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Das Familienunternehmen Univerre Pro Uva SA gewährte kürzlich anlässlich eines Pressegesprächs den Einblick in seinen neuen Hauptsitz in Sierre. Mit «Hive» (dem Bienenstock) hat der Walliser Anbieter von Glasverpackungen einen zukunftsträchtigen Wohlfühl-Lebensraum geschaffen, in welchem Kunden wie auch die rund 80 Mitarbeitenden ihre Zeit gerne verbringen. Für beide Kategorien ist der Ort zugleich ein Arbeitswerkzeug zur Kreation eigener Flaschenformen und Trinkgläser.

Das Generationenprojekt «Hive» – ein mit den modernsten Arbeitsmitteln ausgestattetes Gebäude – erwies sich nach seiner Fertigstellung im Sommer 2022 eindeutig als Beschleuniger des Unternehmenswachstums. Das Haus bietet eine Bürofläche von 2‘800 m2 und zusätzliche Lagerungsmöglichkeiten für 8‘000 Paletten.

Glasverpackungen und Trinkgläser in vielen Varianten

Der 240 Meter lange interaktive Showroom bzw. das «Studio» von Univerre ist ein in ganz Europa einzigartiges Ort der Inspiration und des Schaffens. In seinem Grundriss und seiner Gestaltung erkennt man leicht die intensive Arbeits- und Studienwoche, welche die Univerre-Leitung vor sechs Jahren im Silicon Valley absolvierte. Der Kunde kann sich im Showroom von aktuellen Projekten inspirieren lassen und das gewünschte Packaging Design sowie seine ersten Skizzen vor Ort kreieren. Diese innovative Idee erweist sich von Beginn weg als erfolgreich; neben Kunden aus der Schweiz kommen auch solche aus ganz Europa nach Sierre. Das neue Arbeitsmittel ermöglicht es den Univerre-Fachleuten, ihre jahrelange Markterfahrung und Produktentwicklung weiter zu vermitteln. Im persönlichen Kontakt können sie die Bedürfnisse ihrer Kunden leicht erkennen und mit ihnen die Projekte schneller auf dem Markt lancieren. Viel Echo haben zuletzt zum Beispiel die neuen intelligenten Flaschen ausgelöst. Die Univerre AG konzentriert sich seit ihrer Gründung im Jahre 1984 auf die Beschaffung, das Bedrucken und den Vertrieb von Glasverpackungen und Trinkgläsern in allen Varianten – sowohl für Industrie- als auch für Privatkunden. Regelmässig führt das Unternehmen innovative Designs auf dem Markt ein: zum Beispiel die eindrückliche Gotthard-Flasche, die Désirée George, Chief Communications Officer bei Univerre, im Bild unten vorstellt. Jährlich werden 145 Mio. Glasverpackungen verkauft, davon 5.8 Mio. bedruckte. Mit einer Kapazität von 24 Mio. Glasflaschen pro Jahr ist Univerre die Nummer 1 in der industriellen Flaschenreinigung in der Schweiz.

Wachstumsstrategie in allen Bereichen

Neues Leben brachte in das Unternehmen die erwähnte Arbeits- und Studienwoche 2017 in Kalifornien. Im Zuge der digitalen Transformation entstand ein 10-Jahres-Plan, der sich in allen Bereichen des Unternehmens in einer Wachstumsstrategie spiegelte. Bei der digitalen Transformation stand der Fokus auf der Lösung, wie das Unternehmen in den nächsten Jahren wachsen und seinen Kunden durch Innovationen einen Mehrwert bieten kann. Um den bestmöglichen Service zu garantieren, wurden die Arbeitsprozesse zuerst optimiert und automatisiert. Dazu gehörten vor allem die Automatisierung der Beschaffung und Lagerplanung, die Digitalisierung der operationellen Prozesse der täglichen Arbeit, die Einführung einer E-Commerce-Plattform für die Personalisierung von Trinkgläsern namens «Glassmania» und nicht zuletzt die Einführung von intelligenten Weinflaschen. Durch den neuen Auftritt und die Positionierung als Exzellenz-Marke soll in Zukunft die fortlaufende Einführung innovativer, hochwertiger Produkte und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Glasverpackung vermittelt werden.


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Sieben motivierte Verpackungsspezialisten haben Ende Mai erfolgreich die Höhere Fachprüfung abgelegt und am 21. Juli 2023 ihr eidg. Diplom als Packaging Managerinnen und Manager erhalten. SVI Geschäftsführer und Leiter der SVI ACADEMY Andreas Zopfi konnte den Absolventinnen und Absolventen die hart erarbeiteten Diplome an der Feier im Hotel Olten in Olten übergeben.

