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Auf dem Gelände der Messe München findet vom 22. bis 24. Juni 2021 die Online-Messe automatica sprint statt. Das neue Messeformat im automatica-Portfolio bietet der Robotik- und Automationsindustrie eine digitale Plattform für Austausch, Wissen und Business. Mit klaremFokus auf Kundendialog und Maschinen zum Anfassen ist das innovative Event eine Antwort auf die aktuelle Corona-Situation.

«Mit dem Messekonzept automatica sprint haben wir unseren Kunden von Anfang an Planungssicherheit gegeben. Das Format war sowohl als Präsenz- als auch als Digitalveranstaltung konzipiert», sagt Falk Senger, Geschäftsführer Messe München und verantwortlich für die automatica sprint. Der grosse Zuspruch aus der Industrie zum Online-Format beweise, «dass wir den besonderen Bedürfnissen in den aktuellen Zeiten absolut gerecht werden», ergänzt Senger.

Dank des flexiblen Konzepts haben bereits im Vorfeld zahlreiche internationale Key Player ihr Kommen bestätigt. Zu den Ausstellern zählen aus dem Bereich Robotik unter anderem ABB, Epson, FANUC und KUKA. Darüber hinaus haben sich aus den Bereichen Montage- und Handhabungstechnik BOSCH REXROTH, FESTO, Hahn Automation, Mikron, Siemens, Schunk sowie TEAMTECHNIK angemeldet. Ebenso mit dabei: Basler, IDS, MVTec und VMT, die Entwicklungen aus der industriellen Bildverarbeitung präsentieren werden.

Einen Mehrwert bietet der parallel stattfindende munich_i Summit, Hightech-Plattform für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik.
Die reguläre automatica hat einen zweijährigen Rhythmus und findet üblicherweise im Juni in München statt. Im Juni 2018 zählte die Veranstaltung 890 Aussteller und 46’000 Besucher. Die nächste automatica findet vom 21. bis 24. Juni 2022 in München statt.

 


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Die aktuelle Lage zwingt die Organisatoren der Rendez-Vous Emballage im SwissTech EPFL Ecublens zu einer erneuten Verschiebung auf den 7. September 2021. Daneben wird dieses Jahr erstmals ein Deutschschweizer Event am 9. September 2021 stattfinden – bewusst so, dass Firmen in gleicher Woche an beiden Events teilnehmen können: Nach dem Abbau in Lausanne geht’s direkt in die Zentralschweiz. Als Location wurde die Viscose Fabrik in Emmenbrücke gewählt. Anmeldungen werden ab sofort angenommen. Mit max. 23 Teilnehmern bleibt der Event sehr exklusiv. Es gilt das Vorzugsrecht für Teilnehmer der jeweils letzten Veranstaltung sowie «first in first serve».

Die neugegründete Verpackungs-Event GmbH übernimmt per Gründungsdatum 1. Oktober 2020 sämtliche Rechte und Pflichten der Rendez-Vous Emballage gegenüber Dritten. Das Bild zeigt (v.l.n.r.) die Organisatoren Susanne Schulz (Etimark AG), Mirko Ackermann (Videojet Technologies Suisse GmbH) und Livio Marchioni (BVS Verpackungs-Systeme AG). Sie erklären, sie wollen die Events noch professioneller und effizienter aufstellen und alle Rahmenbedingungen klar regulieren. Die Verpackungs-Event GmbH soll zukünftig als verantwortliche Organisatorin die Rendez-Vous Emballage durchführen. Alle privat haftenden Einzelpersonen wurden mit diesem Schritt aus Ihrer Haftung und dem Risiko genommen. An der Grundidee, der Strategie und dem Konzept wollen die Gründer weiterhin festhalten: «Wir verstehen den Event nach wie vor als einen gemeinsamen Kundenanlass und nicht als Messe im herkömmlichen Sinn. Wir wollen keine Messeorganisation werden», erklären sie. Ziel sei es, «dass wir uns im Segment von Events entwickeln, an welchen die teilnehmenden Firmen sich auf eine einfache Art präsentieren und interessante Kontakte knüpfen können. Dieses Konzept sehen wir als zukünftigen Erfolgsfaktor für KMUs in der Verpackungsbranche.»

