RendezVousEmballage2020.jpg

5

Die diesjährige Tages-Tischmesse Rendez-Vous Emballage findet am Dienstag 3. November 2020 im SwissTech EPFL in Ecublens statt. Angemeldet sind 23 Aussteller, welche die Besucher während zwei Zeitfenstern (= Covid19-Massnahme) von 08.00 bis 12.00 Uhr oder von 12.00 bis 16.00 Uhr empfangen werden. Wie im Vorjahr wird es für die Besucher wieder ein Tagescatering geben. Die Initianten der Rendez-Vous Emballage 2020 sind Mirko Ackermann (Videojet Technologies Suisse GmbH), Susanne Schulz (Etimark AG) und Livio Marchioni (BVS Verpackungs-Systeme AG) – Bild v.l.n.r. Sie bitten alle Teilnehmer um eine Covid19-konforme Anmeldung via Website www.rendez-vous-emballage.ch. Die Registrierung ist ab sofort möglich. Die Organisatoren sind sich bewusst, dass die Durchführung der Messe nur mit einem konsequent durchgesetzten Sicherheitskonzept, welches von Ausstellern wie von Besuchern mitgetragen wird, möglich ist: Sicherheitsabstand von 1,5 m sowie Einhaltung der Hygienevorschriften (Masken und Desinfektion). Alle Informationen dazu sind auf der Website der Messe aufgeführt. Die Initianten sind überzeugt, dass sich die überschaubare Grösse der Rendez-Vous Emballage, bei dem der persönliche Dialog im Mittelpunkt steht, in der schwierigen Pandemie-Zeit als ein grosser Vorteil erweisen wird. Sie sind sind der Meinung, dass der Verpackungsmarkt diesen Treff auch 2020 braucht, denn gerade jetzt sei es enorm wichtig, den Kontakt zu den Kunden zu pflegen.


all_4_pack_2020.jpg

8

Angesichts des aktuellen Verlaufs der Coronavirus-Krise entschied sich der Veranstalter Comexposium Group, die ALL4PACK Paris – ursprünglich für November 2020 geplant – auf November 2022 zu verschieben. Es wird daran erinnert, dass sich die Messe in den 70 Jahren ihres Bestehens  immer wieder neu erfinden musste und für die Verpackungs- und Intralogistikbranche weiterhin ein starker Partner ist. Ab November 2020 will Comexposium verschiedene kleinere Treffen und Veranstaltungen für die Branche anbieten, die auf das aktuelle Umfeld Rücksicht nehmen.

Die bisher letzte ALL4PACK fand im November 2018 auf dem Messegelände in Paris Nord Villepinte statt. Rund 1’350 Aussteller und 79’000 Besucher haben teilgenommen. Insgesamt zählte die Messe fast 35% internationale Besucher, davon 21% aus Afrika. Vertreten waren über 60 Länder. Am bewusst selektiver gestalteten Begleitprogramm fanden 25 Vortragsveranstaltungen mit über 80 Rednern statt. Sie befassten sich mit wichtigen aktuellen wie zukunftsorientierten Themen. Auf Interesse stiessen u.a. Referate über die zweifache europäische Umfrage der all4pack und ihr Weissbuch «Verpackungsindustrie im Wandel» sowie die Preisverleihungen «Pack The Future» und «Sustainable Plastic Packaging Award 2018», welche brandneue Innovationen von Kunststoffverpackungen und Folien präsentierten. Einen wichtigen Stellenwert nahm das viel diskutierte Thema rund um nachhaltige Verpackungen und Beeinflussung der Märkte durch neue Gesetzes- und Umweltanforderungen. Die Creative Lounge warf einen erweiterten Blick auf Innovationen. Dazu präsentierte sie sich mit unterschiedlichen Selektionen (all4pack Innovation Awards, Auswahl SIAL Innovation, De Gouden Noot, Preisträger von Pack the Future) als Forum für Trendscouting und Inspirationen. Die Exponate des Forums entsprachen dem Messemotto «Share your creativity» in bester Weise. Insgesamt 16 Start-ups präsentierten sich im Rahmen von Pitches und vereinbarten im Anschluss Termine mit Entscheidern der Verpackungs- und Intralogistikbranche. Die spontanen Feedbacks dazu waren vielversprechend.