Zwei Jahre intensiven Lernens liegen hinter den diplomierten Verpackungsspezialisten. In drei jeweils 24 Kurstage umfassenden Modulen werden Führungs- und Verpackungswissen vermittelt und vertieft. Im Lehrgang werden Teilnehmende auf die Höhere Fachprüfung vorbereitet. Anschliessend folgen eine Diplomarbeit und die Höhere Fachprüfung. Die Ausbildung ist eine intensive Zeit, denn sie erfolgt berufsbegleitend. Das ist einerseits ein Vorteil, weil die Teilnehmenden Beruf und Weiterbildung miteinander vereinbaren können, es ist aber auch eine grosse Herausforderung. Die Kurstage finden freitags und samstags statt. Freizeit und Erholung treten in den Hintergrund. «Der Schwache will sich schonen, der Starke sich belohnen», lobt Zopfi die Durchhaltekraft und den Willen, den die Klasse in den vergangenen zwei Jahren an den Tag gelegt hat. Wir gratulieren folgenden Packaging Managerinnen und Managern zum Eidg. Diplom (im Bild oben v.l.n.r.): Sheryl Baeriswyl, SCHELLING AG; Katalin Balatoni, AKORN AG; André Bühler, SWISS PAC AG; Gahee Stefanie Zesiger, Saab Bofors Dynamics Switzerland Ltd; Rocco Musio, Südpack Bioggio SA; Ademir Hamzic, VAT Vakuumventile AG; Remo Taisch, Proderma AG.

Gemäss dem Europäischen sowie dem Nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), sind die Packaging Manager mit eidgenössischem Diplom auf der Stufe 6 von 8 eingestuft worden. Heute erhalten alle Absolventinnen und Absolventen automatisch den Diplomzusatz, der in deutscher und englischer Sprache die Inhalte und abgelegten Leistungen der Absolventen darlegt. Ältere Absolventen können den Diplomzusatz beim SBFI nachfordern. Bisher haben insgesamt rund 160 Absolventen den höheren Berufsabschluss gemacht und in der Verpackungswirtschaft verantwortungsvolle Aufgaben übernommen. Der Bund erstattet bis zu 50 Prozent der Ausbildungskosten in der höheren Berufsbildung zurück.


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Die drinktec aus München, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, und die Nürnberger BrauBeviale, die führende Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie in Europa, haben sich zum 1. Juli 2023 zum Joint Venture YONTEX zusammengeschlossen. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg, neuer Geschäftsführer wird Rolf M. Keller, bis dato Bereichsleiter bei der NürnbergMesse. Beide Fachmessen bleiben weiter eigenständige Marken, behalten ihre Namen und bleiben als Veranstaltungen an ihren jeweiligen Standorten in München und Nürnberg – unter dem gemeinsamen Dach von YONTEX. Damit wird Bayern zum Messezentrum der globalen Getränkeindustrie.

Das Bild zeigt die neuen Partner (v.l.n.r.) CEO NürnbergMesse Peter Ottmann, CEO Messe München Dr. Reinhard Pfeiffer, CEO YONTEX Rolf Keller, Executive Vice President YONTEX Petra Westphal, CEO Messe München Stefan Rummel.

Wie auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 5. Juli in München betont wurde, können beide Fachmessen ihr individuelles Wachstum ungehindert fortsetzen, ihre nationale wie internationale Reichweite an Kundenkontakten erhöhen und ihre Ressourcen zum Nutzen ihrer Aussteller und Besucher bündeln. Die Geschäftsführungen der Messe München und NürnbergMesse sind sich bei ihrer gemeinsamen Tochtergesellschaft einig: «Wir nutzen eine für beide Messegesellschaften einmalige Chance, um uns gemeinsam zu positionieren und unsere Kräfte auf dem Weltmarkt zu vereinen – auch wenn wir als zwei benachbarte bayerische Messestandorte auch weiterhin im Wettbewerb zueinander stehen», so Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group. «Uns verbindet ein gemeinsames Ziel», ergänzen die beiden Münchner Messechefs Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel: «Mit dieser Zusammenlegung sichern wir die Zukunft der drinktec in München und der BrauBeviale in Nürnberg. Beide Messen wollen ihre starke Position im wettbewerbsgetriebenen, weltweiten Umfeld bewahren und ausbauen.»

Gleiche Standorte, gleiche Turnusse

Mit der BrauBeviale vom 28. bis 30. November 2023 in Nürnberg wird sich die neue Gesellschaft YONTEX zum ersten Mal präsentieren. Beide Veranstaltungen werden weiter an den gewohnten Standorten stattfinden, behalten ihren renommierten Markennamen und die bekannten Ansprechpartner. Auch der jeweilige Turnus bleibt erhalten: Die drinktec findet weiter alle vier Jahre auf dem Messegelände München statt mit dem nächsten Termin 2025 und die BrauBeviale wird auch künftig jährlich im Messezentrum Nürnberg stattfinden – mit Ausnahme der «drinktec-Jahre». Die drinktec hat neben München noch zwei weitere Standorte in Indien – drink technology India mit jährlicher Messe – und in China mit der CHINA BREW CHINA BEVERAGE, die alle zwei Jahre stattfindet.

