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Die HANNOVER MESSE kann dieses Jahr nicht stattfinden. Grund ist die zunehmend kritische Lage aufgrund der Corona-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Es ist das erste Mal in der 73-jährigen Geschichte, dass die Veranstaltung nicht ausgerichtet wird. Gänzlich ausfallen wird die Messe jedoch nicht: Für die Zeit bis zur nächsten HANNOVER MESSE im April 2021 wird ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern- und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten.

 


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Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und auf Basis der Empfehlung der Bundesregierung sowie der Bayerischen Staatsregierung sieht sich die Messe München gezwungen, die automatica 2020, die von 16. bis 19. Juni auf dem Programm stand, um ein halbes Jahr zu verschieben. Dieser Schritt erfolgt in Abstimmung mit dem VDMA-Fachverband Robotik + Automation als ideellem Träger und in Verantwortung für die Gesundheit von Ausstellern und Besuchern. Die automatica 2020 wird nun vom 8. bis 11. Dezember in München stattfinden.


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Die Messe Düsseldorf verschiebt die internationale Weltleitmesse interpack, die vom 7. bis 13. Mai 2020 auf dem Programm stand. Sie wird nun vom 25. Februar bis 03. März 2021 stattfinden. Damit folgt der Veranstalter der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung und berücksichtigt bei der Risikobewertung des Coronavirus die Prinzipien des Robert Koch-Instituts. Hinzu kommt die Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der Grossveranstaltungen mit mehr als 1’000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern generell untersagt werden.


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Die vom 16. bis 26. Juni 2020 geplante drupa wird auf den 20. bis 30. April 2021 verschoben. Damit folgt die Messe Düsseldorf der Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Grossveranstaltungen die Prinzipien des Robert Koch-Instituts zu berücksichtigen. Hinzu kommt die Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der Grossveranstaltungen mit mehr als 1’000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern generell untersagt werden.


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Die diesjährige LogiMAT wurde weniger als eine Woche vor ihrer Durchführung aufgrund einer behördlichen Anordnung abgesagt. Die Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement hätte vom 10. bis 12. März in Stuttgart zum 18. Mal stattfinden sollen. Das zuständige Ordnungsamt Leinfelden-Echterdingen hat auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes des Landkreises Esslingen am 4. März um 17:17 Uhr dem Messeveranstalter Euroexpo die Absage der LogiMAT 2020 angeordnet. Der Veranstalter teilt mit, dass er zusammen mit der Landesmesse Stuttgart und den zuständigen örtlichen Behörden bislang von der Durchführbarkeit der LogiMAT ausgegangen war. Inzwischen habe sich das Ansteckungsrisiko jedoch wegen verstärkter und beschleunigter Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zugespitzt. Das betreffe insbesondere auch die Region Stuttgart. Die Absage der Messe aufgrund äusserer, unvorhersehbarer Umstände ist nach Worten von Christoph Huss, geschäftsführender Gesellschafter der Euroexpo, ein Novum in ihrer 18-jährigen Geschichte. Unter grossen Anstrengungen habe man leider keinen geeigneten Termin für eine spätere Durchführung im Jahr 2020 finden können.

Die nächste LogiMAT wird vom 9. bis 11. März 2021 in Stuttgart stattfinden.

 

 


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Die FachPack feiert 2019 ihren 40. Geburtstag. Rund 44’000 Fachbesucher nutzten die Jubiläumsmesse vom 24. bis 26. September, um sich bei 1’591 Ausstellern über Innovationen und Trends in der Verpackungsbranche zu informieren. Deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren kamen aus dem Ausland nach Nürnberg. Damit wird die FachPack ihrem Ruf als europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik gerecht.

