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Für den Swiss Packaging Award 2021 wurden insgesamt 46 Verpackungslösungen von 34 verschiedenen Teilnehmern eingereicht. Die nominierten Verpackungen stehen nun fest. 24 Verpackungsneuheiten in sechs Kategorien und zwei Sonderwertungen dürfen auf eine Auszeichnung mit dem renommierten Schweizer Verpackungspreis hoffen.

Ganzheitliche Verpackungslösungen

Mit dem Swiss Packaging Award zeichnet das Schweizerische Verpackungsinstitut jedes Jahr herausragende Leistungen im Verpackungswesen aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen. Unternehmen können ihre Verpackungslösungen in den Kategorien Nachhaltigkeit, Convenience, Design, Marketing, Technik und Konstruktion einreichen. Pro Kategorie werden maximal drei Verpackungslösungen nominiert, davon wird eine zum Gewinner erkoren. Zum Wettbewerb sind Verpackungen aller Materialien zugelassen. Der Fokus liegt bei der Förderung und Auszeichnung ganzheitlicher Verpackungslösungen, unabhängig vom Packstoff.

Neu: Sonderpreis Kreislaufwirtschaft

Neu für den Wettbewerb wurde in diesem Jahr den Sonderpreis Kreislaufwirtschaft lanciert. Für diesen kann jede Verpackung angemeldet werden, die auch in einer der sechs Hauptkategorien an den Start geht. Mit der Einführung des neuen Sonderpreises trägt das SVI, das den renommierten Wettbewerb bereits zum 52. Mal organisiert, der aktuellen und zukünftig immer wichtiger werdenden Entwicklung von kreislauffähigen Verpackungen Rechnung. «Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand. Allerdings sind nachhaltige Verpackungen nicht zwingend kreislauffähig», erklärt SVI-Geschäftsführer Andreas Zopfi. «Ein minimaler Materialeinsatz, wie er beispielsweise durch Verbundmaterialien bei Lebensmittelverpackungen möglich ist, kann zwar (noch) nicht recycelt werden, hat aber eine sehr gute Ökobilanz», so Zopfi weiter. Mit der Einführung des Sonderpreises wolle man der Fachjury deshalb die Möglichkeit geben, verschiedenen Ansätzen gerecht zu werden.

Starke Kategorie Nachhaltigkeit

Der erstmals ausgeschriebene Sonderpreis Kreislaufwirtschaft verzeichnete 15 Einreichungen. Die Kategorie Nachhaltigkeit war mit 26 Einreichungen besonders stark vertreten und spiegelt die Anforderungen der Zeit wider: Die Verpackungsunternehmen stehen unter enormem Druck, rezyklierbare und wiederverwendbare Verpackungen, v.a. im Kunststoffbereich zu entwickeln. Für den Nachwuchspreis, bei dem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ihre Verpackungsideen präsentieren können, gab es in diesem Jahr fünf Anmeldungen.

Preisverleihung am 10. Juni

Die Preisverleihung findet am 10. Juni 2021 statt. Es ist zu hoffen, dass die Corona-Situation dann ein physisches Treffen der Teilnehmer erlauben wird.

Folgende Verpackungen (alphabetisch nach Produktname geordnet) wurden nominiert:

Kategorie Nachhaltigkeit

Aus 4 mach 1 = Good to recycleWipf AG
DUO SHAPE EARTH 4DUO PLAST AG
Lunchbox als ServicereCIRCLE AG

Kategorie Convenience

FlatMap®Sealpac Schweiz GmbH
Smart CupsBachmann Forming AG
New Tear TabGreiner Packaging AG

Kategorie Design

Appenzeller Edelbrand Zimet GinKraftkom GmbH
La Nébuleuse – Les Annuelles de la BrasserieBourquin SA
Victorinox HuntsmanRheinpack GmbH

Kategorie Marketing

apero.bio – malternativeBourquin SA
Victorinox HuntsmanRheinpack GmbH
Webshop für digital bedruckbare TubenHoffmann Neopac AG

Kategorie Technik

HiPack Multifood Verpackungskonzepthvb Innova AG
NetPotBachmann Forming AG
Shrink-Sleeve 3D-IllusionNYCO Flexible Packaging

Kategorie Konstruktion

ALL-IN-ONE-VerkaufstrayMosburger GmbH
Flaschenverpackung „600 ans Servagnin“Model AG
Versandschachtel für 1 FlascheBourquin SA

Nachwuchspreis

Boîte de levageIsmael Brederoo
Schnellaufrichtbares TrayGabriele Galeckaite
ZigarettenetuiFlavio Renzi

Sonderpreis Kreislaufwirtschaft

Aus 4 mach 1 = Good to recycleWipf AG
DUO SHAPE EARTH 4DUO PLAST AG
Valser 100% rPETCCHBC Schweiz

Die Abbildungen der nominierten sind hier.

