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Von 28. bis 30. September 2021 fand die diesjährige FachPack, Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse statt. Rund 24’000 Fachbesucher nutzten die Chance, Antworten auf ihre speziellen Verpackungsfragen bei 788 Ausstellern aus 33 Ländern zu finden. Jeder dritte Fachbesucher reiste aus dem Ausland nach Nürnberg. Der Messezutritt an den Eingängen mit E-Ticket und 3G-Nachweis war unkompliziert und schnell. Das Hygienekonzept hat gegriffen; die entsprechenden Vorschriften wurden von Ausstellern und Besuchern eingehalten.

Die Messe bot ein umfangreiches Angebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. 41 Prozent der Aussteller und etwa jeder dritte Besucher reisten aus dem Ausland an, allen voran aus Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, der Türkei, der Tschechischen Republik, Polen, Frankreich und Belgien. Vor der Messe war nicht abschätzbar, wie viele Besucher nach Nürnberg kommen würden in diesem aussergewöhnlichen, pandemie-geprägten Jahr. Dass es am Ende so viele waren, hat nicht nur die Aussteller, sondern – wie verlautet – auch die Messemacher überrascht. Gleichzeitig bestätigt es: trotz aller digitaler Möglichkeiten ist ein Live-Event mit ergiebigen Gesprächen durch nichts zu ersetzen.

Die nächste FachPack findet turnusgemäss vom 27. bis 29. September 2022 im Messezentrum Nürnberg statt. Das neue Leitthema «Transition in packaging» widmet sich den starken Strömungen, die derzeit auf die Verpackungsindustrie einwirken. Nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch die Verbraucher fordern Nachhaltigkeit – und das verändert die Branche tiefgreifend. Themen wie Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und E-Commerce schliessen sich an. COVID 19 hat den Produktschutz unter Hygienegesichtspunkten in den Fokus gerückt und zudem Bereiche wie Online-Shopping und Home Deliveries weiter wachsen lassen. Welches Einkaufsverhalten werden Verbraucher in Zukunft zeigen? All diese Themen sind für die Verpackungsindustrie nicht nur eine Aufgabe, sie bieten auch eine grosse Chance zur Veränderung.

 


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Messebesucher erwarten gespannt die A+A als Präsenzveranstaltung. Vom 26. bis 29. Oktober 2021 präsentieren auf dem Düsseldorfer Messegelände in den Hallen 1 bis 10 mehr als 1’000 Unternehmen vorrangig europäischen Besuchern ihre Produkte, Lösungen und Weltneuheiten. Die weltweit grösste Veranstaltung, welche die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zum Thema hat, findet alle zwei Jahre statt. Der bevorstehenden Durchführung blickt

Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf (Bild links), voller Optimismus entgegen: «Wir freuen uns mit unseren Ausstellern nach vielen Monaten des ausschliesslich digitalen Kontakts zu Geschäftspartnern, potenziellen Kunden und wichtigen Entscheidungsträgern der Branche auf den Austausch im realen Erlebnisraum Messe.» Gemeinsam mit dem parallel stattfindenden Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin deckt die Fachmesse alle Aspekte einer ganzheitlichen Präventionskultur ab, von betrieblichem Gesundheitsmanagement über den persönlichen Schutz bis hin zu Workplace Design und betrieblichem Sicherheitsmanagement. Alle relevanten Informationen über Aussteller, Services und Produkte sind auch über die online abrufbare digitale Ausstellerdatenbank erhältlich.

Das diesjährige Schwerpunktthema «Digitalisierung» spiegelt sich unter anderem auf der Sonderfläche des Robotics Park wider. Digitale Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit bestimmen die aktuelle Diskussion und werden die Zukunft der Arbeit weiterhin stark beeinflussen. Im Mittelpunkt der Messe stehen aktuelle Trendthemen wie Arbeiten 4.0, künstliche Intelligenz für den Arbeitsschutz und Arbeiten in Pandemie-Zeiten. Diskutiert wird zudem über mobiles Arbeiten, Arbeitsschutz in internationalen Lieferketten, Nachhaltigkeit sowie über die Zukunft der Arbeit in Europa und weltweit. All diejenigen, denen ein Messebesuch in diesem Jahr verwehrt bleibt, müssen auf den Gedankenaustausch nicht verzichten und können in den virtuellen Kontakt mit den Ausstellern treten.

