Umfassendes Schutzkonzept für die Zürcher Fachmessen

Oktober 1, 202021

Nach der Aufhebung des Veranstaltungsverbots ab Oktober bereiten sich die Schweizer Verpackungs- und Logistikbranche auf ihre Leitmessen vor. Für die erfolgreiche Durchführung der Empack und Logistics & Distribution am 18. und 19. November in der Messe Zürich hat der Organisator Easyfairs ein umfassendes Schutzkonzept erstellt.

Die Freigabe der vom Frühling verschobenen Fachmessen war laut Debora Holdener, Event Content Manager bei Easyfairs Switzerland GmbH (rechts im Bild), ein bedeutendes Zeichen für die Event- und Veranstaltungsbranche: «Messen können dazu beitragen, die Nachfrage zu stimulieren und die Branchen zusammenzubringen. Das sind wichtige Bausteine für einen Schritt in die Zukunft.» Die Rückmeldungen der Aussteller, Kooperationspartner und Verbände zum Verschiebungstermin im November seien durchweg positiv. Das Interesse spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Easyfairs erwartet aktuell rund 142 Aussteller.

Sicherheit im Vordergrund

Im Vordergrund der Veranstaltung steht in diesem Jahr die Sicherheit der Teilnehmer. Aus diesem Grund übertreffen die Schutzmassnahmen die Vorschriften der Behörden. Für Aussteller, Besucher sowie Mitarbeiter gilt die Maskenpflicht. Das Tragen von Handschuhen wird für alle empfohlen. Darüber hinaus gelten sämtliche vorgeschriebenen Hygienemassnahmen. «Wir werden zum Beispiel Desinfektionsmittel bereitstellen, auf die Einhaltung der Distanzregeln und auf die regelmässige Reinigung der Gemeinschaftsflächen achten», sagt Holdener.

Umfangreiches Hygienekonzept

Die Besucher müssen sich online registrieren oder alternativ mit ihrem Smartphone vor Ort anmelden. Eine Zählanlage registriert die maximal erlaubte Zahl an Besuchern in den Ausstellungshallen. Zum Hygienekonzept gehört, dass man sich zur Registrierung vorab online individuelle Timeslots aussuchen kann. Im Innern des Gebäudes gewährleistet die Richtungstrennung der Wege den Mindestabstand. Die Aussteller verfügen über ein Hygienepaket mit Masken, Reinigungsgel für die Hände, Einmalhandschuhen sowie ein Oberflächenspray. Vorgesehen ist ausserdem ein Contact-Tracing, bei dem sich Besucher an den Ständen über ihre Smart-Badges identifizieren. Sollte es zu Covid-19-Ansteckungen kommen, können darüber die Betroffenen auf diese Weise informiert werden.

Networking Lounge und JobsCorner

In den Messebereichen, wo die Schutzmassnahmen einen normalen Betrieb nicht zulassen, geht die Sicherheit vor. Betroffen ist voraussichtlich nur der der gezielten Vernetzung der Teilnehmer dienende Teilbereich «CONNECT». Diese Funktion wird eine grosszügige Networking Lounge mit kostenloser Verpflegung für alle Beteiligten übernehmen. Nicht beeinträchtigt sind andere Teilbereiche der Messe wie auch der JobsCorner, an dem sich Besucher über offene Stellen informieren und direkt bei den suchenden Firmen bewerben können.

 

 

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