 


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Der Kunststoffverpackungshersteller säntis packaging ag hat per 26. Februar 2021 den Kunststoffverarbeiter SwissPrimePack AG von Eigentümerin Esther Mandelbaum mit allen Rechten und Pflichten übernommen. Gründervater und Pionier Roman Mandelbaum baute das Unternehmen im Jahr 1970 zu einem wichtigen europäischen Marktteilnehmer im Vending-Bereich auf.

Der Name SwissPrimePack AG entstand 2008 aus der Fusion zwischen Bellaplast und Albiplast. Beide Partner gehörten schon damals zu den führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Produktion qualitativ hochstehender Lebensmittelverpackungen. Mit modernen Anlagen und einem über 60-jährigen Know-how entwickelt und produziert SwissPrimePack Industrieverpackungen für Premium-Marken. Heute richtet sich der Fokus des in in Altstätten domizilierten Unternehmens verstärkt auf Verpackungen für die Milchindustrie.

Die säntis packaging hat sich als Spezialist für Barriere-Verpackungen, insbesondere Kaffeekapseln, etabliert. «Die Übernahme stärkt unsere Position auf dem Schweizer Markt und dient der Erweiterung unseres Produkte- und Kundenportfolios. Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinsam weiter zu wachsen in Europa und synergetische Kräfte für die Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen zu nutzen», erklärt Dr. Bettina Fleisch, CEO und Inhaberin der säntis packaging ag (Bild links).

 


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Am 24. Februar 2021 veranstaltete DS Smith in Deutschland (DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG) einen virtuellen Kundenevent mit rund 370 Teilnehmern von Marken und Einzelhändlern. Im Rahmen des Events präsentierten DS Smith und Ipsos, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, eine neue europäische Studie, die zeigt, dass die Verbraucher – trotz der globalen Covid-19-Pandemie – Nachhaltigkeit weiterhin in den Fokus stellen. Unter anderem möchte eine grosse Mehrheit der Käufer Produkte kaufen, die so wenig Verpackung wie möglich verwenden, und fast ein Drittel der Konsumenten gab an, dass sie bestimmte Marken nicht mehr kauft, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Wachstum im E-Commerce

Die Studie zeigt:

  •  Covid-19 führte zu neuen Einkaufsgewohnheiten – doch die Verbraucher legen weiterhin Wert auf nachhaltige Verpackungen
  • 85 Prozent der Menschen wollen Produkte kaufen, die so wenig Verpackung wie möglich verwenden
  • 29 Prozent der Konsumenten kaufen bestimmte Marken nicht mehr, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Die unter 9’000 Befragten in 12 europäischen Ländern durchgeführte Analyse zeigt, dass sich die Einkaufsgewohnheiten zwar geändert haben, Nachhaltigkeit aber nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Die Pandemie hat dazu geführt, dass zwei Drittel der Verbraucher versuchen, so wenig Zeit wie möglich in Geschäften zu verbringen. Es resultierte ein beträchtliches Wachstum im E-Commerce. Daher ist es wichtig zu wissen, dass fast die Hälfte (48 Prozent) der Online-Käufer sagen, dass sie eine nicht nachhaltige Verpackung im E-Commerce erhalten haben und jeder Fünfte (22 Prozent) sagt, dass er bei einigen Online-Händlern nicht mehr gekauft hat, weil die Verpackung nicht nachhaltig war.