 

 

 

 

 

 

 


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Die Messe Düsseldorf hat sich nach Abstimmung mit ihren Partnern aus Verbänden, Industrie und dem Messebeirat dazu entschieden, die für Februar/März 2021 geplanten interpack und components aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie bedingten Einschränkungen abzusagen. «Wir haben alles daran gesetzt, der herausragenden Bedeutung der interpack für die Processing & Packaging-Industrie auch in Pandemie-Zeiten gerecht zu werden – vor allem, weil wir einigen Zuspruch für eine Präsenzmesse aus der Branche erhalten haben und über ein praxisbewährtes Hygienekonzept zum Schutz aller Beteiligten verfügen. Letztendlich zeigt aber nun die Rückmeldung der Aussteller deutlich, dass die Unsicherheit zu gross ist, um eine interpack auszurichten, die ihrem Anspruch als internationale Leitmesse gerecht werden kann. Wir setzen nun auf die kommende turnusgemässe Ausgabe der interpack, die wir durch erweiterte Online-Angebote ergänzen werden», erläutert Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. Diese findet vom 4. bis 10. Mai 2023 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Interessierte Unternehmen der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie können sich voraussichtlich ab Ende März/Anfang April online auf www.interpack.de anmelden. Aussteller, die für die abgesagte interpack 2021 zugelassen waren, konnten bereits ihre Standplätze für 2023 reservieren und können nun mit der Anmeldung das Re-Booking durchführen.

 


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Angesichts des aktuellen Verlaufs der Coronavirus-Krise entschied sich der Veranstalter Comexposium Group, die ALL4PACK Paris – ursprünglich für November 2020 geplant – auf November 2022 zu verschieben. Es wird daran erinnert, dass sich die Messe in den 70 Jahren ihres Bestehens  immer wieder neu erfinden musste und für die Verpackungs- und Intralogistikbranche weiterhin ein starker Partner ist. Ab November 2020 will Comexposium verschiedene kleinere Treffen und Veranstaltungen für die Branche anbieten, die auf das aktuelle Umfeld Rücksicht nehmen.

Die bisher letzte ALL4PACK fand im November 2018 auf dem Messegelände in Paris Nord Villepinte statt. Rund 1’350 Aussteller und 79’000 Besucher haben teilgenommen. Insgesamt zählte die Messe fast 35% internationale Besucher, davon 21% aus Afrika. Vertreten waren über 60 Länder. Am bewusst selektiver gestalteten Begleitprogramm fanden 25 Vortragsveranstaltungen mit über 80 Rednern statt. Sie befassten sich mit wichtigen aktuellen wie zukunftsorientierten Themen. Auf Interesse stiessen u.a. Referate über die zweifache europäische Umfrage der all4pack und ihr Weissbuch «Verpackungsindustrie im Wandel» sowie die Preisverleihungen «Pack The Future» und «Sustainable Plastic Packaging Award 2018», welche brandneue Innovationen von Kunststoffverpackungen und Folien präsentierten. Einen wichtigen Stellenwert nahm das viel diskutierte Thema rund um nachhaltige Verpackungen und Beeinflussung der Märkte durch neue Gesetzes- und Umweltanforderungen. Die Creative Lounge warf einen erweiterten Blick auf Innovationen. Dazu präsentierte sie sich mit unterschiedlichen Selektionen (all4pack Innovation Awards, Auswahl SIAL Innovation, De Gouden Noot, Preisträger von Pack the Future) als Forum für Trendscouting und Inspirationen. Die Exponate des Forums entsprachen dem Messemotto «Share your creativity» in bester Weise. Insgesamt 16 Start-ups präsentierten sich im Rahmen von Pitches und vereinbarten im Anschluss Termine mit Entscheidern der Verpackungs- und Intralogistikbranche. Die spontanen Feedbacks dazu waren vielversprechend.

 

 

 

 


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Die FachPack feiert 2019 ihren 40. Geburtstag. Rund 44’000 Fachbesucher nutzten die Jubiläumsmesse vom 24. bis 26. September, um sich bei 1’591 Ausstellern über Innovationen und Trends in der Verpackungsbranche zu informieren. Deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren kamen aus dem Ausland nach Nürnberg. Damit wird die FachPack ihrem Ruf als europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik gerecht.