 

 

 

 


Easyfairs_2020_HoldNussb-1280x905.jpg

12

Die nationalen Leitmessen Empack 2020 und Logistics & Distribution 2020, die wegen der Covid-19-Prävention in den Herbst verschoben wurden, finden nun vom 18. bis 19. November in Zürich statt. Über Sicherheitskonzepte und aktuelle Massnahmen informieren Debora Holdener, Event Content Manager und Daniel Nussbaumer, Head of Events vom Messeveranstalter Easyfairs Switzerland GmbH in unserem Interview.

    Die Fragen beantworteten Debora Holdener und Daniel Nussbaumer (Bild: Markus Frutig, Inoveris).


braubevialelmemi9q3mc.jpg

24

Eine freudige Nachricht in der Zeit der Corona-bedingten Messeabsagen und -verschiebungen: Die BrauBeviale 2020 findet statt! Wie die NürnbergMesse an einem Pressegespräch informierte, wurden Sicherheits- und Hygieneschutzkonzepte erarbeitet, die eine reibungslose Messeteilnahme gewährleisten. Die internationale Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie findet vom 10. bis 12. November 2020 dementsprechend als «BrauBeviale Special Edition» im Nürnberger Messezentrum statt. «Diese Entscheidung wurde in engem Austausch mit Ausstellern, Besuchern und Partnern getroffen», erklärte Andrea Kalrait, Executive Director BrauBeviale (Bild links), die über die Messevorbereitung gemeinsam mit Heinz Priessmann, Executive Director Logistik- und Sicherheitsmanagement informierte. Selbstverständlich wird die Veranstaltung in einem kleineren Rahmen als sonst vor sich gehen. Leitthema in diesem besonderen Jahr ist laut Kalrait die Zukunftsfähigkeit der Getränkebranche. Es soll eine sichere Plattform bereitgestellt werden, die es den Branchenteilnehmern ermöglicht, sich auszutauschen, zu vernetzen und sich gemeinsam zu rüsten, um gestärkt aus dieser schwierigen Situation herauszukommen. Die Besucherströme werden in Einbahnstraßen durch die Hallen geleitet. Dort, wo die Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht und auch die Messestände müssen den notwendigen Sicherheits- und Hygienestandards entsprechen. Zudem werden die Kontaktdaten der Aussteller und Besucher erhoben, um die erforderliche Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Um die zugelassene Besucheranzahl pro Tag nicht zu überschreiten, stehen nur Tagestickets zur Verfügung.


SINDEX21_Logo_klein-1280x253.jpg

35

Wie viele anderen Fachmessen dieses Frühjahrs und Sommers wird aufgrund der aktuell unsicheren Planungslage auch die SINDEX 2020 verschoben. Sie wird im Herbst 2021 stattfinden. Dieser Entscheid stellt die Gesundheit wie auch die wirtschaftlichen Interessen und Bedürfnisse der Ausstellenden, Besuchenden, Partner und Mitarbeitenden in den Vordergrund. Unter aktuellen Rahmenbedingungen sind die Erwartungen hinsichtlich Qualität, Professionalität und Attraktivität laut einer Mitteilung der Veranstalterin BERNEXPO GROUPE nicht zu erfüllen. Umfragen bei Ausstellenden, Interessenten und Partnern hätten das grosse Interesse, die Wichtigkeit und auch das Bedürfnis einer Verschiebung der SINDEX hervorgebracht. Der Zweijahres-Rhythmus bleibt, der Turnus wechselt jedoch in die ungeraden Jahre (2021, 2023, 2025). «Mit dieser Entscheidung schaffen wir Klarheit und Planungssicherheit für alle Beteiligten», teilt die BERNEXPO mit. Analog wird auch die parallel stattfindende Fachmesse für Kommunikationsinfrastruktur Com-Ex verschoben.