 


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Die Messe Düsseldorf hat sich nach Abstimmung mit ihren Partnern aus Verbänden, Industrie und dem Messebeirat dazu entschieden, diefür Februar/März 2021 geplanten interpack und components aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie bedingten Einschränkungen abzusagen. «Wir haben alles daran gesetzt, der herausragenden Bedeutung der interpack für die Processing & Packaging-Industrie auch in Pandemie-Zeiten gerecht zu werden – vor allem, weil wir einigen Zuspruch für eine Präsenzmesse aus der Branche erhalten haben und über ein praxisbewährtes Hygienekonzept zum Schutz aller Beteiligten verfügen. Letztendlich zeigt aber nun die Rückmeldung der Aussteller deutlich, dass die Unsicherheit zu gross ist, um eine interpack auszurichten, die ihrem Anspruch als internationale Leitmesse gerecht werden kann. Wir setzen nun auf die kommende turnusgemässe Ausgabe der interpack, die wir durch erweiterte Online-Angebote ergänzen werden», erläutert Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. Diese findet vom 4. bis 10. Mai 2023 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Interessierte Unternehmen der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie können sich voraussichtlich ab Ende März/Anfang April online auf www.interpack.de anmelden. Aussteller, die für die abgesagte interpack 2021 zugelassen waren, konnten bereits ihre Standplätze für 2023 reservieren und können nun mit der Anmeldung das Re-Booking durchführen.

 


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Die Easyfairs teilt mit, dass die Fachmessen EMPACK 2020 und LOGISTICS & DISTRIBUTION 2020 aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen erneut verschoben werden müssen. Nachdem der Ausbruch der Pandemie die Zürcher Veranstaltungen vom geplanten Termin im April 2020 erstmals im Frühjahr verdrängt hatte, muss nun auch der Ersatztermin 18. – 19. November dem Virus weichen. Da sich die Situation mittlerweile drastisch verschärft und der Bundesrat weitergehende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung erlassen hatte, sind Veranstaltungen mit über 50 Personen auf unbestimmte Zeit verboten. Die EMPACK und LOGISTICS & DISTRIBUTION finden nun am 26. und 27. Januar 2022 in Bern statt. Bei der neuen Terminfindung wurde laut Veranstalter Easyfairs in intensiven Gesprächen mit zahlreichen Ausstellern viel Wert auf eine für die betroffene Branche und für alle Aussteller bestmögliche Lösung gelegt. Easyfairs habe zudem schon vor dem Veranstaltungsverbot gehandelt und den Ausstellern angeboten, Ihre Buchung ins 2022 zu übertragen. Da dieses Angebot von nahezu allen Ausstellern angenommen worden sei, könne man für die Berner Veranstaltung im Jahr 2022 mit einer sehr starken Ausstellerbasis rechnen.

 


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Angesichts des aktuellen Verlaufs der Coronavirus-Krise entschied sich der Veranstalter Comexposium Group, die ALL4PACK Paris – ursprünglich für November 2020 geplant – auf November 2022 zu verschieben. Es wird daran erinnert, dass sich die Messe in den 70 Jahren ihres Bestehens  immer wieder neu erfinden musste und für die Verpackungs- und Intralogistikbranche weiterhin ein starker Partner ist. Ab November 2020 will Comexposium verschiedene kleinere Treffen und Veranstaltungen für die Branche anbieten, die auf das aktuelle Umfeld Rücksicht nehmen.

Die bisher letzte ALL4PACK fand im November 2018 auf dem Messegelände in Paris Nord Villepinte statt. Rund 1’350 Aussteller und 79’000 Besucher haben teilgenommen. Insgesamt zählte die Messe fast 35% internationale Besucher, davon 21% aus Afrika. Vertreten waren über 60 Länder. Am bewusst selektiver gestalteten Begleitprogramm fanden 25 Vortragsveranstaltungen mit über 80 Rednern statt. Sie befassten sich mit wichtigen aktuellen wie zukunftsorientierten Themen. Auf Interesse stiessen u.a. Referate über die zweifache europäische Umfrage der all4pack und ihr Weissbuch «Verpackungsindustrie im Wandel» sowie die Preisverleihungen «Pack The Future» und «Sustainable Plastic Packaging Award 2018», welche brandneue Innovationen von Kunststoffverpackungen und Folien präsentierten. Einen wichtigen Stellenwert nahm das viel diskutierte Thema rund um nachhaltige Verpackungen und Beeinflussung der Märkte durch neue Gesetzes- und Umweltanforderungen. Die Creative Lounge warf einen erweiterten Blick auf Innovationen. Dazu präsentierte sie sich mit unterschiedlichen Selektionen (all4pack Innovation Awards, Auswahl SIAL Innovation, De Gouden Noot, Preisträger von Pack the Future) als Forum für Trendscouting und Inspirationen. Die Exponate des Forums entsprachen dem Messemotto «Share your creativity» in bester Weise. Insgesamt 16 Start-ups präsentierten sich im Rahmen von Pitches und vereinbarten im Anschluss Termine mit Entscheidern der Verpackungs- und Intralogistikbranche. Die spontanen Feedbacks dazu waren vielversprechend.