Köpfe hinter YONTEX

Ein 19-köpfiges Team aus erfahrenen drinktec-, BrauBeviale- und neuen Messemenschen sind künftig die Köpfe hinter YONTEX. Neben Geschäftsführer Rolf M. Keller gehören Petra Westphal, bisher Projektleiterin der drinktec und deren Auslandsmessen, als Executive Vice President, Andrea Kalrait als Executive Director BrauBeviale, Markus Kosak als Executive Director drinktec Cluster und Moritz Müller als Executive Director Operations zur Führungsspitze.

Unterstützung von Verbänden und Ausstellern 

Die Verbände unterstützen als ideelle Träger den Zusammenschluss der Fachmessen, um künftig gemeinsam auf dem Weltmarkt der Getränketechnologie aufzutreten. Richard Clemens, Geschäftsführer Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): «Durch das Zusammengehen wird der Standort Bayern als Zentrum für die globale Getränke- und Liquid Food Industrie nicht nur gestärkt, sondern weiter ausgebaut!» Georg Rittmayer, Präsident des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V., ergänzt: «Mit diesem Zusammenschluss werden die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung der beiden bedeutendsten Brau- und und Getränkemessen gestellt. Gemeinsam gestalten wir jetzt die Zukunft der Getränkeindustrie!» Zustimmung kommt auch von Seiten der Aussteller, Volker Kronseder, Aufsichtsratsvorsitzender Krones AG, und Dr. Johannes T. Grobe, Geschäftsführer KHS Group.

 


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BOBST hat Ende Juni 2023 anlässlich einer internationalen Pressekonferenz am Unternehmenssitz in Mex seine jüngsten Innovationen für den Verpackungsdruck und die Verpackungsherstellung präsentiert. Diese Innovationen ermöglichen Verpackungs- und Markenartikelherstellern einen grossen Schritt in Richtung Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Verpackungsproduktion.

Die digitale Revolution zwinge alle Unternehmen, neue Wege zu gehen, erklärte Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group, vor Pressevertretern. Auch die Verpackungsbranche sieht sich gezwungen, «in ganzheitlichen und digitalen Prozessen zu denken.» Die auf den vier Säulen Vernetzung, Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit basierende Industrievision von BOBST unterstützt laut ihrem CEO in höchstem Masse diese Transformation. Die auf der Pressekonferenz vorgestellten neuen Lösungen sind Teil einer neuen Realität und die jüngsten in einer Reihe stetiger Innovationen.

Produktivitätssteigerung mit digitaler Plattform

Im Mittelpunkt dieser Vision steht mit BOBST Connect die permanent weiterentwickelte, Cloud-basierte digitale Plattform, die in der Verpackungsherstellung eine höhere Produktivität ermöglicht. So hat BOBST mit Tool Management eine im Markt einzigartige Innovation vorgestellt. Diese bietet eine bislang nicht gekannte Kontrolle über die mit TooLink ausgestatteten Stanzwerkzeuge. Gleichzeitig erlaubt sie die Nachverfolgung und Bewertung der Leistungsfähigkeit der Werkzeuge sowie der Wartungsarbeiten und der Bestellungen. Mit dem Recipe Management für ACCUCHECK können – auf Basis der Dateien der Druckvorlagen – aus der Ferne Rezepturen für das Inspektionssystem vorbereitet und dieses eingestellt werden. Die Rezepturen lassen sich jederzeit von überall abrufen. Damit legt diese Lösung den Grundstein für einen geschlossenen Regelkreis. Der BOBST-Kunde Prealpi setzt diese Funktion bereits erfolgreich ein. Mit ihr wurden Rüstzeiten verkürzt und Qualitätskontrolle verbessert.

Neuentwicklungen für flexible Verpackungen

Der Markt für flexible Verpackungen verzeichnet eine wachsende Nachfrage nach umweltverträglicheren Materialien und verbesserten Recycling-Möglichkeiten – bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Qualität in Druck, Metallisierung, Beschichtung und Kaschierung. Zu den jüngsten Entwicklungen von BOBST in diesem Marktsegment zählen:

  • VISION K5 HS Metallizer: Die neue, soeben eingeführte Hochleistungs-Vakuum-Metallisierungsanlage wurde für die Verarbeitung einer Vielzahl verschiedener Bedruckstoffe bei hohen Geschwindigkeiten entwickelt, einschliesslich wärmeempfindlicher, dünner und nachhaltiger Folien. Ihre Beschichtungswalze hat einen Durchmesser von 700 mm und ist damit die branchenweit grösste. Für Verpackungshersteller ist sie die ideale Metallisierungslösung.
  • NOVA MW LAMINATOR: Diese neue, superkompakte Kaschiermaschine mit ergonomischem und bedienfreundlichem Design kommt Ende Juli auf den Markt. Sie ist die perfekte Wahl für alle lösemittelfreien schmalbahnigen Kaschieranwendungen im Markt für flexible Verpackungen. Darüber hinaus ist sie die ideale Kaschierlösung für den wachsenden Digitaldruckmarkt.
  • VISION CI für Papieranwendungen: Diese neue Maschine kommt im vierten Quartal 2023 auf den Markt. Sie deckt die Anforderungen des stetig wachsenden Marktes für Papieranwendungen ab und bietet erweiterte Möglichkeiten hinsichtlich des Durchmessers und für eine höhere Bahnspannung. Bei Geschwindigkeiten bis 400 m/Min. verarbeitet die Maschine Papier mit Grammaturen bis 120 g/m2.

Erweitertes Angebot für Etikettenmarkt

Im Etikettenmarkt werden sowohl konventionelle als auch digitale Lösungen eingesetzt. Vor dem Hintergrund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften und der Nachfrage nach umweltverträglicheren Lösungen in der Etikettenherstellung arbeitet BOBST – sowohl für Flexo- als auch für Digitaldruckmaschinen – an der Entwicklung neuer Funktionen, die die Bedienung vereinfachen, den Automatisierungsgrad erhöhen und eine schnellere Einrichtung der Qualitätskontrolle ermöglichen. Das Angebot an Stanzlösungen von BOBST wurde erweitert: Das neue Quick Change-Rotationsstanzen ermöglicht beim Wechsel von Magnet-Zylindern eine Zeitersparnis um 50 Prozent.

Faltschachteln werden anspruchsvoller

Im Markt wächst die Nachfrage nach anspruchsvolleren Faltschachteln, die sich in den Verkaufsregalen von anderen Verpackungen abheben und die Verbraucher auf neue Weise ansprechen. NOVAFOIL 106 – die erste Maschine von BOBST für den Prägefoliendruck in und quer zur Laufrichtung – wurde um neue Funktionen erweitert (Bild links). Ausgestattet mit HOLOGRAM-Modulen deckt sie bei Verpackungen für nahezu alle Produkte die Anforderungen an sichere Verpackungen und den Markenschutz ab. OACS (Optimal Advance Computing System), das den optimalen Folienvorschub berechnet, kann sowohl an der Maschine als auch aus der Ferne genutzt werden.

Hochwertig bedruckte und gestanzte Verpackungen aus Wellpappe

Das E-Commerce-Geschäft ist im Markt für Verpackungen aus Wellpappe nach wie vor der grösste Treiber. Die Hersteller müssen der wachsenden Nachfrage nach anspruchsvolleren Verpackungsarten gerecht werden und sie in grossen Stückzahlen herstellen können. Die zu den jüngsten Neuentwickungen zählende EXPERTFLEX (Bild links) eignet sich vorzüglich für die Herstellung von E-Commerce-Verpackungen für schnelldrehende Konsumgüter. Wird die Leistungsfähigkeit des Postprint-Flexodrucks mit der Präzision einer Flachbettstanze EXPERTCUT 1.7 I 2.1 kombiniert, ergibt sich eine EXPERTLINE-Verarbeitungslinie mit hohem Automatisierungsgrad – eine neue Komplettlösung für die Herstellung hochwertig bedruckter und gestanzter Verpackungen aus Wellpappe. Neue Lösungen, die die  leistungsstarke Abpackanlage SPEEDPACK präsentiert, erhöhen die Vielseitigkeit des Systems und ermöglichen das Bündeln von Faltkisten mit 5 – 15 mm dicken Kunststoffbändern, wie sie in der Wellpappenbranche häufig verwendet werden.

Neues Logistikzentrum in Belgien

Das Services-Angebot von BOBST unterstützt alle Schritte des Produktionsprozesses – von der Auftragsvorbereitung bis zu den fertigen Verpackungsprodukten. Das neue Logistikzentrum von BOBST für Europa, den Nahen Osten und Afrika wurde in Belgien eröffnet. Sein herausragendes Leistungsmerkmal ist der innovative Autostore, der bis zu 70‘000 Teile vollautomatisch verwalten kann. Die technische Unterstützung aus der Ferne steht den Kunden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Inzwischen gibt es pro Jahr etwa 33‘000 Fernsitzungen mit Spezialisten von BOBST.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Im Juni 2023 feierte die SIG an ihrem Hauptsitz in Neuhausen ihr 170-jähriges Geburtstag. Die erste Jubiläumsveranstaltung am 17. Juni richtete sich an die Einwohner der Gemeinde Neuhausen, die auf das Betriebsgelände und zum Hauptsitz eingeladen waren. Am 19. Juni fand die Pressekonferenz statt und am 20. Juni wurden Kunden aus aller Welt begrüsst. Zwei Tage später trafen sich die SIG-Führungskräfte zu einem intensiven Leadership-Meeting ein.