 

 

 


eFZürich.jpg

71

Aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus und dem vom Bund verhängten Veranstaltungsverbot mussten die Fachmessen Empack und Logistics & Distribution vom 22. – 23. April auf den 18. – 19. November 2020 verschoben werden. Die beiden nationalen Leitveranstaltungen finden parallel nebeneinander in der Messe Zürich statt. Die Empack und die Logistics & Distribution laden ein zum Entdecken, Lernen und Vernetzen. Da die beiden Messebrands Label & Print sowie Packaging Innovations in die Empack integriert sind, präsentiert sich der diesjährige Anlass mit mehr als 150 Ausstellern zweiteilig in einem neuen Rahmen.


automatica2020.jpg

63

So wie viele andere Veranstaltungen konnte auch die automatica nicht zum geplanten Termin stattfinden. Die Messe München sah sich aufgrund der Coronakrise gezwungen, die automatica 2020, die von 16. bis 19. Juni auf dem Programm stand, um ein halbes Jahr zu verschieben. Dieser Schritt erfolgt in Abstimmung mit dem VDMA-Fachverband Robotik + Automation als ideellem Träger. Die automatica 2020 wird nun vom 8. bis 11. Dezember in München stattfinden. Sie setzt mit mehr als 900 Ausstellern, einer Rekordfläche von 76’000 m2 und der zusätzlichen Halle C6 den Wachstumskurs fort.

Über die Vorbereitungen der Veranstaltung referierten Projektleiterin Anja Schneider und Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des Fachverbandes VDMA Robotik + Automation, Mitte Februar (als die Verschiebung noch kein Thema war) an der Pressekonferenz in Winterthur. Rege diskutiert wurden dort u.a. Fragen, wie sich die Digitale Transformation, Mensch und Maschine sowie Künstliche Intelligenz (KI) auf die produzierende Welt von morgen auswirken werden. Geladen hatte die BTO Solutions Schürch AG als Schweizer Vertretung der Veranstalterin Messe München. Gesamtwirtschaftlich spielt das Thema Automatisierung eine wichtige Rolle. Patrick Schwarzkopf erklärte dazu: «Die Robotik und Automation ist die Schlüsseltechnologie für höhere Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit. Wer die intelligente Automation und Robotik bestmöglich einsetzen und sich über alle neuen Trends informieren möchte, findet Antworten auf der automatica.» Dass Automatisierungslösungen mehr denn je gefragt sind, zeigt die weiterhin starke Ausstellerbeteiligung mit wichtigen Key Playern. Besonders stark ist die Präsenz aus dem Bereich der kollaborativen, mobilen Robotik, dem die «Future Robot Hall» C6 gewidmet ist.

Die Vision der autonomen Produktion

Themen wie Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz bieten enorme Chancen für produzierende Firmen. Doch wie können diese davon profitieren? Wieweit kann die Fabrik der Zukunft automatisiert werden? Sind weitere Schritte in Richtung autonome Produktion möglich und sinnvoll? Welche Rolle wird der Mensch in Zukunft spielen? Ohne Zweifel ist die heutige Realität von der Vision der autonomen Produktion noch weit entfernt. Doch die rasante Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts macht einen offenen Dialog über die Chancen und Aussichten dringend notwendig. Denn die Produktion von morgen geht weg von einer sequentiellen hin zu einer Matrix-Produktion. Dafür müssen fahrerlose Transportsysteme flexibler werden, Maschinen komplexe Aufgaben zunehmend autonom lösen, Software noch vernetzter und intelligenter werden. Die automatica bietet den Interessenten als Treffpunkt von Pionieren, Visionären, Unternehmern und Technologieexperten die gesuchte Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung von kreativen Ideen für die Produktion der Zukunft.

