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Die Entwicklung zeitgemässer Produkte und Sortimente, erfolgreiche Marketingmassnahmen sowie Differenzierung von Mitbewerbern haben die A. Steffen AG in Spreitenbach in den letzten Jahrzehnten gestärkt und vorwärtsgebracht. Heute lagern auf 6’000 Palettenplätzen rund 12’000 verschiedene Elektroartikel, darunter viele Eigen- und Spezialprodukte. Rund 70 motivierte Mitarbeitende finden hier einen attraktiven Arbeitsplatz. Viele soziale Institutionen werden täglich mit Arbeiten beauftragt. Dank Individualität, Mut und unkonventionellem Vorgehen zählt die Firma heute zu den führenden Anbietern von Elektromaterial in den Bereichen Retail und Industrie. Im Jahr 2020 steht die Optimierung der Logistik stark im Fokus. Marco Kurmann, Leiter Logistik, erklärt: «Wir werden verschiedenste Optimierungen in den Prozessen, Arbeitsplatzgestaltung und Lagerhaltung vornehmen – dadurch können wir auf die aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnisse schneller reagieren.» Die neue Verpackungslinie, von der Firma BVS Verpackungs-Systeme AG geliefert und zusammen mit A. Steffen AG geplant, ist seit April 2020 im Einsatz. Die in Urdorf domizilierte BVS kümmert sich um den Vertrieb und Beratung von kundenoptimierten Gesamtlösungen. Das Sortiment umfasst nebst eigenen innovativen Produkten die Weiterentwicklungen von Verpackungsmaschinen sowie technischen Dienstleistungen. Marco Kurmann ist zufrieden: «Die Zusammenarbeit mit der BVS Verpackungs-Systeme AG verlief einwandfrei. Das vorhandene Know-how hat uns rasch auf die richtige Lösung gebracht und der kompetente Kundenberater stand mit Rat und Tat zur Seite. Die Verpackungslinie ist so eingerichtet, dass 2 – 4 Personen gemeinsam daran arbeiten können und der Durchfluss der Pakete auf 300 – 500 pro Tag gesteigert werden konnte.»

 

 

 


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Der holländische Lakritzhersteller Klepper & Klepper sagt, er produziere «die besten Lakritzes aller Zeiten». Sie sind gluten- und gelatinefrei – und darüber hinaus äusserst schmackhaft. So ein Produkt braucht natürlich eine passende Verpackung. Den Auftrag, um diese herzustellen, erhielt das holländische Unternehmen The Box B.V. Die Aufgabe war, am Beispiel eines Kartonmusters einen stabilen Behälter präsentieren, der das Branding weiter stärken würde. Zudem sollte die Verpackung einen doppelten Verwendungszweck ermöglichen: sie sollte eine Verkaufs- und eine Aufbewahrungsfunktion haben. Das Ergebnis ist eine einzigartige Weissblechdose in schlanker, konisch zulaufender Form. Dadurch kann die Verpackung leicht aufrechtstehen und Blicke potenzieller Käufer nach sich ziehen. Auf der Rückseite der ungeöffneten Dose befindet sich die Produktinformation, während die geprägte Schrift mit ihrem Relief auf der Vorderseite eine gewisse Einzigartigkeit vermittelt. Die weisse Schrift im Gegensatz zum schwarzen Design verleiht der Dose ein kühles und unverwechselbares Aussehen. Die neue Weissblechdose wurde für den niederländischen Packaging Award in der Kategorie Werbeverpackungen nominiert. Die Bekanntgabe aller Gewinner und die feierliche Preisverleihung finden im Februar 2021 statt.

 

 

 

 


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Genauso vielfältig wie die verschiedenen Sorten sind bei Ritter Sport auch die Abmessungen der Schokoladentafeln im 100-Gramm-Format. Bereits ein Unterschied von 3 Millimetern Dicke zwischen den Produkten stellt beim verkaufsfertigen Verpacken eine echte Herausforderung dar, die bisher zeit- und kostenintensiv von Hand gelöst wurde. Ritter Sport suchte deshalb nach einer Anlage, die die 100-Gramm-Tafeln direkt in der richtigen Formation verpackt und zuverlässig erkennt, wie viele Tafeln, je nach Dicke der Sorte, in den Karton einsortiert werden müssen. Der neue kompakte TLM Case Packer übernimmt diesen Prozess jetzt vollautomatisch und innerhalb der Produktionskette direkt vor Ort. Die ebenso kompakte wie flexible und effektive Maschinenlösung wurde von Verpackungsmaschinenhersteller Schubert entwickelt, mit dem Ritter Sport eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet: bereits sieben TLM-Anlagen bei Ritter stammen von Gerhard Schubert GmbH. Wie ein ausführlicher Bericht, erschienen in der Ausgabe Juni 2020 der Fachzeitschrift spi swisspack international zeigt, spart Ritter bei dieser Lösung dank einer eigens entwickelten einteiligen Kartonage zusätzlich etwa 30 Prozent Lagerfläche ein.