 

 

 

 


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Wie viele anderen Fachmessen des Frühjahrs und des Sommers 2020 wird aufgrund der aktuell unsicheren Planungslage auch die SINDEX 2020 verschoben. Sie wird vom 31. August bis 2. September 2021 in Bern stattfinden. Der Verschiebungsentscheid stellt die Gesundheit wie auch die wirtschaftlichen Interessen und Bedürfnisse der Ausstellenden, Besuchenden, Partner und Mitarbeitenden in den Vordergrund. Unter aktuellen Rahmenbedingungen sind die Erwartungen hinsichtlich Qualität, Professionalität und Attraktivität laut einer Mitteilung der Veranstalterin BERNEXPO GROUPE nicht zu erfüllen. Umfragen bei Ausstellenden, Interessenten und Partnern hätten das grosse Interesse, die Wichtigkeit und auch das Bedürfnis einer Verschiebung der SINDEX hervorgebracht. Der Zweijahres-Rhythmus bleibt, der Turnus wechselt jedoch in die ungeraden Jahre (2021, 2023, 2025). «Mit dieser Entscheidung schaffen wir Klarheit und Planungssicherheit für alle Beteiligten», teilt die BERNEXPO mit. Analog wird auch die parallel stattfindende Fachmesse für Kommunikationsinfrastruktur Com-Ex verschoben.

 

 

 


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Die FachPack feiert 2019 ihren 40. Geburtstag. Rund 44’000 Fachbesucher nutzten die Jubiläumsmesse vom 24. bis 26. September, um sich bei 1’591 Ausstellern über Innovationen und Trends in der Verpackungsbranche zu informieren. Deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren kamen aus dem Ausland nach Nürnberg. Damit wird die FachPack ihrem Ruf als europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik gerecht.

An den Messeständen sowie in den Foren und Sonderschauen wurde eifrig genetzwerkt und diskutiert. Das erstmals ausgerufene Leitthema «Umweltgerechtes Verpacken» traf den Nerv der Zeit und zog sich wie ein roter Faden durch die 12 Messehallen sowie das Rahmenprogramm. Zu den vieldiskutierten Themen gehörten neben der Nachhaltigkeit auch die Digitalisierung und E-Commerce. Die FachPack 2019 bot ein umfangreiches Angebot entlang der Prozesskette Verpackung: angefangen bei Packstoffen und Verpackungsmaschinen über Verpackungsdruck und -veredelung bis hin zu Logistiksystemen und Services. 39 Prozent der Aussteller waren ausländische Unternehmen; die Schweiz folgte mit 47 Teilnehmern an dritter Stelle nach Italien (76) und den Niederlanden (55), und vor Tschechien und Polen (je 47),  Türkei (42), Österreich (41) und Frankreich (39). Besonders gelobt wurde von Ausstellern die hohe Qualität des Fachpublikums, welches hauptsächlich aus den Branchen Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizin, Kosmetik, Chemie, Elektronik und Automotive kam. Das Rahmenprogramm mit seinen innovativen Formaten wie zum Beispiel der Open Workshop Area oder den Start-up-Präsentationen erfreute sich grossem Interesse. In den beiden Foren PackBox und TechBox liefen 120 Fachvorträge, davon die Hälfte zu verschiedenen Aspekten des umweltgerechten Verpackens. Brisante Themen wie Design for Recycling, Kreislaufwirtschaft oder biobasierte Kunststoffe wurden aufgegriffen. Im feierlichen Rahmen wurden am ersten Messetag insgesamt 34 herausragende Lösungen mit dem Deutschen Verpackungspreis 2019 ausgezeichnet. Vier Innovationen erhielten Gold-Awards: «Pasta-Papierverpackung» von ALB-GOLD Teigwaren, «Food Protect» von Smurfit Kappa Herzberg Solid Board, «Universalverpackungen aus Post-Consumer-Material für geschlossene Rohstoffkreisläufe» von Pöppelmann sowie die Verpackung «Second Chance» in der Nachwuchskategorie. Unter den Preisträgern sind auch zwei Schweizer Innovationen: «Stylo Tube mit Applikator» von Hoffmann Neopac und die materialsparende thermogeformte Verpackung NETPAC von Bachmann Forming (Bild links). Erstmals auf der FachPack wurden zudem die Sustainability Awards an acht Produkte bzw. Projekte verliehen. Da die FachPack nächstes Jahr turnusgemäss pausiert, steht die nächste Veranstaltug erst vom 28. bis 30. September 2021 im Messezentrum Nürnberg auf dem Programm.

