11. Dezember 2019
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Der Buchstabe «K» steht seit 1952 für den weltweit bedeutendsten Treffpunkt der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre kommen in Düsseldorf Aussteller und Fachbesucher aus allen Kontinenten zusammen, um die neuesten Entwicklungen dieser dynamischen Industrie live zu erleben. Die Fachleute nutzen die Chance, die ihnen das Ereignis K bietet: eine einmalige Informations- und Networking Plattform inmitten von Innovationen und Zukunftsperspektiven.


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«Unser Geschäft entwickelt sich entgegen dem allgemeinen Markttrend weiterhin gut», erklärte Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführender Direktor und CEO von Multivac, im Rahmen eines Pressefrühstücks an der FachPack 2018. Der Umsatz der Unternehmensgruppe erreich nahezu 1 Mrd. Euro und im laufenden Geschäftsjahr wird mit einem Wachstum von bis zu 10 Prozent gerechnet. Dennoch bestünden zahlreiche wirtschaftspolitische Risiken – etwa die Abschottungs-Politik der USA, die Folgen des Brexit, ein zunehmender Nationalismus, Schutzzölle und stark schwankende Rohstoffpreise. Mit Blick auf die aktuell viel diskutierte EU-Kunststoffstrategie gab Boekstegers zu bedenken, dass sich die EU-Forderung zur Verwertung der Kunststoffe nur auf die Recyclingfähigkeit konzentriere. Der Mehrwert einer Kunststoffverpackung während ihres Lebenszyklus, etwa Haltbarkeitsverlängerung von Lebensmitteln ohne Konservierungsstoffe und Schutz bzw. Sicherheit für den Verbraucher durch versiegelte Verpackungen, werde dabei nicht berücksichtigt. Neue Verpackungskonzepte müssten vergleichbare Vorteile wie herkömmliche Lösungen in puncto Schutz und Haltbarkeit des verpackten Produkts bieten, sonst werde der ohnehin schon hohe Anteil an weggeworfenen respektive verdorbenen Lebensmitteln weiter steigen. Neue Verpackungskonzepte sollten zudem mit Rücknahmesystemen kompatibel sein und nicht zuletzt müsse recyclingfähiges Material als solches erkennbar sein. Multivac arbeitet gemeinsam mit führenden Herstellern von Verpackungsmaterialien an der Entwicklung neuer Verpackungskonzepte unter Verwendung von recyclingfähigen Materialien (z.B. Monomaterialien oder faserbasierten Packstoffen). Die CH-Tochtergesellschaft Multivac Export AG ist Hünenberg domiziliert.

 

 

 

 

 


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Die deutsche HUBER Packaging Group aus Öhringen hat am 1. April 2015 vier Verpackungsfirmen von Crown Packaging Europe übernommen, darunter die Crown Vogel AG mit ihrer Weissblech- und Kunststoffverpackungsproduktion in Aesch; die Firma ändert ihren Namen in HUBER Packaging AG. Bei weiteren akquirierten Unternehmen handelt es sich um die chemisch-technische Weissblech-Verpackungsstandorte in Helsinki (Finnland), Liverpool (Grossbritannien) und Rouen (Frankreich). Mit der Akquisition baut das Unternehmen seine europäischen Marktanteile im Kerngeschäft aus und schafft Zugänge in Märkte, in denen es bisher nicht aktiv war.


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Das Spezialchemie-Unternehmen Clariant fokussiert bei den jüngsten Masterbatchlösungen aus seiner Innovationspipeline auf Nachhaltigkeit. Das neue CESA®-absorb für aktive Sauerstoffbarrieren in PET-Verpackungen verdeutlicht das Bemühen des Konzerns, nachhaltige Innovationen zu entwickeln, die Markttrends und Kundenanforderungen aufgreifen. Die Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit stand am 25./26. Juni im Rampenlicht des Capital Markets & Media Day 2014 im neuen Clariant Innovation Center (CIC) in Frankfurt-Höchst.


