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Die Gewinner des Swiss Packaging Award 2021 wurden an der feierlichen Preisverleihung im Kursaal in Bern am 17. August erkoren. 9 Unternehmen wurden für ihre innovativen Verpackungslösungen mit dem renommierten Schweizer Verpackungspreis ausgezeichnet. Durch den Abend führte die SRF-Moderatorin Sonja Hasler gemeinsam mit Jurypräsident Stefan Jüde. Das Schweizerische Verpackungsinstitut hat den Wettbewerb zum 52. Mal ausgerichtet.

Ganzheitliche Verpackungslösungen

Mit dem Swiss Packaging Award werden jedes Jahr herausragende Leistungen im Verpackungswesen ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen. Unternehmen können ihre Verpackungslösungen in den Kategorien Nachhaltigkeit, Convenience, Design, Marketing, Technik und Konstruktion einreichen. Pro Kategorie werden maximal drei Verpackungslösungen nominiert, davon wird eine zum Gewinner erkoren. Zum Wettbewerb sind Verpackungen aller Materialien zugelassen. Der Fokus liegt bei der Förderung und Auszeichnung ganzheitlicher Verpackungslösungen, unabhängig vom Packstoff.

Neu: Sonderpreis Kreislaufwirtschaft

Für den Swiss Packaging Award 2021 wurden insgesamt 46 Verpackungslösungen von 34 verschiedenen Teilnehmern eingereicht.  Neu im Wettbewerb wurde in diesem Jahr der Sonderpreis Kreislaufwirtschaft lanciert. Für diesen kann jede Verpackung angemeldet werden, die auch in einer der sechs Hauptkategorien an den Start geht. Mit der Einführung des neuen Sonderpreises trägt der Veranstalter SVI der aktuellen und zukünftig immer wichtiger werdenden Entwicklung von kreislauffähigen Verpackungen Rechnung.

Starke Kategorie Nachhaltigkeit

Der erstmals ausgeschriebene Sonderpreis Kreislaufwirtschaft verzeichnete 15 Einreichungen. Die Kategorie Nachhaltigkeit war mit 26 Einreichungen besonders stark vertreten und spiegelt die Anforderungen der Zeit wider: Die Verpackungsunternehmen stehen unter enormem Druck, rezyklierbare und wiederverwendbare Verpackungen, v.a. im Kunststoffbereich zu entwickeln. Für den Nachwuchspreis, bei dem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ihre Verpackungsideen präsentieren können, gab es fünf Anmeldungen.

 
Folgende Verpackungen haben den Swiss Packaging Award 2021 gewonnen:

Kategorie Nachhaltigkeit

Aus 4 mach 1 = Good to recycle, Wipf AG

Auf den ersten Blick ist bei beim ORLANDO-Beutel keine Innovation ersichtlich: Der 10-kg­-Sack für Hundetrockennahrung sieht genau gleich aus wie das Vorgängermodell. Aber die neue Verpackung hat es in sich, denn es handelt sich dabei um eine 100% Monomaterial­-Verpackung aus Polypropylen (sowohl das Verschluss­-System als auch der Tragegriff sind aus dem gleichen Material wie der Sack hergestellt). Sie kann demzufolge einem stofflichen Recycling zugeführt werden. Zuvor waren vier Materialien im Einsatz und der Beutel musste im Hausmüll entsorgt und verbrannt werden. Ein weiterer Vorteil der von Herbert Ospelt Anstalt verwendeten Verpackungsinnovation ist, dass Convenience und Maschinenleistung gleich bleiben.

Kategorie Convenience

FlatMap®, Sealpac Schweiz GmbH

Bei immer mehr Verpackungen wird der Anteil der nicht erneuerbaren Materialien durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt. Die Herausforderung dabei: Die ursprüngliche Funktionalität zu erhalten. Die Neuentwicklung FlatMap® löst diese Herausforderung nach Ansicht der Jury überzeugend. Die Kombinations­verpackung aus Karton und Kunststoff, welche von Bigler AG Fleischwaren eingesetzt wird, bietet gegenüber der reinen Kunststofflösung eine ebenbürtige Convenience in Bezug auf Öffnen und Wiederverschliessen. Vorteilhaft gelöst ist auch die sortenreine Entsorgung der beiden Komponenten.

