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Bislang müssen Caterer und Küchen heisse Speisen abkühlen lassen, um sie effektiv in einem Vakuum verpacken zu können. Das kostet Flexibilität, Zeit und im Fall einer aktiven Kühlung auch Energie. Alternative ist das neue Multivac-Dampfspülsystem SFP light.

Fun Fact: Es ist unmöglich, ein Ei auf dem Mount Everest zu kochen. Denn je niedriger der Luftdruck, desto niedriger der Siedepunkt von Wasser. Auf dem höchsten Berg der Erde, 8’848 Meter über dem Meeresspiegel, verdampft Wasser schon bei 70 Grad Celsius – während 83 Grad erforderlich sind, damit ein Ei hart wird. Bergsteiger verzichten oder weichen auf einen Dampfkochtopf aus. Doch Caterer und Zentralküchen stellt das physikalische Prinzip vor eine Herausforderung – zumindest dann, wenn sie heisse Speisen direkt nach dem Kochen mit einer Verpackungsmaschine vakuumieren und haltbar machen wollen. Warum? Hier kommt die sogenannte Dampfdruckkurve ins Spiel. Je stärker der Unterdruck, desto niedriger der Siedepunkt – genau wie auf dem Berg. Erzeugt die Maschine beispielsweise einen Unterdruck von 200 mbar, verdampft der Wasseranteil im Produkt schon bei 60 Grad. Und ab diesem Punkt ist keine weitere Druckabsenkung möglich.

Der Restluftanteil beim Vakuumieren heisser Speisen kann die Haltbarkeit verschlechtern

Beim Vakuumieren heisser Produkte wird immer ein Restluft-Anteil mit 21 Prozent Restsauerstoff im Kopfraum verbleiben. Ein Anteil, der die Haltbarkeit des Lebensmittels herabsetzen kann. «Viele Caterer und Küchen lassen heisse Speisen deshalb vor dem Vakuumieren abkühlen. Oder nutzen eine aktive Kühlung. Doch dabei verlieren sie entweder Zeit oder Energie», sagt Dominik Eberhard, Produktmanager der Tiefziehverpackungsmaschinen bei Multivac. Um Caterer und Küchen zu entlasten, hat sein Unternehmen ein neues Dampfspülsystem für kleinere du mittlere Losgrössen namens SFP light auf den Markt gebracht. SFP ist die Abkürzung für Steam Flush Packaging (Dampfspülung).

Die Lösung: Dampfspühl-System SFP light verpackt heisse Produkte ohne Vakuumquelle

SFP light ist nun als Erweiterung für Multivac-Tiefziehmaschinen erhältlich. Das Dampf-Spülsystem ermöglicht das Verpacken heisser Speisen in Vakuum direkt nach dem Kochen. Dafür formen die Tiefziehverpackungsmaschinen im ersten Schritt aus einer Kunststofffolie Mulden für das Produkt – etwa für jeweils fünf Kilogramm Gulasch mit einer Temperatur von 60 Grad Celsius. Die Portionen fahren im nächsten Schritt in eine hermetisch geschlossene Siegelstation. Nun durchströmt 180 Grad heisser Wasserdampf die Station. Erfolgt anschliessend die Versiegelung mit einer Oberfolie, bleibt Dampf in der Verpackung. Der Clou: Gase haben ein deutlich grösseres Volumen als Flüssigkeiten. Wird der Wasserdampf beim Abkühlen wieder zu Wasser, zieht sich die Verpackung automatisch zusammen. «Dank SFP light wird es möglich, heisse Produkte ohne nennenswerte Restlufteinschlüsse zu verpacken. Und das ganz ohne eine Vakuumquelle, die stets durch die Dampfdruckkurve limitiert ist», erklärt Eberhard. Da im Produktraum kein Unterdruck entsteht, besteht keine Gefahr, dass Produkte sieden oder platzen. Ein nützlicher Nebeneffekt des Dampf-Spülsystems: Das 180 Grad heisse Gas tötet Keime auf der Oberfläche des Lebensmittels ab. Dadurch verlängert sich ihre Haltbarkeit .