Neue Herausforderungen

Stefano Rossi, CEO von DS Smith Packaging, kommentierte: «Wir haben die letzten Monate damit verbracht, unseren Kunden dabei zu helfen, sich an einen seismischen Wandel im Verbraucherverhalten und an die sich ständig verändernden Herausforderungen anzupassen. Als eines der führenden Unternehmen für innovative Verpackungslösungen müssen wir verstehen, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, um unsere Kunden und die Gesellschaft bestmöglich bedienen zu können. Diese Studie zeigt nicht nur, was sich aufgrund von Covid-19 verändert hat, sondern auch, welche Prioritäten geblieben sind und dass Nachhaltigkeit für die Verbraucher in ganz Europa immer noch an erster Stelle steht. Einzelhändler und Marken müssen sich in dieser wichtigen Zeit für nachhaltige Verpackungen entscheiden, um sicherzustellen, dass sie die Vorteile für die Umwelt und die Verbraucher nutzen.»

Wichtige Hygiene

Hygiene ist ein weiteres Anliegen der Verbraucher: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) gibt an, sich nach dem Berühren von im E-Commerce verpackten Produkten gründlich die Hände zu waschen und 30 Prozent werfen Verpackungen schneller weg. Das unterstreicht den Bedarf an sichtbaren, unkomplizierten Informationen in Bezug auf die Entsorgung. 56 Prozent der Käufer machen sich inzwischen Gedanken darüber, wie viele Personen Produkte im Laden angefasst haben (78 Prozent in Portugal, 68 Prozent in Spanien und 65 Prozent in Grossbritannien). Infolgedessen wählen einige Kunden Artikel aus dem hinteren Teil des Regals aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass sie von anderen Personen angefasst wurden. Einer von drei (33 Prozent) wäscht oder desinfiziert auch alle losen Artikel wie Obst und Gemüse und 12 Prozent vermeiden es jetzt, lose unverpackte Waren zu kaufen (22 Prozent in Finnland und 19 Prozent in Grossbritannien). Als Reaktion darauf hat DS Smith eine Reihe neuer, innovativer Verpackungsdesigns entwickelt, wie z.B. Wellpappverpackungen für Obst und Gemüse und Wellpapp-Handlinglösungen für Flaschen und Milchprodukte.

Bedarf an nachhaltigen Verpackungen steigt

DS Smith geht davon aus, dass der Bedarf an neuen, nachhaltigen Verpackungslösungen in den kommenden Monaten steigen wird. Das Unternehmen wendet weiterhin seine Kreislauf-Design-Prinzipien an – die in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation entwickelt wurden – um leistungsstarke, kreislauffähige Verpackungslösungen zu entwerfen, die den sich ändernden Herausforderungen des Marktes gerecht werden.

 

 


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Der diesjährige Wettbewerb um den Swiss Packaging Award ist im Gange. Der Award ist das Aushängeschild der schweizerischen Verpackungs­wirtschaft – er bildet ihre Kreativität und ihre Innovationskraft ab. In diesem Jahr richtet das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI den Swiss Packaging Award zum 52. Mal aus. 46 neue Verpackungslösungen wurden eingereicht, darunter 5 Eingaben für den Nachwuchspreis. Wer gewonnen hat, wird an der Preisverleihung am 10. Juni 2021 bekanntgegeben.

Nachhaltigkeit vorne

In den sechs Hauptkategorien liegt diesmal die Nachhaltigkeit mit 26 Anmeldungen vor allen anderen. Dies zeigt, wie intensiv die Verpackungsunternehmen an der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen arbeiten, die den Anforderungen der Verbraucher und den politischen Vorgaben gerecht werden. Für den erstmals ausgeschriebenen Sonderpreis Kreislaufwirtschaft sind 15 Verpackungen angemeldet. Die nominierten Verpackungen wurden im März bekanntgegeben.

Publikumspreis: Abstimmung abgeschlossen

Traditionell wird im Rahmen des Swiss Packaging Awards der Publikumspreis als zusätzliche Sonderwertung verliehen. Hauptsponsor bei diesem ist die Verpackungsmesse Empack. Über den Gewinner entscheidet hier nicht die Jury, sondern die Öffentlichkeit.  Zur Wahl standen in diesem Jahr diese 12 Verpackungen. Die Abstimmumg lief bis 15. April 2012.

 

 

 

 

 

 


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Sieben junge Verpackungsspezialisten, die im vergangenen Herbst erfolgreich die Höhere Fachprüfung abgelegt haben, erhielten im Januar 2021 ihr Diplom als Packaging Managerinnen und Manager. Da die geplante Feier mit Diplomübergabe wegen Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, werde das Abschlussfest im Sommer werde  nachgeholt, kündigte SVI-Geschäftsführer Andreas Zopfi an.