Kategorie Design

Appenzeller Edelbrand Zimet Gin, Kraftkom GmbH

Die Tradition des «Ausserrhödler Silvesterchlausens» wird in den Gin­-Flaschen, mit dem Sortiment von neun Bränden einzig­artig präsentiert. Das ganzheitlich gestaltete Design punktet durch die glaubwürdige und gleichzeitig eigenständige Gestaltung mit hoher Verkaufsattraktivität. So bilden das Produkt und die ästhetische Gestaltung eine Einheit, die vom Packaging­ Design her vollumfänglich überzeugt und die Markenwerte bestens transportiert. Den Edelbränden Zimet Gin wird eine original Appenzellische Seele eingehaucht und den Gin­-Flaschen eine unverkennbare Identität verliehen. Die Verpackung wird von Kraftkom GmbH hergestellt.

Kategorie Marketing

Webshop für digital bedruckbare Tuben, Hoffmann Neopac AG

Mit dem Webshop für digital bedruckte Tuben wird mit einer innovativen Dienstleistung auf ein aktuelles Konsumentenbedürfnis eingegangen. Der flexible Lösungsansatz der Plattform ermög­licht dem Auftraggeber freie Gestaltungs­möglichkeit und Produktionsauflagen in kleinen Mengen. Die kurzen Lieferzeiten, individuali­sierte Verpackungen sowie vereinfachte Rezy­klierbarkeit durch verwendetes Mono­material spiegeln die Nachfragen unserer Gesellschaft wider. Diese Lösung erschliesst neues Markt­potential und bietet ein noch nicht dagewesenes Angebot für den Markt.

Kategorie Konstruktion

ALL-IN-ONE-Verkaufstray, Mosburger GmbH

Der Verkaufstray aus nur einem Verpackungsteil bietet eine clevere Lösung, da Einlage und Deckel im Handaufrichterteil integriert sind, der Karton mittels intelligentem Scherenverschluss verschlossen wird und der Handaufwand stark reduziert ist. Somit sind sowohl wichtige klassische Anforderungen der Verpackung als auch die Kriterien des Handels erfüllt. Das Verkaufspersonal kann ohne Hilfsmittel den Scherenverschluss öffnen, den gesamten Tray ins Regal schieben und die Perforation öffnen. Die Konstruktion des besonders cleveren, von Dunapack-Packaging hergestellten «Shelf­Ready»­ Verkaufstrays hat die Jury überzeugt.

Kategorie Technik

Shrink-Sleeve 3D-Illusion, NYCO Flexible Packaging

Die Überraschung ist gross, wenn man bei der Shrink­-Sleeve 3D-­Illusion das Motiv berührt, denn der räumliche Effekt ist nur optisch vorhanden, aber nicht fühlbar. Damit ist Nyco Flexible Packaging aus Kirchberg eine einzigartige Veredelungstechnologie gelungen: Ein ultrafeiner 3D­-Effekt wird auf ein schrumpfendes Substrat aufgebracht. Es handelt sich dabei um eine Spezialfolie mit Beschichtung, die Schrumpffähigkeit, Brillanz und Effekt ideal kombiniert und in Zukunft noch so manchen Konsumenten in Staunen versetzen wird. Das ist Verpackungs­technik auf höchstem Niveau – nach Ansicht der Jury in dieser Form noch nicht dagewesen.