Light-Version für kleinere Losgrössen

Für Tiefziehverpackungsmaschinen mit hohen Durchsätzen in der Industrie bietet der in der Schweiz unter dem Namen Multivac Export AG präsente Verpackungsmaschinen-Spezialist schon seit längerer Zeit ein SFP-System an. Die neue Version – weniger komplex, platzsparend und kostengünstiger – ist speziell für kleinere Losgrössen in Küchen und bei Cateringunternehmen konzipiert.

 


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Der neue Heissleim-Spritzkopf Volta von Robatech AG zeigte auf der FACHPACK 2022, wie nachhaltiges Kleben funktioniert. Volta steht für Sparsamkeit und hohe Prozesssicherheit beim Klebstoffauftrag in Verpackungslinien.

Volta spart Energie und Klebstoff

Herkömmliche Druckluftauftragssysteme sind wartungsintensiv und verursachen hohe Betriebskosten. Volta kommt ohne Druckluft aus. Dies senkt die Betriebs- und Wartungskosten. Im Vergleich zu Robatechs pneumatischem Auftragskopf SX benötigt Volta rund 60 Prozent weniger Energie. Aber nicht nur der Energiebedarf sinkt. Der elektrische Antrieb von Volta ist schnell. Mit einer Schaltfrequenz von 200 Hz ist Volta für Hotmelt-Stitching geeignet. Beim Stitching erfolgt der Klebstoffauftrag nicht in Raupenform, sondern durch einen wiederholgenauen Punktauftrag. Der Klebeprozess benötigt im Vergleich zum Raupenauftrag bis zu 40 Prozent weniger Klebstoff. Der geringe Verschleiss trotz hoher Schaltfrequenzen ist ein weiterer Vorteil gegenüber pneumatischen Auftragsköpfen.

Verlässlich und präzise – auch unter rauen Fertigungsbedingungen

Mit höchster Präzision liefert Volta einen verlässlichen Klebstoffauftrag über die Dauer von 1 Milliarde Betriebszyklen. Kartonstaub und Spritzwasser können ihm dank seiner robusten Bauweise mit Schutzklasse IP55 nichts anhaben. Volta bringt Stabilität in den Klebstoffauftrag – mit höchster Präzision und einem exakten Abriss. Zur hervorragenden Qualität des Klebstoffauftrags trägt die gleichmässige Temperaturverteilung im Spritzkopf bei.

Einfache Systemintegration dank intelligenter Steuerungselektronik

Volta kann über eine 24-VDC-Anschlussstelle in neue oder bestehende Verpackungslinien integriert werden. Volta wird direkt über die integrierte Steuerung der Schmelzgeräte der Concept- und Vision-Produktlinien angesteuert, alternativ auch über SPS ohne zusätzlichen Booster. Das schmale Design erleichtert vor allem bei mehreren Auftrragsköpfen den mechanischen Einbau in eine Verpackungsanlage.

Green Gluing – nachhaltig Kleben für unsere Umwelt

Robatech ist spezialisiert auf effiziente und nachhaltige Klebstoffauftragslösungen von hoher Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Mit Green Gluing unterstreicht Robatech seine Expertise im industriellen Klebeprozess unter besonderer Einhaltung ökologischer Grundwerte.

(Mehr Informationen auf: www.volta.robatech.com).

 


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Verschiedene Geschmacksrichtungen eines Getränks in derselben Umverpackung – diesen Mehrwert bietet dem Verbraucher das Variety Pack. Dank einer neuen Konfiguration bewährter Maschinen von KHS kann das zunehmend populäre Gebinde jetzt hochautomatisiert erstellt werden.

