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Undichte Verpackungen sind nach wie vor einer der Hauptgründe für die Rückgabe von Waren durch Einzelhändler. Während Fleischverarbeiter nach nachhaltigeren Verpackungsoptionen suchen, bleiben eine effektive Versiegelung der Schalen und die Lecksuche ein wichtiger Faktor für Unternehmen, die auf bewährte Schutzgasverpackungen (MAP) setzen. Tara O’Connor, Produktmanagerin für Schalenversiegelungsmaschinen (Tray Sealer) bei Ishida Europe (Bild rechts), erläuterte Massnahmen, mit denen sich die Ausfallrate von Verpackungen reduzieren lässt, auf der IFFA 2025 in Frankfurt a. M. In der Schweiz wird Ishida durch die ITECH AG vertreten.

Viele Einzelhandelsunternehmen verfolgen das Ziel, ihre Fleischwaren verstärkt in nachhaltigen Verpackungsmaterialien anzubieten. Monomaterial-Verpackungen lassen sich besser recyceln, und bei Vakuum-Skin-Verpackungen kommt man mit einer geringeren Kunststoffmenge aus, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen. Aktuell gilt aber das Verpacken unter Schutzgas (Modified Atmosphere Packaging/ MAP) weiterhin als die beste Option für viele Produkte, bei denen Frische und verlängerte Haltbarkeit wichtige und von Verbraucher gewünschte Eigenschaften sind. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Im Vergleich zur Vakuum-Skin-Technologie kosten MAP-Verpackungen in der Regel weniger. Das ist vor allem bei preiswerteren Fleischwaren ein Faktor. Ausserdem wirkt die Produktpäsentation in schutzgasverpackten Einheiten attraktiver – zumal die Verbraucher es gewohnt sind, Fleischwaren in Trays mit Folienabdeckungen zu sehen.

Wirksam versiegeln

Welchen Weg sowohl die Fleischverarbeiter als auch die Einzelhändler einschlagen werden, ist zurzeit offen: Wird es einen höheren Anteil an Fleischprodukten in Skinverpackungen geben oder bleibt der Einzelhandel bei MAP? In jedem Fall müssen Fleischverarbeiter sicherstellen, dass ihre MAP-Verpackungen wirksam versiegelt sind und die Produkte nicht zu früh verderben. Tara O’Connor warnt: «Die Ablehnung der Ware durch den Einzelhandel hätte nicht nur finanzielle Einbussen, sondern auch Reputationsschäden zur Folge.»

Zukunftssichere Lösung mit neuen Traysealern

Vor diesem Hintergrund sollten sich die Entscheider in Fleischverarbeitungsbetrieben damit beschäftigen, wie sie die Leckagefreiheit bzw. Versiegelungsintegrität ihrer MAP-Verpackungen sicherstellen, ohne die Produktivität des Verarbeitungsprozesses zu beeinträchtigen. Diese Aufgabe stellt sich auch deshalb, weil neue Generationen von Traysealern ausserordentlich zuverlässig und hoch produktiv sind. Damit bieten sie eine sehr gute und zukunftssichere Lösung für die aktuellen und künftigen Herausforderungen in Bezug auf Kostensteigerungen, Leistung, Betriebseffizienz und Nachhaltigkeit. Der neueste Traysealer QX-800 von Ishida kann beispielsweise MAP-Verpackungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 17 Zyklen pro Minute verarbeiten. Das ist ein hoher Durchsatz. Darüber hinaus verfügt er über ein sehr wirkungsvolles mechanisches Versiegelungssystem, das Versiegelungen in reproduzierbarer Qualität gewährleistet. Das patentierte Tray-Transfersystem minimiert das Risiko von Produktverlust beim Transport der Trays durch die Maschine. Aus Sicht der Fleischverarbeiter ist auch die Flexibilität der QX-800 ein grosser Vorteil: Sie kann unterschiedliche Formate verarbeiten und dabei von MAP- auf Skin-Verpackungen umstellen. Der Anwender kann also alternative Verpackungstechnologien einsetzen, ohne in neue Maschinen und Produktionsflächen investieren zu müssen.