An den Messeständen sowie in den Foren und Sonderschauen wurde eifrig genetzwerkt und diskutiert. Das erstmals ausgerufene Leitthema «Umweltgerechtes Verpacken» traf den Nerv der Zeit und zog sich wie ein roter Faden durch die 12 Messehallen sowie das Rahmenprogramm. Zu den vieldiskutierten Themen gehörten neben der Nachhaltigkeit auch die Digitalisierung und E-Commerce. Die FachPack 2019 bot ein umfangreiches Angebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. 39 Prozent der Aussteller waren ausländische Unternehmen; die Schweiz folgte mit 47 Teilnehmern an dritter Stelle nach Italien (76) und den Niederlanden (55), und vor Tschechien und Polen (je 47),  Türkei (42), Österreich (41) und Frankreich (39). Besonders gelobt wurde von Ausstellern die hohe Qualität des Fachpublikums, welches hauptsächlich aus den Branchen Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizin, Kosmetik, Chemie, Elektronik und Automotive kam. Das Rahmenprogramm mit seinen innovativen Formaten wie zum Beispiel der Open Workshop Area oder den Start-up-Präsentationen erfreute sich grossem Interesse. In den beiden Foren PackBox und TechBox liefen 120 Fachvorträge, davon die Hälfte zu verschiedenen Aspekten des umweltgerechten Verpackens. Brisante Themen wie Design for Recycling, Kreislaufwirtschaft oder biobasierte Kunststoffe wurden aufgegriffen. Im feierlichen Rahmen wurden am ersten Messetag insgesamt 34 herausragende Lösungen mit dem Deutschen Verpackungspreis 2019 ausgezeichnet. Vier Innovationen erhielten Gold-Awards: «Pasta-Papierverpackung» von ALB-GOLD Teigwaren, «Food Protect» von Smurfit Kappa Herzberg Solid Board, «Universalverpackungen aus Post-Consumer-Material für geschlossene Rohstoffkreisläufe» von Pöppelmann sowie die Verpackung «Second Chance» in der Nachwuchskategorie. Unter den Preisträgern sind auch zwei Schweizer Innovationen: «Stylo Tube mit Applikator» von Hoffmann Neopac und die materialsparende thermogeformte Verpackung NETPAC von Bachmann Forming (Bild links). Erstmals auf der FachPack wurden zudem die Sustainability Awards an acht Produkte bzw. Projekte verliehen. Da die FachPack nächstes Jahr turnusgemäss pausiert, steht die nächste Veranstaltug erst vom 28. bis 30. September 2021 im Messezentrum Nürnberg auf dem Programm.

 

 

 


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Der Zürcher Jahrestreff der Verpackungs- und Logistikfachleute hat am 10. und 11. April 2019 seine Stellung als wichtigster Schweizer Branchenanlass erneut unter Beweis gestellt. Rund 200 Aussteller begrüssten an den parallel durchgeführten Fachmessen Empack, Packaging Innovations und Logistics & Distribution etwa 4’500 Besucher, die dort live die neuesten technologischen Innovationen und die aktuellsten Trends in den Bereichen Verpackung, Prozesslösungen, Intralogistik, Distribution sowie E-Logistics erleben konnten.


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LogiMAT 2019 verzeichnet deutliche Zuwächse