Berufsbegleitende Verpackungsausbildung

Zwei Jahre intensiven Lernens liegen hinter den neuen Absolventinnen und Absolventen. Drei Module dauert der Lehrgang, mit dem das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI die Teilnehmenden auf die Höhere Fachprüfung vorbereitet. Anschliessend folgen eine Diplomarbeit und die Höhere Fachprüfung. Die Ausbildung zum Packaging Manager/in ist eine intensive Zeit, denn sie erfolgt berufsbegleitend. Das ist einerseits ein Vorteil, weil die Teilnehmenden Beruf und Weiterbildung miteinander vereinbaren können, es ist aber auch eine grosse Herausforderung, denn die Kurstage finden freitags und samstags statt. Freizeit und Erholung treten in den Hintergrund. «Der Schwache will sich schonen, der Starke sich belohnen», sagte Andreas Zopfi und lobte die Durchhaltekraft und den Willen, den die Klasse in den vergangenen zwei Jahren an den Tag gelegt hat.

Wir gratulieren folgenden neuen Packaging Managerinnen und Managern zum Diplom:

Christoph Büttner, SCHELLING AG

Isabelle Egloff, Chocolats Halba

Brigitte Looser, Ospelt Food AG

Andrea Masucci, Medela AG

Urs Stadelmann, Medela AG

Ezgi Susak, DS Smith Packaging Switzerland AG

Sereina Theiler, Emmi Schweiz AG

Viel Erfahrung im Online-Unterricht gesammelt

Wie so vieles stand auch das dritte Modul des Lehrgangs unter den Zeichen von Corona. Einige Lektionen mussten online durchgeführt werden. Die Höhere Fachprüfung im Oktober fiel in die Zeit der vorübergehenden Lockerungen und konnte in Zürich stattfinden. Im aktuell laufenden Lehrgang ersetzt der virtuelle Unterricht derzeit die Kurstage in Zürich. Sogar Betriebsführungen wurden schon virtuell organisiert und von den Teilnehmern gelobt. «Wir beherrschen den Online-Unterricht inzwischen aus dem Effeff», erklärt Zopfi und sieht deshalb in der Pandemie keinen Grund, von einer Ausbildung abzusehen.

Auch auf internationaler Ebene punkten

Gemäss dem Europäischen sowie dem Nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), ist der Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom auf der Stufe 6 von 8 eingestuft worden. Heute erhalten alle Absolventinnen und Absolventen automatisch den Diplomzusatz, der in deutscher und englischer Sprache die Inhalte und abgelegten Leistungen der Absolventen darlegt. Ältere Absolventen können den Diplomzusatz beim SBFI nachfordern.

Neu SVI Academy

Das Aus- und Weiterbildungsangebot des Schweizerischen Verpackungsinstituts SVI heisst neu SVI Academy und wird in einer neuen Website präsentiert. Unter dem Link https://academy.svi-verpackung.ch/ wird Weiterbildungsinteressierten und Arbeitgebern ein vielfältiges Kursangebot von eintägigen Einführungskursen über die zweijährige Ausbildung zum Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom bis hin zu Inhouse-Schulungen in verschiedenen Themenbereichen präsentiert. Der nächste Lehrgang zum Packaging Manager/in mit eidgenössischem Diplom beginnt am 6. März 2021.


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Die Corona-Pandemie hat die Herausforderungen in der Pharmalogistik offengelegt. Weltweit mussten schon mehrere Tausend Dosen des COVID-19-Impfstoffes entsorgt werden, weil die Temperaturabweichungen beim Transport zu gross waren. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt es immer wieder zu entsprechenden Verdachtsfällen, denen die Behörden und beteiligten Unternehmen aufwendig nachgehen müssen. Ein Schlüssel für die sichere Lieferung sind die Kühlcontainer, in denen die Medikamente transportiert werden. Doch bislang gab es keine Untersuchung, die ihre Qualität wissenschaftlich zuverlässig verglichen hat. Mit der Studie «Performance ausgewählter Pharma-Luftfrachtbehälter im Vergleich» liegt eine wissenschaftliche Analyse zu Kühlcontainern als einem wichtigen Schlüssel im Medikamententransport nun erstmals vor.