Ein Verpackungstrend, der ursprünglich aus den USA kommt, setzt sich inzwischen in einer wachsenden Zahl weiterer Länder durch: das sogenannte Variety oder Rainbow Pack. Es beinhaltet Getränke verschiedener Sorten und erlaubt so dem Konsumenten, eine Vielfalt verschiedener Produktarten in einer Sekundärverpackung auszuprobieren. Meist wird dieses Pack für hochpreisige Getränke eingesetzt – etwa bei Premium-Bieren, Energydrinks oder Hard Seltzer. Für die Getränkehersteller liegt der Nutzen auf der Hand: Sie können ihren Kunden etwa im Rahmen einer Markteinführung gleich ein Spektrum mit mehreren Produktvarianten vorstellen. Bild: Variety Pack (Quelle KHS).

Für die Produktion der Packs steht eine Vielzahl verschiedener Lösungen zur Verfügung. Diese waren bisher aufgrund eines unterschiedlich hohen Anteils an manuellen Tätigkeiten dem niedrigen Leistungsbereich vorbehalten. KHS stellt nun eine Anlagenkonfiguration vor, die das Variety Pack dank ihres Automationsgrades erstmals im hohen Leistungsbereich ermöglicht und beispielsweise die Verarbeitung von bis zu 120.000 Dosen in der Stunde erlaubt. Dabei handelt es sich um eine Umpackanlage, die Behälter, die in der eigentlichen Produktionslinie bereits auf Trays und Paletten abgesetzt wurden, vereinzelt und zu gemischten Gebinden neu zusammenstellt. Bild: KHS_Innopack PPZ (Quelle Jan Schwerdtfeger).

https://www.khs.com/medien/pressetexte/presseinformationen/detail/variety-pack


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Die Wahl der richtigen Stretchfolie ist genauso entscheidend wie die Wahl der richtigen Stretchmaschine. Die ideale Folie sorgt bei jeder Anwendung für eine optimale Ladungssicherung und ein einfaches Handling, sie spart Geld und schont die Umwelt. CO2-neutrale Stretchfolien sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Sie werden in der Schweiz neu und exklusiv von Tanner & Co. AG Verpackungstechnik angeboten.

Bei der Produktion der drei klimaneutralen Stretchfolien-Kategorien «Spider-Stretchfolie» und «Plug n Wrap» (faserverstärkte Stretchfolien) sowie «Lochfolie» (luftdurchlässige Stretchfolie) werden ausschliesslich erneuerbare Energien verwendet. Alleine dadurch wird der CO2-Ausstoss um rund 30 Prozent reduziert: von 2,7 kg auf 1,9 kg pro 1 kg produzierter Stretchfolie. Der geringere Materialbedarf der neuartigen Folien reduziert den CO2-Ausstoss im Vergleich zu herkömmlichen Folien um weitere 20 Prozent. Zusammen bedeutet das eine Reduktion um 50 Prozent. Tanner übernimmt die Kompensation des restlichen CO2-Ausstosses. Mit dem Geld für die Kompensation der CO2-Emissionen werden Projekte und Massnahmen gegen den globalen Klimawandel unterstützt. Bei der Auswahl der effektivsten Projekte setzt Tanner auf das renommierte, auf CO2-Reduktion spezialisierte Unternehmen Carbon Footprint Ltd.

«Die neuen klimaneutralen Stretchfolien haben darüber hinaus auch weitere wichtige Vorteile», erklärt Thomas Weber, Content Manager bei Tanner & Co. AG Verpackungstechnik:

  • Weniger Material und Gewicht: Durch den Einsatz von Spiderfolie oder Plug n Wrap sinkt der Folienverbrauch um bis zu 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Folien.
  • Gute Ergonomie dank leichten Rollen: Eine Rolle Spiderfolie oder Plug n Wrap ist im Vergleich zu einer Rolle herkömmlicher Folie um bis zu 30 Prozent Das macht das Wechseln und das Handling der Folie deutlich einfacher und ergonomischer.
  • Weniger Abfall: Durch den Einsatz von Spiderfolie oder Plug n Wrap sinkt die Abfallmenge um bis zu 60 Prozent. Dadurch werden sowohl der Platzbedarf für das Sammeln der gebrauchten Folie als auch die Fahrten für den Rücktransport zum Recycling-Anbieter reduziert.
  • Reduzierte Lagerkosten: Auf einer Palette Spiderfolie finden 36 Rollen Platz. Auf einer Palette mit herkömmlicher Folie befinden sich nur 30 Rollen.