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Auf die neue «Easy-to-open»-Verpackung für Wurst und ähnliche Produkte hat mancher Konsument schon sehnlichst gewartet. Die von der Multivac Export AG entwickelte Neuheit überzeugt durch die Neugestaltung von Siegelnaht in Schwalbenschwanzform, wodurch ein homogenes Öffnen der Verpackung gewährleistet ist. Die Jury, welche diese Entwicklung mit einem Swiss Star 2013 würdigte, hebt hier zudem die verbraucherfreundlich vergrösserte Aufrisslaschen und gut markierte Öffnungshilfen hervor.


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Den Publikumspreis im SwissStar-Wettbewerb 2012 – über welchen nicht die Jury, sondern Konsumenten per E-Voting entscheiden – gewann die Wasserflasche «Drinkdrab» von Traritrara GmbH. Ähnlich einer Schweizer Handorgel kann die von Crown Vogel AG (jetzt: HUBER Packaging Group) produzierte Faltflasche nach Bedarf vergrössert oder verkleinert werden. Sie verfügt über ein Fassungsvermögen von 0,3 bis 0,7 Liter.


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Wie verlautet, werden die ersten Prototyp-Kunden die «GreenPlast» von SwissPrimePack für ausgewählte, mittels Tiefzieh-Inline-Verfahren hergestellte Verpackungen (z.B. für Molkereiprodukte) demnächst testen. Das Unternehmen hat seine Öko-Entwicklung erstmals an der InterMopro 2010 in Düsseldorf präsentiert. Die Innovation will neben den konventionellen Kunststoffmaterialien einen möglichst grossen Anteil an natürlichen Rohstoffen zur Anwendung bringen. Ziel ist nach Angaben des Unternehmens nicht die vollständige Substitution der herkömmlichen Rohstoffe, sondern das Aufzeigen einer sinnvollen, technisch vertretbaren Lösung, indem die unverzichtbaren Vorteile des konventionellen Kunststoffmaterials mit den Vorteilen der natürlichen Rohstoffe genutzt und verbunden werden. 


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DS Smith Plastics Bilzen N.V. ist ein Tocherunternehmen der Gruppe DS Smith Plc, einem international tätigen Lieferanten von wiederverwendbaren Transportverpackungen. Das umfangreiche Produktsortiment der Gruppe umfasst Behälter, Dosen, Palettensysteme, Spritzgusskästen und Halbzeugnisse aus Kunststoff. Die Firma DS Smith Plastics Bilzen (früher: D.W. Plastics) zeichnet sich aus durch eine 35-jährige Erfahrung im Bereich Verpackungslösungen aus Kunststoff, welche Funktionalität und Ästhetik vereinen. Das Angebot enthält unter anderem kundenspezifisches Verpackungsdesign für Labortests, Siebdruck, abziehbare Folienkleber, In-Mould-Etiketten für Kunststoffkisten und -trays. Die Produkte sind in unterschiedlichen Branchen einsetzbar. Sie sind verbreitet u.a. in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie sowie im Gartenbau und im Landwirtschaftsbereich.


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Superfos Emballage SA stellt Kunststoffverpackungen für Nahrungs-, Nonfood- und pharmazeutische Märkte her. Eine Neuheit ist das Unique «two-in-one» pack boosts convenience. Dies ist eine Kunststoffverpackung für Lebensmittel aus mehreren Bestandteilen. Ein neuer runder Einsatz für UniPak-Behälter wird mit einem Bestandteil des Nahrungsmittels gefüllt und als Töpfchen über dem zweiten Bestandteil platziert. Die Produkte sind gleich aus der Packung zu konsumieren. Anwendungsbeispiele sind Zweikomponenten-Lebensmittel wie Joghurts mit Müsli, Desserts oder Salate mit Saucen, Suppen mit Brotkrümeln, Seafood-Mischungen u.a.

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.