CEO Samuel Sigrist (Foto) freut sich: «Das 170-jährige Bestehen des Unternehmens ist ein Grund zum Feiern. Für uns ist es eine hervorragende Gelegenheit, Kunden und Mitarbeitenden den SIG-Spirit nahezubringen. Die Veranstaltungen haben allen vor Augen geführt, wie sich SIG im Laufe der Zeit entwickelt hat. Ein wesentlicher Punkt jedoch ist immer gleich geblieben: unser Engagement „for better“ – für Kunden, Verbraucher und den Planeten.»

Heute ist SIG ein führender Anbieter von nachhaltigen, innovativen und vielseitigen Verpackungslösungen. Der erste Getränkekarton und die erste Abfüllmaschine wurden 1930 in Europa auf den Markt gebracht. Scholle, heute Teil von SIG, entwickelte 1955 das revolutionäre Bag-in-Box-System, das die Distribution von Flüssigkeiten veränderte. 1975 brachte der Getränkekartonanbieter PKL das aseptische Verpackungs- und Abfüllsystem combibloc auf den Markt. SIG übernahm PKL im Jahr 1989 und schuf damit die Grundlage für das Wachstum im Bereich der aseptischen Verpackungen. Zu Beginn dieses Jahrhunderts entschied SIG, sich gänzlich auf das Geschäft mit Verpackungen zu konzentrieren. Durch die Übernahme von Scholle IPN und Evergreen Asia im Jahr 2022 umfasst die Produktpalette des Unternehmens nun Kartonverpackungen für frische und aseptische Produkte sowie Bag-in-Box- und Spouted Pouch-Lösungen. Die Kompetenz und Erfahrung der weltweit rund 9‘000 Mitarbeitenden ermöglichen es dem Unternehmen, schnell und effektiv auf die Bedürfnisse seiner Kunden in mehr als 100 Ländern einzugehen. 2022 produzierte SIG 49 Mrd. Packungen und erzielte einen Umsatz von EUR 3,1 Mrd. Euro.

 


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igus Schweiz feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum: 2003 eröffnete das Familienunternehmen aus Köln seine Schweizer Tochtergesellschaft in Neuendorf. Die Kombination aus zukunftsweisenden Produkten und Services sowie Kundennähe hat sich hierzulande erfolgreich bewährt. Neue digitale Angebote machen es Anwendern nun noch einfacher, ihre Anlagen nachhaltig zu verbessern.

«Geben Sie mir Ihr schwierigstes Teil und ich finde eine Lösung». Mit diesen Worten gewann igus Gründer Günter Blase 1964 seinen ersten Kunden. Heute betreut der Kölner Kunststoffspezialist rund 188‘000 Kunden aus über 50 Branchen weltweit. Seit 1982 verkauft igus auch in der Schweiz Gleitlager und Energiekettensysteme. Ein eigener Direktvertrieb mit einem Geschäftsführer und zwei Angestellten öffnete am 1. Oktober 2003 seine Pforten. Heute sind 27 Mitarbeitende für Beratung und Vertrieb in der Schweiz tätig. Geleitet wird das Unternehmen von Daniel Henlin (Bild links) und Andreas Leppert (Bild rechts), beide Vertriebsleiter und Mitglieder der Geschäftsleitung der igus Schweiz.

Kundennähe ist entscheidend

«igus agiert zwar als globales Unternehmen, wir denken jedoch lokal, um den individuellen Anforderungen des Schweizer Marktes gerecht zu werden. Denn nur direkt vor Ort können wir so einfach und so schnell wie möglich kundenspezifische Lösungen realisieren», erklärt Daniel Henlin. «Die Kundennähe ist für uns ganz entscheidend», betont auch Andreas Leppert. «Trotz zunehmender Digitalisierung und Automatisierung verlieren wir den Menschen nicht aus dem Fokus. Ganz nach dem individuellen Bedarf des Kunden stehen wir sowohl mit digitalen Services, wie Führungen durch unseren virtuell-realen IMPS Messestand, aber auch jederzeit vor Ort zur Verfügung. Unser Ziel ist es, ‹Zero Distance› zu unseren Kunden zu schaffen. Wir wollen sie nicht nur näher an uns ran bringen, sondern sie in unser Netzwerk integrieren.» Durch das gemeinsame Experimentieren mit neuen Technologien und Ideen entwickelt igus unter dem Motto «enjoyneering» innovative Lösungen, die Höchstleistungen in der Industrie spielend einfach ermöglichen.