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Die Andreas Kopp AG hat die hochwertige Weissblechdose «Lällekönig» für Jakob’s Basler Leckerly – die älteste Biscuit-Manufaktur der Schweiz (Gründung 1753) – hergestellt. Die Dose beinhaltet 280 Gramm klassische Läckerli. Sie verfügt über einen diskret im Deckel platzierten Ziehmechanismus, der die Zunge und die Augen bewegen lässt. Dadurch wird ein Haptik-Element erzielt und der Konsument hält das Objekt am Verkaufspunkt länger in den Händen, was zum Kauf animiert. Der Lällekönig ist neben Münster und Spalentor ein Wahrzeichen der Stadt Basel. Die oft auf historischen Abbildungen grimmig gehaltene Figur wurde bewusst fröhlich und lachend abgebildet, damit bereits das Erscheinungsbild zum Kauf einlädt. Der historische Lällekönig ist ein überlebensgrosser Kopf aus bemaltem Kupferblech. Ursprünglich streckte er den Ankömmlingen in Basel die Zunge heraus: Dies gab ihm den Namen «Lälli» (= das baseldeutsche Wort für Zunge). Neben dem spielerischen Element mit dem Ziehmechanismus fällt die Dose durch ihr Design mit edler 3D-Hochprägung auf. Die Corporate Identity wurde hier mit dem für die Marke typischen Flammenmuster auf der Dosenumrandung und in der Krone konsequent umgesetzt. Die reduzierte Form, die schlichten Farben und das diskret angebrachte Logo auf der Lasche zeugen von hoher Eleganz der Verpackung. Besonders hervorzuheben sind die hohe Farbqualität des Offsetducks und die Druckpräzision auf der Prägung. Durch die mehrstufige Prägung in vier verschiedenen Höhen wirkt das Gesicht lebendig. Scharfe Kanten wurden umgefalzt. Mit dieser hochwertigen Dose stärkt die traditionelle Läckerli-Marke ihre Position im höheren Preissegment des Souvenir- und Geschenkgeschäftes. Weissblechdosen zeichnen sich im Allgemeinen durch eine nachhaltige Markenpräsenz aus, da diese von den Konsumenten nach dem Verzehr des Inhalts weiterverwendet werden. Sie sind darüber hinaus zu 100 Prozent recyclierbar und bieten deshalb eine nachhaltige Verpackungsmöglichkeit.

 

 

 

 

 

 


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Syntegon Technology heisst neu die ehemalige Verpackungssparte der Bosch-Gruppe, die bis Ende 2019 noch unter dem Namen Bosch Packaging Technology auftrat. Bekanntlich hatte Bosch im Juni 2018 angekündigt, diesen Unternehmensbereich verkaufen zu wollen und ein Jahr später mit CVC Capital Partners einen Käufer gefunden. Syntegon Technology hat sich am 16. Januar 2020 in der Firmenzentrale Waiblingen (D) als eigenständiges Unternehmen präsentiert – mit dem Anspruch, wie seine Vorgängerin weiterhin zu den weltweiten Marktleadern der Prozess- und Verpackungsbranche zu gehören.


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Vor sechs Jahren besuchte Jeff Cao erstmals das Unternehmen Ruizhi Packing Machinery. «Mir war sofort klar, dass die Verklebungsqualität durch eine andere Auftragstechnik verbessert werden könnte», erinnert sich der Local Sales and Support von Robatech AG. Der chinesische Hersteller von Sichtfensterbeutel-Maschinen rüstete die Produktion anschliessend auf ein Heissleimsystem von Robatech um.


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Auf der Brau Beviale 2019 zeigte Bluhm Systeme GmbH u.a. den neuen Palettenetikettierer AP182. Die sehr kompakte Anlage kennzeichnet Paletten mit Hilfe eines schwenkbaren Applikatorkopfes an bis zu drei unterschiedlichen Seiten. Sieben triggerbare Verfahrwege ermöglichen nicht nur eine GS1-konforme Palettenkennzeichnung auf Stirnseite und Seite, sondern auch die Etikettierung von einer Seite mit zwei verschiedenen Etiketten. Zudem ist die dreiseitige Etikettierung von Paletten (Stirn, Seite, Rückseite) möglich. Spitzengeschwindigkeiten von 120 Paletten pro Stunde bei der zweiseitigen und 90 Paletten pro Stunde bei der dreiseitigen Kennzeichnung können erreicht werden. Da der AP182 aufgrund seiner eigensicheren Bauart weder Schutzzaun noch Schutzabschrankung benötigt, reduziert die Anlage nicht nur Kosten, sondern auch Kundenaufwand. Bereits die Standardvariante beinhaltet besondere Features wie elektrischer Schieber, federgelagerter Stempel zur optimalen Applikation des Labels sowie Anschlussmöglichkeit eines Scanners zur Barcodekontrolle. Verwendbar sind Rollen mit 350 mm Durchmesser.