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Multivac blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück und kann heute schon trotz aller Unsicherheiten ein noch besseres Jahr 2022 vermelden. Als ganzheitlicher Lösungsanbieter stellt das Unternehmen innovative Lösungen vor und setzt damit neue Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Welche Neuheiten Multivac auf der IFFA 2022 präsentiert und wie das Unternehmen im Dialog mit seinen Kunden die Zukunft gestalten will, erklärten die Geschäftsführenden Direktoren Christian Traumann (rechts) und Guido Spix (links im Bild) bei der traditionellen IFFA-Pressekonferenz in Frankfurt.

Trotz Corona-Pandemie verzeichnet Multivac weiterhin ein deutliches Wachstum. Der Umsatz konnte auf 1,37 Mrd. Euro gesteigert werden. «Multivac ist mit einem guten Auftragsbestand in das Jahr 2022 gestartet», sagte Christian Traumann an der Pressekonferenz in Frankfurt. Für 2022 werde eine weitere Umsatzsteigerung erwartet. Wie Multivac sein Geschäft auch in Zukunft erfolgreich weiter entwickeln will, zeigt die Agenda 2025: Die Erschliessung neuer Märkte und Marksegmente, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Nah am Kunden – überall auf der Welt

Die Gruppe ist mit mehr als 85 Tochtergesellschaften für Sales und Service bereits in vielen Regionen auf dem Globus für seine Kunden vor Ort da (CH-Tochter Multivac Export AG ist in Hünenberg domiziliert). In Zukunft soll vor allem die Erschliessung der Märkte auf dem afrikanischen Kontinent weiter vorangetrieben werden. Und im Fokus steht auch die sich rasant entwickelnde Region Südostasien.

Ausbau der internationalen Produktion

Um überall auf der Welt noch näher an seinen Kunden zu sein, investiert das Unternehmen in den Ausbau seiner internationalen Produktion. Mittlerweile ist Multivac weltweit mit 13 Produktions- und Fertigungsstandorten vertreten. In der jüngsten Zeit sind z.B. neue, moderne Produktionsstätten in China und Japan dazugekommen. Ein neuer Standort in Indien befindet sich gerade im Aufbau. «So können wir schnell und flexibel auf die Marktanforderungen in der jeweiligen Region reagieren», betont Traumann.

Massgeschneidert für jeden Bedarf

Mit seinen Verarbeitungs- und Verpackungslösungen will Multivac vor allem neue Marktsegmente erschliessen. So wurde auf der IFFA eine vollautomatische Linienlösung zum Portionieren und Verpacken von Geflügel oder Frischfleisch vorgestellt. Oder die R3, eine anwendungsoptimierte Tiefziehverpackungsmaschine, die zudem recyclingfähige Monomaterialien wie Poly-Propylen (PP) verarbeiten kann. «Dabei ist zum einen die Verschmelzung von Digitalisierung und Maschinenbau, aber auch das Thema Nachhaltigkeit der Lösungen ein zentraler Aspekt», erläutert Guido Spix. «In Zeiten von Industrie 4.0 werden Maschinen und Linien gerade auch in der Lebensmittelproduktion immer komplexer. Mit unseren digitalen Lösungen wie den Smart Services oder dem Pack Pilot unterstützen wir unsere Kunden, ihre Produktionsprozesse optimal und möglichst störungsfrei am Laufen zu halten und damit die Produktivität zu erhöhen. Und solche digitalisierten Linien reduzieren den Produktausschuss signifikant. Zudem entwickeln wir in unserem modernen Training and Innovation Center (TIC) mit unseren Kunden und Partnern nicht nur nachhaltige Lösungen mit alternativen Packstoffen, sondern entwickeln auch Lösungen zum Schneiden und Portionieren von vegetarischen und veganen Fleisch-Ersatzprodukten und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag, den CO2-Fussabdruck der verarbeiteten und verpackten Produkte zu verbessern», ergänzt Traumann.

