AG und der gesamten Glas produzierenden Gruppe positiv.

Nachdem der Standort Gostomel bereits in den ersten Kriegswochen 2022 durch militärische Angriffe Russlands stark beschädigt worden war, sah es laut Cornaz lange Zeit so aus, «als könnten wir die Schmelzwannen nicht wieder in Betrieb nehmen.» Nun aber sei Vetropack Gostomel zu einem Zeichen der Hoffnung für die Beschäftigten vor Ort, aber auch der Stärke für die gesamte Vetropack-Gruppe geworden.

Echovai – eine vielversprechende Innovation

Im ersten Halbjahr 2023 beschäftigte die Vetropack-Gruppe insgesamt 3’764 Mitarbeitende – eine leichte Steigerung gegenüber 2022. Mit Erfolg wurde Echovai, eine besonders stabile und materialsparende Form von Leichtglas-Flaschen auf der drinktec vorgestellt und auf dem Markt eingeführt. Vetropack ist damit der weltweit erste Hersteller von Glasverpackungen, die nicht nur um bis zu 30 Prozent leichter als Standard-Mehrwegflaschen, sondern auch resistenter gegen Abrieb sind. Echovai punktet so nicht nur durch kleineren Gewicht und längere Umlaufzeiten, sondern auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit. Beim Swiss Packaging Award Anfang Juni 2023 räumte diese Innovation deshalb gleich mehrfach Preise ab: Echovai wurde nicht nur in der Kategorie «Technik» ausgezeichnet, sondern gewann auch den Sonderpreis der Jury.

Fabrik der Zukunft in Norditalien

Einen weiteren Meilenstein registrierte die Vetropack-Gruppe im Mai 2023: Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte man mit dem Aufheizen der beiden Schmelzwannen im neuen Werk im italienischen Boffalora sopra Ticino beginnen. Über 400 Mio. Franken wurde in diese Fabrik der Zukunft investiert. Nach vollständiger Inbetriebnahme der acht Produktionslinien wird das neue Werk nicht nur eine bis zu 70-prozentige Steigerung der Produktionskapazität gegenüber dem früheren Werk in Trezzano bieten. Die neuen smarten Technologien ermöglichen mehr Flexibilität in der Produktion. Das betrifft zum Beispiel die sogenannten semi-specials – aussergewöhnliche Verpackungen in kleineren Losen. Eine deutliche Steigerung wird bei der Produktion von Weissglas erwartet. In diesem Bereich gibt es eine nach wie vor hohe Nachfrage, die ab dem dritten Quartal 2023 mit den neu geschaffenen Produktionskapazitäten im neuen italienischen Werk noch besser bedient werden. Der Standort Boffalora sopra Ticino ist auf eine deutlich ressourceneffizientere und nachhaltigere Produktion ausgerichtet: Zur Fertigung genutztes Wasser und die Abwärme der Schmelzwannen werden dank Kreislaufsystemen so weit wie möglich wiederverwendet.

 

 

 

 

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.