Neue Möglichkeiten mit iguversum

Digitalisierung zählt zu den Top-Themen, die Industrieunternehmen in der Schweiz beschäftigen. Um Kunden ganz neue Möglichkeiten zu bieten, mit denen sie Zeit, Kosten und Ressourcen bei der Entwicklung, Optimierung und Wartung von Produkten sparen können, hat igus ein eigenes Metaverse, das iguversum, geschaffen. Kunden, Ingenieure und Vertriebler aus aller Welt können hier ortsunabhängig kollaborativ zusammenarbeiten und mithilfe von 3D-Modellen ganze Engineering-Projekte umsetzen. Ohne unproduktive Meetings oder langwierige Anreisen, die CO2-Emissionen verursachen. Machbarkeitsanalysen, Montage- und Einbausimulationen ermöglichen, Planungsfehler zu vermeiden. Getreu dem Motto: In der digitalen Welt verproben und optimieren, um es in der realen Welt beim ersten Mal richtig zu machen. Selbst Roboter können in der virtuellen Realität konfiguriert, getestet und aus der Ferne gesteuert werden. Auch ihr Portfolio an Low-Cost-Robotik hat igus erweitert, um die Einstiegshürden in die Automatisierung vor allem für KMU weiter zu senken. Zum Beispiel mit dem ReBeL KID, eine noch kleinere und günstigere Version des ReBeL Cobots (im Bild ganz links zu sehen). Mit der neuen RBTXperience Software können Anwender gemäss der Idee «Play before Pay» ihre individuelle Robotik-Hardware schnell und einfach konfigurieren, integrieren und steuern – so simpel wie in einem Computerspiel. Dank der intuitiven AnyApp von igus lassen sich sogar Roboter verschiedener Hersteller über eine einzige, universelle App programmieren, um einer fragmentierten Softwarelandschaft entgegenzuwirken. Die neuesten Entwicklungen des Kölner Unternehmens stellte Markus Nork von igus International Group Development (Bild oben) anlässlich des Schweizer Jubiläums in einem Pressegespräch in Rorschacherberg vor.

In der Kreislaufwirtschaft seit langem engagiert

Seit Jahren investiert igus in Ideen rund um das Recycling von Kunststoffen, um die Transformation zur Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Im Rahmen des mehrfach ausgezeichneten «Chainge» Programms werden herstellerunabhängig ausgediente Energieketten von Kunden zurückgenommen und wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt. 2020 startete das Projekt auch in der Schweiz.

 

 


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Die O. KLEINER AG hat die Besucher der interpack 2023 traditionell auf einem Doppelstand begrüsst. Einige Wochen nach dem Messeschluss wird die Teilnahme von der Firmenleitung als sehr erfolgreich beurteilt. Wieder einmal wurde ersichtlich, dass Kleiner sein Produkteportfolio mit innovativen Entwicklungen kontinuierlich ausbaut.

Weiterentwicklungen erfuhr u.a. CANPEEL®. Das von Kleiner entwickelte Dosenverschluss-System mit transparenten, peelbaren Deckelfolien setzt seinen erfolgreich eingeschlagenen Weg fort. Die Premium-Dosenprodukte sind jetzt neu auch im «quarter club»-Format erhältlich. Gut bewährt sich nicht zuletzt die neue PE-Lösung für Kaffeebohnen-Spezialbeuteln aus Monomaterial inkl. Ventil. Die peelfähige Verpackung für 200g- und 1’000g-Beutel wird für slovenische Atlantic Grupa produziert.

Ein vieldiskutiertes Thema war u.a. die neue Digitaldruckmaschine HP Indigo 25K (5. Indigo-Generation), die sich bei kleinen bis mittleren Auflagen sehr gut bewährt und damit ideal für häufige Druckveränderungen ist. Durch die optimierte Software wurde die Bedienung vereinfacht und die neue Funktion «Continuous Color Calibration» erzielt eine konstantere Farbgebung. Interesse zeigten zum Beispiel Kunden, die in nächster Zeit Produkteinführungen für saisonale Neuheiten planen.

Grossen Anklang haben auch die zahlreichen PE-Monostoffverbund-Anwendungen aus der nachhaltigen GENPROTECT®-Linie gefunden. Dies, da man anlässlich der erwarteten neuen EU-Verpackungsverordnung damit rechnet, dass nicht recycelfähige Verbunde künftig gebührenpflichtig werden. Die Standbesucher waren beeindruckt von der Verpackung, die Kleiner für Union Hand Roasted Coffee in England herstellte. Dieser Monostoff-Verbund hat einen hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen und 30 Prozent PCR-Anteil (basierend auf ISCC+ Massenbilanz). Der Verbund ist für das mechanische Recycling geeignet. Der Durchbruch war im November 2021: Der Wohlener Spezialist für flexible Verpackungen wurde damals vom englischen Unternehmen Union beauftragt, seinen bestehenden Aluverbund (200g, 500g, 700g und 1kg-Verpackungen) durch eine Monostofflösung zu ersetzen. Es zeigte sich schnell, dass sich der modular aufbaubares Genprotect-System für diese Lösung perfekt eignet. Denn damit können die Verbunde aus Monomaterial mit nachwachsenden Rohstoffen und PCR-Anteilen ausgerüstet werden. Die daraus entstandene Folie hat einen sehr hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe, einen 30-prozentigen PCR (Post-consumer recycled) -Anteil und einen Aromaschutz durch hochwertige Sauerstoff-Barriere. Möglich ist der Zwischenlagendruck im Tiefdruck sowie im Flexodruck. Dies vereint wichtige nachhaltige Eigenschaften. Der Monostoffverbund erfüllt damit die Ansprüche an das mechanische Recycling. Die Folie konnte auf einer herkömmlichen, vertikalen Schlauchbeutelanlage ohne Anpassungen und bei gleicher Abpackgeschwindigkeit verarbeitet werden. Die neuentwickelte PE-Monostofflösung erstetzt in den Regalen bereits seit Februar 2022 die bisherigen Aluverbundfolien.