Nachhaltigkeit – Teil der Unternehmensstrategie

Das Thema Nachhaltigkeit spielt für Multivac nicht nur bei der Entwicklung von innovativen Verpackungslösungen eine Rolle. So wird das Unternehmen beispielsweise innerhalb der nächsten drei Jahre mit Ökostrom den CO2-Fussabdruck seiner Produktion um 20’000 Tonnen reduzieren. «Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie von Multivac», so Spix. «Als Technologieführer kommen wir damit nicht nur unserer unternehmerischen, sondern auch unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nach.»


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Der Verpackungsmaschinenhersteller Gerhard Schubert GmbH präsentierte sich auf der Anuga FoodTec 2022 u.a. mit einem eigenen 3D-Drucker. Mit der PARTBOX hat Schubert Additive Solutions bereits eine digitale Plattform geschaffen, von der Kunden zertifizierte Druckjobs in der eigenen Produktion abrufen und somit selbst 3D-Teile mit einem handelsüblichen Filament-Drucker herstellen konnten. Jetzt wird dieser Prozess noch einmal deutlich sicherer und qualitätsvoller, denn das Unternehmen hat einen vollständig neuen 3D-Drucker für seine Kunden entwickelt.

In der eigenen Produktion 3D-Teile für den Verpackungsprozess zu drucken, bringt Herstellern viele Vorteile: optimal angepasste Roboterwerkzeuge für alle denkbaren Produkte, kein umweltschädlicher und langwieriger Transport von neuen Formatteilen, schneller Ersatz bei defekten Werkzeugen und die Möglichkeit, neue Formatsätze für geänderte Produkte einfach selbst herzustellen. «Wir sind der Überzeugung, dass Bauteile zu der Zeit und an dem Ort produziert werden sollten, wann und wo sie gebraucht werden», erklärt Conrad Zanzinger, Technischer Leiter bei von Schubert Additive Solutions. Das Ziel: den 3D-Druck technischer Bauteile bei Kunden in einem zuverlässigen, sicheren und qualitativ hochwertigen Prozess zu gewährleisten. Um das umzusetzen, entschied sich die Schubert-Tochter, einen eigenen 3D-Drucker für diese Anforderungen zu entwickeln. Den Entwicklern war dabei wichtig, eine sehr einfache Lösung zu gestalten, die ohne grosses Know-how von jedem genutzt werden kann. «Damit machen wir die Vorteile der additiven Fertigung für jeden zugänglich», erklärt Zanzinger. Der neue PARTBOX-Drucker bietet eine gleichmässig hohe Druckqualität, was die Prozesssicherheit innerhalb der Verpackungsmaschinen und damit die Effizienz im Verpackungsprozess für Kunden noch einmal verbessert. Durch den Einsatz von hochpräzisen Komponenten wie einem gefrästen Aluminiumrahmen, Kugelumlaufspindeln und einer besonderen Führungstechnik wird der Druckkopf exakt positioniert. Die genaue Dosierung des Filaments stellt Schubert durch einen Extruder mit Direktextrusion sicher. Eine Haube über dem Gerät schließt Umgebungseinflüsse wie Wärme oder Schmutz aus.

Zusätzlich liefert Schubert Additive Solutions mit dem Kunststoff PARTBOX Black auch das passende Druckmaterial. Der Unterschied zu marktüblichen Filamenten liegt in einem für das FDM-Druckverfahren (Fused Deposition Modeling) optimierten Polyamid. Das Material ist lebensmittelkonform und mit einem Metalldetektor detektierbar. Darüber hinaus weist PARTBOX Black gute mechanische Eigenschaften und eine hohe Temperaturbeständigkeit auf. Dadurch können im Druckprozess sehr glatte Oberflächen erzielt werden. Hardware, Software und Material sind somit perfekt aufeinander abgestimmt.