Mikroleckagen vermeidbar

Ein weiterer Aspekt, der für die weitere Verwendung von MAP-Verpackungen spricht, ist eine praxisgerechte Technologie zur Beseitigung einer seit langem bekannten Schwachstelle. Durch mikroskopisch kleine, mit blossem Auge nicht zu entdeckenden Mikroleckagen in Folien und Verpackungen können die im MAP-Prozess verwendeten Gase entweichen und die Produktintegrität beeinträchtigen. Diese Undichtigkeiten sind so klein, dass die entsprechenden Verpackungen teilweise sogar einen Bersttest bestehen, bei dem sie hohem Luftdruck ausgesetzt werden, um Schwachstellen zu identifizieren. Die üblichen und bekannten Massnahmen zur besseren Erkennung der Mikrolecks sind einfach, aber auch fehleranfällig und personalintensiv. Ein Mitarbeiter kann die Verpackung zusammendrücken, um zu fühlen, ob Luft entweicht. Oder die Verpackungen werden manuell in ein Wasserbad getaucht und auf Gasblasen untersucht.

Präzise Leckageprüfungmit AirScan

Die Integration einer zuverlässigen In-line-Leckageerkennung für MAP-Anwendungen bietet eine echte und deutlich bessere Alternative zu den genannten Verfahren. Ein solches Verfahren hat Ishida mit dem AirScan-Leckagesystem entwickelt. Es kann bis zu 160 Verpackungen pro Minute prüfen und CO2-Leckagen aus Öffnungen von nur 0,5 mm erkennen. Das Konzept: Auf die Verpackung wird leichter Druck ausgeübt. Mit einem Lasersensor erkennt der AirScan austretendes CO2 als Bestandteil der Schutzatmosphäre und veranlasst das Ausschleusen der entsprechenden Verpackungen. So können Fleischverarbeiter ihren Durchsatz steigern und zugleich die Integrität der Verpackung einem 100-prozentigenTest unterziehen – ohne menschliches Eingreifen.

Wenn Anforderungen ändern

Die von Einzelhändlern vorangetriebene Forderung nach nachhaltiger Verpackung ist sicherlich richtig. Dabei können und werden MAP-Verpackungen weiterhin eine Rolle spielen. Denn Fleischverarbeiter können diese bewährte Best Practice-Technologie nutzen, indem sie das Verschliessen der Trays mit einer Inline-Leckageerkennung kombinieren. Die MAP-Ausfallraten sowie deren finanzielle und rufschädigende Auswirkungen werden so reduziert – und gleichzeitig Fleischprodukte mit langer Haltbarkeit in einer sicheren und optisch ansprechenden Verpackung hergestellt. Moderne Maschinen wie der AirScan und die QX-800 von Ishida können somit dazu beitragen, die Versiegelungsintegrität auch unter sich ändernden Wünschen und Anforderungen in Bezug auf Produktsicherheit, Nachhaltigkeit und regulatorische Bedingungen zu erfüllen.

 

 


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Der Verband Intralogistik Schweiz (ILS) zählt heute 176 Mitgliedsunternehmen. 20 von ihnen sind Neumitglieder im Jahr 2025: Das ist ein neuer Rekord. Laut Verbandspräsident Peter Spycher gewinnt die Intralogistik für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft massiv an Bedeutung. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren stark in die Optimierung ihrer Supply-Chain investiert, jedoch die internen Material- und Informationsflüsse häufig kaum hinterfragt. Hier liege ein enormes, bisher ungenutztes Potenzial: Bereits mit vergleichsweise kleinen Investitionen lassen sich deutliche Produktivitätssteigerungen erzielen.

Wenn man bedenkt, dass sich die weltweite Roboterproduktion jährlich verdoppelt, wird sichtbar, wie tiefgreifend die Veränderungen in den nächsten Jahren ausfallen werden. Der Fachkräftemangel sei zwar ein allgegenwärtiges Thema, dennoch sieht Spycher in vielen Unternehmen zu wenig langfristiges Denken: «In zehn Jahren wird unsere Arbeitswelt fundamental anders aussehen – und wir werden nicht nur in der Produktion und Logistik, sondern auch im Dienstleistungssektor in weit höherem Mass automatisieren müssen. Woher all die benötigten Ingenieure und Fachkräfte kommen sollen, ist bislang ungelöst und stellt ein gesellschaftliches Schlüsselproblem dar.» Künstliche Intelligenz wird uns laut Spycher bei dieser Transformation unterstützen und neue Lösungen ermöglichen, die wir uns heute kaum vorstellen können. Doch KI sei kein Allheilmittel. Entscheidend sei, dass Unternehmen schon heute beginnen, ihre Prozesse ganzheitlich zu hinterfragen und strategisch auf eine automatisierte Zukunft hinzuarbeiten.