Automatisierung und IT

Die digitale Transformation erfasst sämtliche Bereiche der Wirtschaft und erfordert neues Denken, neue Allianzen, neue Prozesse und Strukturen. Mit dem Ausstellungsbereich IT2Industry mit rund 80 erwarteten Ausstellern, dem IIoT Forum sowie der Sonderschau Smart Maintenance Pavillon spannt die automatica den Bogen von Robotik und Automatisierung über Informationstechnologie bis hin zu Cloud Computing und Big Data.

Gestärkter  Sensorik-Bereich

Die Grundlage von Technologien wie Big Data oder Künstliche Intelligenz bilden relevante Daten. Sensoren werden zu einem wichtigen Bestandteil der Wertschöpfungskette. Erstmalig auf der automatica 2020 findet «The Sensor Show» statt: ein komponentenorientierter Sensorik-Ausstellungsbereich mit Vortragsbühnen und begleitendem Kongress. Mit der Erweiterung des Messeangebots wird der bereits etablierte automatica Schwerpunkt Sensorik, Prüf- und Messtechnik vertieft, um die Wertschöpfungskette zu vervollständigen und neue Besucherzielgruppen zu erschliessen.

Speziell für die junge Generation

Wertvollen Know-How-Transfer bietet das automatica Forum mit Vortragsthemen wie Arbeitswelt der Zukunft, kollaborierende Robotik in der Praxis, mobile Robotik in der Logistik, künstliche Intelligenz in der Produktion und Data Analytics. Mit mehreren Initiativen will die automatica speziell die junge Generation auf die Potentiale in der Automatisierungsbranche aufmerksam machen. Die Highlights: die Start-up-Arena, der erweiterte Makeathon-Wettbewerb mit bis zu 250 Teilnehmern, das neue Format «VDMA Robotik Challenge» sowie weitere attraktive Angebote für Studenten und Schüler.

 

 

 


interpack_21.2.20i.jpg

42

Die Messe Düsseldorf verschob die für Mai 2020 geplante interpack wegen Coronavirus: Die Weltleitmesse wird nun vom 25. Februar bis 03. März 2021 stattfinden. Auf der interpack werden rund 3‘000 Aussteller aus etwa 60 Ländern ihre Lösungen zeigen. Damit ist die international bedeutendste Veranstaltung der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie komplett ausgebucht. Sie findet zusammen mit der Parallelveranstaltung für die Zulieferindustrie components statt. Für einen Überblick über das einzigartige Angebot und die teilnehmenden Unternehmen können Interessierte auf www.interpack.de die Rubrik «Aussteller und Produkte» nutzten.

Ein schneller Einstieg ist über acht Zielgruppen-Icons unter «Branchensuche» möglich: Ein Klick listet alle Aussteller auf, die Angebote für die entsprechende Branche in ihrem Portfolio haben. Durch verschiedene Selektionsmöglichkeiten können künftige Besucher die Ergebnisse weiter verfeinern und mit der MyOrganizer-Funktion in einem persönlichen Account abspeichern. Einzelne Aussteller können als Favoriten markiert und mit Notizen versehen werden – Synchronisierung mit der interpack App inklusive. Die Funktion bietet darüber hinaus einen personalisierten Hallenplan, der die Orientierung in den 18 Messehallen erleichtert. Dazu trägt auch die optimierte Struktur der interpack bei, die nun durch Angebotsschwerpunkte für Anwenderindustrien wie z.B. die Pharma- und Kosmetikbranche oder Teilsegmente wie Packstoffe, Packmittel und deren Produktion bildet. Um die Orientierung innerhalb der Cluster zu vereinfachen, wurden die Aussteller auch dort klarer strukturiert. Das komplett überarbeitete Matchmaking ermöglicht Terminabsprachen im Vorfeld der Messe.

«Life without Packaging?»