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Am 15. Januar 2021 wurde der Verein OdA Abfall- und Rohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Für die Umsetzung der «Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Ab- fällen (VVEA)» haben sich die wichtigsten Branchenverbände der Schweizer Abfall- und Rohstoffwirtschaft vor einigen Jahren zur Organisation der Arbeitswelt (OdA) zusammengeschlossen.

Um nach der anfänglichen Aufbauphase die Strukturen weiter zu professionalisieren und die mit dem Cercle déchets abgeschlossene Rahmenvereinbarung umzusetzen, haben sich die Mitglieder nun dazu entschieden, die OdA neu als Verein zu gestalten.

12 Mitglieder

Bei der digitalen Gründungsversammlung vom 15. Januar 2021 waren Vertreter der 12 Gründungsmitglieder ARV Baustoffrecycling Schweiz, Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz (VSMR), Fachverband VREG-Entsorgung, Schweizerischer Shredder-Verband SSV, R-Suisse, cemsuisse, Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA), Schweizerischer Verband für Umwelttechnik (SVUT), Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie FSKB, Biomasse Suisse, asphaltsuisse und Swiss Recycling anwesend und wählten Dr. Thomas Bähler, Geschäftsführer des VSMR, zum Präsidenten des neuen Vereins. Patrik Geisselhardt, Geschäftsleiter Swiss Recycling, kümmert sich als designierter Geschäftsführer zukünftig um die operativen Massnahmen und die Kommunikation der Oda Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

 

 

 


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MULTIVAC feiert 2021 sein 60-jähriges Bestehen – und nimmt dies zum Anlass, um Kunden umfassend über aktuelle Markttrends und Innovationen zu informieren. Mit dem MULTIVAC Summit 2021 initiiert der Verpackungsspezialist eine neue Veranstaltungsreihe rund um das Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln, die sowohl Präsenzveranstaltungen als auch virtuelle Konzepte umfasst.

Zu den Schwerpunktthemen zählen Nachhaltigkeit & Digitalisierung, Automatisierung, Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie, Lösungen für Bäckereien sowie Verpackungslösungen für das Handwerk. Den Auftakt bildeten im März zwei Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit & Digitalisierung bzw. Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie. Die coronagerechten Präsenzveranstaltung werden in Kleingruppen angeboten sowie anschliessend als virtuelle Veranstaltung zur Verfügung stehen.

Nachhaltigkeit & Digitalisierung

Im Training und Innovation Center wird das Verpacken von Lebensmitteln in recyclingfähigen Kartontrays sowie die Herstellung von MultiFresh™ Vakuum-Skinverpackungen, bei dem papierfaserbasierte Karton-Zuschnitte zum Einsatz kommen, live demonstriert. Darüber hinaus werden Anwendungen zur attraktiven und zugleich nachhaltigen Packungskennzeichnung vorgeführt. Ebenfalls auf der Agenda steht die Präsentation der digitalen Produkte und Dienstleistungen von MULTIVAC, darunter das neue Kundenportal myMULTIVAC, Smart Services und Live Support, die für hohen Mehrwert durch maximale Produktivität sorgen.

Slicing und Packaging in der Fleischverarbeitung

Ein Highlight der zweiten Veranstaltung rund um Lösungen für die fleischverarbeitende Industrie ist das vollautomatische Slicen und Verpacken von Aufschnitttware auf zwei Slicerlinien im neuen Anwendungszentrum. Die Prozesssicherheit wird dabei durch die zentrale Steuerung der Verpackungslinien über die MULTIVAC Line Control (MLC) gewährleistet. Daneben erfahren die Teilnehmer, wie sich die Leistung bei der Kennzeichnung von Tiefziehverpackungen sowie die Wirtschaftlichkeit im Verpackungsprozess durch die automatische Kennzeichnungskontrolle verbessern lassen.In der Schweiz ist die Gruppe mit der Tochtergesellschaft Multivac Export AG präsent.