Peter Spycher sieht die Schweiz im internationalen Vergleich gut positioniert. Unsere Stärke liege in der engen Verzahnung von Mechanik, Software und Robotik – ein Zusammenspiel, das in dieser Form kaum anderswo zu finden sei. «Mit Institutionen wie der ETH verfügen wir zudem über einen hochleistungsfähigen Technologiecluster.» Dieser treibe Roboterinnovationen in der Branche entscheidend voran.

Herausforderung Fachkräftemangel

Die eigentliche Herausforderung bestehe jedoch nicht allein in der Technologie, sondern im Fachkräftemangel. Der Nachwuchs in technischen Berufen nimmt ab und es ist absehbar, dass weniger junge Menschen in diese Felder nachrücken werden. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Dienstleistungen stark an. Branchen wie Pflege, Unterhaltung, Gastronomie und Hotellerie werden künftig verstärkt von einer älter werdenden, finanziell gut aufgestellten Bevölkerung nachgefragt. Das wachsende Vermögen ermöglicht vielen Menschen einen früheren Rückzug aus dem Erwerbsleben, was den Druck auf den Arbeitsmarkt zusätzlich erhöht.

Für die Intralogistik bedeutet das: Automatisierung und innovative Technologien sind unerlässlich, um die entstehende Arbeitskräftelücke zu schliessen und die hohe «made in Switzerland»-Qualität zu bewahren. Doch technologische Exzellenz allein genügt nicht. Wir müssen gleichzeitig sicherstellen, dass genügend Fachkräfte ausgebildet werden, um diese Systeme zu entwickeln, zu implementieren und zu betreiben. Nur die Kombination aus technologischer Innovationskraft und gezielter Talentförderung wird es der Schweiz ermöglichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung werden die Berufe im Logistikumfeld anspruchsvoller und dynamischer. Genau das macht sie für junge Talente besonders spannend – vorausgesetzt, wir zeigen ihnen die Entwicklungspfade auf und machen die Vielfalt dieser Berufswelt erlebbar. Sichtbarkeit ist der Schlüssel: Berufsmeisterschaften wie die «SwissSkills», aber auch Fachmessen und praxisnahe Ausbildungsformate tragen wesentlich dazu bei, Interesse zu wecken und Talente langfristig für die Intralogistik zu begeistern.

Nachwuchsförderung am ILS-Stand der Fachmesse «LOGISTICS & AUTOMATION» in Bern

Die Intralogistik-Branche zeigt bereits heute eine starke Geschlossenheit: Am gemeinsamen ILS-Stand an der Fachmesse «LOGISTICS & AUTOMATION» in Bern präsentieren sich im Januar 20 Firmen, die trotz teilweise direkter Konkurrenz gemeinsame Interessen verfolgen. Das Bild von Sara Barth (rechts) zeig, wie intensiv der Meinungsaustausch auf diesem Gemeinschaftsstand im Jahr 2023 war: Er zeigte diese Kooperation als einen Baustein der Nachwuchsförderung, die sichtbar macht, wie vielfältig, modern und zukunftsorientiert die Intralogistik ist. Peter Spycher betont: «Am ILS-Stand setzen wir in Bern gezielt zusätzliche Akzente. Mit dem Stand-up-Panel zur Studienfahrt bieten wir einen lebendigen Einblick in die Innovationskraft der Branche und in der Kommunikationsecke mit Kaffee entsteht ein Ort für Austausch zwischen Fachleuten, jungen Talenten und Ausbildungsbetrieben. Ein zentraler Punkt ist zudem, dass wir alle Mitglieder aktiv auffordern, sich klar als Ausbildungsbetriebe zu kennzeichnen. Dazu werden wir alle mit einem Flyer anschreiben. Nur wenn sichtbar wird, wo junge Menschen einsteigen können, erhöhen wir langfristig die Attraktivität der Branche und schaffen echte Orientierung für die nächste Generation.»