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Wie berichtet, befindet sich die Wilux Print AG seit April 2019 in Hinwil. Nach einem knappen halben Jahr fühlen sich die 34 Mitarbeitende am neuen Unternehmensstandort schon voll zu Hause, so dass sie die frisch bezogenen Räumlichkeiten ihren interessierten Besuchern mit höchster Zufriedenheit zeigen konnten. Die zweitägige Inhouse-Show im September hat den Kunden, Geschäftspartnern und Freunden des Hauses die Vorteile des neuen Domizils klar vor Augen geführt. Ausser Besichtigungen und Erklärungen bot Wilux Print seinen Gästen auch drei kurze Workshops, bei denen man viel Aktuelles über Etikettensoftware und Etikettendruck, Sicherheitsetiketten und Fälschungssicherheit sowie über Digitalisierungstrends und die digitale Zukunft, welche vor uns steht, erfahren konnte. Das Firmengelände ist jetzt rund 1’700 m2 gross – das bedeutet gegenüber der Fläche, die dem Unternehmen bisher in Bubikon zur Verfügung stand, eine Vergrösserung um mehr als 50 Prozent. Mehr Platz – ein Plus um rund 40 Prozent – steht hauptsächlich dem technischen Bereich zur Verfügung. Ein grosser Vorteil liegt darin, dass sich die Technik und Logistik auf gleichem Stockwerk, nämlich im Erdgeschoss, befinden. Das verkürzt die Arbeitsabläufe signifikant und hat demzufolge die Steigerung der Produktivität in einem nicht zu vernachlässigenden, für den weiteren Ausbau vielversprechenden Ausmass zur Folge.

 

 


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Auf der FachPack 2019 präsentierte Multivac u.a. eine neue Generation an Querbahnetikettierern. Neben einer verbesserten Performance und Bediensicherheit zeichnen sich die neuen Modelle auch durch geringere Lebenszykluskosten aus. Ihre Zukunftsfähigkeit wird durch die Verwendung modernster Kommunikationsstandards wie IO-Link und EtherCAT sichergestellt. Dadurch wird u.a. die Implementierung zusätzlicher Sensorik ermöglicht, beispielsweise für die Kennzeichnungsinspektion oder für die prädiktive Instandhaltung. Die Steuerung erfolgt prozessgeregelt. Einzelbewegungen werden soweit möglich überlagert, woraus ein optimierter und damit wesentlich schnellerer Etikettierprozess resultiert. Servoantriebe an allen Achsen sowie ein nahezu kontinuierlicher Betrieb des Längshubs erhöhen die Taktleistung zusätzlich.

Höhere Performance

In den Etikettierern wurde die neueste Spendergeneration verbaut, die aufgrund ihrer ausgereiften Servomotorik zu einer höheren Leistung beiträgt. Der Einsatz von Servoantrieben bietet darüber hinaus den Vorteil, dass vor Beginn des Etikettierbetriebs keine Referenzfahrten durchgeführt werden müssen. Die Vereinfachung des Aufbaus mit einer geringeren Anzahl an Umlenkrollen erleichtert und beschleunigt den Etikettenwechsel und reduziert somit Stillstandzeiten. Die kompaktere Bauweise bringt zudem auch eine Reduzierung des Platzbedarfs mit sich.

Bessere Bedienbarkeit

Auch hinsichtlich ihrer Bedienbarkeit setzt die neue Maschinengeneration von Multivac (CH-Tochtergesellschaft: Multivac Export AG) Massstäbe im Markt. Die Menüführung wurde optimiert und mit einer integrierten Assistenzfunktion versehen. Das System erfordert lediglich die Eingabe der gewünschten Taktzahl – alle relevanten Geschwindigkeits- und Beschleunigungsparameter werden daraufhin automatisch angepasst. Auch das Quick-Control-Panel ist in das Gehäuse des Etikettierers integriert, wodurch sich die Laufwege des Bedieners verkürzen.

Maximale Sicherheit

Besonderes Augenmerk wurde angesichts der hohen Taktgeschwindigkeiten auf die Sicherheit gelegt. So gewährleistet die konstante Überwachung der Verfahrgeschwindigkeiten und Drehmomente auch bei maximaler Leistung ein Höchstmass an Prozess- und Bediensicherheit.

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.