Nachwuchspreis

Boîte de levage, Ismael Brederoo

Uhren sind «emotionale» Objekte. Die Präsentation in dieser originellen Verpackung bestätigt dem Käufer, dass er hiermit etwas Spezielles gekauft hat, und genau das macht die Schachtel. Die ausgeklügelte Konstruktion mit dem Mechanismus, der beim Öffnen des Deckels das Podest mit der Uhr nach oben hebt, hat die Jury überzeugt. Die aus Papier bestehende Banderole zeigt dem Besitzer der Schachtel, dass es sich hier um eine Uhr handelt. Die aus Monomaterial bestehende Verpackung beurteilt die Jury als clevere nachhaltige Verpackungslösung.

Sonderpreis Kreislaufwirtschaft

DUO SHAPE EARTH 4, DUO PLAST AG

Diese Stretchfolie verbindet verschiedene Kriterien für gelebte Kreislaufwirtschaft. Zum Beispiel der Einsatz von Rezyklat – mindestens 25 % «post consumer material». Die für diese Verpackung signifi­kant reduzierte Materialdicke schont Ressourcen. Die Rezyklierbarkeit der Verpackung ist weiterhin zu 100% gegeben, was eine Kreislaufführung ermöglicht.

Publikumspreis

Dokumententasche QUICK VITRO, ELCO AG

Die QUICK VITRO Dokumententasche vereint alle wichtigen Elemente eines nachhaltigen Versandes: Die Tasche besteht aus absolut plastikfreiem FSC­-Papier, die Fenster­folie wird aus biokompatiblem PLA herge­stellt und der verwendete Leim ist komplett wasserlöslich. Ergänzend dazu kann die Dokumententasche komplett personalisiert und individuell bedruckt werden. Der private oder berufliche Versand erhält durch ein Bild, Logo oder eine kleine Notiz eine ganz persönliche Note.

 

 

 


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Erfreuliche Nachricht aus Nürnberg: Die Bayerische Staatsregierung beschloss weitere Erleichterungen der Corona-Massnahmen und man kann damit rechnen, dass die FachPack 2021 wie geplant vom 28. bis 30. September stattfinden wird. Knapp 800 Aussteller sind bereits angemeldet. Ein umfassendes Hygienekonzept sorgt für einen sicheren Messebesuch. «Endlich wieder Kunden treffen, Neuheiten vorstellen und sich über Trends persönlich austauschen – das ist es, was sich unsere Aussteller und wir alle nach der langen Zeit der Entbehrung wünschen. Wir sind bereit», erklärt Heike Slotta, Executive Director bei der NürnbergMesse. Mit dem neuen Slogan «Wir machen Zukunft» widmet sich die FachPack 2021 dem brandaktuellen Leitthema «Umweltgerechtes Verpacken». Als Treffpunkt des europäischen Verpackungsmarktes zieht die Messe Fachbesucher aus allen verpackungsintensiven Branchen an: Lebensmittel/Getränke, Pharma/Medizintechnik, Kosmetik, Chemie, Automotive sowie weiterer Konsum- und Industriegüter. Neu ist in diesem Jahr das digitale Tool myFACHPACK, welches den Ausstellern die Möglichkeit bietet, ihre Reichweite ins Digitale zu verlängern. Und Besucher werden so auch ohne Reise nach Nürnberg an der Messe teilnehmen können.


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Gestützt durch den hohen Auftragsbestand und ebenfalls guten Auftragseingang im ersten Quartal 2021 blickt Gerhard Schubert GmbH sehr zuversichtlich auf die Entwicklung des aktuellen Geschäftsjahres. Das gab die Geschäftsleitung des Unternehmens an der heutigen virtuellen Pressekonferenz bekannt. Bereits seien 100 Prozent des geplanten Jahresumsatzes in den Auftragsbüchern, neue Aufträge würden erst ab 2022 eingeplant. Im zweiten Halbjahr 2021 werde im Zuge der geplanten Erweiterung des Standortes Crailsheim mit dem Bau der neuen Montagehalle begonnen (Bild). Es sollen bis zu 300 weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Gegenwärtig arbeiten 1450 Leute im Unternehmen. Wegweisende Innovationen und Investitionen sind es, mit denen Schubert regelmässig überzeugt. Ralf Schubert, geschäftsführender Gesellschafter erklärte: «Wir intensivieren schon länger unsere Forschungsaktivitäten im Bereich der Robotertechnologie. Mit KI-Projekten im Bereich der Robotik und der Bildbearbeitung werden wir einen entscheidenden Beitrag zur kontinuierlichen Professionalisierung und der Zukunftsfähigkeit der gesamten Verpackungsbranche leisten. Hinzu kommen die Entwicklung innovativer Baugruppen für unsere TLM-Maschinen sowie unseres ersten kollaborativen Roboters und die Fortschritte an TITAN, dem digitalen Zwilling unserer Verpackungsanlagen.» Dazu investiert das Crailsheimer Unternehmen etwa 8 bis 10 Prozent des Jahresumsatzes.