 


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Bei den International Bakery Awards 2025 konnte sich die MULTIVAC Group gleich zwei Auszeichnungen sichern: Neben PROGRESSA pastry von FRITSCH, deren hygienisches Design, kombiniert mit der unkomplizierten Zugänglichkeit, schnellen Reinigungszyklen und benutzerfreundlicher Handhabung sich in der Kategorie Bakery Machine of the Year durchsetzte, wurde die Lösung Cooling@Packing von MULTIVAC als Packaging Machine of the Year ausgezeichnet. Diese Technologie kühlt die Produkte direkt beim Verpacken und sorgt so für Frische, Effizienz und längere Haltbarkeit.

Beim Cooling@Packing-System handelt es sich um eine Vakuumtechnologie zur Kühlung von Backwaren, die den Abkühlprozess in eine Tiefziehverpackungsmaschine verlagert. Dadurch können Produkte unmittelbar nach dem Backen verpackt werden, was die Produkthaltbarkeit und Frische steigert. Durch den Einsatz von Cooling@Packing lassen sich Backwaren, wie Baguettes, Brote oder Kekse, direkt aus dem Ofen hygienegerecht mittels Einlegerobotern in die offenen Packungen der Beladestation einer Tiefziehverpackungsmaschine einsetzen. In der Maschine werden sie durch das Vakuumieren der Kammern innerhalb weniger Sekunden von etwa 95 °C auf rund 30 °C heruntergekühlt. Das spart Platz in der Produktion, senkt den Energieverbrauch bei der Kühlung und steigert dank kürzerer Backzeiten die Produktionskapazität. Die neue Lösung lässt sich in MULTIVAC Tiefziehverpackungsmaschinen für das Hochleistungssegment integrieren. In der Schweiz ist der Verpackungsmaschinen-Spezialist unter dem Namen MULTIVAC EXPORT AG bekannt.


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Alle zwei Jahre lädt die Robatech AG Klebstoffhersteller aus der Schweiz und Deutschland zum Wissenstransfer in den Hauptsitz des Internehmens nach Muri ein. Der fachliche Austausch bietet Klebstoff- und Technologieexperten eine wertvolle Plattform und kommt bei den teilnehmenden Spezialisten gut an.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung am 7. November stand die Präsentationen und Vorstellung der neusten Produkte. Die neue Schmelzgerätegeneration mit Alpha, Vision und Easy weckte bei Besuchern grosses Interesse. Ebenso überzeugte die Live-Vorführung des Kaltleimauftrags mit einem Roboter. Der Ausblick auf laufende Weiterentwicklungen bis 2030 machte deutlich, wohin sich die Technologie und Markt in den kommenden Jahren entwickeln werden. Insgesamt lobten die Gäste den gelungenen Mix aus Präsentationen und Live-Demonstrationen. Die Unternehmen, aus denen die Gäste stemmten, sind untereinander zwar Wettbewerber, empfanden den Anlass aber trotzdem als kollegial und lohnend  – ganz im Sinne des Gastgebers, der mit dem Anlass einen für alle gewinnbringenden und persönlichen Wissensaustausch fördert. Im informellen letzten Teil des Programms konnten die Teilnehmenden den Tag mit einem unterhaltsamen Curling-Turnier ausklingen lassen. Viele Besucher betonten, dass sie es sehr schätzten, ihre Ansprechpartner bei Robatech persönlich zu kennen. «Man weiss, wen man kontaktieren muss, wenn ein Projekt ansteht oder wenn Fragen auftauchen – und man bekommt Antworten, so die Rückmeldung. Diese Offenheit und Fairness im Umgang wurden mehrfach hervorgehoben. Mit dem Klebstoffherstellertag 2025 hat Robatech erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit Partnern und Lieferanten ist – für praxisnahe Innovationen und eine starke Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette im industriellen Klebstoffauftrag.

 

 


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Der global agierende Verpackungsspezialist Schütz GmbH & Co. KGaA wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis «Grüne Welle 2025» ausgezeichnet. Der international führende Hersteller von hochwertigen Industrieverpackungen (Intermediate Bulk Container IBC, Kunststoff- und Stahlfässer sowie Kanister) überzeugt mit seinem Engagement für Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung.