 

 


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Weltweit werden immer mehr Getränke in Dosen abgefüllt, gleichzeitig wächst die Produktvielfalt. Gerade deshalb sind die Ansprüche der Abfüller an die Flexibilität und das hygienische Design ihrer Maschinen besonders hoch. KHS und Ferrum nehmen in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Ihre technischen Lösungen, die dank langjähriger Zusammenarbeit optimal aufeinander abgestimmt sind, ermöglichen es Getränkeproduzenten, hygienisch einwandfreie und qualitativ hochwertige Produkte anzubieten.

So überzeugt der kompakte Innofill Can C von KHS unter anderem durch eine geschmacksneutrale und flexible Abfüllung. Demgegenüber stehen die passenden Verschließersysteme FC06 und FC08 von Ferrum, die durch ihre offene Bauweise besonders leicht zu reinigen sind. Vereint sind beide Maschinen ein Garant für eine effiziente Abfüllung.

Flexibel, hygienisch und langlebig: Der Innofill Can C

KHS bietet für das Dosensegment zwei im Markt bewährte Füller, den Innofill Can DVD für den Hochleistungsbereich und den Innofill Can C, ausgerichtet auf kleine bis mittlere Abfüllmengen. Dank der neuen Baureihenerweiterung mit einer Leistungssteigerung auf bis zu 60.000 Dosen pro Stunde lässt sich der kleine Bruder jetzt noch besser in Linien mit höheren Kapazitäten integrieren. Dabei überzeugt er mit seiner großen Flexibilität, so können etwa mehrere unterschiedliche Produkte und Formate auf einer Anlage verarbeitet werden.

In Anbetracht der zunehmenden Variantenvielfalt bei Getränken wurde innerhalb der Entwicklung besonderes Augenmerk auf das hygienische Maschinendesign und den Schutz vor Geschmacksübertragung gelegt. So sind die Füllventile der KHS-Dosenfüller anstelle von konventionellen Dichtungen im Produktbereich mit Faltenbälgen aus PTFE (Teflon) ausgestattet. Gleichzeitig wurden die Schiebedichtungen in den Tulpenführungen durch Faltenbälge aus Teflon ersetzt. Spaltfreie und hygienische Abdichtungen werden somit möglich. Diese schützen effektiv vor Kontamination und sind leichter zu reinigen. Darüber hinaus trägt das elektropneumatische Anheben und Ansetzen der Tulpen bei der Behälterabdichtung zur sicheren Abfüllung bei. Dank des zusätzlichen Verzichts auf eine Wasserschmierung im Bereich des Füllerkarussells verkürzen sich die Intervalle der Außenreinigung um bis zu 20 Prozent.

https://www.khs.com/en/media/press-articles/press-releases/detail/expertise-in-canning

 


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Seit 2014 baut die Firma A-WARE Nutrition e.U. auf ihren Bio Feldern in Hartberg in der Steiermark Nutzhanf an und stellt Hanfprodukte her. Das Unternehmen ist seither kontinuierlich gewachsen. In Zusammenarbeit mit Saropack AG hat A-WARE die Verpackung für die innovativen Bio-Hanfproteinriegel neu definiert und umgesetzt.

Durch den Einsatz der hochleistungsfähigen und zugleich kleinsten vollautomatischen SAROPACKER Flowpack-Verpackungsmaschine konnte A-WARE Nutrition e.U. die Produkte erfolgreich in den Markt bringen. Nach der Installation und einigen Wochen Erfahrung sagt Geschäftsführer Mag. iur. Alexander Thurner (rechts im Bild, mit Malte Mörtelmayr von Saropack): «Als innovatives Unternehmen brauchen wir ein besonders gutes Verständnis für unsere Bedürfnisse. Aufgrund der sehr guten Projektbearbeitung und der räumlichen Nähe zu unseren kommerziellen und technischen Ansprechpersonen von Saropack hatten wir uns für Saropack AG entschieden.»

Problemlose Anwendung

Die problemlose Anwendung der Produkte auf der SAROPACKER Verpackungsmaschine war für die A-WARE entscheidend für die Wahl des Partnerunternehmens. Zudem habe Saropack, setzt Thurner fort, wichtige Zusatzoptionen vorgeschlagen, wie den aufgebauten Drucker für die Charge und das Haltbarkeitsdatum, sowie eine verlängerte Einlaufstrecke, damit auf Wunsch mit mehr als einer Person die Produkte in die Maschine bestückt werden können.