 

 


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Der Kunststoffverpackungshersteller säntis packaging ag hat per 26. Februar 2021 den Kunststoffverarbeiter SwissPrimePack AG von Eigentümerin Esther Mandelbaum mit allen Rechten und Pflichten übernommen. Gründervater und Pionier Roman Mandelbaum baute das Unternehmen im Jahr 1970 zu einem wichtigen europäischen Marktteilnehmer im Vending-Bereich auf.

Der Name SwissPrimePack AG entstand 2008 aus der Fusion zwischen Bellaplast und Albiplast. Beide Partner gehörten schon damals zu den führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Produktion qualitativ hochstehender Lebensmittelverpackungen. Mit modernen Anlagen und einem über 60-jährigen Know-how entwickelt und produziert SwissPrimePack Industrieverpackungen für Premium-Marken. Heute richtet sich der Fokus des in in Altstätten domizilierten Unternehmens verstärkt auf Verpackungen für die Milchindustrie.

Die säntis packaging hat sich als Spezialist für Barriere-Verpackungen, insbesondere Kaffeekapseln, etabliert. «Die Übernahme stärkt unsere Position auf dem Schweizer Markt und dient der Erweiterung unseres Produkte- und Kundenportfolios. Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinsam weiter zu wachsen in Europa und synergetische Kräfte für die Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen zu nutzen», erklärt Dr. Bettina Fleisch, CEO und Inhaberin der säntis packaging ag (Bild links).

 


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Am 24. Februar 2021 veranstaltete DS Smith in Deutschland (DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG) einen virtuellen Kundenevent mit rund 370 Teilnehmern von Marken und Einzelhändlern. Im Rahmen des Events präsentierten DS Smith und Ipsos, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, eine neue europäische Studie, die zeigt, dass die Verbraucher – trotz der globalen Covid-19-Pandemie – Nachhaltigkeit weiterhin in den Fokus stellen. Unter anderem möchte eine grosse Mehrheit der Käufer Produkte kaufen, die so wenig Verpackung wie möglich verwenden, und fast ein Drittel der Konsumenten gab an, dass sie bestimmte Marken nicht mehr kauft, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Wachstum im E-Commerce

Die Studie zeigt:

  •  Covid-19 führte zu neuen Einkaufsgewohnheiten – doch die Verbraucher legen weiterhin Wert auf nachhaltige Verpackungen
  • 85 Prozent der Menschen wollen Produkte kaufen, die so wenig Verpackung wie möglich verwenden
  • 29 Prozent der Konsumenten kaufen bestimmte Marken nicht mehr, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Die unter 9’000 Befragten in 12 europäischen Ländern durchgeführte Analyse zeigt, dass sich die Einkaufsgewohnheiten zwar geändert haben, Nachhaltigkeit aber nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Die Pandemie hat dazu geführt, dass zwei Drittel der Verbraucher versuchen, so wenig Zeit wie möglich in Geschäften zu verbringen. Es resultierte ein beträchtliches Wachstum im E-Commerce. Daher ist es wichtig zu wissen, dass fast die Hälfte (48 Prozent) der Online-Käufer sagen, dass sie eine nicht nachhaltige Verpackung im E-Commerce erhalten haben und jeder Fünfte (22 Prozent) sagt, dass er bei einigen Online-Händlern nicht mehr gekauft hat, weil die Verpackung nicht nachhaltig war.

