19. September 2019
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Vom 4. bis 7. Juni 2019 ging in zehn Münchner Messehallen die grösste Logistikmesse der Welt mit neuen Rekordwerten über die Bühne. Zu den Topthemen der transport logistic 2019 gehörte der Handelskrieg zwischen den USA und China – und zugleich machte sich die Neue Seidenstrasse deutlich bemerkbar: Die Zahl chinesischer Aussteller hat sich auf 64 nahezu verdoppelt. Es wird verstärkt nach Kooperationspartnern in Europa gesucht. Die Künstliche Intelligenz zeigte sich in vielen Bereichen als grosser Hoffnungsträger.

Mit 2’374 Ausstellern aus 63 Ländern hat die Veranstaltung ein Plus von 10 Prozent erzielt. Es kamen rund 64’000 Besucher aus 123 Ländern – das bedeutete ein Plus um 5 Prozent. Aus dem Ausland reisten etwa 30’000 Besucher an. Die Messe ist damit noch einmal deutlich internationaler geworden. Sie umfasste zehn Hallen (+ 1) und ein Freigelände – insgesamt 125’000 m2 Ausstellungsfläche. Die Top-Ten-Ausstellerländer nach Deutschland waren Niederlande, Italien, Belgien, Frankreich, Polen, China, Österreich, Spanien, Grossbritannien und Tschechien.
Die nächste transport logistic findet vom 4. bis 7. Mai 2021 in der Messe München statt.

 

 


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Der Buchstabe «K» steht seit 1952 für den weltweit bedeutendsten Treffpunkt der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre kommen in Düsseldorf Aussteller und Fachbesucher aus allen Kontinenten zusammen, um die neuesten Entwicklungen dieser dynamischen Industrie live zu erleben. Die Fachleute nutzen die Chance, die ihnen das Ereignis K bietet: eine einmalige Informations- und Networking Plattform inmitten von Innovationen und Zukunftsperspektiven.


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Die FachPack feiert ihren 40. Geburtstag. Als regionale Fachausstellung für Verpackung startete sie 1979 mit 88 Ausstellern und rund 2’000 Besuchern in Nürnberg. Dieses Jahr findet die Veranstaltung vom 24. bis 26. September im Messezentrum Nürnberg unter dem Leitthema «Das umweltgerechte Verpacken» statt. Rund 1’600 Aussteller erwarten an ihren Messeständen etwa 45’000 Fachbesucher. Als Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik ist sie heute ein etablierter Treffpunkt der europäischen Verpackungswirtschaft.


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Der Zürcher Jahrestreff der Verpackungs- und Logistikfachleute hat am 10. und 11. April 2019 seine Stellung als wichtigster Schweizer Branchenanlass erneut unter Beweis gestellt. Rund 200 Aussteller begrüssten an den parallel durchgeführten Fachmessen Empack, Packaging Innovations und Logistics & Distribution etwa 4’500 Besucher, die dort live die neuesten technologischen Innovationen und die aktuellsten Trends in den Bereichen Verpackung, Prozesslösungen, Intralogistik, Distribution sowie E-Logistics erleben konnten.


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Die LogiMAT 2019 schloss ihre Tore am 21. Februar nach dreitägiger Dauer mit einem beeindruckenden Abschlussergebnis: Bei allen relevanten Kennzahlen verzeichnete die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement deutliche Zuwächse – in den Bereichen Besucherzahl und Internationalisierung sogar im zweistelligen Prozentbereich. 1’624 internationale Unternehmen (+3,8 Prozent) aus 42 Ländern (+11 Prozent), darunter 250 Neuaussteller, präsentierten die aktuellen Entwicklungen und Systemlösungen für effiziente Intralogistik. Die Stellung der LogiMAT als weltweit grösste Fachmesse für Intralogistik wurde deutlich bestätigt. Mit der erstmaligen Einbindung der Halle 2 sowie der Galeriefläche in Halle 1 belegte die LogiMAT 2019 die komplette Ausstellungsfläche auf dem Stuttgarter Messegelände. Sie wurde damit um zusätzliche 7’500 m2 auf insgesamt mehr als 120’000 m2 (+2,6 Prozent) erweitert. Die Nettoausstellungsfläche verzeichnet dabei einen Zuwachs von 7,8 Prozent auf 64’348 m2. Bei den Besucherzahlen vermeldet der Messeveranstalter Euroexpo zum dritten Mal in Folge eine Steigerungsrate von jeweils deutlich über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. An den drei Messetagen kamen diesmal insgesamt 61’740 Fachbesucher (+11,5 Prozent). «Dieser enorme Zuspruch des Fachpublikums hat unsere kühnsten Erwartungen weit übertroffen», konstatiert Messeleiter Michael Ruchty (Bild). Insgesamt steigerte die LogiMAT erneut den Grad ihrer Internationalisierung. Mehr als 20 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an, davon 9,5 Prozent aus Asien und Übersee. Unter den Ausstellern, die die LogiMAT 2019 als Präsentationsplattform für ihre Produkte nutzten, lag der Anteil internationaler Unternehmen bei 29 Prozent. Die 18. LogiMAT findet vom 10. bis 12. März 2020 in Stuttgart statt.