Die LogiMAT 2019 schloss ihre Tore am 21. Februar nach dreitägiger Dauer mit einem beeindruckenden Abschlussergebnis: Bei allen relevanten Kennzahlen verzeichnete die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement deutliche Zuwächse – in den Bereichen Besucherzahl und Internationalisierung sogar im zweistelligen Prozentbereich. 1’624 internationale Unternehmen (+3,8 Prozent) aus 42 Ländern (+11 Prozent), darunter 250 Neuaussteller, präsentierten die aktuellen Entwicklungen und Systemlösungen für effiziente Intralogistik. Die Stellung der LogiMAT als weltweit grösste Fachmesse für Intralogistik wurde deutlich bestätigt. Mit der erstmaligen Einbindung der Halle 2 sowie der Galeriefläche in Halle 1 belegte die LogiMAT 2019 die komplette Ausstellungsfläche auf dem Stuttgarter Messegelände. Sie wurde damit um zusätzliche 7’500 m2 auf insgesamt mehr als 120’000 m2 (+2,6 Prozent) erweitert. Die Nettoausstellungsfläche verzeichnet dabei einen Zuwachs von 7,8 Prozent auf 64’348 m2. Bei den Besucherzahlen vermeldet der Messeveranstalter Euroexpo zum dritten Mal in Folge eine Steigerungsrate von jeweils deutlich über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. An den drei Messetagen kamen diesmal insgesamt 61’740 Fachbesucher (+11,5 Prozent). «Dieser enorme Zuspruch des Fachpublikums hat unsere kühnsten Erwartungen weit übertroffen», konstatiert Messeleiter Michael Ruchty (Bild). Insgesamt steigerte die LogiMAT erneut den Grad ihrer Internationalisierung. Mehr als 20 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an, davon 9,5 Prozent aus Asien und Übersee. Unter den Ausstellern, die die LogiMAT 2019 als Präsentationsplattform für ihre Produkte nutzten, lag der Anteil internationaler Unternehmen bei 29 Prozent.

Die LogiMAT 2020 musste wegen Coronapandemie kurzfristig abgesagt werden und die LogiMAT 2021 wurde aus gleichem Grund verschoben. Doch auch der vorgesehene Ersatztermin 22. bis 24. Juni 2021 kann nicht eingehalten werden. Der Veranstalter, die EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH, sieht sich aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und der unübersichtlichen Impfsituation, sowie der damit verbundenen Bewegungseinschränkungen dazu gezwungen, die LogiMAT erneut zu verschieben.Sie soll nun vom 8.bis 10. März 2022 in der Messe Stuttgart stattfinden. Der Veranstalter arbeitet an einem digitalen Konzept, damit sich Besucher und Aussteller 2021 virtuell treffen können. Mit der digitalen Lösung soll die Lücke bis zur nächsten Präsenzmesse im März 2022 geschlossen werden.

 

 

 

 

 


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automatica sprint im Juni 2021, reguläre automatica erst 2022

Die automatica 2018 schloss am 22. Juni nach 4-tägiger Dauer ihre Tore mit je 7-prozentigem Zuwachs sowohl bei den Ausstellern wie bei den Besuchern: Die teilnehmenden 890 Aussteller und 46’000 Besucher zeigten, dass die Messe auf globaler Ebene immer wichtiger wird (das Bild unten zeigt den Besucherandrang beim Messeeingang Ost). Die Entwicklung zeigt, dass die Digitalisierung leichtere Bedienung und mehr Flexibilität in der Produktion ermöglicht – mit dem Ziel, neue Anwendungsgebiete zu erschliessen. Kollaborative Robotik erobert den Markt in rasantem Tempo und eröffnet nahezu unbegrenzte Automatisierungsmöglichkeiten. Vom Sensor über den Cobot bis hin zur kompletten Anlage: Die direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine setzt sich immer mehr durch. Die technologischen Entwicklungen sind der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie zu verdanken. Dafür ist München der internationale Treffpunkt. Oussama Khatib von der Stanford University erklärt: «Die automatica öffnet ein breites Fenster zu den aufkommenden Anwendungen in der Robotik. Kollaborative Roboter werden für reale Anwendungen gebaut: Das ist ein Beweis für die fruchtbare Zusammenarbeit und den Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie.» Die Frage über die Messe hinweg: Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Mit der Sonderschau «Der Mensch in der Smart Factory» machte der Fachverband VDMA Robotik + Automation die Arbeitswelt 4.0 greifbar: Digitale Assistenzsysteme als Unterstützer in der Handmontage, Augmented Reality, Gestensteuerung, Exoskelette und Wearables, die die Interaktion zwischen Mensch und Maschine vereinfachen. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des Fachverbandes VDMA Robotik + Automation, erklärt dazu: «Arbeitsplätze werden attraktiver und ergonomischer. Die jeweiligen Stärken von Mensch und Maschine sind komplementär! Das eröffnet eine grosse Chance für eine bessere Arbeitsplatzgestaltung. Dieses Thema prägt die automatica wie kaum eine andere Messe.» Der nächste Technologiesprung ist die Künstliche Intelligenz (KI). Mit zahlreichen Vorträgen zu diesem Thema hat die automatica relevantes Fachwissen vermittelt. KI-basierte Datenanalysen können der Industrie einen enormen Wachstumsschub bescheren. Der interdisziplinäre Dialog ist hier entscheidend.