Neue Herausforderungen

Stefano Rossi, CEO von DS Smith Packaging, kommentierte: «Wir haben die letzten Monate damit verbracht, unseren Kunden dabei zu helfen, sich an einen seismischen Wandel im Verbraucherverhalten und an die sich ständig verändernden Herausforderungen anzupassen. Als eines der führenden Unternehmen für innovative Verpackungslösungen müssen wir verstehen, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, um unsere Kunden und die Gesellschaft bestmöglich bedienen zu können. Diese Studie zeigt nicht nur, was sich aufgrund von Covid-19 verändert hat, sondern auch, welche Prioritäten geblieben sind und dass Nachhaltigkeit für die Verbraucher in ganz Europa immer noch an erster Stelle steht. Einzelhändler und Marken müssen sich in dieser wichtigen Zeit für nachhaltige Verpackungen entscheiden, um sicherzustellen, dass sie die Vorteile für die Umwelt und die Verbraucher nutzen.»

Wichtige Hygiene

Hygiene ist ein weiteres Anliegen der Verbraucher: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) gibt an, sich nach dem Berühren von im E-Commerce verpackten Produkten gründlich die Hände zu waschen und 30 Prozent werfen Verpackungen schneller weg. Das unterstreicht den Bedarf an sichtbaren, unkomplizierten Informationen in Bezug auf die Entsorgung. 56 Prozent der Käufer machen sich inzwischen Gedanken darüber, wie viele Personen Produkte im Laden angefasst haben (78 Prozent in Portugal, 68 Prozent in Spanien und 65 Prozent in Grossbritannien). Infolgedessen wählen einige Kunden Artikel aus dem hinteren Teil des Regals aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass sie von anderen Personen angefasst wurden. Einer von drei (33 Prozent) wäscht oder desinfiziert auch alle losen Artikel wie Obst und Gemüse und 12 Prozent vermeiden es jetzt, lose unverpackte Waren zu kaufen (22 Prozent in Finnland und 19 Prozent in Grossbritannien). Als Reaktion darauf hat DS Smith eine Reihe neuer, innovativer Verpackungsdesigns entwickelt, wie z.B. Wellpappverpackungen für Obst und Gemüse und Wellpapp-Handlinglösungen für Flaschen und Milchprodukte.

Bedarf an nachhaltigen Verpackungen steigt

DS Smith geht davon aus, dass der Bedarf an neuen, nachhaltigen Verpackungslösungen in den kommenden Monaten steigen wird. Das Unternehmen wendet weiterhin seine Kreislauf-Design-Prinzipien an – die in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation entwickelt wurden – um leistungsstarke, kreislauffähige Verpackungslösungen zu entwerfen, die den sich ändernden Herausforderungen des Marktes gerecht werden.

 

 


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Sieben junge Verpackungsspezialisten, die im vergangenen Herbst erfolgreich die Höhere Fachprüfung abgelegt haben, erhielten im Januar 2021 ihr Diplom als Packaging Managerinnen und Manager. Da die geplante Feier mit Diplomübergabe wegen Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, werde das Abschlussfest im Sommer werde  nachgeholt, kündigte SVI-Geschäftsführer Andreas Zopfi an.

Berufsbegleitende Verpackungsausbildung

Zwei Jahre intensiven Lernens liegen hinter den neuen Absolventinnen und Absolventen. Drei Module dauert der Lehrgang, mit dem das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI die Teilnehmenden auf die Höhere Fachprüfung vorbereitet. Anschliessend folgen eine Diplomarbeit und die Höhere Fachprüfung. Die Ausbildung zum Packaging Manager/in ist eine intensive Zeit, denn sie erfolgt berufsbegleitend. Das ist einerseits ein Vorteil, weil die Teilnehmenden Beruf und Weiterbildung miteinander vereinbaren können, es ist aber auch eine grosse Herausforderung, denn die Kurstage finden freitags und samstags statt. Freizeit und Erholung treten in den Hintergrund. «Der Schwache will sich schonen, der Starke sich belohnen», sagte Andreas Zopfi und lobte die Durchhaltekraft und den Willen, den die Klasse in den vergangenen zwei Jahren an den Tag gelegt hat.