An den Messeständen sowie in den Foren und Sonderschauen wurde eifrig genetzwerkt und diskutiert. Das erstmals ausgerufene Leitthema «Umweltgerechtes Verpacken» traf den Nerv der Zeit und zog sich wie ein roter Faden durch die 12 Messehallen sowie das Rahmenprogramm. Zu den vieldiskutierten Themen gehörten neben der Nachhaltigkeit auch die Digitalisierung und E-Commerce. Die FachPack 2019 bot ein umfangreiches Angebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. 39 Prozent der Aussteller waren ausländische Unternehmen; die Schweiz folgte mit 47 Teilnehmern an dritter Stelle nach Italien (76) und den Niederlanden (55), und vor Tschechien und Polen (je 47),  Türkei (42), Österreich (41) und Frankreich (39). Besonders gelobt wurde von Ausstellern die hohe Qualität des Fachpublikums, welches hauptsächlich aus den Branchen Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizin, Kosmetik, Chemie, Elektronik und Automotive kam. Das Rahmenprogramm mit seinen innovativen Formaten wie zum Beispiel der Open Workshop Area oder den Start-up-Präsentationen erfreute sich grossem Interesse. In den beiden Foren PackBox und TechBox liefen 120 Fachvorträge, davon die Hälfte zu verschiedenen Aspekten des umweltgerechten Verpackens. Brisante Themen wie Design for Recycling, Kreislaufwirtschaft oder biobasierte Kunststoffe wurden aufgegriffen. Im feierlichen Rahmen wurden am ersten Messetag insgesamt 34 herausragende Lösungen mit dem Deutschen Verpackungspreis 2019 ausgezeichnet. Vier Innovationen erhielten Gold-Awards: «Pasta-Papierverpackung» von ALB-GOLD Teigwaren, «Food Protect» von Smurfit Kappa Herzberg Solid Board, «Universalverpackungen aus Post-Consumer-Material für geschlossene Rohstoffkreisläufe» von Pöppelmann sowie die Verpackung «Second Chance» in der Nachwuchskategorie. Unter den Preisträgern sind auch zwei Schweizer Innovationen: «Stylo Tube mit Applikator» von Hoffmann Neopac AG und die materialsparende thermogeformte Verpackung NETPAC von Bachmann Forming AG (Bild links). Erstmals auf der FachPack wurden zudem die Sustainability Awards an acht Produkte bzw. Projekte verliehen. Da die FachPack nächstes Jahr turnusgemäss pausiert, steht die nächste Veranstaltug erst vom 28. bis 30. September 2021 im Messezentrum Nürnberg auf dem Programm.

 

 

 


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Vom 4. bis 7. Juni 2019 ging in zehn Münchner Messehallen die grösste Logistikmesse der Welt mit neuen Rekordwerten über die Bühne. Zu den Topthemen der transport logistic 2019 gehörte der Handelskrieg zwischen den USA und China – und zugleich machte sich die Neue Seidenstrasse deutlich bemerkbar: Die Zahl chinesischer Aussteller hat sich auf 64 nahezu verdoppelt. Es wird verstärkt nach Kooperationspartnern in Europa gesucht. Die Künstliche Intelligenz zeigte sich in vielen Bereichen als grosser Hoffnungsträger.

Mit 2’374 Ausstellern aus 63 Ländern hat die Veranstaltung ein Plus von 10 Prozent erzielt. Es kamen rund 64’000 Besucher aus 123 Ländern – das bedeutete ein Plus um 5 Prozent. Aus dem Ausland reisten etwa 30’000 Besucher an. Die Messe ist damit noch einmal deutlich internationaler geworden. Sie umfasste zehn Hallen (+ 1) und ein Freigelände – insgesamt 125’000 m2 Ausstellungsfläche. Die Top-Ten-Ausstellerländer nach Deutschland waren Niederlande, Italien, Belgien, Frankreich, Polen, China, Österreich, Spanien, Grossbritannien und Tschechien.
Die nächste transport logistic findet vom 4. bis 7. Mai 2021 in der Messe München statt.

 

 


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Der Buchstabe «K» steht seit 1952 für den weltweit bedeutendsten Treffpunkt der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre kommen in Düsseldorf Aussteller und Fachbesucher aus allen Kontinenten zusammen, um die neuesten Entwicklungen dieser dynamischen Industrie live zu erleben. Die Fachleute nutzen die Chance, die ihnen das Ereignis K bietet: eine einmalige Informations- und Networking Plattform inmitten von Innovationen und Zukunftsperspektiven.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.