Basis für weiteres Wachstum

«Wichtig für uns war auch, dass Saropack die Maschine und die Folie vorgeschlagen und somit die Verantwortung für die optimale Anwendung übernommen hat. Wir erwarten von der Folienverpackung und unseren Partnern eine hohe Produkt- und Servicequalität, eine rasche Abwicklung und Lieferung und zudem eine einfache Handhabung der Anlage im Produktionsprozess. Mit Saropack haben wir die richtigen Lösungen gefunden.» Es gab bei A-WARE davor keine Verpackungsanlage, so dass mit dem SAROPACKER nun die Basis für ein weiteres Wachstum gelegt werden kann. Und sehr wichtig sei natürlich auch, betont Thurner abschliessend, «dass uns unsere Ansprechperson auch weiterhin kompetent in Fragen der Nachhaltigkeit und Folienverpackung unterstützt.»

 

 


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Seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt Bosch Rexroth (mit CH-Tochtergesellschaft Bosch Rexroth Schweiz AG) Antriebslösungen gemeinsam mit Gerhard Schubert GmbH, Spezialist für Robotik-basierte Verpackungsmaschinen. Aus dieser Partnerschaft entstanden bereits einige zukunftsgerichtete Innovationen, die den Markt veränderten, wie beispielsweise die Antriebstechnik für die schaltschranklose Verpackungsmaschine oder das Schubert Transmodul. Beide Unternehmen haben nun die Weichen für die weitere gemeinsame Zukunft gestellt und die bereits seit knapp 40 Jahren bestehende Zusammenarbeit um weitere vier Jahre verlängert.

Geplant ist die Einführung der neuesten Generation schaltschrankloser Antriebe auf Basis der Automatisierungsplattform ctrlX AUTOMATION. Mit der aktuell unterzeichneten Vereinbarung bekräftigen die Partner ihre Zusammenarbeit bei Qualität, Service und Liefertreue. Auf der Agenda stehen die Einführung der neuesten Generation schaltschrankloser Antriebe auf Basis des ctrlX AUTOMATION Baukastens sowie weitere gemeinsame Entwicklungsprojekte. Ralf Schubert, Geschäftsführer Technik der Gerhard Schubert GmbH (4. von links), erklärt: «Für uns stellt die nächste Generation der schaltschranklosen Antriebstechnik auf Basis ctrlX DRIVE einen elementaren Bestandteil unserer zukünftigen Maschinengenerationen dar. Zusammen mit dem gewohnt guten Support von Bosch Rexroth setzen wir weiterhin gerne auf dieses Erfolgsduo.» Steffen Winkler, Vertriebsleitung Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth (4. von rechts), arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der Firma Schubert eng zusammen und weiss: «Wir hatten schon oft gemeinsame Ideen, von denen anfangs nur wenige glaubten, dass sie realisierbar sind. Häufig wurden diese später ein grosser Erfolg.»

 


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Erstmalig präsentierte der zu Sealed Air GmbH gehörende Bereich Autobag das kleinste automatische Verpackungssystem für die Beutelverpackung. Das Autobag-ComCount-Produkt von Automated Packaging Systems zählt, dosiert und verpackt vollautomatisch. Auf kleinstem Raum von 1,5 x 0,6 m lassen sich so bis zu 20 Beuteln pro Minute verarbeiten. Möglich sind Produktabmessungen von bis zu 20 x 20 x 50 mm. Bei Integration der gleichzeitigen Beutelbedruckung benötigt das System lediglich 5 Sekunden zur kompletten Bearbeitung einer Verpackungseinheit. Der integrierte Thermotransferdrucker ermöglicht eine versandgerechte Bedruckung jedes Beutels mit hochaufgelösten Grafiken, Texten oder Barcodes. Informationen aus Kundendatenbanken lassen sich übernehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.