 

 

 


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Der Zürcher Jahrestreff der Verpackungs- und Logistikfachleute hat am 10. und 11. April 2019 seine Stellung als wichtigster Schweizer Branchenanlass erneut unter Beweis gestellt. Rund 200 Aussteller begrüssten an den parallel durchgeführten Fachmessen Empack, Packaging Innovations und Logistics & Distribution etwa 4’500 Besucher, die dort live die neuesten technologischen Innovationen und die aktuellsten Trends in den Bereichen Verpackung, Prozesslösungen, Intralogistik, Distribution sowie E-Logistics erleben konnten.


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LogiMAT 2019 verzeichnet deutliche Zuwächse

Die LogiMAT 2019 schloss ihre Tore am 21. Februar nach dreitägiger Dauer mit einem beeindruckenden Abschlussergebnis: Bei allen relevanten Kennzahlen verzeichnete die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement deutliche Zuwächse – in den Bereichen Besucherzahl und Internationalisierung sogar im zweistelligen Prozentbereich. 1’624 internationale Unternehmen (+3,8 Prozent) aus 42 Ländern (+11 Prozent), darunter 250 Neuaussteller, präsentierten die aktuellen Entwicklungen und Systemlösungen für effiziente Intralogistik. Die Stellung der LogiMAT als weltweit grösste Fachmesse für Intralogistik wurde deutlich bestätigt. Mit der erstmaligen Einbindung der Halle 2 sowie der Galeriefläche in Halle 1 belegte die LogiMAT 2019 die komplette Ausstellungsfläche auf dem Stuttgarter Messegelände. Sie wurde damit um zusätzliche 7’500 m2 auf insgesamt mehr als 120’000 m2 (+2,6 Prozent) erweitert. Die Nettoausstellungsfläche verzeichnet dabei einen Zuwachs von 7,8 Prozent auf 64’348 m2. Bei den Besucherzahlen vermeldet der Messeveranstalter Euroexpo zum dritten Mal in Folge eine Steigerungsrate von jeweils deutlich über zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. An den drei Messetagen kamen diesmal insgesamt 61’740 Fachbesucher (+11,5 Prozent). «Dieser enorme Zuspruch des Fachpublikums hat unsere kühnsten Erwartungen weit übertroffen», konstatiert Messeleiter Michael Ruchty (Bild). Insgesamt steigerte die LogiMAT erneut den Grad ihrer Internationalisierung. Mehr als 20 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an, davon 9,5 Prozent aus Asien und Übersee. Unter den Ausstellern, die die LogiMAT 2019 als Präsentationsplattform für ihre Produkte nutzten, lag der Anteil internationaler Unternehmen bei 29 Prozent.

Die LogiMAT 2020 musste wegen Coronapandemie kurzfristig abgesagt werden und die LogiMAT 2021 wurde aus gleichem Grund verschoben. Doch auch der vorgesehene Ersatztermin 22. bis 24. Juni 2021 kann nicht eingehalten werden. Der Veranstalter, die EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH, sieht sich aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und der unübersichtlichen Impfsituation, sowie der damit verbundenen Bewegungseinschränkungen dazu gezwungen, die LogiMAT erneut zu verschieben.Sie soll nun vom 8.bis 10. März 2022 in der Messe Stuttgart stattfinden. Der Veranstalter arbeitet an einem digitalen Konzept, damit sich Besucher und Aussteller 2021 virtuell treffen können. Mit der digitalen Lösung soll die Lücke bis zur nächsten Präsenzmesse im März 2022 geschlossen werden.

 

 

 

 

 



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Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.