Wir gratulieren folgenden neuen Packaging Managerinnen und Managern zum Diplom:

Christoph Büttner, SCHELLING AG

Isabelle Egloff, Chocolats Halba

Brigitte Looser, Ospelt Food AG

Andrea Masucci, Medela AG

Urs Stadelmann, Medela AG

Ezgi Susak, DS Smith Packaging Switzerland AG

Sereina Theiler, Emmi Schweiz AG

Viel Erfahrung im Online-Unterricht gesammelt

Wie so vieles stand auch das dritte Modul des Lehrgangs unter den Zeichen von Corona. Einige Lektionen mussten online durchgeführt werden. Die Höhere Fachprüfung im Oktober fiel in die Zeit der vorübergehenden Lockerungen und konnte in Zürich stattfinden. Im aktuell laufenden Lehrgang ersetzt der virtuelle Unterricht derzeit die Kurstage in Zürich. Sogar Betriebsführungen wurden schon virtuell organisiert und von den Teilnehmern gelobt. «Wir beherrschen den Online-Unterricht inzwischen aus dem Effeff», erklärt Zopfi und sieht deshalb in der Pandemie keinen Grund, von einer Ausbildung abzusehen.

Auch auf internationaler Ebene punkten

Gemäss dem Europäischen sowie dem Nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), ist der Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom auf der Stufe 6 von 8 eingestuft worden. Heute erhalten alle Absolventinnen und Absolventen automatisch den Diplomzusatz, der in deutscher und englischer Sprache die Inhalte und abgelegten Leistungen der Absolventen darlegt. Ältere Absolventen können den Diplomzusatz beim SBFI nachfordern.

Neu SVI Academy

Das Aus- und Weiterbildungsangebot des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI heisst neu SVI Academy und wird in einer neuen Website präsentiert. Unter dem Link https://academy.svi-verpackung.ch/ wird Weiterbildungsinteressierten und Arbeitgebern ein vielfältiges Kursangebot von eintägigen Einführungskursen über die zweijährige Ausbildung zum Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom bis hin zu Inhouse-Schulungen in verschiedenen Themenbereichen präsentiert. Der nächste Lehrgang zum Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom beginnt am 6. März 2021.


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Die Corona-Pandemie hat die Herausforderungen in der Pharmalogistik offengelegt. Weltweit mussten schon mehrere Tausend Dosen des COVID-19-Impfstoffes entsorgt werden, weil die Temperaturabweichungen beim Transport zu gross waren. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt es immer wieder zu entsprechenden Verdachtsfällen, denen die Behörden und beteiligten Unternehmen aufwendig nachgehen müssen. Ein Schlüssel für die sichere Lieferung sind die Kühlcontainer, in denen die Medikamente transportiert werden. Doch bislang gab es keine Untersuchung, die ihre Qualität wissenschaftlich zuverlässig verglichen hat. Mit der Studie «Performance ausgewählter Pharma-Luftfrachtbehälter im Vergleich» liegt eine wissenschaftliche Analyse zu Kühlcontainern als einem wichtigen Schlüssel im Medikamententransport nun erstmals vor.


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Am 15. Januar 2021 wurde der Verein OdA Abfall- und Rohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Für die Umsetzung der «Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Ab- fällen (VVEA)» haben sich die wichtigsten Branchenverbände der Schweizer Abfall- und Rohstoffwirtschaft vor einigen Jahren zur Organisation der Arbeitswelt (OdA) zusammengeschlossen.

