Vielseitige modulare Verpackungsmaschinenen
Lebensmittel, Tierfutter und Kosmetik haben auf den ersten Blick nicht viel gemein. Auf den zweiten schon: Verpackungsprozesse laufen meist ähnlich ab, erfordern also bestimmte Technologien, die sich branchenübergreifend nutzen lassen. Maschinenhersteller, die sich diesen Ansatz zunutze machen, fördern damit die Flexibilität vieler Industrien – und die eigene Wettbewerbsfähigkeit.
Auswählen, zusammenstellen, verpacken
Das Grundprinzip des modularen Maschinenbaus steht für ein effizientes Vorgehen – von der Projektierung bis zur Installation und zum laufenden Betrieb. Schließlich Die technologische Auswahl umfasst ja eine überschaubare Anzahl an Baugruppen, die sich zu individuellen Lösungen kombinieren lassen. Das sind ideale Voraussetzungen, um gerade in hochdynamischen Märkten zu bestehen. Steht eine Steigerung der Produktion oder eine Erweiterung des Portfolios an, bieten modulare Systeme die Vielseitigkeit, um die Anforderungen möglichst zeit- und kostensparend zu erfüllen.
Hand in Hand mit der technologischen Entwicklung
Die einzelnen Module müssen natürlich aufeinander abgestimmt sein. Bei Gerhard Schubert GmbH gehen die heute verfügbaren acht Standardbaugruppen des TLM-Portfolios – vom Pick-and-Place-Roboter zur Schachtelaufrichte- und -verschliesseinheit auf frühe Überlegungen zurück: Verpackungsprozesse sollen möglichst einfach sein. Dass die Technologien dazu untereinander kompatibel und zeitsparend zu installieren sein müssen, versteht sich von selbst. Modularer Maschinenbau, der seinem Namen gerecht wird, geht deshalb Hand in Hand mit einer fortwährenden technologischen Entwicklung. Bei Schubert wurden die Module im Lauf der Zeit kompakter; die Anzahl an Einzelteilen, etwa bei Werkzeugen, durchweg geringer. Viele von ihnen wiegen heute deutlich weniger und lassen sich somit einfacher handhaben, nicht zuletzt dank moderner Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck. Waren verschraubte Teile bis vor wenigen Jahren die Regel, sind die Komponenten nun schraubenlos und aus einem Stück gefertigt.
Modularität als Grundstein für neue Maschinengenerationen
Produktreihen wie LIGHTLINE und TOG ermöglichen eine Automatisierung klar definierter Verpackungsaufgaben. Weit davon entfernt, Gegensätze zu bilden, sind hohe Flexibilität und Standardisierung Facetten der Modularität. Richtig eingesetzt, verschafft sie nicht nur den Anwendern klare Wettbewerbsvorteile. Auch die Maschinenbauunternehmen bleiben angesichts drängender Herausforderungen – Fachkräftemangel, hoher Wettbewerbsdruck – hochgradig agil und können unterschiedliche Märkte bedienen. Modularität legt nicht selten den Grundstein für neue Maschinengenerationen. Die neue TLM, die Schubert auf der interpack 2026 ausstellt, bietet dafür ein prägnantes Beispiel. Als nächste Stufe der Modularität wird sie den künftigen Kurs der TLM-Technologie mitbestimmen. Das vierfach stärkere Gestell, zusammen mit optimierten Pick-and-Place-Werkzeugen, ermöglicht verpackenden Unternehmen, neue Spielräume zu erschliessen, prozess- wie technologieseitig.