 

 


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Aktuelle Branchenthemen der Bereiche Verpackung und Intralogistik beherrschten die Pariser Messehallen während der  all4pack 2018. Zur Veranstaltung, welche vom 26. bis 29. November 2018 auf dem Messegelände in Paris Nord Villepinte stattfand, kamen rund 1’350 Aussteller und 79’000 Fachleute. Starke internationale Präsenz war vor allem an den ersten beiden Messetagen zu beobachten. Insgesamt zählte die Messe fast 35% internationale Besucher, davon 21% aus Afrika. Vertreten waren über 60 Länder. Am bewusst selektiver gestalteten Begleitprogramm fanden 25 Vortragsveranstaltungen mit über 80 Rednern statt. Sie befassten sich mit wichtigen aktuellen wie zukunftsorientierten Themen. Auf Interesse stiessen u.a. Referate über die zweifache europäische Umfrage der all4pack und ihr Weissbuch «Verpackungsindustrie im Wandel» sowie die Preisverleihungen «Pack The Future» und «Sustainable Plastic Packaging Award 2018», welche brandneue Innovationen von Kunststoffverpackungen und Folien präsentierten. Einen wichtigen Stellenwert nahm das viel diskutierte Thema rund um nachhaltige Verpackungen und Beeinflussung der Märkte durch neue Gesetzes- und Umweltanforderungen. Die Creative Lounge warf einen erweiterten Blick auf Innovationen. Dazu präsentierte sie sich mit unterschiedlichen Selektionen (all4pack Innovation Awards, Auswahl SIAL Innovation, De Gouden Noot, Preisträger von Pack the Future) als Forum für Trendscouting und Inspirationen. Die Exponate des Forums entsprachen dem Messemotto «Share your creativity» in bester Weise. Insgesamt 16 Start-ups nahmen teil. Sie präsentierten sich im Rahmen von Pitches und vereinbarten im Anschluss  Termine mit Entscheidern der Verpackungs- und Intralogistikbranche. Die spontanen Feedbacks dazu waren vielversprechend. Von der Messe  wurden 1’100 Business Meetings zwischen Auftraggebern und Ausstellern organisiert (mehr als doppelte Menge von 500 Terminen bei der Veranstaltung 2016). Auf diese Weise kamen auch konkrete Geschäftsabschlüsse zustande. Die nächste all4pack findet 2020 in Paris statt.

 

 

 


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Die automatica 2018 schloss am 22. Juni nach 4-tägiger Dauer ihre Tore mit je 7-prozentigem Zuwachs sowohl bei den Ausstellern wie bei den Besuchern: Die teilnehmenden 890 Aussteller und 46’000 Besucher zeigten, dass die Messe auf globaler Ebene immer wichtiger wird (das Bild unten zeigt den Besucherandrang beim Messeeingang Ost). Die Entwicklung zeigt, dass die Digitalisierung leichtere Bedienung und mehr Flexibilität in der Produktion ermöglicht – mit dem Ziel, neue Anwendungsgebiete zu erschliessen. Kollaborative Robotik erobert den Markt in rasantem Tempo und eröffnet nahezu unbegrenzte Automatisierungsmöglichkeiten. Vom Sensor über den Cobot bis hin zur kompletten Anlage: Die direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine setzt sich immer mehr durch. Die technologischen Entwicklungen sind der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie zu verdanken. Dafür ist München der internationale Treffpunkt. Oussama Khatib von der Stanford University erklärt: «Die automatica öffnet ein breites Fenster zu den aufkommenden Anwendungen in der Robotik. Kollaborative Roboter werden für reale Anwendungen gebaut: Das ist ein Beweis für die fruchtbare Zusammenarbeit und den Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie.» Die Frage über die Messe hinweg: Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Mit der Sonderschau «Der Mensch in der Smart Factory» machte der Fachverband VDMA Robotik + Automation die Arbeitswelt 4.0 greifbar: Digitale Assistenzsysteme als Unterstützer in der Handmontage, Augmented Reality, Gestensteuerung, Exoskelette und Wearables, die die Interaktion zwischen Mensch und Maschine vereinfachen. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des Fachverbandes VDMA Robotik + Automation, erklärt dazu: «Arbeitsplätze werden attraktiver und ergonomischer. Die jeweiligen Stärken von Mensch und Maschine sind komplementär! Das eröffnet eine grosse Chance für eine bessere Arbeitsplatzgestaltung. Dieses Thema prägt die automatica wie kaum eine andere Messe.» Der nächste Technologiesprung ist die Künstliche Intelligenz (KI). Mit zahlreichen Vorträgen zu diesem Thema hat die automatica relevantes Fachwissen vermittelt. KI-basierte Datenanalysen können der Industrie einen enormen Wachstumsschub bescheren. Der interdisziplinäre Dialog ist hier entscheidend. Die nächste automatica findet vom 16. bis 19. Juni 2020 in München statt.

