Die interpack setzt wieder Schwerpunkte
Über 2’800 Aussteller aus 65 Ländern nehmen an der interpack in Düsseldorf teil. Die weltweit führende Fachmesse für Processing und Packaging findet vom 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf statt. Sie wird wieder einmal verdeutlichen, wie unverzichtbar Verpackung für moderne Produktionsprozesse und die globale Versorgung ist. Abgebildet wird das gesamte Spektrum der Industrie – von einzelnen Verpackungsmaschinen bis hin zu kompletten Fertigungslinien sowie Materialien, Packmitteln und Prozesstechnologien. Zahlreiche Anlagen für Lebensmittel, Pharma, Kosmetik und Industriegüter sind im Betrieb zu sehen und ermöglichen Einblicke in reale Produktionsabläufe.
Messeleiter Thomas Dohse betont: Die interpack setzt gezielte Schwerpunkte mit ihren Leitthemen Smart Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Damit macht die Mese über alle Hallen hinweg die gesamte Bandbreite der Industrie sichtbar. Viele Anlagen laufen live und die Produktion ist vor Ort erlebbar. Und hier ist das Spektrum sehr breit, es deckt verschiedene Interessen. Smart Manufacturing steht für eine datengetriebene und ressourcenschonende Produktion, etwa durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik. Innovative Materials beschäftigt sich mit neuen Werkstoffen, erweiterten Funktionen und recyclinggerechtem Design. Future Skills beleuchtet die Veränderungen in der Arbeitswelt und die Fähigkeiten, die in einer zunehmend digitalisierten Produktion gefragt sind.
Bekannte Schwerpunkte: Automatisierung, Materialien, Kompetenzen
Vor diesem Hintergrund setzt die interpack auch 2026 gezielte inhaltliche Akzente mit ihren Hot Topics Smart Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Smart Manufacturing steht für eine datenbasierte, ressourceneffiziente Produktion von KI bis Robotik. Innovative Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten und Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert den Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für eine zunehmend digitalisierte und automatisierte Produktion erforderlich sind.
Mit umfangreichem Rahmenprogramm
Ergänzend zur Ausstellung bietet die Messe ein umfangreiches Rahmenprogramm. Im interpack Spotlight Forum diskutieren Fachleute aktuelle Entwicklungen rund um Automatisierung, Regulierung und Nachhaltigkeit und ordnen technologische Trends ein. Die Initiative SAVE FOOD konzentriert sich auf die Verringerung von Lebensmittelverlusten entlang der gesamten Wertschöpfungskette und zeigt, welchen Beitrag Verpackung und Prozesstechnik dazu leisten können. Mit Women in Packaging wird zudem die Rolle von Frauen in der Branche hervorgehoben und eine Plattform für Austausch und Vernetzung geschaffen.
Neue Vorgaben, starke Branche
Ein wesentliches Thema ist die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die aktuell intensiv diskutiert wird. Sie bringt tiefgreifende Veränderungen für Materialien, Designs und Herstellungsprozesse mit sich. Ab August 2026 sollen die Regelungen verbindlich in der gesamten EU gelten. Auf der interpack zeigen Unternehmen, wie sie sich darauf einstellen – etwa durch neue Materialien, überarbeitete Verpackungskonzepte und angepasste Produktionsstrukturen. Trotz dieser Veränderungen startet die Branche aus einer stabilen Position. Der Maschinenbau für Lebensmittel- und Verpackungstechnik gilt als robuster Industriepfeiler der Industrie. Angetrieben wird diese Entwicklung durch die weltweit wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln und pharmazeutischen Produkten sowie durch die zentrale Bedeutung der Verpackung in globalen Lieferketten. Verpackung erfüllt dabei weit mehr als eine Schutzfunktion: Sie gewährleistet Transportfähigkeit, Haltbarkeit und Verfügbarkeit von Waren.