Vorreiter der Kreislaufwirtschaft für Industrieverpackungen

Das im Recyclingcenter gewonnene Kunststoffmaterial wird vollständig wiederverwertet. Der aufbereitete Recyclingkunststoff fliesst zu 100 Prozent in Verpackungskomponenten und in die Produktserie Green Layer ein. Durch den Einsatz des hochwertigen Rezyklats werden weitere 35‘000 Tonnen CO₂ pro Jahr vermieden. Der Preisträger ist mit dem Rücknahmesystem «Schütz Ticket Service» ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft für Industrieverpackungen.

Schnelle Abholung und Rekonditionierung

SCHÜTZ verfügt weltweit über 70 Produktions- und Servicestandorte mit mehr als 7‘000 Mitarbeitern. Die vier Geschäftsbereiche PACKAGING SYSTEMS, ENERGY SYSTEMS, INDUSTRIAL SERVICES und COMPOSITES nehmen jeweils führende Positionen in ihren Märkten ein. Der Umsatz der Gruppe belief sich im Jahr 2024 auf 2,5 Mrd. Euro. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ein vollständig kreislauffähiges Produkt- und Serviceangebot. Im Einklang mit seiner Nachhaltigkeitsphilosophie arbeitet der SCHÜTZ TICKET SERVICE in einem geschlossenen Kreislaufsystem, das die schnelle Abholung und Rekonditionierung entleerter Industrieverpackungen in allen wichtigen Industrienationen der Welt gewährleistet.

 

 

 

 

 

 

 

 


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Das nächste Schweizer Messeduo EMPACK + LOGISTICS & AUTOMATION findet am 28. und 29. Januar 2026 in Bern statt. Nach einem Jahr zieht die EASYFAIRS-Veranstaltung wie vorgesehen von Zürich in die Messehallen der Bernexpo um.

Die EMPACK zeigt Innovatives für Verpackungen in der kompletten Wertschöpfungskette: von Verpackungsmaterialien über -maschinen bis hin zu attraktiven Design- und PoS-Lösungen. Die Besucher sehen hier Innovationen aus dem gesamten Verpackungsteil der Wertschöpfungskette – von der kreativen Verpackungsentwicklungsphase bis hin zum technischen Verpackungs- und Abfüllprozess mit Verpackungsmaschinen. Die parallel zur EMPACK am gleichem Ort stattfindende LOGISTICS & AUTOMATION bewährt sich jährlich als etablierter Treffpunkt der Logistikindustrie in der Schweiz. Die beiden Fachmessen bilden zusammmen eine branchenübergreifende, zukunftsweisende Synergie aus Verpackungs- und Logistik-Know-how mit ergänzenden Ausstellungsbereichen. Im Januar 2025 wurde die Veranstaltung in Zürich durchgeführt, wo auf Ausstellerseite beider Messen zusammen über 200 Unternehmen und Partner vertreten waren. An beiden Messetagen fanden insgesamt mehr als 4’000 interessierte Fachleute den Weg ins Messekomplex in Zürich-Oerlikon. Wie in den früheren Jahren kann auch 2026 ein breites Spektrum an Verpackungs- und Logistikneuheiten erwartet werden. Die Besucher werden neben Bekanntem auch neuste Entwicklungen innovativer und nachhaltig wirtschaftender Unternehmen begutachten können. Bedeutende Impulse sind unter anderem in den zukunftsweisenden Sektoren KI und Ökologie zu erwarten.

 

 


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Die cargopack group ag – seit 2022 ein Teil der Nefab Group – tritt seit Anfang Oktober 2025 unter dem neuen Namen Nefab Schweiz AG. Alle bestehenden Geschäftsbeziehungen, Ansprechpartner und Verträge bleiben unverändert bestehen.