Um nach der anfänglichen Aufbauphase die Strukturen weiter zu professionalisieren und die mit dem Cercle déchets abgeschlossene Rahmenvereinbarung umzusetzen, haben sich die Mitglieder nun dazu entschieden, die OdA neu als Verein zu gestalten.

12 Mitglieder

Bei der digitalen Gründungsversammlung vom 15. Januar 2021 waren Vertreter der 12 Gründungsmitglieder ARV Baustoffrecycling Schweiz, Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz (VSMR), Fachverband VREG-Entsorgung, Schweizerischer Shredder-Verband SSV, R-Suisse, cemsuisse, Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA), Schweizerischer Verband für Umwelttechnik (SVUT), Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie FSKB, Biomasse Suisse, asphaltsuisse und Swiss Recycling anwesend und wählten Dr. Thomas Bähler, Geschäftsführer des VSMR, zum Präsidenten des neuen Vereins. Patrik Geisselhardt, Geschäftsleiter Swiss Recycling, kümmert sich als designierter Geschäftsführer zukünftig um die operativen Massnahmen und die Kommunikation der Oda Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

 

 

 


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MULTIVAC feiert 2021 sein 60-jähriges Bestehen – und nimmt dies zum Anlass, um Kunden umfassend über aktuelle Markttrends und Innovationen zu informieren. Mit dem MULTIVAC Summit 2021 initiiert der Verpackungsspezialist eine neue Veranstaltungsreihe rund um das Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln, die sowohl Präsenzveranstaltungen als auch virtuelle Konzepte umfasst.

Zu den Schwerpunktthemen zählen Nachhaltigkeit & Digitalisierung, Automatisierung, Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie, Lösungen für Bäckereien sowie Verpackungslösungen für das Handwerk. Den Auftakt bildeten im März zwei Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit & Digitalisierung bzw. Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie. Die coronagerechten Präsenzveranstaltung werden in Kleingruppen angeboten sowie anschliessend als virtuelle Veranstaltung zur Verfügung stehen.

Nachhaltigkeit & Digitalisierung

Im Training und Innovation Center wird das Verpacken von Lebensmitteln in recyclingfähigen Kartontrays sowie die Herstellung von MultiFresh™ Vakuum-Skinverpackungen, bei dem papierfaserbasierte Karton-Zuschnitte zum Einsatz kommen, live demonstriert. Darüber hinaus werden Anwendungen zur attraktiven und zugleich nachhaltigen Packungskennzeichnung vorgeführt. Ebenfalls auf der Agenda steht die Präsentation der digitalen Produkte und Dienstleistungen von MULTIVAC, darunter das neue Kundenportal myMULTIVAC, Smart Services und Live Support, die für hohen Mehrwert durch maximale Produktivität sorgen.

Slicing und Packaging in der Fleischverarbeitung

Ein Highlight der zweiten Veranstaltung rund um Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie ist das vollautomatische Slicen und Verpacken von Aufschnitttware auf zwei Slicerlinien im neuen Anwendungszentrum. Die Prozesssicherheit wird dabei durch die zentrale Steuerung der Verpackungslinien über die MULTIVAC Line Control (MLC) gewährleistet. Daneben erfahren die Teilnehmer, wie sich die Leistung bei der Kennzeichnung von Tiefziehverpackungen sowie die Wirtschaftlichkeit im Verpackungsprozess durch die automatische Kennzeichnungskontrolle verbessern lassen.In der Schweiz ist die Gruppe mit der Tochtergesellschaft Multivac Export AG präsent.


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Kurz vor dem Jahreswechsel informierte Bizerba über die Vorhaben für 2021. Die Investitionen in Standorte, Strukturen, Digitalisierung und Organisation werden auch in Krisenzeiten konsequent weitergeführt. Neue Produkte und Lösungen kommen schon 2021 auf den Markt und bieten den Kunden des Unternehmens neue Möglichkeiten. Digitalisierung ist ein Thema, das weiter getrieben wird – in Prozessen und Systemen, aber auch konsequent in den Lösungen.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.