 


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Nach dem Neuheiten-Feuerwerk auf der interpack ’23 realisieren die Besucher bei einigen Produkten langsam erst Wochen nach der Messe, was alles sie Anfang Mai in Düsseldorf gesehen haben. Zum Beispiel das vollverzinkte Schütz Laserfass: Es punktet mit umfassendem Korrosionsschutz sowie hoher Prozess- und Versorgungssicherheit, verbunden mit gesteigerter Lieferflexibilität für die Kunden.

Neue Fertigungstechnik

Mit dem neuen Laserfass verbindet Schütz hochqualitatives Material mit modernster Fertigungstechnik und setzt damit einen vollkommen neuen Standard. Die Innovation: beidseitig feuerverzinktes Stahlblech, welches direkt vom Coil zur Herstellung der Stahlfässer gebracht wird. Das Ausgangsmaterial wird schon vor der Coilwicklung in ein Zinkschmelzbad getaucht und erhält durch die Galvanisierung eine rundum hochqualitative und gleichmässig verteilte Zinkschicht. Der Fassrumpf wird in einem speziellen Laser-Schweissverfahren gefertigt, indem das Blech auf Stoss verschweisst wird. Als Resultat entsteht eine hochwertige, glatte und saubere Schweissnaht.

Für sensible Füllprodukte

Das Laserfass wurde als Prototyp in einem Entwicklungsprojekt erprobt und durch Schütz mit entsprechenden Investitionen erstmalig zur Serienreife weiterentwickelt. Es ist nach Deckel- und Bodenmontage direkt innen sowie aussen umfassend vor Korrosion geschützt und sofort versandbereit. Für anspruchsvolle und sensible Füllprodukte, die häufig in konventionell verzinkte oder innenlackierte Fässer abgefüllt werden, ist der neue Fasstyp eine echte Alternative. Von der zusätzlichen Optimierung der Fertigungsqualität und des Korrosionsschutzes mit gleichzeitigem Verzicht auf Innen- und Aussenlackierung profitieren vor allem die Kunden.

Diverse Produktvarianten

Schütz produziert das Laserfass in verschiedenen Ausführungen: als Spundfass mit einem Volumen von 216,5 Litern sowie als Deckelfass mit einem Volumen von 213 Litern, alternativ auch als ISO-Container geeignete Necked-In-Version mit 210 Litern. Darüber hinaus gibt es die Produktneuheit für besonders anspruchsvolle Füllgüter auch als Kombinationsfass mit einem Kunststoffinnenbehälter, das mit einem optimierten Korrosionsschutz, einer hochqualitativen Verarbeitung und einer verbesserten Umweltbilanz überzeugt. Schütz bietet das Deckelfass zudem auch mit einem Inliner aus Kunststoff, der das Fass wie eine zweite Haut auskleidet und so den Transport von sensiblen flüssigen und festen Füllgütern ermöglicht. Dabei sind die vollständige Entnahme der Füllprodukte und die Möglichkeit, auch Rührwerke und Saugpumpen zu nutzen, wichtige Anwendungsvorteile. Das einfache Trennen der Materialfraktionen aus Stahl und Kunststoff reduziert die Entsorgungskosten und ermöglicht die einfache Rekonditionierung des Stahlfasses. Alle Produktvarianten sind ab sofort erhältlich und mit modernster Logo-Siebdrucktechnik setzt Schütz auf Wunsch des Kunden individuelles Branding um – inklusive eines hohen Wiedererkennungswerts.

Produktionsanlagen intern entwickelt

Schütz verfügt über eine hohe Fertigungstiefe im eigenen Unternehmen. Nicht nur die Verpackungen, sondern auch Produktionsanlagen werden intern entwickelt und hergestellt. Das ist eine ideale Basis für die hohe Qualität der Produkte sowie zahlreiche Innovationen in den verschiedensten Segmenten. Dem umfangreichen Stahlfass-Portfolio kommt ausserdem die jahrzehntelange Erfahrung des Unternehmens in der Stahlverarbeitung zugute. Von diesem Know-how profitieren die Kunden – nicht zuletzt dank Schütz-eigener Stahl-Service-Center mit zwei Standorten in Deutschland sowie in Asien und den USA.