Nefab wurde im Jahr 1949 von den Brüdern Nordgren gegründet. Was als innovativer schwedischer Brotkastenhersteller begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem führenden globalen Anbieter von nachhaltigen Verpackungslösungen und Logistikdienstleistungen entwickelt, der globale Unternehmen auf der ganzen Welt beliefert. Seit den Anfängen hat Nefab einen langen Weg zurückgelegt, doch das einzigartige Erbe und die Kultur des Unternehmens prägen auch heute noch die Art und Weise, wie Geschäfte gemacht werden. Nach wie vor konzentriert man sich auf der Erfüllung der Kundenbedürfnisse durch kontinuierliche Innovationen, die dazu beitragen, die Kosten und den CO2-Fussabdruck in den Lieferketten weltweit zu reduzieren. Mit mehr als 75 Jahren Erfahrung, Kompetenz und Präsenz in mehr als 38 Ländern bietet Nefab globale Lösungen und lokalen Service für Unternehmen, die u.a. in Branchen Telekommunikation, Energie, Gesundheitsausrüstung und Bergbau tätig sind. Die Gruppe beschäftigt über 4’900 Mitarbeiter. Die Eigentümer sind die Familie Nordgren/Pihl und FAM AB, eine private Holdinggesellschaft innerhalb des Wallenberg Ecosystems. Gemeinsam mit Kunden werden Innovationen entwickelt, um intelligentere Verpackungs- und Logistiklösungen zu schaffen. Dabei werden die Menschen und hohe ethische Standards stets respektiert. Nefab betont, dass dies zu einer besseren Zukunft für ihre Kunden, die Gesellschaft und für die Umwelt beiträgt.

 

 

 


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Der digitale Produktpass eröffnet Lebensmittelherstellern zahlreiche neue Möglichkeiten. Die Hersteller sollen durch ganzheitliche Beratung die für sie jeweils beste Lösung möglichst einfach umgesetzt werden können. Die MULTIVAC Group (CH: MULTIVAC Export AG) wird hierzu gemeinsam mit Partnern eine ganzheitliche Lösung auf der interpack 2026 (7.-13. Mai in Düsseldorf) vorstellen. Diese wird die Bedürfnisse aller Akteure der Supply Chain berücksichtigen. 

Produkt, Packstoff und Prozessdaten werden von der Verpackungslinie erfasst und der einzelnen Packung oder Charge zugeordnet. Ein packungs- bzw. chargenindividueller QR-Code mit GS1 Digital Link wird automatisch generiert und auf der jeweiligen Packung aufgebracht. Jeder Packung können somit beliebige zusätzliche Informationen mitgegeben werden, die für die verschiedenen Akteure der Supply Chain relevant sind. Zur Gesamtlösung gehört auch eine Website, auf die Verbraucher durch Scannen des QR-Codes gelangen. Diese kann spezifische Informationen bzgl. Produktherkunft, Verarbeitungsstationen oder auch Tipps für die Zubereitung der Produkte beinhalten. Hierdurch erhält der Konsument zusätzliche Transparenz sowie Informationen und der Produzent hat die Möglichkeit, stärker mit Kunden zu interagieren. Der gleiche Code enthält auch z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses ist zwar bereits heute auf Verpackungen aufgedruckt, durch die Einbindung in den GS1 Code kann nun aber beim Scan an der Kasse genau zugeordnet werden, um welche Packung mit welchem Mindesthaltbarkeitsdatum es sich jeweils handelt. Dies erleichtert das Bestandsmanagement für den Handel enorm und reduziert den Verderb von Lebensmitteln erheblich. Produzenten erhalten zusätzliche Transparenz bezüglich des Verbleibs von Produkten einer bestimmten Produktionscharge. Für Recycling-Unternehmen wiederum können spezifische Informationen zur Packstoff-Materialzusammensatzung die Wiederverwertbarkeit erleichtern.

Auf der interpack 2026 können sich Interessenten am Hauptstand der MULTIVAC Group (Halle 5, Stand A23) zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines digitalen Produktpasses beraten lassen.

 


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Im Rahmen der jüngsten Aufsichtsratssitzung der KNAPP AG wurde der Vorsitz an die nächste Generation der Gründerfamilie übergeben. Dr. Herbert Knapp und Dr. Günter Knapp, die seit der Gründung des Aufsichtsrats im Jahr 2009 die Verantwortung für dessen Vorsitz bzw. die Stellvertretung im Aufsichtsrat getragen haben, übergeben diese Funktionen nun an die nächste Generation der Gründerfamilie. Beide bleiben dem Unternehmen weiterhin auch als Mitglieder des Aufsichtsrats verbunden.