Mit dem Thema Nachhaltigkeit – schon seit Jahren prägend für die Branche – wird sich die neue Konferenz «Life without Packaging?» auseinandersetzen. Die Themenfelder Verpackungen, Nachhaltigkeit und Umwelt werden kontrovers und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

SAVE FOOD-Festival

An drei interpack-Tagen findet das SAVE FOOD-Festival in den Rheinterrassen an zentraler Lage in Düsseldorf statt. Es besteht aus den Kernelementen interaktive Ausstellung, Konferenz und Startup-Präsenz. Zwischen dem Messegelände und den Rheinterrassen wird ein Shuttle eingerichtet. Das SAVE FOOD-Festival ist auch für interessierte Bürger zugänglich.

 


drupa2020_tm02_rgb01.jpg

55

Die vom 16. bis 26. Juni 2020 geplante drupa wird auf den 20. bis 30. April 2021 verschoben. Damit folgt die Messe Düsseldorf der Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Grossveranstaltungen die Prinzipien des Robert Koch-Instituts zu berücksichtigen. Hinzu kommt die Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der Grossveranstaltungen mit mehr als 1’000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern generell untersagt werden.


Fachpack19-1280x853.jpg

107

Die FachPack feiert 2019 ihren 40. Geburtstag. Rund 44’000 Fachbesucher nutzten die Jubiläumsmesse vom 24. bis 26. September, um sich bei 1’591 Ausstellern über Innovationen und Trends in der Verpackungsbranche zu informieren. Deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren kamen aus dem Ausland nach Nürnberg. Damit wird die FachPack ihrem Ruf als europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik gerecht.

An den Messeständen sowie in den Foren und Sonderschauen wurde eifrig genetzwerkt und diskutiert. Das erstmals ausgerufene Leitthema «Umweltgerechtes Verpacken» traf den Nerv der Zeit und zog sich wie ein roter Faden durch die 12 Messehallen sowie das Rahmenprogramm. Zu den vieldiskutierten Themen gehörten neben der Nachhaltigkeit auch die Digitalisierung und E-Commerce. Die FachPack 2019 bot ein umfangreiches Angebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. 39 Prozent der Aussteller waren ausländische Unternehmen; die Schweiz folgte mit 47 Teilnehmern an dritter Stelle nach Italien (76) und den Niederlanden (55), und vor Tschechien und Polen (je 47),  Türkei (42), Österreich (41) und Frankreich (39). Besonders gelobt wurde von Ausstellern die hohe Qualität des Fachpublikums, welches hauptsächlich aus den Branchen Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizin, Kosmetik, Chemie, Elektronik und Automotive kam. Das Rahmenprogramm mit seinen innovativen Formaten wie zum Beispiel der Open Workshop Area oder den Start-up-Präsentationen erfreute sich grossem Interesse. In den beiden Foren PackBox und TechBox liefen 120 Fachvorträge, davon die Hälfte zu verschiedenen Aspekten des umweltgerechten Verpackens. Brisante Themen wie Design for Recycling, Kreislaufwirtschaft oder biobasierte Kunststoffe wurden aufgegriffen. Im feierlichen Rahmen wurden am ersten Messetag insgesamt 34 herausragende Lösungen mit dem Deutschen Verpackungspreis 2019 ausgezeichnet. Vier Innovationen erhielten Gold-Awards: «Pasta-Papierverpackung» von ALB-GOLD Teigwaren, «Food Protect» von Smurfit Kappa Herzberg Solid Board, «Universalverpackungen aus Post-Consumer-Material für geschlossene Rohstoffkreisläufe» von Pöppelmann sowie die Verpackung «Second Chance» in der Nachwuchskategorie. Unter den Preisträgern sind auch zwei Schweizer Innovationen: «Stylo Tube mit Applikator» von Hoffmann Neopac AG und die materialsparende thermogeformte Verpackung NETPAC von Bachmann Forming AG (Bild links). Erstmals auf der FachPack wurden zudem die Sustainability Awards an acht Produkte bzw. Projekte verliehen. Da die FachPack nächstes Jahr turnusgemäss pausiert, steht die nächste Veranstaltug erst vom 28. bis 30. September 2021 im Messezentrum Nürnberg auf dem Programm.

 

 

 



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.