 


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Auf dem offen gestalteten Messestand konnten die interpack-Besucher bei Gerhard Schubert GmbH gleich mehrere Exponate mit zukunftsweisenden Technologien live erleben.

Viel Interesse weckten u.a. die serienreifen Cobots, der Power Compact Riegelpacker mit Comfort Feeder für die Zuführung von Zuschnitten direkt von der Palette, eine Power Compact-Anlage zur Abfüllung von Naturkosmetik auf kleinstem Raum sowie eine Konzeptstudie für die nächste Maschinengeneration. Positive Resonanz, bekam auch der Flowpacker, weil er hinsichtlich der Verarbeitung von verschiedenen Materialien sehr flexibel ist. Ein Zuschauermagnet war die TLM 7-Maschine, ebenso wie der Comfort Feeder, der die Materialzuführung revolutioniert. Starkes Interesse erweckte darüber hinaus die neue Dotlock-Technologie, mit der Schubert zukünftig einen weiteren grossen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen wird. Das grosse Interesse an allen Themen von Schubert ist für den Crailsheimer Verpackungsspezialisten Anlass, ein überaus positives Fazit von der Messe zu ziehen. Der Erfolg ist dabei dem gesamten Team anzurechnen. Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH erklärt: «Im Vorfeld der Messe gab es eine intensive Vorbereitung und auch während der interpack waren viele unserer Mitarbeiter im vollen Einsatz. Ich bin mir sicher, dass unser erfolgreicher Messeauftritt auf der interpack vor allem dieser gemeinschaftlichen Kraftanstrengung und dem eingespielten Team zu verdanken ist.»


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ADVERTORIAL

Die Kennzeichnungslösungen, die Bluhm Systeme GmbH auf der interpack 2023 zeigte, decken die unterschiedlichen Anforderungen der Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, Produktsicherheit und Digitalisierung ab.

Versandetikettierung ohne Produktausrichtung

So zum Beispiel das 3D-Etikettierportal Legi-Flex 6100: Dieser Etikettendruckspender hebt die Versand- und Produktetikettierung auf ein neues Level. Denn er verzichtet auf die aufwendige Ausrichtung von Produkten entlang einer Referenzkante. Er ist in der Lage, die Position und das Volumen von Kartonagen und Beuteln auf dem Förderband mittels Kamera zu ermitteln und seinen Applikator genau darauf abzustimmen. Das 3D-Etikettierportal ist als PID- oder SLAM-Variante verfügbar. PID steht für «product identification» und bringt vorgedruckte Etiketten beispielsweise zu Serialisierungszwecken auf. Hinter SLAM verbirgt sich das «shipping label alignment module». Diese Variante eignet sich zum Aufbringen individuell gedruckter Versandetiketten. Weitere Besonderheit dieser Version ist die rotierende Stempelplatte, die es ermöglicht, die Etiketten in einem vordefinierten Winkel auf die Produkte aufzubringen.

Weitere Highlights von Bluhm sind der thermische Inkjet-Drucker Markoprint integra RAZR und der Lightworx, eine Kombination aus leistungsstarkem Faserlaser und professioneller Arbeitsstation. Der Lightworx eignet sich insbesondere für den Einstieg in die industrielle Laserkennzeichnung. Unternehmen aus der Metall- und Kunststoffbranche können mit dem Lightworx im Handumdrehen Typenschilder, Gehäuse oder Werkzeuge kennzeichnen – dauerhaft, gestochen scharf und fälschungssicher. Der Lightworx wird mit einem langlebigen 20 Watt-Faserlaser ausgeliefert. Dieser wartet mit einer Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden auf. Die mit dem System realisierbaren Markierfelder reichen von 100×100 bis hin zu 300×300 mm.

Optimale Markierergebnisse

Das System verfügt über eine Fokussierhilfe in Form einer elektrischen Z-Achse und zweier Rotlicht-Pointer. So können die Fokussierung des Laserkennzeichners und die Genauigkeit der geplanten Markierung im Vorfeld geprüft und nötigenfalls korrigiert werden. Auch der Textinhalt lässt sich im Vorfeld anzeigen. Die Nachbildung der Umrisse des Layouts in Echtgrösse erleichtert zudem die korrekte Positionierung des Werkstücks. Dadurch kann das Produkt optimal für die Markierung platziert werden. Die Standalone-Lösung ist mit Außenmaßen von 600x700x1685 Millimetern etwa so groß wie eine Kühl-Gefrier-Kombination und lässt sich daher bequem auch in Produktionsumfeldern mit knappem Platzangebot aufstellen. Zum schnellen Ortswechsel innerhalb Ihrer Produktion verfügt der Lightworx über Lenkrollen. Zur Kennzeichnung größerer Bauteile lassen sich die Seitentüren öffnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.