Mit Mag. Tanja Knapp und Sigrid Hofmann übernehmen zwei Enkelinnen des Firmengründers Ing. Günter Knapp die Leitung des Aufsichtsrats. Beide sind Teil des Gremiums – Tanja Knapp seit 2012, Sigrid Hofmann seit 2015 – und haben sich über viele Jahre hinweg in ihre neuen Rollen hineinentwickelt. «Meine Familie ist nun bereits in der vierten Generation mit dem Unternehmen verbunden. Es ist also in einem gewissen Sinn über die Jahrzehnte Teil unserer Genetik geworden», so Sigrid Hofmann. Mit dem aktuellen Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz bleibt die KNAPP AG ihrem Selbstverständnis treu: Ein aktives Familienunternehmen, das in Generationen denkt und handelt. Mag. Tanja Knapp ergänzt: «Wir übernehmen Verantwortung in einer Zeit, in der Verlässlichkeit und langfristiges Denken wichtiger sind denn je. Unser Ziel ist es, die Werte unserer Familie und gleichzeitig den Blick nach vorne zu bewahren.» Das Bild zeigt v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Günter Knapp, Sigrid Hofmann, HR Dr. Herbert Knapp, Mag. Tanja Knapp.

Familienunternehmen mit Weitblick und Stabilität

Die KNAPP AG wurde 1952 von Ing. Günter Knapp gegründet. Seine Söhne Herbert und Günter Knapp standen ihm stets beratend zur Seite und übernahmen nach seinem Ableben 1989 die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Seit 2009 firmiert das Unternehmen offiziell als Aktiengesellschaft. Im Jahr 2018 wurde die Beteiligung der japanischen Daifuku Co., Ltd. von den Familien Knapp und Bartenstein übernommen. Seither halten die Familie Knapp 71,6 Prozent und die Familie Bartenstein 28,4 Prozent der Unternehmensanteile – eine stabile Eigentümerstruktur, die das Fundament für langfristige Partnerschaft und strategische Kontinuität bildet. Die Eigentümerfamilien konzentrieren sich seither auf ihre Rolle als strategischer Impulsgeber und Wahrer der Unternehmenswerte. Mit der neuen Besetzung im Aufsichtsratsvorsitz setzt die KNAPP AG ein klares Zeichen: Die Verantwortung bleibt in Familienhand – mit einem starken Fundament aus Erfahrung, Vertrauen und dem Anspruch, auch in Zukunft Stabilität und Beständigkeit zu sichern.

Operative Führung mit Erfolg

Seit der Übergabe durch den Gründer im Jahr 2012 setzt die Familie auf ein externes, eingespieltes Managementteam zur operativen Führung – eine Entscheidung, die sich als zukunftsweisend erwiesen hat (v.l.n.r.): Bernhard Rottenbücher (Executive Vice President), COO Franz Mathi, Heimo Robosch (Executive Vice President), CFO Christian Grabner, CEO Gerald Hofer). Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Österreich bietet Gesamtlösungen zur Automatisierung und Digitalisierung von Produktion über Distribution bis zum Point-of-Sale. Die Schweizer Niederlassung KNAPP Logistiksysteme GmbH ist in Urtenen-Schönbühl ansässig. Mit  langfristiger Partnerschaft steht KNAPP hinter dem Erfolg seiner Kunden aus den Bereichen Healthcare, Retail, Food Retail, Fashion, Wholesale und Industry. Mit weltweit 3’877 Installationen und einer Exportquote von über 98 Prozent zählt die Unternehmensgruppe heute zu den international führenden Anbieterinnen von Intralogistiklösungen. Sie beschäftigt mittlerweile rund 8’300 Mitarbeitende – davon 4’300 in Österreich – und erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1,98 Mrd. Euro.



Über uns

Die Fachzeitschrift spi swisspack international mit Logistik-Praxis erscheint viermal jährlich in deutscher Sprache in einer Auflage von 4200 Exemplaren. Jede Ausgabe berichtet aktuell und lebendig über die verwandten Fachbereiche Verpackung und Logistik und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen ihnen.