 

 


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Unter dem Leitthema «Integrated Industry – Connect & Collaborate» informierten sich 210’000 Besucher (70’000 davon aus dem Ausland) über die Innovationen, welche an der HANNOVER MESSE und CeMAT gezeigt wurden. Insgesamt haben 5’800 Unternehmen ausgestellt, 60 Prozent der Aussteller sind nicht in Deutschland ansässig. Die beiden Messen fanden dieses Jahr parallel statt und gingen am 27. April nach 5-tägiger Dauer zu Ende. Themen wie Machine Learning, Künstliche Intelligenz, der Einsatz von Robotik und autonomen Systemen in Produktion und Intralogistik sowie die Rolle des Menschen in der vernetzten Fabrik wurden intensiv diskutiert und an den Ständen gezeigt. Dass IT und Maschinenbau weiter zusammenwachsen, industrielle IT-Plattformen und andere neue Geschäftsmodelle entstehen, gehörte in Hannover 2018 ebenso zu den zentralen Trends wie der herannahende Einzug künstlicher Intelligenz in die Fabriken. In den Hallen der Automation zeigte sich, dass die Antriebs- und Fluidtechnik ein wesentlicher Treiber der digitalisierten und vernetzten Produktion ist.  Die enge Vernetzung von Produktion und Logistik wurde in den CeMAT-Hallen diskutiert; ohne intelligente Logistiksysteme wird die Digitale Fabrik nicht funktionieren. Zu den Produkthighlights zählten Flurförderzeuge, autonome Shuttle und Kommissionier-Roboter ebenso wie komplette Anlagen. Der Messebesuch bestätigte klar, dass der Trend zur Mensch-Maschine-Kollaboration ungebrochen anhält. Die nächste HANNOVER MESSE wird vom 1. bis 5. April 2019 ausgerichtet. Die nächste CeMAT findet vom 20. bis 24. April 2020 wieder gemeinsam mit der HANNOVER MESSE statt.

 

 

 

 

 


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In der zweiten Aprilwoche fand in der Messe Zürich der jährliche Schweizer Branchentreff statt. Das Messequartett Empack, Packaging Innovations, Label&Print und Logistics & Distribution konnte rund 4’600 Fachbesucher begrüssen – etwa 100 weniger wie vor einem Jahr. An beiden Messetagen zeigte sich einmal mehr, dass ganzheitliches Fachdenken gefragt ist. Nach den früheren Jahren, in denen die Verpackungs- und Logistikmessen separat abgelaufen sind, bildeten die vier Messebereiche 2018 zum dritten Mal in Serie eine Einheit unter gleichem Messedach.

VeranstaltungenDie Branchen entwickeln sich weiter und dadurch verändert sich, mal mehr, mal weniger, auch das Themenspektrum des Anlasses. Diesmal merkte man vor allem, dass sich der Logistikbereich ausserhalb der Intralogistik erweiterte, wozu die Zusammenarbeit mit der ASTAG und SpedlogSwiss beitrug. Damit wollte man, wie sich Messeleiter Marcus Hapig ausdrückte, dem «Zusammenwachsen» der Märkte Rechnung tragen und ein erweitertes Angebot machen. Im Verpackungsbereich war in der Halle «Packaging Innovations» auf der anderen Seite eine Konzentration spürbar, was sich in leicht rückläufigen Ausstellerzahlen spiegelte. Zu den Messe-Highlights zählten die exklusive Ausstellung der Pentawards, die spannende Preisverleihung der Swiss Packaging Awards sowie die neu ins Leben gerufene Fachtagung Verpackungsmarketing und Brandmanagement für Brandholder und Entscheidungsträger aus Marketing, Product Management, Werbung und Verkauf. Das Thema Nachhaltigkeit war omnipräsent und zog sich durch alle vier Hallen wie ein roter Faden. Uwe Streiber, Leiter Verpackungsmanagement bei Zalando, offenbarte in seinem Referat unter dem Titel «Darf Verpackung sicher & stylish sein?» tiefe Einblicke in die Best Practise aus der Online-Welt. Seine Aussage «Kundenzufriedenheit = Lieferzeit» zeigt auf, wie Logistik und Verpackungsmanagement zusammenspielen. Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI hat als Kompetenzpartner der Messe einen abwechslungsreichen Mix aus Kurzvorträgen und Expertengesprächen organisiert. Die Networking Zone beim SVI-Stand avancierte zum zentralen Treffpunkt. Eine Horizonterweiterung bot das Referat von Dr. Roland Hischier, Leiter Forschungsgruppe «Advancing Life Cycle Assessment» bei Empa. Unter dem Titel «Kartonschachtel versus Autofahrt – oder die Nachhaltigkeit vom «Online-Shopping» offenbarte er Ökobilanz-Betrachtung(en) unseres «neuen» Shoppingverhaltens mit einem speziellen Blick auf die damit verbundenen Konsequenzen für Verpackungen. Die nächste Messe findet am 10. und 11. April 2019 in den Hallen der Messe Zürich statt.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.