So wie viele andere Veranstaltungen des Coronajahres konnte auch die automatica nicht zum geplanten Termin im Juni 2020 stattfinden. Nun gibt die Messe München bekannt, dass auch der Ausweichtermin im Dezember 2020 aufgrund der andauernden Coronakrise nicht wahrgenommen wird. Unter dem Namen automatica sprint geht vom 22. bis 24. Juni 2021 – also zum angestammten automatica Juni-Termin – auf dem Münchner Messegelände ein neues und kompaktes Veranstaltungsformat an den Start. Es soll sich konsequent auf den persönlichen Kundenkontakt und Maschinen «zum Anfassen» fokussieren. Die reguläre automatica soll vom 21. bis 24. Juni 2022 in München stattfinden.

 

 


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In der zweiten Aprilwoche fand in der Messe Zürich der jährliche Schweizer Branchentreff statt. Das Messequartett Empack, Packaging Innovations, Label&Print und Logistics & Distribution konnte rund 4’600 Fachbesucher begrüssen – etwa 100 weniger wie vor einem Jahr. An beiden Messetagen zeigte sich einmal mehr, dass ganzheitliches Fachdenken gefragt ist. Nach den früheren Jahren, in denen die Verpackungs- und Logistikmessen separat abgelaufen sind, bildeten die vier Messebereiche 2018 zum dritten Mal in Serie eine Einheit unter gleichem Messedach.

VeranstaltungenDie Branchen entwickeln sich weiter und dadurch verändert sich, mal mehr, mal weniger, auch das Themenspektrum des Anlasses. Diesmal merkte man vor allem, dass sich der Logistikbereich ausserhalb der Intralogistik erweiterte, wozu die Zusammenarbeit mit der ASTAG und SpedlogSwiss beitrug. Damit wollte man, wie sich Messeleiter Marcus Hapig ausdrückte, dem «Zusammenwachsen» der Märkte Rechnung tragen und ein erweitertes Angebot machen. Im Verpackungsbereich war in der Halle «Packaging Innovations» auf der anderen Seite eine Konzentration spürbar, was sich in leicht rückläufigen Ausstellerzahlen spiegelte. Zu den Messe-Highlights zählten die exklusive Ausstellung der Pentawards, die spannende Preisverleihung der Swiss Packaging Awards sowie die neu ins Leben gerufene Fachtagung Verpackungsmarketing und Brandmanagement für Brandholder und Entscheidungsträger aus Marketing, Product Management, Werbung und Verkauf. Das Thema Nachhaltigkeit war omnipräsent und zog sich durch alle vier Hallen wie ein roter Faden. Uwe Streiber, Leiter Verpackungsmanagement bei Zalando, offenbarte in seinem Referat unter dem Titel «Darf Verpackung sicher & stylish sein?» tiefe Einblicke in die Best Practise aus der Online-Welt. Seine Aussage «Kundenzufriedenheit = Lieferzeit» zeigt auf, wie Logistik und Verpackungsmanagement zusammenspielen. Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI hat als Kompetenzpartner der Messe einen abwechslungsreichen Mix aus Kurzvorträgen und Expertengesprächen organisiert. Die Networking Zone beim SVI-Stand avancierte zum zentralen Treffpunkt. Eine Horizonterweiterung bot das Referat von Dr. Roland Hischier, Leiter Forschungsgruppe «Advancing Life Cycle Assessment» bei Empa. Unter dem Titel «Kartonschachtel versus Autofahrt – oder die Nachhaltigkeit vom «Online-Shopping» offenbarte er Ökobilanz-Betrachtung(en) unseres «neuen» Shoppingverhaltens mit einem speziellen Blick auf die damit verbundenen Konsequenzen für Verpackungen. Die nächste Messe findet am 10. und 11. April 2019 in den Hallen der Messe Zürich statt.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.