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Kurz vor dem Jahreswechsel informierte Bizerba über die Vorhaben für 2021. Die Investitionen in Standorte, Strukturen, Digitalisierung und Organisation werden auch in Krisenzeiten konsequent weitergeführt. Neue Produkte und Lösungen kommen schon 2021 auf den Markt und bieten den Kunden des Unternehmens neue Möglichkeiten. Digitalisierung ist ein Thema, das weiter getrieben wird – in Prozessen und Systemen, aber auch konsequent in den Lösungen.


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Lange mussten sich die Nominierten des Swiss Packaging Award 2020 gedulden. Wegen der Corona-Pandemie wurde die ursprünglich für April vorgesehene Preisverleihung an der Empack erst auf November verschoben und musste schliesslich ganz abgesagt werden. Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI entschied sich deswegen kurzerhand, die nominierten und Siegerfirmen zu besuchen und ihnen ihre Auszeichnungen in diesem Jahr persönlich zu überbringen.

Die Abbildung zeigt den SVI-Präsidenten Philippe Dubois (Bildmitte) bei einem seiner Gratulationsbesuche (links Verkaufsleiter Heinz Stocker, rechts Geschäftsleiter Reto Bachmann, beide Bachmann Forming in Hochdorf).

 

 

Für den Swiss Packaging Award 2020 gab es 41 Einreichungen in sechs Kategorien und zwei Sonderwertungen. Wie erwartet, hat die Kategorie Nachhaltigkeit durch die gesellschaftliche Debatte um nachhaltige Verpackungen und die Vorgaben der Europäischen Union zum Recycling von Kunststoffverpackungen noch mehr Drive bekommen. Sie lag in diesem Jahr gleichauf mit den Kategorien Marketing und Technik. Die Unternehmen investieren viel in die Entwicklung neuer Verpackungslösungen. Entsprechend waren Monomaterialien, Materialeinsparungen und alternative Verpackungsmaterialien ein grosses Thema. Besonders erfreulich war, dass erneut drei Bewerbungen für den Nachwuchspreis eingegangen sind.

Die Gewinner des Swiss Packaging Award 2020 sind:

Kategorie Nachhaltigkeit:

Hauchdünne PET 20my Folie für EMMI

Einsender: NYCO Flexible Packaging

Hersteller: NYCO Flexible Packaging

Auftraggeber/Verwender: NYCO Flexible Packaging

Design: EMMI Schweiz AG

 

Kategorie Convenience:

GSK Voltaren – „Easy to open“-Verschluss

Einsender: Hoffmann Neopac AG

Hersteller: Hoffmann Neopac AG / Kutterer Mauer AG

Auftraggeber/Verwender: GSK

Entwickler: GSK / Hoffmann Neopac AG / Kutterer Mauer AG

Design: GSK

 

Kategorie Design

Passion & Zeit Weinverpackung

Einsender: SCHELLING AG

Hersteller: SCHELLING AG

Auftraggeber/Verwender: Andreas Meier & Co. Rebschulen/Weinbau

Entwickler: Stefan Fricker

Design: Megura AG Werbeagentur ASW

 

Kategorie Marketing

Dispenser Knoppers Nussriegel

Einsender: SWISS PAC AG

Hersteller: SWISS PAC AG

Auftraggeber/Verwender: Storck (Schweiz) GmbH, Zürich

Entwickler: Streuplan AG/SWISS PAC AG

Design: Streuplan AG, Zürich

 

Kategorie Technik

Refill-Verpackung

Einsender: Bachmann Forming AG

Hersteller: Bachmann Forming AG

Auftraggeber/Verwender: Curaden AG

Entwickler: Bachmann Forming AG

Design: Bachmann Forming AG

 

Kategorie Konstruktion

MaClair Verpackung

Einsender: SCHELLING AG

Hersteller: SCHELLING AG

Auftraggeber/Verwender: Läderach (Schweiz) AG

Entwickler: Stefan Hofmeier

Design: Baldinger & Baldinger Werbeagentur

 

Nachwuchspreis

Leckerli to-go

Naïm Hanhart

Lorena Märki

Lucas Santos

Lea Strässle

Lucas Tschannen

 

Publikumspreis

Weissblechverpackung „Lällekönig“

Einsender: Andreas Kopp AG

Hersteller: Andreas Kopp AG

Auftraggeber/Verwender: Jakob’s Basler-Leckerly

Entwickler: Andreas Kopp AG

Design: Jakob’s Basler-Leckerly



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.